Auf einen Blick
  • Im Haushalt gibt es unzählige Stromfresser.

  • Gerade in Krisenzeiten, in denen das Geld knapp wird, zählt jeder Cent.

  • Wir verraten Ihnen, mit welchen Tricks Sie sofort Strom und damit bares Geld sparen können.
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In Zeiten von steigenden Strom- und Lebensmittelpreisen sowie höheren Tankrechnungen, versuchen viele Verbraucherinnen und Verbraucher Geld zu sparen, wo es nur geht. So können Sie beim Einkauf beispielsweise mit Cashback-Apps und -aktionen sparen. Aber auch daheim gibt es ordentlich Sparpotenzial. So können Sie zwar auf Wasser nicht verzichten, den Verbrauch aber deutlich reduzieren. Genauso verhält es sich mit dem Strom.

Achten Sie bei der Neuanschaffung von (Groß-)Geräten auf die Energieeffizienzklasse. Außerdem sollten Sie im Garten oder auf dem Balkon statt Lichterketten mit Stromanschluss, lieber Dekoration mit Solar nutzen. Wenn Sie sich gerade im Hausbau befinden, können Sie beispielsweise über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach nachdenken.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen nicht sagen, wo Sie erst investieren müssen, um Strom zu sparen. Hier bekommen Sie sieben Tipps, mit denen Sie sofort Strom sparen können. Schließlich möchten wir, dass Sie am Ende des Monats noch etwas Geld über haben, um dieses vielleicht zum Sparen in einen Robo-Advisor anlegen zu können.

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Ausschalten statt nur Stand-by-Modus –  240 Euro sparen

Meistens ist es so, dass Fernseher, Spielekonsolen, Radios und Musikanlagen im Stand-by-Modus sind, wenn Sie diese nicht nutzen werden. Hier heißt es: Schalten Sie die Geräte richtig raus. Eventuell nutzen Sie auch einen Verteilerstecker mit Ausschalter. So müssen Sie nicht bei jedem Gerät einzeln den Knopf drücken.

Beherzigen Sie diesen Tipp, ergibt sich ordentlich Sparpotenzial im Jahr. Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ergibt sich hier eine Summe von bis zu 240 Euro im Jahr, die Sie einsparen können. Dabei wurde berücksichtigt, dass Sie Geräte wie Fernseher, Stereoanlage, Spielekonsole, Laptop, Kaffeemaschine, den DVB-T-Receiver sowie der Computer, Monitor, Drucker und so weiter richtig ausschalten.

Bei jedem einzelnen Gerät ist das nicht viel. Wird die Leistung aller Geräte jedoch zusammengerechnet, können das schnell 40 Watt, manchmal auch 100 Watt und mehr werden. Wenn diese Geräte mehr als 8.000 Stunden im Jahr im Stand-by-Betrieb laufen, entsteht ein unnötiger Stromverbrauch von 300 bis 800 kWh pro Jahr und damit Kosten von 90 bis 240 Euro.

Neben dem ersparten Geld schützen Sie auch gleichzeitig noch die Umwelt. Übrigens: Wenn Nachhaltigkeit für Sie nicht nur reine Theorie ist, dann sollten Sie sich auch diese nachhaltigen Girokonten ansehen, mit denen Sie ebenfalls Gutes tun können.

 

Waschmaschine richtig nutzen spart Strom

Nein, wir schlagen Ihnen jetzt nicht vor, dass Sie an den nächsten Fluss gehen und Ihre Wäsche dort waschen sollen – obwohl Sie damit optimal Strom gespart hätten. Viele neue Waschmaschinen arbeiten sehr energieeffizient, indem Sie die Ladung wiegen. Wasser und Dosierung des Waschmittels werden dann automatisch angepasst. Aber auch mit älteren Geräten lässt sich Strom sparen.

Nutzen Sie, falls vorhanden, Energiesparprogramme der Maschine. Lassen Sie die Maschine nicht leer und mit zu wenig Kleidung laufen. Waschen Sie normal verdreckte Wäsche bei 40 Grad. Hartnäckige Flecken können Sie vorher einweichen – ein Vorwaschgang ist nicht zwingend nötig. Vermeiden Sie auch hier Stand-by-Zeiten und schalten Sie die Maschine richtig aus. Den Trockner sollten Sie eher auslassen. Der ist ein richtiger Stromfresser. Trocknen Sie Ihre Wäsche an der Luft, wann immer das möglich ist.

 

Stromsparend kochen

Beim Kochen können Sie gleich einige Tipps beherzigen, damit Sie Strom sparen.

  • Schalten Sie die Herdplatten und den Backofen früher aus und nutzen Sie die Restwärme.
  • Verzichten Sie beim Backofen auf das Vorheizen.
  • Kochen Sie mit Deckel.
  • Achten Sie darauf, dass der Kochtopf das Kochfeld richtig abdeckt. Ist der Topf kleiner als das Kochfeld, geht unnötig Energie verloren.
  • Nutzen Sie die richtigen Töpfe und Pfannen für Ihren Herd. Auf einen Induktionsherd gehören Töpfe, die mit Induktion klarkommen. Nutzen Sie andere Töpfe, vergeuden Sie Strom.
  • Zum Erhitzen von Wasser sollten Sie auf einen Wasserkocher setzen. Der spart deutlich mehr Strom als der Topf auf dem Herd.
 

