Auf einen Blick
  • Unter dem Vorwand, dass sich Schadsoftware auf Ihrem PC befindet, werden Sie von falschen Microsoft-Mitarbeitern angerufen.

  • Sie sollen ein Programm auf Ihrem PC installieren, welches die Schadsoftware angeblich deinstalliert.

  • Mit der Software des vermeintlichen Supports gelangt die Malware erst auf Ihren Rechner.
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Neu ist die Masche mit den Support-Anrufen genauso wenig wie die Kettenbriefe im Namen von Rossmann oder die Masche mit den Streaming-Portalen und den vermeintlichen Abonnements. Doch leider fallen immer noch viel zu viele Verbraucherinnen und Verbraucher auf die vermeintlichen Support-Mitarbeiter von Microsoft herein. Meist liegt das daran, dass sich die Opfer nicht so gut mit dem PC auskennen und die Betrüger so trickreich vorgehen, dass ihnen geglaubt wird.

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West berichtet von einem Anstieg dieser Maschen. Im Jahr 2020 verzeichnete die Behörde in ihrem Bereich 59 Anzeigen mit sieben erfolgreichen Fällen. Insgesamt wurden 25.000 Euro erbeutet. Bis Ende November wurden dagegen schon 140 Delikte gemeldet. Davon waren 15 erfolgreich mit einem Schaden von über 60.000 Euro. Doch wie kann es sein, dass trotz Aufklärung in den Medien die Verbraucherinnen und Verbraucher immer wieder auf diese Betrugsmasche hereinfallen?

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Wie funktioniert die Masche mit den falschen Microsoft-Support-Mitarbeitern?

Mit einer falschen Rufnummernanzeige (Call ID Spoofing) rufen die Kriminellen bei Ihnen an. Sie geben sich als Mitarbeiter von Microsoft oder Apple aus und täuschen vor, dass Sie Schadsoftware auf Ihrem Computer gefunden haben. Natürlich wollen Sie als angeblicher Microsoft-Support dabei helfen, die Malware wieder loszuwerden. So werden Sie von den Tätern dazu aufgefordert, eine Software zu installieren, welches die Viren auf Ihrem PC entfernen soll. Doch genau hier tappen Sie in die Falle. Denn das Programm, was Sie laden sollen, enthält erst die bösartige Software.

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Eine zweite Variante sind die Pop-up-Fenster im Internet. Diese erscheinen plötzlich auf dem Bildschirm und teilen Ihnen mit, dass sich auf Ihrem PC ein Virus oder Trojaner befindet. Sie sollen dann den Microsoft-Support unter einer angegebenen Rufnummer zurückrufen. Auch hier werden Sie dazu aufgefordert, ein Programm zu installieren, welches die Schadsoftware angeblich vom Handy oder Computer entfernt.

 

Programm installiert – Erpressung folgt

Mithilfe des Programms bekommen die Kriminellen vollen Zugriff auf Ihren PC und damit auch auf Ihre persönlichen Daten und Passwörter. An diesem Punkt angekommen, lassen die Täter Ihre Masken fallen. Nun werden Sie erpresst. Es wird damit gedroht, sämtliche Daten zu löschen, sollten Sie nicht eine bestimmte Summe an die Täter zahlen.

Das Problem: Die vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter haben durch die Software auch Zugang zu Ihrem Onlinebanking. Damit ist das Geld auf Ihrem Konto auch in Gefahr. In einigen Fällen wurde das Onlinebanking der Opfer angezapft und Überweisungen einfach umgeleitet.

 

Wo kommen die Täter her?

In den meisten Fällen, die bisher von der Polizei aufgeklärt werden konnten, handelte es sich um organisiertes Verbrechen aus dem Ausland. Die Call-Center dahin zurückzuverfolgen ist nicht einfach – aber auch nicht unmöglich. Wichtig ist, dass die Opfer sich immer an die Polizei wenden. Leider wenden sich viele Geschädigte aus Scham weder an die Polizei noch an Familienangehörige.

Die angezeigten Telefonnummern stammen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Aber auch andere Ländervorwahlen sind bereits in Erscheinung getreten. Überwiegend sind die angezeigten Rufnummern aber gefälscht. Es ist auch schon vorgekommen, dass Rufnummern angezeigt wurden, welche tatsächlich existierenden Personen gehörten. Allerdings hatten diese mit den Anrufen nichts zu tun.

