Festgeld

  • Fast 100 Angebote im Vergleich
  • Bis aktuell 2% Zinsen
  • Mind. 100.000 € Einlagensicherung + Bonitätsbewertung durch Standard & Poor's
Horst Biallo
Horst Biallo
Sichern Sie sich Zinsen über mehrere Monate und bleiben Sie dabei flexibel
Festgeld

Mit unseren Festgeld-News halten wir Sie immer auf dem aktuellen Stand. Egal ob Gesetzes- oder Zinsänderungen, hier erfahren Sie alles was im Moment wichtig ist.

Festgeld

Mit den Festgeld-Ratgebern informieren wir Sie über alle Themen die Rund ums Festgeld wichtig sind. Sie finden dort beispielsweise einen Ratgeber zu den Festgeldzinsen oder wie man ein Festgeldkonto vorzeitig kündigt.

Festgeld - das Wichtigste im Überblick

Wer Wert auf einen attraktiven Zinssatz legt, der über Monate oder Jahre hinweg sicher ist, für den ist eine Festgeldanlage genau das Richtige.

Für wen lohnt sich ein Festgeldkonto?

Festgeld ist für Sie die richtige Wahl, wenn

  • Sie auf der Suche nach Angeboten für eine kurz- bis mittelfristige Geldanlage sind (kürzeste Laufzeit beträgt einen Monat, dann folgen drei, sechs und zwölf Monate),

  • Sie außerdem einen garantierten Zinssatz bevorzugen,

  • keine Kontoführungsgebühr bezahlen möchten,

  • eine höhere Verzinsung erwarten als auf einem Sparbuch.

So funktioniert Festgeld

Wer Ersparnisse auf einem Festgeldkonto mehren möchte, steht vor der Frage: Welche Laufzeit soll ich wählen? Kurz- mittel oder langfristig? 

Die Laufzeiten, die Geldhäuser anbieten, reichen von einem Monat bis zu zehn Jahren. Tendenziell gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher der Zinssatz. Aber Vorsicht: Anleger, die sich jetzt für mehrere Jahre festlegen, haben das Nachsehen, wenn die Zinsen wieder steigen. Viele Experten rechnen mit einer Zinswende in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres.

Zu Missverständnissen kommt es immer wieder am Laufzeitende. Die meisten Kreditinstitute lösen das Konto nicht automatisch auf, sondern Sparer müssen selbst aktiv ihr Festgeldkonto kündigen. Bleibt diese Kündigung aus, verlängert sich die Festgeldanlage oftmals automatisch um die bisherige Laufzeit – zu dem dann aktuellen Zinssatz. Das ist vor allem dann ärgerlich, wenn sich der Minizins durch das sogenannte Zinshopping zu einem anderen Anbieter hätte vermeiden lassen.

Tages-, Festgeld und Sparbrief im direkten Vergleich

TagesgeldFestgeldSparbrief
Möglicher Zinsvon 0 bis zu 2 %Von 0,001 bis 1,80 %0,1 bis 1,95 %
Anlagesumme1 bis unbegrenzt1 bis unbegrenzt1.000 Euro bis unbegrenzt
Anlagelaufzeitunbegrenzt1 bis 120 Monate12 bis 120 Monate
Sicherheitmind. 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung (S&P Länderrating beachten).mind. 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung (S&P Länderrating beachten).mind. 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung (S&P Länderrating beachten).

Festgeld oder Sparbrief – Wo liegt der Unterschied?

Auf den ersten Blick ist Festgeld und Sparbrief identisch. Beide Anlageformen zählen zu den festverzinsten Geldanlagen, besitzen einen unveränderlichen Zins und eine fixe Laufzeit. Erst bei genauerer Betrachtung werden die Unterschiede deutlich.

Unterschied Laufzeit

Bei Festgeld, auch Termingeld genannt, kann die Laufzeit individuell vereinbart werden. Üblich sind standardisierte Laufzeiten von einem Monat bis maximal zehn Jahren. Sparbriefe dagegen besitzen in der Regel jährliche Laufzeiten zwischen einem und zehn Jahren.

Unterschied Zinsgutschrift

Bei Festgeld erfolgt die Zinszahlung entweder monatlich, quartalsweise, jährlich oder am Laufzeitende. Sparbriefe dagegen bieten ein drittes Auszahlungsmodell. Neben der jährlichen Verzinsung gibt es den sogenannten aufgezinsten oder abgezinsten Sparbrief. Aufgezinste Sparbriefe sammeln die Zinsen bis zum Fälligkeitsdatum an und schütten das angelegte Kapital plus Zinsen aus.

