Versicherungskonzern verzeichnet sattes Plus

Allianz Deutschland Versicherungskonzern verzeichnet sattes Plus

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
09.03.2017
Auf einen Blick
  • Allianz steigert die Umsätze um 4,6 Prozent auf insgesamt 32,4 Milliarden Euro.
  • Der Münchner Konzern setzt verstärkt auf die Digitalisierung. 
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Plus bei Lebensversicherungen

Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Deutschlands Versicherungsprimus sowohl mit Allianz Deutschland als auch mit Allianz Leben die Umsätze. So kletterte der Umsatz um 4,6 Prozent auf insgesamt 32,4 Milliarden Euro. Bis zum Jahresende waren beim Münchner Konzern 20,4 Millionen Menschen versichert, 66.000 mehr als noch im Vorjahr. Der Nettogewinn erhöhte sich um 12,4 Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro.

Neben den Umsätzen stiegen auch die Kundenauszahlungen von 18,8 Millionen auf 20,6 Millionen Euro. "Das liegt an Großschäden", erklärt Finanzvorstand Burkhard Keese. Im Jahr 2016 seien die Schäden etwas höher gewesen als üblich, so der Manager.

Am stärksten nahm die größte Sparte zu, die Lebensversicherungen. Die Beitragseinnahmen legten um 6,4 Prozent auf 18,9 Milliarden Euro zu - ein Marktanteil von 31 Prozent. Vorstands-Chef Manfred Knof nannte das "spektakulär". "Wir sind stolz auf die Ergebnisse, die wir erreicht haben."

Allianz setzt auf Telematik

Als Erfolg verbucht die Allianz ebenfalls ihr im vergangenen Jahr gestartetes "Bonus-Drive"-Programm , das sich an junge Autofahrer unter 29 Jahren richtet. Mit einer App werden Fahrdaten des jeweiligen Kunden gesammelt und wer besonders brav fährt, erhält einen Prämien-Bonus von zehn Prozent. Bis zum Jahresende 2016 haben sich rund 21.000 junge Autofahrer für diesen Tarif entschieden.

Vorstands-Boss Manfred Knof betont, dass junge Kunden nicht nur günstiger, sondern auch sicherer fahren: "Erste Erfahrungen zeigen, dass die durchschnittlich erzielten Score-Werte spürbar steigen, die Versicherten also durch die Nutzung der App sicherer fahren würden".

Damit will der Versicherer "vorausschauendes Fahren" fördern und die Schadensquote, die vor allem bei jungen Fahren sehr hoch ist, nach unten drücken. Über die konkreten Profitabilitätszahlen rund um Bonus-Drive hielten sich die Manager bedeckt.

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 

Wettbewerb macht Druck

Während sich die Vorstände angesichts der Gesamtzahlen zufrieden zeigen, sehen sie noch Entwicklungspotential im Bereich Kfz-Versicherung. Angesprochen auf die starken Wachstumszahlen des Konkurrenten Huk-Coburg gibt sich Joachim Müller, Vorstandsvorsitzender der Allianz-Versicherungs-AG gelassen:

"Wir konnten auch im letzten Jahr erfreulicherweise zulegen. Wir haben mehr versicherte Fahrzeuge als im Jahr zuvor. Aber ich sage auch ganz ehrlich, dass wir in der Autoversicherung noch potential nach oben sehen."

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Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de