Produktcheck Callthrough-Verfahren Ventengo

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
16.09.2014
Auf einen Blick

 

Telefonkunden, die mit ihrem Anschluss von der Telekom zu einem anderen Anbieter gewechselt sind, können die günstigen Call-by-Call-Vorwahlen nicht mehr nutzen. Dadurch sind sie den Tarifen ihres neuen Providers ausgeliefert. Ventengo bietet mit der Callthrough-Methode – deutsch „Durch-Wahl“ - eine einfache Möglichkeit, um die Kosten zu senken.

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Merkmale: Um das Angebot zu nutzen, ist eine Anmeldung auf der Internet-Seite von Ventengo und dort das Aufladen eines Guthabenkontos erforderlich. Anschließend erhält man eine individuelle Telefonnummer und eine Pin zugewiesen. Will man günstig telefonieren, so ruft man einfach seine zugeteilte Nummer an und wartet das Freizeichen ab. Nach der Pin-Eingabe wählt man anschließend seine gewünschte Zielrufnummer, drückt die Sternchentaste und die Verbindung wird hergestellt. Die Methode ist nahezu von jedem Telefon der Welt aus zu nutzen. Die Minutenpreise innerhalb des deutschen Festnetzes liegen unter einem Cent, ins deutsche Mobilfunknetz fallen nur 4,3 Cent an, das Ausland ist ab 1,79 Cent zu erreichen.

Stärken:
Im Gegensatz zur Konkurrenz vergibt Ventengo für diese Methode keine zentrale sondern eine individuelle Einwahl-Telefonnummer aus dem eigenen Ortsnetz. Damit ist sichergestellt, dass Mobilfunkanbieter und andere Festnetzprovider diese Nummer nicht einfach sperren oder extra berechnen können, wie es bei anderen Callthrough-Diensten bereits erfolgt ist. Es gibt weder eine Grundgebühr noch eine Mindestlaufzeit. Und das Verfahren ist weltweit nutzbar vom Festnetz und Handy, bei guter Sprachqualität.

Schwächen:
Die Höhe des aktuellen Guthabenkontos ist nur im Internet nachzuprüfen.

Wettbewerber:
Anbieter mit Anmeldung wie Telmy, Callavista oder Sparcall liegen preislich ähnlich. Hier wird jedoch keine individuelle Rufnummer zugeteilt, sondern es gilt die gleiche Servicenummer für alle Nutzer. Auch ist oft die Aufforderung zur Nummerneingabe bei einigen bereits kostenpflichtig, auch wenn später niemand abnimmt.

Fazit: Das Ventengo-Angebot ist unkompliziert zu nutzen und für alle Telefonkunden eine Möglichkeit– je nach Gesprächsziel – weiter seine Gebühren zu senken.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de