Genau umgekehrt funktioniert der abgezinste Sparbrief. Der zu erwartende Zins und Zinseszins wird von vornherein vom Kaufpreis abgezogen, so dass der Erwerbspreis deutlich unter dem Nennwert liegt. Am Fälligkeitstag erhält man dann den vollen Nennwert (inklusive Zinsen) zurückgezahlt.

Unterschied Inhaberverhältnisse

Bei Festgeld handelt es sich um eine klassische Bankeinlage. Ein Sparbrief ist eine sogenannte Namensschuldverschreibung, sprich eine Forderung an die Bank. Damit ähnelt der Sparbrief einer Anleihe. Sowohl Sparbrief als auch Festgeld sind durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.

Doch nicht jeder Sparbrief ist automatisch eine Namensschuldverschreibung. Einige Banken, vor allem von Sparkassen und Genossenschaftsbanken, geben Sparbriefe als sogenannte Inhaberschuldverschreibungen heraus. Diese Sparbriefe sind nicht über die gesetzliche Einlagensicherung abgedeckt. Die Kapitalgarantie erfolgt in diesem Fall über die Einlagensicherungsfonds der Sparkassen beziehungsweise der Volks- und Raiffeisenbanken. Allerdings besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Entschädigung.

  • Biallo-Tipp: Achten Sie unbedingt darauf, dass es sich nicht um eine Inhaberschuldverschreibung mit einer sogenannten Nachrangabrede handelt. Sollte der Anbieter, bei dem Sie den Sparbrief erworben haben, in Schieflage geraten, werden erst alle anderen Gläubiger entschädigt, bevor Sie als Sparbriefbesitzer Ihr Geld bekommen.

Festgeldvergleich – drei Minuten, die sich lohnen

Im aktuellen Zinsumfeld ist es nicht einfach, eine überdurchschnittliche Rendite zu erwirtschaften. Nur wer in Zeiten von Niedrig- und Strafzinsen gründlich vergleicht, kann auch jetzt einen vergleichsweisen attraktiven Zins erhalten. Nutzen Sie den Festgeld-Vergleich von biallo.de und sehen Sie sich die Konditionen der unterschiedlichen Anbieter genauer an. 

Unser Festgeldvergleich bietet Ihnen alle relevanten Daten auf einen Blick. Finden Sie:

  • Anbieter, sprich Banken und Sparkassen aber auch Versicherungen

  • Zinsertrag – das ist der Ertrag pro Jahr, der sich aus dem Guthabenzins ergibt

  • Zinssatz – der festgeschriebene Zins über die vereinbarte Laufzeit

  • Bewertung des Kontomodells durch unseren Festgeld-Test

  • Produktdetails – diese liefern Ihnen die wichtigsten Informationen auf einen Blick (etwa über Einlagensicherung, Mindestanlage etc.)

Darauf müssen Sie bei der Wahl des Festgeldkontos achten

Festgeldzinsen

Die Zinsen einer Festgeldanlage sind vom ersten bis zum letzten Tag garantiert. Meist werden diese zum Laufzeitende zusammen mit dem angelegten Kapital zurück auf das Referenzkonto überwiesen. Bei mehrjährigen Anlagen können sich Sparer in der Regel zwischen einer jährlichen Verzinsung oder einer Zinszahlung zum Laufzeitende entscheiden. Ersteres sorgt für einen Zinseszinseffekt.

Anlagesumme

Während einige Banken ihre Zinsen bereits ab dem ersten Euro gutschreiben, gibt es auch Geldhäuser, die eine Mindestanlagesumme verlangen. Diese beträgt bei den meisten Anbietern zwischen 500 und 10.000 Euro.

Kondition und Laufzeit

Die kürzeste Anlagedauer beim Festgeld beträgt einen Monat. Maximal können Anleger ihr Erspartes bis zu zehn Jahre auf einem Festgeldkonto parken. Die Laufzeit ist ein entscheidender Faktor für den Zinssatz.  

Einlagensicherung

Kundeneinlagen sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis mindestens 100.000 Euro pro Person geschützt. Dieser Schutz gilt in der gesamten Europäischen Union, also auch bei Banken aus Kroatien, Rumänien oder Bulgarien. Allerdings müssen Anleger bedenken, dass die jeweilige Einlagensicherung nur so sicher ist, wie der Staat, der sie garantiert. Ob Staaten wie Rumänien oder Bulgarien in der Lage sind, bei einer Bankenpleite finanziell einzuspringen, ist zu bezweifeln.

