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Dienstag, 24.05.2016 11:46 Uhr
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Stromvergleich

Stromtarife vergleichen

Stromvergleich

Hohe Stromkosten liegen durch vielerorts steigende Netzentgelte und EEG-Umlage (dabei steht EEG für erneuerbare Energien Gesetz) auf Rekordniveau. Der Preis an der Strombörse ist rückläufig, trotzdem müssen Sie als Verbraucher mit höheren Stromkosten rechnen. Klingt paradox, ist aber so. Sie können aber dennoch beim Strom sparen.
 

Stromvergleich: Etwas Gutes beim Wechsel des Stromanbieters tun

Was können Sie tun? Im Grunde bleibt nur dem zu teuren Stromanbieter die „kalte“ Schulter zu zeigen und zu wechseln. Setzen Sie dazu auf Stromanbieter, die günstige Einkaufspreise weitergeben und günstigen Strom anbieten. Auch, wenn Ihr aktueller Stromanbieter nicht erhöht, lohnt es sich immer, nach Tarifen Ausschau zu halten, die aktuell noch billiger sind. Denn durch einen Wechsel des Stromanbieters können Sie mehrere hundert Euro pro Jahr sparen und beispielsweise auf ein Festgeld-Konto anlegen.
Doch mit einem Wechsel tun Sie nicht nur Ihrem Geldbeutel etwas Gutes, sondern helfen auch der Allgemeinheit. Die Bereitschaft der Kunden zu wechseln beeinflusst auch die Preisgestaltung der Stromanbieter. Je mehr Verbraucher wechseln, desto höher ist der Druck auf die Stromanbieter.
 

Stromvergleich: Das müssen Sie beim Anbieterwechsel vorher beachten

Nichtsdestotrotz kann sich ein Stromanbieterwechsel stark im Geldbeutel bemerkbar machen – gerade für Verbraucher, die noch den in der Regel teuren Grundversorger-Tarif zahlen. Doch die folgenden Punkte sollten Sie bei einem Stromanbieterwechsel beachten:

1. Preis: Sind im angegebenen Preis alle Bestandteile enthalten? Bonuszahlungen für den Wechsel fallen meist nur einmalig im ersten Jahr an. Sie dürfen also nicht überbewertet werden.

2. Vorauskasse und Kaution: Stromtarife mit Vorauskasse und Kaution können sich als sehr nachteilig erweisen, denn im Falle einer Pleite können die geleisteten Zahlungen verloren sein.

3. Strompakete: Bei manchen Stromanbietern müssen sich die Kunden verpflichten, eine bestimmte Menge Strom abzunehmen, ein sogenanntes Strompaket. Auch hiervon raten Verbraucherschützer ab. Denn: Verbraucht man deutlich weniger Strom, hat man entsprechend draufgezahlt. Bei höherem Verbrauch muss der Kunde oft kräftig nachzahlen. Zudem sind Strompakete häufig per Vorauskasse zu zahlen.

4. Kündigungsfrist und Laufzeit: Hier gilt es, sowohl auf die Kündigungsfrist des bisherigen als auch des künftigen Stromanbieters zu achten. „In der Grundversorgung beträgt sie 14 Tage. Bei Sonderverträgen gilt, was im Vertrag vereinbart wurde“, sagt Brigitte Ahrens von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Beim neuen Anbieter sollte die Kündigungsfrist maximal drei Monate betragen, besser noch weniger“, so Brigitte Ahrens. Zudem sei eine maximale Vertragslaufzeit von einem Jahr empfehlenswert.

5. Preisgarantien: Wird der Preis für eine gewisse Zeit garantiert, ist dies vorteilhaft. Schließlich soll der Stromanbieterwechsel nicht zur neuesten Freizeitbeschäftigung werden ganz davon abgesehen, dass man oft erst nach einer Weile wieder aus dem neuen Vertrag herauskommt. Bestenfalls wird der Preis so lange garantiert, wie der Verbraucher durch die Laufzeit an den Anbieter gebunden ist. Aber auch bei einer solchen Garantie gibt es einen Stolperstein: In manchen Fällen sind nämlich Steuern und Abgaben ausgenommen. Mit der Erhöhung der EEG-Umlage beispielsweise müssen viele Stromkunden hinnehmen, dass ihr Strompreis trotz Preisgarantie steigt. Sinnvoll auch: Die Garantie sollte ab Lieferbeginn gelten – und nicht ab Vertragsunterzeichnung. Bei einer Lieferverzögerung rückt sonst der Zeitpunkt einer ersten möglichen Preiserhöhung rasch näher. Zuweilen wird für eine Preisgarantie auch ein Aufpreis verlangt. Ist der Tarif dann immer noch günstig?

