Auf einen Blick
  • Trotz Corona sind Handelsvertreter unterwegs, um Haustürgeschäfte abzuschließen.

  • Ihnen werden vermeintlich günstigere Tarife für Smartphone, Strom und Co.verkauft.

  • Lassen Sie sich nicht auf ein Haustürgeschäft mit einem Fremden ein. Das kann am Ende teuer werden.
Wir warnen vor Abzocke an der Haustür.
Nancy Beijersbergen / Shutterstock.com

Eigentlich gelten seit über einem Jahr Kontaktbeschränkungen aufgrund der Coronakrise. Eigentlich. Doch für einige Vertreter scheinen diese Regeln nicht zu gelten. Sie klingeln munter an der Haustür und bieten günstigere Energie- oder Mobilfunkanbieter an. Manchmal haben sie aber auch nur eines im Sinn: Ihre Wertgegenstände, die sich in der Wohnung befinden.

Corona macht es möglich. Denn in der Krise sind viele Verbraucher zu Hause, weil sie im Homeoffice arbeiten. Dadurch erreichen die vermeintlichen Vertreter eine höhere Anzahl an Verbrauchern. Die Quote für die Abschlüsse steigt. Am Ende sind Sie der Leittragende. Denn bei den Verträgen für neue Stromtarife, Handytarife und mehr geht es meist nicht darum, Ihnen etwas zu günstigeren Konditionen anzubieten. Ihnen werden Abos, Knebelverträge und teurere Anbieter verkauft. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich vor unseriösen Angebote schützen können.

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Verträge durch Täuschung

Generell sollten Sie vorsichtig sein, wenn es bei Ihnen klingelt und der Vertreter stellt sich als Mitarbeiter eines aktuellen Vertragspartners vor. Dabei spiel es keine Rolle, ob es sich um den Energieversorger, die Telekom oder einen vermeintlichen Mitarbeiter des Kabelnetzbetreibers handelt. Diese kündigen sich in der Regel durch einen Brief oder eine E-Mail an und stehen nicht plötzlich in der Tür. In solch einem Fall sollten Sie den Vertreter weder hereinlassen noch persönliche Daten preisgeben.

Denn die Betrüger warten nur darauf, dass Sie ihnen Daten nennen. Plötzlich haben Sie - ohne es zu wollen - einen Vertrag abgeschlossen. Da wir in einer digitalen Zeit leben, fällt damit auch der zu unterschreibende Bestellschein weg. Eine Unterschrift auf einem Tablet reicht völlig aus, oft werden Verträge sogar ganz ohne Unterschrift geschlossen. Sie haben weder Informationen zum Anbieter bekommen, noch konnten Sie die Vertragsbedingungen einsehen.

Biallo Tipp:

Den Stromanbieter sollten Sie nicht per Haustürgeschäft wechseln. Schauen Sie lieber auf biallo.de nach. Dort vergleichen Sie die Stromanbieter miteinander und suchen den für Sie günstigsten Anbieter heraus.

Diebe wollen an Ihr Eigentum

Neben den Vertretern mit den dubiosen Verträgen gibt es aber auch Diebe, welche sich als Mitarbeiter diverser Servicefirmen tarnen. Egal ob der Strom abgelesen, der Abfluss untersucht oder die Statik des Balkons überprüft werden soll. Lassen Sie unangekündigte Mitarbeiter niemals in die Wohnung. Das trifft auch für die angeblichen Handwerker zu, die die Batterien des Rauchmelders unangekündigt wechseln möchten.

Die Diebe schauen sich beim Gang durch die Wohnung genau um, wo Wertgegenstände und Bargeld liegen. Auf dem Weg nach draußen gibt es plötzlich eine kleine Ablenkung und schon sind die Habseligkeiten weg. Und Sie bemerken es erst, wenn die Täter über alle Berge sind.

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Wie können Sie sich schützen?

Wie schon mehrfach im Artikel erwähnt, ist die sicherste Variante, keine unangekündigten “Besucher” in die Wohnung zu lassen oder sich auf ein Gespräch mit unangekündigten Mitarbeitern diverser Servicefirmen einzulassen. Wimmeln Sie die Personen direkt an der Tür ab, ohne irgendwelche Daten preiszugeben.

Falls Sie sich bezüglich der Personen unsicher sind, bitten Sie diese einen kleinen Moment vor der Tür zu warten. Rufen Sie die Firma an, von der diese Person vermeintlich kommt und fragen Sie nach, ob tatsächlich ein Mitarbeiter zu Ihnen unterwegs ist und wie dieser mit Namen heißt. Denn auch ein Ihnen gezeigter Ausweis kann gefälscht sein. Doch Vorsicht: Verwenden Sie immer die Ihnen bekannte Telefonnummer oder rufen Sie die Auskunft an.

Ebenso wichtig ist, dass Sie niemals etwas unterschreiben, was Sie nicht verstanden haben.

Um Dieben in der Wohnung vorzubeugen, sollten Sie die zum Teil schon sehr aufdringlichen Personen vor der Tür stehen lassen. Wenn Sie niemandem ein Problem in Ihrer Wohnung gemeldet haben und es keine schriftliche Ankündigung für das Ablesen diverser Daten gibt, braucht auch niemand Ihre Wohnung zu betreten.

Vertrag doch unterschrieben? - Was tun?

Sie sind doch auf die Masche des Vertreters hereingefallen und haben einen Vertrag unterschrieben? Dann ist es wichtig, dass Sie wissen, bei welchem Unternehmen Sie den Vertrag abgeschlossen haben. Kennen Sie dieses, können Sie den Vertrag widerrufen. Die 14-tägige Widerrufsfrist beginnt, wenn Sie über Ihr Widerrufsrecht informiert wurden.

Haben Sie einen vermeintlichen Vertreter in die Wohnung gelassen und stellen im Nachgang fest, dass Geld oder Wertgegenstände fehlen, sollten Sie umgehend die Polizei informieren und eine Anzeige erstatten.

Übrigens, obwohl es im Moment so scheint, als könnten Sie große Summen Bargeld auch gleich zuhause lassen, weil die Zinsen bei den Banken so niedrig sind, kann es sich doch lohnen, nach einer Alternative zum Sparkonto Ausschau zu halten. Beispielsweise könnten Sie das Geld als Festgeld oder in einem ETF Sparplan anlegen. Zu Hause ist Bargeld nicht besonders sicher.

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  Franziska Baum

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