Alles Wichtige zum Thema Wartezeit

Zahnzusatzversicherung Alles Wichtige zum Thema Wartezeit

Oliver Mest
von Oliver Mest
06.05.2018
Auf einen Blick
  • Viele Zahnzusatzversicherungen setzen eine Wartezeit voraus, bevor Sie die Leistungen in vollem Umfang nutzen können.

  • Es gibt aber auch gute Anbieter von Zahnzusatzversicherungen, die auf eine Wartezeit verzichten.

  • Der Verzicht auf eine Wartezeit kann durch eine Zahnstaffel relativiert werden. Angeratene Behandlungen sollten Sie zudem immer vor Vertragsabschluss durchführen.
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit: Möglich und sinnvoll?

Die meisten Zahnzusatzversicherungen - auch die aktuellen Testsieger - sehen die Vereinbarung von Wartezeiten vor, bevor Sie Leistungen in Anspruch nehmen können: In der Regel beträgt die Wartezeit bei Zahnersatz sechs bis acht Monate, bei Zahnbehandlungen und Prophylaxe sind es drei Monate.

Kein Wunder also, dass viele Menschen mit Zahnproblemen am liebsten einen Schutz ganz ohne Wartezeit hätten, der sofort einspringt, wenn etwas anliegt. Und tatsächlich ist es heute möglich, eine solche Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit zu bekommen – hier finden Sie eine Auswahl leistungsstarker Tarife.

  • Hallesche: MegaDent
  • UKV: ZahnPrivat Premium
  • Signal Zahn: TOPpur
  • ARAG: Dent 90 +
  • Münchener Verein: DZV Premium
  • Deutsche Familienversicherung: Zahnschutz Premium
  • Die Bayerische: ZahnPrestige
  • R+V: Comfort Plus U, ZahnVorsorge

Bei diesen Tarifen ist es vom ersten Tag an möglich, Leistungen zu erhalten – allerdings sollten Sie bei der Suche nach einer Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit daran denken, dass die Karenzzeit nur einer der Faktoren ist, die eine Leistung begrenzen kann.

Vorvertraglichkeit schlägt Wartezeitverzicht

Denn auch wenn die Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit angeboten wird: Eine bereits vor Vertragsabschluss angeratene Behandlungen wird sie dennoch übernehmen – hat der Zahnarzt bereits konkret Maßnahmen ins Auge gefasst, leistet eine Zahnzusatzversicherung für diese Maßnahmen grundsätzlich nicht – auch bei einem Verzicht auf Wartezeiten.

Und selbst wenn gar keine Gesundheitsfragen im Antrag gestellt werden, sind angeratene Behandlungen grundsätzlich ausgeschlossen – die Kosten können daher nicht bei der Zahnzusatzversicherung geltend gemacht werden.

Leistungsstaffel kann Freude über Wartezeiten-Verzicht trüben

Eine Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit hat aber möglicherweise noch eine andere Bremse: die sogenannte Zahnstaffel. Sie legt fest, bis zu welchem Betrag in den ersten Jahren Leistungen für zahnärztliche Maßnahmen überhaupt erstattet werden – meist sind die Leistungen im ersten Vertragsjahr auf 500 bis 1.000 Euro begrenzt.

Mit anderen Worten: Ein Verzicht der Zahnzusatzversicherung auf eine Wartezeit führt dazu, dass Sie zwar recht schnell Leistungen in Anspruch nehmen können, die aber der Höhe nach auch deutlich beschränkt sind. Das Budget reicht also allenfalls für kleinere zahnärztliche Behandlungen.

Wechsel und Wartezeit

Denken Sie daran: Wenn Sie die Zahnzusatzversicherung wechseln und eine neue Zahnzusatzversicherung abschließen, müssen Sie ggf. erneute Wartezeiten einplanen oder eben eine Zusatzversicherung ohne Wartezeit abschließen. Denn Sie nehmen bereits absolvierte Wartezeiten bei dem einen Anbieter nicht zu einem anderen mit. Das gilt übrigens auch für die Zahnstaffel: Auch Sie beginnt bei einer neuen Zahnzusatzversicherung von Neuem zu laufen.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Oliver Mest
Oliver Mest
Autor
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Artikel kommentieren
Oliver Mest
Oliver Mest
E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Oliver Mest
Oliver Mest
E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:
Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de