Fragen und Antworten zur DVB-T-Umstellung

DVB-T2 Fragen und Antworten zur DVB-T-Umstellung

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
23.03.2017
Auf einen Blick
  • Der Wechsel von DVB-T zu DVB-T2 HD steht an.

  • Was Verbraucher dazu jetzt wissen müssen.
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

In vielen Regionen ist am 29. März die Umstellung. Ab dann können DVB-T-Fernsehzuschauer nur noch mit der Nachfolgetechnik DVB-T2 HD ihr Programm verfolgen. Den exakten Stichtag für Ihren Wohnort können Sie im Postleitzahl-Check ermitteln. Wer also bisher terrestrisch, also über Zimmer- oder Dachantenne, ARD und Co. empfängt, muss rechtzeitig reagieren, wenn er nicht Ende März eine schwarze Mattscheibe sehen möchte. "Wer sich nicht sicher ist, wie er sein Fernsehen empfängt, kann einen einfachen Test machen", sagt Michèle Scherer, Expertin für Digitale Welt bei der Verbraucherzentrale Brandenburg. Aber wie genau geht das? "Einfach den Videotext von ARD oder RTL Seite 199 aufrufen. Dort erhält man einen Hinweis, wenn man das Fernsehen über die alte DVB-T-Technik empfängt und sich nun um eine Alternative kümmern muss", so Scherer.

Was müssen Sie wissen?

Die Antenne, ob außen oder innen, muss nicht erneuert werden. Allerdings können Empfangsgeräte nach alter Bauart den neuen Standard nicht widergeben. Da hilft auch kein Software-Update. Neue Fernsehgeräte haben häufig schon DVB-T2 integriert. Für den Empfang der Privatsender, die künftig verschlüsselt ausgestrahlt werden, braucht man zusätzlich einen Decoder. Ob der eigene Flachbildfernseher bzw. die Empfangsbox für einen solchen Decoder geeignet ist, kann man am grünen "DVB-T2 HD"-Logo sehen, heißt es bei der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Wer auf etliche Privatsender nicht verzichten möchte, muss neben den moderaten Anschaffungskosten mit weiteren 69 Euro pro Jahr rechnen und einen Vertrag bei Freenet abschließen. Das müssen Sie aber nicht, denn das öffentlich-rechtliche Rundfunkprogramm steht weiterhin ohne weitere Kosten zur Verfügung – und das in HD-Qualität. Bis Juni 2017 sind aber auch die Privaten noch kostenlos. Sie müssen also keinesfalls einen Vertrag mit Freenet abschließen, auch wenn der Anbieter mit Aussagen wie: Ihr TV-Bild ist bald weg“ oder „DVB-T wird abgeschaltet“ Verbraucher verunsichert.

Gibt es Fallen?

Ja, denn unseriöse Vertreter hat die Umstellung ebenfalls auf den Plan gerufen. Lassen Sie sich keine teuren Verträge aufschwatzen. "Wir raten allen Verbrauchern, sich in Ruhe zu informieren und Alternativen sowie Vor- und Nachteile abzuwägen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und schließen Sie nicht voreilig Verträge ab", so Scherer.

Unser Tipp

Es gibt auch die Möglichkeit Telefon, Internet und TV von einem Betreiber zu beziehen. Das kann oft attraktiv sein.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
Redakteur
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Artikel kommentieren
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)

Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)

Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:
Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de