Kühlschrank und Tiefkühlschrank mit Sparpotenzial

Wenn Sie keinen selbst abtauenden Tiefkühlschrank besitzen, sollten Sie diesen regelmäßig selbst abtauen. Denn schon eine kleine Eisschicht steigert den Stromverbrauch enorm. Stellen Sie die Geräte nicht neben Wärmequellen wie eine Heizung. Wenn Sie an den Kühlschrank oder Tiefkühlschrank gehen, lassen Sie die Tür nicht zu lange offen. Die optimale Temperatur für den Kühlschrank liegt bei sieben Grad, der Gefrierschrank sollte minus 18 Grad haben. Verteilen Sie die Lebensmittel entsprechend den in der Bedienungsanleitung angegebenen Kältezonen.

Sorgenfrei sparen ohne feste Laufzeit? Tagesgeld!

Egal, ob Sie für eine größere Anschaffung sparen oder einen Notgroschen für Ungeplantes bereithalten möchten. Mit dem Tagesgeldkonto der Leaseplan Bank ist Ihr Geld in guten Händen und durch das Einlagensicherungssystem der Niederlande bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Person extra abgesichert. Dieses Tagesgeld gehört zu den Biallo-Empfehlungen und stand in den vergangenen Jahren regelmäßig in unserem Zinsvergleich auf einem der oberen Plätze.  Jetzt Tagesgeld mit 0,55 Prozent Zinsen einfach online eröffnen!
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Licht als Stromsparer

Defekte Glühbirnen sollten Sie mit stromsparenden LED-Lampen ersetzen. Zusätzlich sollten Sie immer das Licht ausschalten, sobald Sie den Raum verlassen und niemand mehr drin ist. In Bereichen, wo Sie sich nur kurz aufhalten, könnten Sie über einen Bewegungsmelder nachdenken. Der schaltet dann automatisch das Licht aus. Müssen Sie nachts öfter raus, könnten Sie probieren, den Weg im Dunkeln zu finden. Das funktioniert natürlich nur, etwas Licht durch das Fenster eindringt und solange dieser Weg nicht zu gefährlich wird, weil etwa eine Treppe zu überwinden ist.

 

Ladegeräte

Sind Laptop, Smartphone und Tablet-PC sowie Akkus aufgeladen, gehört bei den Ladegeräten ebenfalls der Stecker gezogen. Denn auch hier fließt im Stand-by-Modus ordentlich Strom. Und wenn Sie bei einer vierköpfigen Familie davon ausgehen, dass jeder ein Smartphone oder Tablet hat, kommt da ordentlich was an Kosten zusammen, die Sie vermeiden können.

 

Wechseln Sie zu einem günstigeren Stromanbieter

Mit diesem Tipp sparen Sie zwar keinen Strom – aber dafür Geld. Sie sollten regelmäßig überprüfen, ob es einen günstigeren Stromanbieter in Ihrer Nähe gibt. Ein Wechsel wird teilweise auch durch Prämien schmackhaft gemacht. Wichtig ist nur, dass Sie sich erkundigen und informieren. Sollten Sie angerufen werden und Ihnen soll ein neuer Vertrag aufgequatscht werden, so lassen Sie sich besser nicht darauf ein.

Im folgenden Video von SWR Marktcheck sehen Sie noch einmal anschaulich, wo sich in der Ihrer Wohnung Sparpotenzial beim Strom verbirgt.

Übrigens: Die Bundesregierung ermöglicht seit 2008, dass Haushalte mit einem geringen Einkommen den Stromsparcheck durchführen lassen können. Rund eine Million Menschen haben das Angebot bisher genutzt. Auch die Ampel-Regierung setzt dieses Programm fort. So können Sie gerade in der aktuellen Krisenzeit den Check nutzen. Gedacht ist diese Hilfe für Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld. Damit Sie als Geringverdiener nicht auf einen neuen Kühlschrank verzichten müssen, falls der Alte zu viel Geld frisst, werden Sie mit einem 100 Euro Gutschein beim Kauf eines neuen Kühlgeräts unterstützt.

Noch mehr Spartipps finden Sie in unserem Artikel über die Sparmöglichkeiten im Alltag und auf unserer Sparen-Übersichtsseite mit News, Ratgebern und Rechnern. Haben Sie selbst noch einen tollen Tipp zum Strom sparen? Dann schreiben Sie uns an redaktion@biallo.de.

Ihre Vorauszahlung für Strom und Gas ist zu hoch? In einem weiteren Artikel erklären wir Ihnen, was Sie gegen zu hohe Vorauszahlungen tun können.

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Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war sie für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war sie als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat sie sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet, welches sie bei biallo.de ebenso einbringt wie ihr Wissen im Social Media Bereich.

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