Schneeballschlacht: Wer zahlt bei Schäden?

Haftpflichtversicherung Schneeballschlacht: Wer zahlt bei Schäden?

Ines Baur
von Ines Baur
29.01.2017
Auf einen Blick
  • Die aktuelle Kälte lädt viele zum Schneeballwerfen ein.

  • Was aber, wenn es wortwörtlich ins Auge geht?
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Wird bei einer Schneeballschlacht jemand verletzt, muss der Werfer für den Schaden aufkommen. Gerade bei Personenschäden können erhebliche Summen an Behandlungskosten und Schmerzensgeld zusammenkommen. Dann ist der Spaß schnell vorbei und es wird teuer! Die gute Nachricht für alle Haftpflichtversicherten: Sie können ihre Haftpflichtversicherung in Anspruch nehmen! Sie leistet bei Schäden, die Dritten entstehen, sollte man fahrlässig gehandelt haben. Und da jedem Schneeballwerfer bewusst sein dürfte, dass er sein Gegenüber verletzen könnte, geht man im Unglücksfall von Fahrlässigkeit aus.

Haftpflichtversicherung: Ich war es nicht!

Wird man zu Unrecht beschuldigt den Schneeball geworfen zu haben, oder erscheinen einem die angegebenen Forderungen zu hoch, sollte man dies seiner Haftpflichtversicherung mitteilen. Diese überprüft, in ihrer Rolle als passive Rechtsschutzversicherung, ob man überhaupt haften muss und ob die Forderungen des Geschädigten gerechtfertigt sind.

Haftpflichtversicherung: Wer haftet, wenn Kinder mit Schneebällen Schaden anrichten?

Vor allem Kinder lieben Schneeballschlachten. Daher ist hier das Risiko eines Unfalls noch größer als bei Erwachsenen. Verletzt ein Kind unter acht Jahren – laut Gesetz ein deliktunfähiges Kind – ein anderes Kind bei einer Schneeballschlacht, muss es nicht für den Schaden aufkommen. Wohl aber die Eltern, sollten die ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Aber auch hier die gute Nachricht: Es greift die private Haftpflichtversicherung, in diesem Fall die der Eltern. Aber nicht nur bei Schneeballschlachten kann es in der weißen Pracht zu Unfällen kommen. Überfährt Ihr zehnjähriges Kind mit dem Schlitten am Rodelberg ein anderes Kind, kann Ihr Sprössling schadenersatzpflichtig gemacht werden. Kinder ab acht Jahren müssen zwar nicht permanent beaufsichtigt werden, sind aber deliktfähig! Keine Frage: Vor allem für Familien mit Kindern ist eine private Haftpflichtversicherung wirklich eine der wichtigsten Policen überhaupt.

Günstige Haftpflichtversicherung

Zudem ist eine private Haftpflichtversicherung nicht nur eine der wichtigsten Policen, sondern auch eine günstige. Beispiel: Eine Familie mit Kindern zahlt jährlich bei Ideal rund 53 Euro für die Privathaftpflicht und hat dafür einen Versicherungsschutz bis zehn Millionen Euro!

Unser Tipp: Sollten Sie noch keine Haftpflichtversicherung haben, oder einen günstigeren Tarif mit besseren Leistungen suchen, werfen Sie am besten gleich einen Blick auf unseren Haftpflichtversicherungs-Vergleichsrechner und finden Sie für sich und Ihre Familie den besten Tarif!

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