6. Service: Stimmt beim neuen Stromlieferanten der Service? Rufen Sie doch im Vorfeld einfach mal bei der Servicehotline an. Hängen Sie dann bereits lange in der Warteschleife, ist dies kein gutes Zeichen. Hilfreich sind auch Kommentare im Internet. Bei vielen Strom-vergleichen können Kunden Beurteilungen zu ihrem neuen Anbieter abgeben. Alternativ oder zusätzlich einfach mal den Anbieternamen und den Begriff „Erfahrungen“ in eine Suchmaschine eingeben.

7. Lieferbeginn und Rücktritt: „Der neue Stromanbieter sollte einen konkreten Lieferbeginn nennen – nicht nur einen voraussichtlichen“, sagt Verbraucherschützerin Ahrens. Im Zweifelsfall nachhaken. Im Vertrag sollte ein Rücktrittsrecht enthalten sein, wenn die Stromlieferung nicht innerhalb einer bestimmten Frist erfolgt. Am Tag des Lieferbeginns sollte man sich den Zählerstand notieren und diesen dem alten und neuen Lieferanten nachweisbar per Einschreiben mitteilen.

8. Preisanpassungsklausel: Enthält der Vertrag des neuen Anbieters eine Preisanpassungsklausel? Hier sollten sachliche Gründe für eine Anpassung genannt sein. „Nicht akzeptabel ist, wenn die Preisanpassungsklausel nur einseitig ist. Sie sollte auch den Lieferanten zur Preissenkung verpflichten. Sie muss nicht nur eine Preiserhöhung, sondern auch eine Preissenkung vorsehen“, sagt Verbraucherschützerin Ahrens. Außerdem ist ein Sonderkündigungsrecht bei einer Preiserhöhung einzuräumen. Stromanbieter müssen die Preiserhöhungen sechs Wochen im Voraus mitteilen. Verbraucher, die ein entsprechendes Schreiben oder eine E-Mail erhalten, haben die Möglichkeit, dann eine außerordentliche Kündigung auszusprechen. Diese ist dem Energieanbieter zeitgleich in einem Schreiben per Einschreiben mit Rückschein mitzuteilen.
 

Stromvergleich: Der Biallo Strompreisrechner


Hier ermitteln Sie einfach in wenigen Schritten eine günstige Alternative und sparen Sie Jahr für Jahr. Dazu müssen Sie folgende Eingaben in unserem Strompreisrechner leisten: Geben Sie Ihre Postleitzahl und die Größe Ihres Haushaltes an (Personen). Zusätzlich machen Sie eine Angabe zu der gewünschten Vertragslaufzeit, Zahlweise und Nutzung (privat oder gewerblich). Wollen Sie nur Ökostrom beziehen? Soll ein Neukundenbonus berücksichtigt werden? Legen Sie sich fest. Sollen kWh-Pakete und Tarife mit Mehr-/ Minderverbrauchsaufschlag angezeigt werden? Sollen Tarife mit mindestens 12 Monaten Preisgarantie berücksichtigt werden? Sie bestimmen die Auswahl.
Am Ende des Eingabeprozesses drücken Sie den Button „jetzt kostenlos vergleichen“ und Sie erhalten den gewünschten Stromvergleich.
 

Stromvergleich: Sicherheit beim Anbieterwechsel


Viele Verbraucher haben Sorge, dass ein Strom-Anbieterwechsel möglicherweise nicht reibungslos über die Bühne geht und sich so Versorgungslücken auftun können. Kommt es beim Wechsel zu Problemen oder Verzögerungen, steht man nie ohne Strom da. Die Versorgung mit Strom ist durch den Grundversorger immer sichergestellt.

Mit unserem Gasvergleich und Vergleich der Heizölpreise auf Biallo.de finden Sie weitere Möglichkeiten zum Sparen.
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Fotos:Colourbox.de
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