Autounfall im Ausland

Reise Autounfall im Ausland

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
09.08.2017
Auf einen Blick
  • Wer eine Urlaubsreise mit dem Auto plant, sollte sein Fahrzeug auf Vordermann bringen.

  • Sollte es dennoch krachen, sind beispielsweise Grüne Karte und Europäischer Unfallbericht von Vorteil.
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Eine Flugreise mit Kind und Kegel kann für Finanzlöcher in der Familienkasse sorgen. Wesentlich günstiger ist häufig die Fahrt mit dem Auto. Außerdem sind Urlauber vor Ort flexibler und können die Region mit dem eigenen Fahrzeug erkunden. Allerdings setzt die lange Autofahrt eine gewisse Vorbereitung voraus. "Um unterwegs keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Urlauber ihr Auto auf Vordermann bringen und sich über ihr Reiseziel informieren. Denn es gilt: andere Länder, andere Verkehrsregeln", sagt Thomas Schirra, Versicherungsexperte von Cosmos Direkt. Neben einem kompletten Verbandskasten gehören ein Warndreieck genauso ins Gepäck wie eine Warnweste. Doch was ist, wenn bei aller Vorsicht ein Unfall passiert?

Lese-Tipp

Kennen Sie etwa den Europäischen Unfallbericht, die Grüne Karte, die Bedeutung des Schutzbriefs oder wichtige Notfallnummern? Erfahren Sie, welche Dokumente unbedingt an Bord sein müssen.

Fünf Tipps, wenn es im Ausland kracht

Kommt es zu einem Verkehrsunfall, gilt das Recht des Landes, in dem sich dieser zugetragen hat. Dabei spielt es keine Rolle, woher die Unfallgegner stammen. Ob in Italien, Frankreich oder einem anderen Land, diese fünf Punkte sollten Sie im Fall der Fälle in jedem abhandeln:

1. Unfallstelle absichern: Als erstes gilt es Schadensbegrenzung zu betreiben. Bringen Sie sich und alle Mitfahrer außer Gefahr und sichern Sie die Unfallstelle ab. Es ist unbedingt ratsam, dabei eine Warnweste zu tragen. Das macht andere auf den Unfall aufmerksam und sorgt somit für die gebotene Vorsicht anderer Verkehrsteilnehmer.

2. Polizei verständigen: Der Anruf bei der Polizei ist unverzichtbar. Innerhalb der Europäischen Union erreicht jeder unter 112 mit seinem Smartphone Hilfe.

3. Grüne Karte: Sie ist nicht so bekannt, nichtsdestotrotz aber wichtig. Sie ist nämlich der internationale Nachweis einer Kfz-Haftpflichtversicherung und erleichtert die Schadensabwicklung.

4. Protokoll anfertigen: Mit eines der größten Probleme im Ausland ist die Verständigung. Der Europäische Unfallbericht hilft, alle nötigen Daten und Informationen aufzunehmen und wird von beiden Unfallbeteiligten unterschrieben. Im Zweifel kann auch das Konsulat weiterhelfen.

5. Versicherung einschalten: Zu guter Letzt steht die Meldung bei der Versicherung an. Um eine schnelle Abwicklung des Schadenfalls zu bewirken, empfiehlt es sich die Hausaufgaben zu machen. Das heißt: Hilfreich sind Fotos vom Schaden und der Unfallsituation.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de