Deshalb tauchen in der Voreinstellung in unseren Vergleichen nur Anbieter aus zahlungskräftigen Staaten auf (mindestens hohe Bonität bzw. Rating "AA-"). Dabei orientieren wir uns an der Bonitäts-Bewertung der renommierten Ratingagentur Standard & Poor's. Wie hoch die Einlagensicherung ist und von welchem Staat sie garantiert wird, sehen Sie in unserem Festgeld-Vergleich.

  • Biallo-Tipp: Wer Beträge von mehr als 100.000 Euro sicher anlegen, sollte sein Geld stückeln und auf mehrere Banken verteilen.

Anlagelaufzeit

Steht die langersehnte Zinswende unmittelbar bevor? Oder dauert es noch einige Jahre, bis die Nullzinspolitik der Vergangenheit angehört? Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) geht davon aus, dass die Leitzinsen "weit über den Zeithorizont” des Anleihekaufprogramms hinaus auf ihrem aktuellen Niveau verharren. Zwar hat die EZB das Ende des Anleihekaufprogramms bis Ende 2018 beschlossen, doch ob die Währungshüter deswegen den europäischen Leitzins erhöhen, bleibt abzuwarten. Die meisten Experten rechnen mit einer möglichen Leitzinserhöhung frühestens im Sommer 2019.

Wer jetzt mit frischem Kapital ein Festgeldkonto eröffnen will, sollte sich deshalb nicht all zu lange binden. Sollte das Zinsniveau plötzlich steigen, sind Anlegern die Hände gebunden.

Vorzeitige Verfügbarkeit

Normalerweise können Anleger die Festgeldanlage nicht vorzeitig kündigen. Der Gesetzgeber hat jedoch ein Schlupfloch gelassen, falls Anleger in eine Notlage geraten und dringend auf das Festgeld-Kapital zugreifen müssen. Nach Paragraph 314 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) besteht das Recht, "aus wichtigem Grund ohne Einhaltung von Kündigungsfrist" das Geld zurückzufordern. Wichtige Gründe können etwa der Tod des Kontoinhabers, Arbeitslosigkeit oder eine drohende Insolvenz der Bank sein. 

  • Wichtig: Die vorzeitige Kontoauflösung hat ihren Preis. Häufig streichen Geldhäuser den Guthabenzins komplett. Je nach Bank drohen Storno-, Verwaltungs- oder Bearbeitungsgebühren. Anleger sollten sich bereits im Vorfeld mit den Kündigungsmodalitäten der Bank befassen.

Eröffnungsprämien

Eröffnungsprämien, etwa wie bei Tagesgeld-Angeboten für Neukunden, gibt es beim Festgeld nicht.

Diese Vor- und Nachteile bietet Festgeld

Diese Festgeld-Angebote empfiehlt biallo.de

Wie empfehlenswert eine Festgeldanlage ist, hängt nicht allein von der Zinshöhe ab. Wichtig ist auch dieEinlagensicherung des jeweiligen Landes, denn sie muss im Falle einer Bankenkrise einspringen.

Da momentan die Zinswende für Ende 2019 erwartet wird, empfehlen wir keine Anlagelaufzeiten von über zwei Jahren.

Unsere Empfehlungen sind daher ein Mix aus attraktiven Zinssatz, hohe Sicherheit und vernünftiger Anlagedauer:

Ausgewählte Anbieter bei einjähriger Anlagedauer (Länder mit hoher Bonität)

BankZins p.a.EinlagensicherungAnlagebetragZinszahlungS&P-Rating
Klarna1,20%100.000 € pro Person / Schweden10.000 - 500.000 €jährlichAAA
BESV0,90%100.000 € pro Person / Frankreich10.000 - 100.000 €am LaufzeitendeAA
Amsterdam Trade Bank 0,75%100.000 € pro Person / Frankreichab 5.000 €monatlichAAA
Deniz Bank0,75%100.000 € pro Person / Österreich1.000 - 1.000.000€am LaufzeitendeAA+

Ausgewählte Anbieter bei zweijähriger Anlagedauer (Länder mit hoher Bonität)

BankZins p.a.EinlagensicherungAnlagebetragZinszahlungS&P-Rating
Klarna1,25%100.000 € / Schweden10.000 - 500.000 €jährlichAAA
Crédit Agricole1,11% 100.000 € pro Person / Frankreich5.000 - 500.000 € jährlichAA
Ziraat Bank1,10%100.000 € pro Person / Deutschland2.500-250.000 €am LaufzeitendeAAA
Bigbank1,10%100.000 € pro Person / Estland1.000 - 100.000 €jährlichAA-

(Stand: 10.10.2018)

Wie eröffne ich ein Festgeldkonto?

