Auf einen Blick
  • E-Mails im Namen vom Zoll informieren Sie über ein zurückgehaltenes Paket.

  • Sie sollen die Zollgebühren für das Paket bezahlen.

  • Warum Sie das nicht mit Paysafecards tun sollten, lesen Sie im Artikel.
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Neben Phishing- und Spam-Mails bekommen viele Verbraucherinnen und Verbraucher auch SMS zugeschickt, die nicht von dem Unternehmen stammen, das als Absender aufgeführt ist. So berichten wir immer wieder über die Smishing-SMS der Deutschen Bank, DKB und der Volksbank Raiffeisenbanken. Auch über angebliche SMS vom Zoll haben wir Sie bereits informiert.

Die Phishing-Nachrichten sind eine nervige Sache, da diese zuhauf in Postfächern und auf Smartphones eintreffen. Oft lassen sich die SMS und Mails von echten Nachrichten kaum unterscheiden. Eine gute Hilfe kann hier unser Phishing-Ratgeber sein. Mit Geduld und einem geschulten Auge lernen Sie, die falschen von den echten Nachrichten zu unterscheiden. Und sollten Sie doch einmal eine Frage haben, dann leiten Sie uns die E-Mail oder SMS an hinweis@biallo.de weiter. Wir prüfen die Nachricht dann für Sie.

 

E-Mail im Namen des Zolls

Aktuell wird eine E-Mail im Namen des Zolls versendet. Diese will Sie zum Kauf von Paysafecards (Guthabenkarten) animieren. Gelockt werden Sie mit einem Paket, welches der Zoll einbehalten habe, weil Zollgebühren nicht bezahlt würden. Allerdings beziehen sich die Betrüger in der E-Mail auf ein Gesetz, welches im Juni vergangenen Jahres geändert wurde. Denn die Freigrenze von 22 Euro Paketwert für Waren, die aus dem nicht europäischen Ausland kommen, ist weggefallen.

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So sieht die Fake-Mail aus

Wir wissen, dass sich die Inhalte, Absender und die Betreffzeilen der Mails schnell ändern können. Haben Sie eine E-Mail im Namen des Zolls mit einem anderen Inhalt erhalten, leiten Sie uns diese gern weiter an hinweis@biallo.de. Wir ergänzen diesen Artikel dann.

16.09.2022 Generaldirektion Zoll und indirekte Rechte von DeutschePost

Weitere Betreffzeilen:

  • ✈️: Regionaldirektion für Zoll und indirekte Abgaben
  • ✈️ : Generaldirektion Zoll und indirekte Steuern.
  • ✈ Benachrichtigungen: Zoll-Kundendienst
  • General direktion Zoll
  • Generaldirektion Zoll und indirekte Rechte

Weitere Absender:

  • Deutschepost,de
  • Deutschepost.de
  • DHL - Deutschepost

Sehr geehrter Kunde,

Ihr DHL-Paket: Nr. RR29840190497DE, versandt am 03.02.2022, wird bearbeitet. Damit wir Ihr Paket liefern können, werden dem Importeur die Mehrwertsteuerkosten erneut in Rechnung gestellt.

Nach den geltenden Zollbestimmungen ist jede Einfuhr aus einem Land außerhalb der Europäischen Gemeinschaft mit einem Handelswert von mehr als 22 EUR unabhängig von der Art der Waren steuerpflichtig *.

* Artikel 134-I und II-1 ° des CGI: GESETZ Nr. 2012-1510 vom 03. Mai 2017 – Art. 68 (V) Die Validierung des Paysafecard-Guthabens für die Zahlung von Zollgebühren ist gültig.

Um die Zustellung Ihres Pakets für Ihre Heimatadresse zu ermöglichen, bitten wir Sie, Ihre nicht bezahlten Zollgebühren zu regulieren, indem Sie die folgenden Schritte ausführen, um die Zustellung Ihres Pakets abzuschließen:

1. Kaufen Sie einen Paysafecard PIN-Code online (50 EUR)

2. Senden Sie den PIN-Code (16 Ziffern) an folgende Adresse: paysafe@zoll-app.de

Grüße,
Zoll Kundendienst

So sieht eine Fake-Nachricht im Namen des Zolls aus.