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Wie können Sie den Betrug verhindern?

Grundsätzlich gilt: Microsoft wird Sie nicht unaufgefordert anrufen. Das Unternehmen kann gar nicht wissen, dass auf Ihrem Rechner eine Virenbedrohung ist. Auch vermeintliche Pop-Ups im Internet können dies nicht ermitteln. Angesichts dessen ist ein Antivirenprogramm eine gute Investition, wenn Sie Ihren Computer mit all Ihren sensiblen Daten schützen möchten. Da kostenlose Programme häufig nicht so wirksam sind wie Premium-Programme, empfehlen wir die Investition in einen kostenpflichtigen Virenscanner.

Generell dürfen Mitarbeiter und Entwickler von Betriebssystemen, Antiviren-Software und Co. nicht ungefragt auf den Systemen von Privatleuten herumschnüffeln. Sollten Sie also einen derartigen Anruf erhalten, können Sie von Betrug ausgehen. Legen Sie am besten den Hörer wieder auf.

 

Verhaltensempfehlungen bei Verdacht auf Telefonbetrug

Als wichtiges Merkmal sollten Sie im Kopf haben, dass die vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter nur Englisch oder gebrochenes Deutsch sprechen. Um nicht auf den Betrug hereinzufallen, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Seriöse Unternehmen rufen nicht unaufgefordert bei Ihnen an und behaupten, Sie haben einen Virus, Trojaner oder andere Schadsoftware auf Ihrem PC.
  • Beenden Sie am besten das Telefonat.
  • Lassen Sie sich auf keinen Fall überreden, eine Software (Fernwartungssoftware) auf Ihrem Computer zu installieren.
  • Geben Sie am Telefon keine Daten zu Ihrem Konto oder der Kreditkarte heraus.
  • Gehen Sie nicht auf die Pop-up-Fenster ein, die sich auf Ihrem PC öffnen und auf denen Sie etwas von einem Virus und einem Rückruf bei Microsoft lesen.

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Auf Betrug hereingefallen – was ist zu tun?

Sollten Sie auf diese Betrugsmasche hereingefallen sein und haben ein Programm installiert, empfehlen wir aktiv zu werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  • Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet. Versuchen Sie über ein zweites Gerät (Smartphone, Tablet, Laptop, etc.) alle Ihre betroffenen Passwörter zu ändern.
  • Schämen Sie sich nicht. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Melden Sie sich mit der Vorgangsnummer der Polizei bei Ihrer Bank und erklären Sie das Problem. Gegebenenfalls müssen Sie Ihr Konto und die Karten sperren lassen. Fragen Sie nach, ob bereits getätigte Zahlungen zurückgeholt werden können.
  • Lassen Sie den betroffenen Computer von einem Experten untersuchen und die Schadsoftware von der Fachperson entfernen.

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Aktuelle Fälle von Telefonbetrug

Die Täter rufen vorwiegend ältere Mitmenschen an, um diesen Trick durchzuziehen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie mit älteren Personen über diese Masche sprechen und diese vor den Anrufen warnen.

17.06.2022 Über 3.000 Euro verloren

Eine Rentnerin aus dem Kreis Nordfriesland ist Opfer dieser Betrugsmasche geworden. Eine angebliche Microsoft-Mitarbeiterin kontaktierte sie und gab vor, dass es Probleme mit dem PC gäbe. Zusammen mit dem Opfer wurde eine Fernwartungssoftware auf dem Computer genutzt, worüber sich die Täter in den PC einloggten. Weiterhin übermittelte die Rentnerin Ihre Zugangsdaten zum PayPal-Account, Ihrer Mastercard und zu ihrem Onlinebanking-Account. Die Täter hoben 2.700 Euro vom Konto ab und kauften über den PayPal-Account Gutscheine im Wert von 500 Euro.

