Wichtige Versicherungen beim Wintersport

Winterurlaub Wichtige Versicherungen beim Wintersport

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
15.01.2018
Auf einen Blick
  • Rund 30 Prozent aller registrierten Sportunfälle ereignen sich auf der Skipiste.
  • Versichern Sie sich rechtzeitig und achten Sie dabei auch auf mögliche Bergungskosten.
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Die Winterzeit ist für Snowboarder und Skifans die schönste Zeit im Jahr. Sie birgt aber auch Risiken. Nach Angaben der Unfallversicherungen geschehen inzwischen rund 30 Prozent aller registrierten Sportunfälle auf der Piste.

Wenn Sie also solche Aktivitäten planen, gehört der richtige private Versicherungsschutz unbedingt vorab mit ins Gepäck. Denn ohne die richtige Police kann sonst ein Unfall oder eine Krankheit für Sie schnell zu einem ernsthaften finanziellen Problem werden.

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Private Haftpflichtversicherung ist ein Muss

Ganz wichtig ist vor allem eine private Haftpflichtversicherung. Ein Fehler ist auf der Piste schnell gemacht. Diese Versicherung übernimmt dann sämtliche Kosten für Schäden, die Sie anderen zufügen. Und zwar weltweit. Dazu gehören beispielsweise auch von Ihnen verursachte Unfälle beim Wintersport. Nehmen Sie dies nicht auf die leichte Schulter: Laut Statistik der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU) geht fast jede fünfte Verletzung beim Skifahren auf eine Kollision mit anderen Wintersportlern zurück.

Gute private Haftpflichtversicherungen sind für Singles bei der Gothaer, Hanse Merkur, Synchro24 oder VHV für rund 50 Euro im Jahr zu haben, für die ganze Familie gibt es den Schutz für bereits ab 60 Euro.

Unfallversicherung deckt Folgekosten 

Eine private Unfallversicherung ist in jedem Fall sinnvoll. Sie bietet Ihnen rund um die Uhr weltweiten Schutz und sichert dauerhafte Unfallfolgen finanziell ab. Prüfen Sie aber vorab genau die Vertragsbedingungen!

Für Skifahrer eignen sich besonders Policen, die auch für Rettungs- und Bergungskosten aufkommen. Denn das geht schnell ins Geld. Müssen Sie nach einem Unfall von der Bergwacht per Helikopter gerettet werden, entstehen Ihnen dafür schnell Kosten von mehreren Tausend Euro. Achten Sie hier speziell auf die Deckungsgrenze. Oft beträgt diese nur 2.500 Euro.

Besser wäre hier ein Versicherungsschutz für Bergungsaufwendungen von 10.000 Euro. Die Hanse Merkur übernimmt bereits in ihrem günstigsten Tarif "Flex Premium" hier 15.000 Euro, die VHV Versicherungen zahlt im Tarif Klassik-Garant bis zu 30.000 Euro.

Vergleich Unfallversicherung

  Anbieter Tarif Beitrag  
1 Tarif Comfort 71,40 Euro weiter
2 KAB-Schutz-TOP 74,97 Euro weiter
3 Tarif Basic Trend 80,92 Euro weiter
4 CIF Pro Classic 82,11 Euro weiter
5 GVO-VIT 85,68 Euro weiter
Hier Ihren persönlichen Tarif Unfallversicherung berechnen

Auslandskrankenversicherung schützt jenseits der Grenze

Geht Ihre Tour ins Ausland, ist eine Auslandsreisekrankenversicherung ein Muss. Im EU-Ausland, der Schweiz sowie in Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen hat, sind Sie zwar als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse über diese abgesichert und können beim Arzt direkt mit Ihrer Versichertenkarte bezahlen.

Aber die Kosten sind in der Regel nur teilweise gedeckt. Und außerhalb der EU leistet die gesetzliche Krankenkasse grundsätzlich nicht. Für einen Rücktransport in die Heimat übernimmt die Krankenkasse zum Beispiel nie die Kosten. Gerade solche Krankentransporte liegen jedoch schnell im fünfstelligen Euro-Bereich.

Selbst als privat Krankenversicherter sollten Sie vorsichtshalber eine Auslandsreisekrankenversicherung mit in den Koffer packen. Einerseits, um sich im Notfall den Rücktransport zu sichern oder, falls dieser bereits zum Leistungsumfang Ihres privaten Vertrages gehört, dann eventuell, um die eigene Selbstbeteiligung zu schonen.

Biallo-Tipp

Auslandsreisekrankenversicherungensind preiswert. Als Single bekommen Sie einen Jahresvertrag bereits für weniger als zehn Euro im Jahr, als Familie können sich schon für rund 20 Euro versichern. Sehr gute getestete Policen bieten beispielsweise Ergo Direkt, Gothaer oder Hanse Merkur an.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de