Sofortrente: Auf die richtige Auszahlungsform achten

Altersvorsorge Sofortrente: Auf die richtige Auszahlungsform achten

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
Auf einen Blick
  • Eine Sofortrente fließt auch dann regelmäßig weiter auf Ihr Konto, wenn das eingezahlte Kapital längst aufgebraucht ist. Wer lange lebt, profitiert besonders stark.

  • Erst vergleichen und richtig wählen, dann unterschreiben – das gilt auch beim Abschluss einer Sofortrente.
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Die Sofortrente, ein Modell der privaten Rentenversicherung, garantiert Ihnen nach einmaliger Zahlung eines größeren Geldbetrags umgehend eine lebenslange monatliche Rente. Der Vorteil: "Die Rente fließt auch weiterhin, wenn die Summe der Auszahlungen den Einzahlungsbetrag deutlich übersteigt", sagt Mathias Zunk vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Die besten Versicherer (z. B. Europa, Canada Life, Hannoversche, Cosmos Direkt) bieten für 80.000 Euro eine garantierte monatliche Rente von rund 260 Euro an – je nach Hinterbliebenenschutz.

Die Rentenzahlungen können sich im Laufe der Jahre verändern, denn auch beim Modell der Sofortrente setzt sich die Rente aus einer Garantiesumme sowie Überschussbeteiligungen zusammen. Das heißt, ein Teil der monatlichen Rente hängt davon ab, wie gut der Versicherer das Geld an den Kapitalmärkten anlegt und wie sparsam er wirtschaftet.

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Prüfen Sie die Rentenvarianten bei der Sofortrente

Informieren Sie sich vor dem Vertragsabschluss einer Sofortrente genau über die verschiedenen Auszahlungsvarianten der Rente. Meist können Sie zwischen drei Formen wählen, deren Bedeutung Sie kennen, verstehen und sich vorrechnen lassen sollten!

  • Konstante Rente: Bei der konstanten Auszahlungsvariante kalkuliert der Versicherer eine gleichmäßig hoch bleibende monatliche Rente für die gesamte Vertragslaufzeit. Dieses System führt im Vergleich zu den ande­ren Varianten zu der höchsten anfänglichen Rente. Nachteil: Die Rente kann auch sinken, wenn der Versicherer nicht die entsprechenden Überschüsse erwirtschaftet. Das ist in der Vergangenheit schon öfter geschehen.

  • Volldynamische Rente: Hier steigt die monatliche Rente jedes Jahr um einen bestimmten Prozentsatz an. Die Höhe der Steigerung ist nicht garantiert, sondern hängt von den Überschüssen der Versicherung ab. Die Einstiegshöhe ist im Gegensatz zur konstanten Variante zu Beginn des Rentenbezugs geringer und baut sich erst durch die Dynamik auf. Entscheidender Vorteil: Eine einmal erreichte Rentenhöhe kann niemals mehr sinken. Mit der volldynamischen Variante schaffen Sie sich gleichzeitig einen dauerhaften Inflationsausgleich.

  • Teildynamische Rente: Eine Mischform bei der Sofortrente stellt diese Variante dar. Die Starthöhe liegt zu Rentenbeginn höher als bei der volldynamischen und geringer als bei der konstanten Rente.Auch hier gibt es jährliche Steigerungen, allerdings in geringerem Maße als bei der volldynamischen Rente. Möglicher Nachteil: Ihre Rente kann auch hier mal wieder sinken.

Lesen Sie auch: Kapitalentnahme-Option bei Sofortrente nutzen

Wann lohnt sich für Sie eine Sofortrente?

Eine Sofortrente bietet Ihnen vor allem Planungssicherheit: Sie wissen, dass Sie dauerhaft mit einer monatlichen Rente rechnen können. Die Sofortrente ist aber auch eine Art Wette auf ein langes Leben. Sie rentiert sich vor allem für Menschen, die sich im Alter gesund fühlen und eine hohe Lebenserwartung haben. Das aktuelle Motto lautet hier: "Wer steinalt wird, erhält trotz andauerndem Zinstief eine ordentliche Rendite."

Eine Sofortrente ist kein reines Investment, sondern eine Versicherung – für den Fall, dass Sie lange leben!

Biallo-Tipp

Bei verheirateten Paaren könnte sich auch folgender Gedanke lohnen: Wegen der zu erwartenden höheren Lebensdauer von Frauen kann es eventuell Sinn machen, die Sofortrente auf den Namen der Ehefrau abzuschließen und so in den (möglichen) Genuss insgesamt noch längerer Rentenzahlungen zu kommen.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de