18.03.2022 Angeblicher Microsoft-Mitarbeiter ergaunert vierstellige Summe

Die Polizeidirektion Celle gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich ein unbekannter Täter am Telefon als Microsoft Mitarbeiter ausgegeben hat. Dieser behauptete, dass der PC des Opfers gerade von Hackern angegriffen wird. Der 65-jährige solle sofort handeln. Das Opfer ließ sich überreden und gestattete den Fernzugriff auf seinen PC. Im Laufe mehrerer Telefonate gab das Opfer Überweisungen über sein Onlinebanking frei. Er hat dadurch eine vierstellige Summer verloren.

04.03.2022 Erfolgreicher Trickbetrug

Eine 70-jährige Frau aus Saalfeld wurde Opfer des Trockbetrugs. In dem Telefonat mit ihrem Opfer verlangten die Täter die Herausgabe der Bankverbindung. Da die Rentnerin tatsächlich seit einigen Tagen Probleme mit dem PC hatte, ging sie auf die Forderung ein. Glücklicherweise bemerkte die Rentnerin den Berug recht schnell und lies ihr Konto sperren. Dennoch konnten die Täter 400 Euro erbeuten. 

01.03.2022 Falscher Microsoft-Mitarbeiter ruft an

Ein Betrüger hat eine Frau aus Wiesbaden mit der Microsoft-Masche hinters Licht geführt und am Ende 6.000 Euro erbeutet. Wie für den Betrug üblich meinte der Anrufer, dass es ein Problem mit dem PC des Opfers gäbe. Leider gab die Frau den Zugriff auf Ihren Computer frei und es kam infolgedessen zu Geldabhebungen.
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Diese Telefonnummern sind bekannt

Angerufen wird von ganz unterschiedlichen Rufnummer. Diese Telefonnummern sind uns bereits bekannt:

  • 01019552..
  • 015882231..
  • 0159493853..
  • 017101048..
  • 017315292..
  • 017620992..
  • 017942895..
  • 02125525..
  • 0228211970.., 02283539..
  • 02516084..
  • 02760532..
  • 028710542..
  • 0292246552..
  • 0309508..
  • 0310704.., 03119041..
  • 03422947..
  • 03669960.., 03615454..
  • 0375797.., 03748708.., 03756163..
  • 0382299389.., 0385744648
  • 04145749..
  • 0438034..
  • 0448210..
  • 04514485..
  • 04606140.., 0465239443..
  • 0516157737..
  • 0676040..
  • 07075879..
  • 0729669..
  • 0734735.., 0732827..
  • 076607569..
  • 07781686.., 0776857..
  • 0787244..
  • 08039798..
  • 0816222..
  • 0821538..
  • 0866236..
  • 08905623..
  • 0919166..
  • 092547466..
  • 0932330977..
  • 0987247551..
  • 0996426..

Weitere Nummern stammen aus dem Ausland:

  • 0003448..
  • 003249734735.., 00321739763..., 0032014346.., 0032914918.., 0032984949.., 0032551805..,  0032621222
  • 00337374980..
  • 004413573434..
  • 00453065663.., 00453839940.., 00453095534.., 00453109442.., 00453874079..,  00453438787.., 00453184682..,  00453785286.., 00453655003.., 00453534358.., 00453057000.., 00453045035.., 004535292.., 00453414525.., 00453591644.., 00453144128..
  • 00478475009.., 00474021305.., 00474750764.., 0047980493.., 00474877563..

Ein guter Virenscanner schützt vor Schadsoftware

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Wir benötigen Ihre Hilfe

Wurden Sie auch von solchen Betrügern angerufen oder haben Sie einen dubiosen Hinweis im Internet gesehen? Wie haben Sie reagiert? Senden Sie uns gern Ihren Erfahrungsbericht oder Screenshots an hinweis@biallo-online.de. Sollten wir diesen veröffentlichen, werden wir Ihre Anonymität waren und keine Namen oder E-Mail-Adressen preisgeben. Für weitere Warnungen melden Sie sich am besten gleich bei unserem Newsletter an.

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Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war Franziska für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war Franzi (so ihr Spitzname) als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat Franzi sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet. Bei biallo.de bringt sie genau dieses Wissen ein. Außerdem ist Franziska in der Leserbetreuung tätig. Ihr Ziel ist es, den Leserinnen und Lesern zu helfen und ein gutes Gefühl zu geben. 

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