Diese Antwort-Mails sind uns bisher bekannt:

  • paysafe@zoll-app.de
  • paysafe@zollpay.de
  • paysafe@de-zoll.com
  • contact@zoll-paysafe.de
  • contact@pay-zoll.de
  • contact@zollpay.de
  • paysafecard@apps-zoll.de
  • paysafecard@zoll-box.info
  • paysafecard@zoll-otp.com
  • paysafecard@zollpay.pro
  • zoll-confirmmation-colis@inbox.lv
  • pay@zoll-otp.com

Sie sollten auf gar keinen Fall an diese E-Mail-Adressen schreiben. Und vor allem keine Codes hinsenden. 

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Was passiert nach dem Kauf der Karten?

Haben Sie auf die Nachricht reagiert und sich die Paysafecards geholt, sollen Sie den 16-stelligen Code an eine E-Mail-Adresse übermitteln. Hierbei handelt es sich aber nicht um eine offizielle E-Mail vom Zoll. Dieser würde niemals Zahlungen per Guthabenkarten entgegennehmen. Vielmehr wurden die Nachrichten durch unbekannte Dritte verfasst.

Senden Sie die Codes an die genannte E-Mail-Adresse, sind die Paysafecards für Sie unbrauchbar. Denn die Betrüger werden auf das Geld zugreifen und dann ist es weg. Sie bekommen aber kein Paket. Sie fragen sich, warum nicht? Das Paket existiert nicht. Es wurde lediglich als Lockmittel eingesetzt.

Dass derartige E-Mails nicht neu sind, zeigt ein Bericht des Landeskriminalamts Niedersachsen vom Mai 2021. Der Zoll selbst hat bereits im September 2020 vor der Betrugsmasche gewarnt. Wie auch in den Berichten, ist die in der Mail angegebene Sendungsnummer RR29840190497DE unbekannt oder falsch, wenn Sie diese bei der DHL-Sendungsverfolgung eingeben.

 

Auf Betrug herein gefallen?

Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, derart dubiose Nachrichten zu löschen. Bevor Sie aktiv etwas unternehmen, sollten Sie im Internet recherchieren, ob es irgendwelche Meldungen zu solch einer E-Mail gibt. Alternativ leiten Sie uns die Nachricht an hinweis@biallo.de weiter.

Für Sie kommt diese Warnung zu spät und Sie sind bereits auf den Trick hereingefallen? Dann sollten Sie alle Beweise sichern und anschließend zur Polizei gehen und Anzeige erstatten.

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Bösartige E-Mails mit Virenscanner erkennen

Generell empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich vor betrügerischen E-Mails und allen weiteren Gefahren aus dem Internet schützen. Dazu gehört, dass Sie Ihr Betriebssystem auf dem aktuellen Stand halten und einen hochwertigen Virenscanner installieren. Wir empfehlen beispielsweise den Virenscanner Bitdefender Total Security 2022 für Windows, Mac OS X oder Android. Mit einem Kauf können Sie die Software auf bis zu fünf Geräten installieren, damit Sie auch auf Ihrem Smartphone geschützt sind.

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Paysafecard sperren

Es gibt die Möglichkeit, das Guthaben auf Ihren Paysafecards sperren zu lassen. Dafür müssten Sie allerdings rasch agieren. Rufen Sie die Paysafecard Service Hotline unter 02112409031 an (es gelten die lokalen Tarife). Um die Karte zu sperren, brauchen Sie die Seriennummer der betreffenden Paysafecard.

  • Biallo-Lesetipp: Unsere Verbraucherschutz-Warnungen können Ihnen helfen, sich rechtzeitig vor neuen Gefahren zu schützen und nicht auf betrügerische Maschen von Cyberkriminellen hereinzufallen. 

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Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war sie für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war sie als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat sie sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet, welches sie bei biallo.de ebenso einbringt wie ihr Wissen im Social Media Bereich.

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