Unfallversicherung: Police fürs Oktoberfest

Versicherungen Unfallversicherung: Police fürs Oktoberfest

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
21.09.2017
Auf einen Blick
  • Pünktlich zum Beginn des Oktoberfestes in München bringt ein Anbieter eine spezielle Unfallversicherung für Wiesn-Gäste auf den Markt.

  • Für 5,99 Euro am Tag können sich Oktoberfestbesucher versichern.
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Die Unfallversicherung, die von der Versicherungsgruppe "Die Bayerische" angeboten wird, ist online unter www.wiesnschutz.de oder via App "Appsichern" aufrufbar. Dort können Verbraucher einen Versicherungszeitraum von 24 Stunden wählen oder sich für das gesamte Oktoberfest, dass am 3. Oktober endet, versichern. Es stehen drei Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung: Paypal, Sofort-Überweisung und Kreditkarte.

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Was ist versichert?

Die maximale Versicherungssumme beläuft sich auf 50.000 Euro – jedoch nur bei dauerhafter Invalidität. Die ausgezahlte Versicherungssumme, die durch Verlust oder Funktionseinschränkungen der betroffenen Gliedmaßen orientiert sich - wie bei Unfallversicherungen üblich - nach einem speziellen Index, der sogenannten Gliedertaxe. So erhalten Geschädigte bei Verlust des Zeigefingers beispielsweise zehn Prozent der Versicherungssumme – das sind 5.000 Euro.

Hohe Kosten bei wenig Leistung

Der Versicherer verlangt pro Tag 5,99 Euro, für die gesamte Oktoberfest-Zeit werden 89,95 Euro fällig. 

"Die sogenannten 'Oktoberfest-Versicherungen' gelten meist nur während der Zeit der Wiesn und decken in der Regel lediglich Unfallfolgen bis 50.000 Euro. Darüber hinaus sind sie vergleichsweise teuer - mehr hat man von einer Versicherung, die auch an allen anderen (Feier-) Tagen des Jahres gilt", sagt Ralf Mertke, Unfall-Experte der Gothaer Versicherung.

Vergleich Unfallversicherung

  Anbieter Tarif Beitrag  
1 Tarif Comfort 71,40 Euro weiter
2 KAB-Schutz-TOP 74,97 Euro weiter
3 Tarif Basic Trend 80,92 Euro weiter
4 CIF Pro Classic 82,11 Euro weiter
5 GVO-VIT 85,68 Euro weiter
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Versicherungstipps fürs Oktoberfest

  • Haftpflichtversicherung: Wenn es im Festzelt so richtig rund geht, ist schnell mal die Brille des Tischnachbarn vom Kopf gefegt oder das teure Dirndl der Nachbarin beschädigt. Hier hilft Ihnen eine private Haftpflichtversicherung.
  • Unfallversicherung: Ob Schunkel-Unfall zur späten Stunde oder eine unschöne Begegnung mit dem 2,3 Kilo schweren Maßkrug. Eine Unfallversicherung deckt Kosten für Spätfolgen wie Invalidität. Wichtig: Ein Knackpunkt sind Unfälle durch sogenannte Bewusstseinsstörungen, wie Schlaganfall oder Alkohol- bzw. Drogeneinfluss. Gute Tarife zahlen allerdings auch in solchen Fällen. So sind Unfälle aufgrund von Bewusstseinsstörungen etwa bei Hanse Merkur (58,44 Euro p.a.) für einen 30-jährigen Büroangestellten auch im Basistarif mitversichert.
  • Das Auto stehen lassen: Legendär ist der Ausspruch des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein (CSU) aus dem Jahr 2008. Dieser stellte nämlich die steile These auf, dass Autofahren nach zwei Maß Bier noch in Ordnung sei. Doch wer sich unter Alkoholeinfluss ans Steuer setzt, riskiert nicht nur den eigenen Führerschein, sondern auch den Versicherungsschutz. Wenn Sie angetrunken in einen Unfall verwickelt werden, kann Ihre Kfz-Versicherung die Leistungen kürzen und ab 1,1 Promille sogar verweigern.

  • Wichtig für alle Fahrradfahrer: Wer mit über 1,6 Promille auf dem Drahtesel erwischt wird, muss nicht nur den Lappen abgeben, sondern darf gleich noch die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) über sich ergehen lassen.

In diesem Sinne: Prosit auf eine friedliche Wiesn!

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Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de