Sinnvoller Schutz bei Kieferorthopädie und Zahnbehandlungen

Zahnzusatzversicherung für Kinder Sinnvoller Schutz bei Kieferorthopädie und Zahnbehandlungen

Oliver Mest
von Oliver Mest
07.05.2018
Auf einen Blick
  • Viele Zahnzusatzversicherungen für Kinder decken kieferorthopädische Maßnahmen ab. So bleiben die Eltern nicht auf den hohen Kosten sitzen.

  • Auch Prophylaxe und Zahnbehandlungen sollten immer mitversichert werden. Denn die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nur die Regelversorgung.
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Zahnzusatzversicherungen für Kinder werden meist nur aus einem Grund abgeschlossen – sie sollen die hohen Kosten für kieferorthopädische Maßnahmen abdecken. Aber auch bei Zahnbehandlungen kann eine Zahnzusatzversicherung in der Familie wertvolle Dienste leisten, weil sie die Kosten für finanziell aufwendigere Füllungen übernehmen kann. Prophylaxe-Maßnahmen oder Versiegelungen können ebenso über eine Zahnzusatzversicherung für Kinder abgedeckt werden, wenn die gesetzliche Kasse die Kosten nicht oder nicht voll trägt.

Biallo-Tipp

Eltern sollten das Projekt "Zahnzusatzversicherung für Kinder” frühzeitig angehen – vor allem dann, wenn die Kostenübernahme für kieferorthopädische Maßnahmen angestrebt wird. Denn ist erst einmal eine Zahnfehlstellung diagnostiziert, wird es kaum mehr möglich sein, eine Zahnzusatzversicherung für die Kinder zu finden, die auch die kieferorthopädische Behandlung zahlt.

Kieferorthopädie: Das zahlen die gesetzlichen Kassen

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen nur bei schweren Fehlstellungen in den sogenannten kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) 3 bis 5 – die Eltern bleiben aber selbst dann auf einem erheblichen Eigenanteil sitzen.

Kieferorthopädie: Was zahlen die Zahnzusatzversicherungen für Kinder?

Auch in den KIG 3 bis 5, in denen die Kieferorthopädie grundsätzlich eine Kassenleistung ist, müssen die Eltern oft erhebliche Eigenleistungen tragen – denn die Kassen zahlen lediglich für die zweckmäßige Versorgung – ästhetische Gesichtspunkte und Wünsche vor allem der Kinder werden nicht berücksichtigt. Und auch die Kosten für neue, effektivere Behandlungsmethoden werden nicht erstattet. Damit zahlen Eltern die folgenden Leistungen meist aus eigener Tasche:

  • Einsatz innenliegender oder transparenter Zahnspangen
  • Mini- oder sogenannte Speed-Brackets für schnellere Behandlungserfolge
  • Farblose, weniger auffällige Bögen
  • Retainer zur Stabilisierung

Schon alleine deshalb kann es sich lohnen, die Zahnzusatzversicherung abzuschließen!

Zahnzusatzversicherung für Kinder: Prophylaxe und Zahnbehandlungen mitversichern

Die Bedeutung der Zahnprophylaxe bei Kindern wird oft unterschätzt: Dabei ist fachgerechte Zahnhygiene die Basis für dauerhafte Zahngesundheit. Viele Prophylaxe-Maßnahmen sind aber dennoch nicht Kassenleistung, etwa eine professionelle Zahnreinigung bei älteren Kindern, das Auftragen von Schutzlack auf den Zähnen zur Keimreduktion oder die Versiegelung außerhalb der Zähne.

Und natürlich tragen die Kassen bei Füllungen nur die Kosten der zweckmäßigen Regelversorgung. Eine Zahnzusatzversicherung für Kinder trägt die Kosten für Zahnbehandlungen dagegen voll – auch bei privatärztlichen Maßnahmen. Und die Prophylaxe wird je nach Tarif mit bis zu 300 Euro über zwei Jahre erstattet.

Zahnzusatzversicherung für Kinder: Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Abschluss?

Spätestens im Alter von fünf bis sechs Jahren sollte der Abschluss erfolgen, danach kommt es oft zum Besuch beim Kieferorthopäden und zu ersten Indikationen für Fehlstellungen – und mit denen in der Krankenakte lässt sich keine Zahnzusatzversicherung für Kinder mehr abschließen. Denn alle relevanten Zahnzusatzversicherungen für Kinder fragen im Rahmen des Antragsformulars, ob eine Zahnfehlstellung bekannt oder eben eine Behandlung bereits angeraten ist. Die Beiträge sind bei jungen Kindern zudem günstig, bei Verträgen mit Rückstellungen sind günstige Beiträge über viele Jahre garantiert.

Ich bin unzufrieden mit der Zahnzusatzversicherung für mein Kind – was kann ich tun?

Die Liste der Gründe für eine solche Unzufriedenheit kann lang sein: Vielleicht hat die Versicherungsgesellschaft schon einmal die Kostenübernahme verweigert, in einem Test der Zahnzusatzversicherung haben Sie leistungsstärkere Tarife gefunden oder Sie haben festgestellt, dass das Leistungsspektrum zu gering ist? Ein Wechsel kann dann eine Option sein, wenn

  • keine Behandlung ansteht,
  • (noch) keine Behandlung angeraten wurde,
  • bisher keine möglichen Maßnahmen mit dem Arzt besprochen wurden.

Stehen Behandlungen nicht an oder sind nicht absehbar, macht ein Wechsel Sinn! Lassen Sie sich von unseren Experten beraten und alternative Tarife zeigen: Sie informieren Sie darüber, wie Sie die Leistungen der Zahnzusatzversicherung für Ihre Kinder verbessern und dabei Geld sparen!

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de