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Auf einen Blick
  • Sie haben Ihren Festnetzanschluss bei der Deutschen Telekom? Dann sparen Sie ganz einfach durch die Call-by-Call-Methode.

  • Sie haben Ihren Festnetzanschluss bei einem alternativen Anbieter? Dann sparen Sie ganz einfach durch die Callthrough-Methode.
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Telefonate von einem Festnetzanschluss zu einem deutschen Mobiltelefon sind noch immer sehr teuer. Und in der Regel auch nicht in den normalen Tarif-Flatrates mit enthalten.

Die Deutsche Telekom berechnet Ihnen beispielsweise - je nach Ihrem gewähltem Festnetzanschuss - einen Minutenpreis zwischen 19 und 23,4 Cent. Doch es gibt preiswerte Alternativen, um günstig auf ein Smartphone anzurufen.

Die Call-by-Call-Methode - so sparen Sie

Durch die Nutzung der Call-by-Call-Methode sparen Sie hier je nach Wettbewerbslage sofort bis zu 20 Cent pro Gesprächsminute ein! Aktuell sind die Call-by-Call-Vorwahlen 01078, 01068 und 01040 als konstant preiswert für Anrufe auf ein Mobiltelefon der deutschen Mobilfunknetze bekannt.

Diese Anbieter haben zurzeit einen Minutenpreis von rund zwei bis drei Cent - bei lediglich geringen marktüblichen Schwankungen je nach Wettbewerbssituation. Die günstige Nutzung von Call-by-Call ist sofort ohne Anmeldung möglich - allerdings grundsätzlich nur von einem Festnetzanschluss der Deutschen Telekom.

Daher sollten Sie immer beachten: Wenn Sie Ihren Festnetzanschluss-Anbieter komplett wechseln, haben Sie keine Chance mehr, diese bequeme Sparmethode zu nutzen - auch nicht für andere Ziele wie beispielsweise ins teure Ausland!

Die Nutzung einer Call-by-Call-Vorwahl ist einfach. Beispiel: Sie wollen über den Anbieter 3U Telecom (Sparvorwahl 01078) zu einem deutschen Smartphone telefonieren und wählen Anbieternetzkennzahl + Mobilfunknetzkennzahl + Rufnummer: z.B. 01078 0173 xxxxxxx.

  • Biallo-Tipp: Die preiswerten Inlands-Tarife per Call-by-Call gelten übrigens für Sie als Anrufer auch dann, wenn sich das deutsche Handy irgendwo im Ausland befindet. Die Kosten ab der Grenze zahlt der Handy-Besitzer.

Das Callthrough-Verfahren - so sparen Sie

Wenn Sie bereits mit Ihrem Telefonanschluss die Deutsche Telekom verlassen haben, dann ist es vorbei mit den günstigen Call-by-Call-Telefonaten. Alternative Anbieter wie 1&1, O2, Vodafone oder Unitymedia ermöglichen dies nicht. Die Minutenpreise für Anrufe auf ein Handy liegen dort bei rund 20 Cent.

Doch auch hier gibt es Sparpotential: durch das Callthrough-Verfahren. Bei dieser (etwas umständlicheren) Methode wählen Sie zunächst die spezielle Einwahlnummer des Callthrough-Discounters, in der Regel eine 0180er-, eine 0700er- oder eine lokale Festnetz-Nummer.

Nach einer Ansage tippen Sie die gewünschte Rufnummer ein und der Anruf erfolgt. Die Callthrough-Methode ist in der Regel von jedem Telefon-Anschluss (auch bei der Deutschen Telekom) ebenfalls ohne Anmeldung sofort nutzbar.

So zahlen Sie zum Beispiel über die 01801-011078 des Anbieters 01078 Telecom in alle deutschen Mobilnetze nur 3,9 Cent pro Minute. Hier können Sie deutlich sparen!

Die richtige Callthrough-Handhabung und alle Vorwahlnummern finden Sie auf den Internetseiten der Anbieter z. B.: 01078telecom.de, onetel.de, easytelecom.de, oder klugtelecom.de. Die Methode Callthrough bietet Ihnen ebenfalls hohes Sparpotential für Auslandstelefonate.

Beachten müssen Sie hier grundsätzlich, dass bei Callthrough der Preis für die erste Minute bei 0180-Nummern immer berechnet wird, auch wenn am anderen Ende besetzt ist und dadurch keine Verbindung zu Stande kommt.

  • Hinweis: Einige alternative Anbieter wie z.B. 1&1 versuchen bereits, die günstigen Einwahlnummern für ihre Kunden zu sperren bzw. trotzdem kostenpflichtig zu machen.

Über den Autor Fritz Himmel
nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München. Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „ Das neue Pflichtteilsrecht“. Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.
  Fritz Himmel
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