Wer Geld auf einem Festgeldkonto anlegen möchte, dem stehen verschiedene Wege offen. Nach wie vor nutzen viele Sparer das herkömmliche Post-Ident-Verfahren: Der Neukunde lädt sich die erforderlichen Unterlagen von der Internetseite der Bank herunter oder lässt sie sich zuschicken. Er füllt sie aus und schickt sie per Post zurück. Wichtig: Unter den Unterlagen ist ein sogenannter Post-Ident-Coupon. Der Coupon dient zusammen mit dem Personalausweis oder Reisepass, der in der Postfiliale vorgelegt werden muss, der Identifizierung des Antragstellers. 

Schneller funktioniert es mit dem Video-Ident-Verfahren. Dazu benötigt man einen Computer mit Webcam oder ein Smartphone beziehungsweise Tablet mit guter Kamera. Zuerst füllt der Anleger online die Antragsformulare aus, danach wird er auf eine Internetseite eines Dienstleisters der Bank umgeleitet, wo die Identifikation per Video-Chat erfolgt. Abschließend zeigt er dem Gesprächspartner die Vorder- und Rückseite des Ausweises. 

Achtung: PeP oder FATCA?

Das Geldwäschegesetzt bringt es mit sich, dass Banken von Ihnen wissen wollen, ob Sie eine politisch exponierte Person (PeP) sind. Wenn Sie mit Ja antworten, sind Sie in den Augen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) korruptionsgefährdet. Ihr Konto wird dann möglicherweise genauer beäugt. Das ist auch der Fall, wenn Sie die FATCA-Frage bejahen. Das Kürzel steht für "Foreign Account Tax Compliance Act", ein US-Gesetz gegen Steuerflucht. Deutsche Banken müssen Daten von Kunden, die in USA steuerpflichtig sind, an die dortigen Behörden übermitteln.

Festgeld und Steuern

Zinsen auf Festgeld sind Einkünfte aus Kapitalvermögen. Sie unterliegen der 25-prozentigen Abgeltungsteuer, hinzu kommen 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Die Abgeltungsteuer führen deutsche Banken direkt ans Finanzamt ab. Nicht besteuert werden Kapitaleinkünfte bis zu einer Höhe von 801 Euro im Jahr je Sparer. Ein doppelt so hoher "Sparerpauschbetrag” gilt bei der gemeinsamen Veranlagung von Ehepaaren. Voraussetzung ist, dass Anleger der Bank einen Freistellungsauftrag in entsprechender Höhe erteilen. Der Freistellungsauftrag kann entweder auf der Internetseite der Bank oder per Post angelegt beziehungsweise geändert werden.

Wer verschiedene Sparkonten bei mehreren Banken hat, kann den Freistellungsauftrag aufteilen. Gesamteinkünfte unter 8.472 Euro sind steuerfrei. Liegen die Einkünfte unter dieser Grenze, können Sparer beim Finanzamt eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" beantragen und erhalten gezahlte Kapitalertragsteuern zurück.

Vorlagen für das Finanzamt

Nutzen sie den Freistellungsauftrag und die Nichtveranlagungsbescheinigung und sparen sie Geld.

Die häufigsten Fragen zum Festgeld

Ist ein Mindestanlagebetrag oder Höchstanlagebetrag zu beachten?

Die Mindestanlage ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Während einige Geldhäuser Festgeldkonten bereits ab einem Euro Mindestanlage anbieten, fordern andere Institute 500 Euro, 1.000 oder gar 5.000 Euro. Bei der Höchstanlagesumme gibt es oftmals keine Begrenzung nach oben. Bei Banken im EU-Ausland ist der mögliche Anlagebetrag meist auf 100.000 Euro gedeckelt.

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Kleinsparer können Steuerabzüge von vornherein vermeiden. Voraussetzung dafür ist, dass Sie der Bank einen Freistellungsauftrag in entsprechender Höhe erteilen. Sie können den Freistellungsauftrag entweder direkt im Internet-Portal Ihrer Bank oder per Post anlegen beziehungsweise ändern. Das Geiche gilt, bei der Kirchensteuer. Wenn Sie Kirchenmitglied sind, führt die Bank die Steuer direkt ab.

Besitzen Sie verschiedene Sparkonten bei mehreren Banken, können Sie den Freistellungsauftrag aufteilen. Sie können Ihrer Bank über das Internet die Höhe des Freistellungsauftrages mitteilen. Gesamteinkünfte unter 8.472 (2014: 8.354) Euro sind jedoch steuerfrei.

Das heißt: Liegen Ihre Einkünfte unter dieser Grenze, können Sie beim Finanzamt eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" beantragen und erhalten gezahlte Kapitalertragsteuern zurück.

Wer darf ein Festgeldkonto eröffnen?

Privatleute ab 18 Jahren können Festgeldkonten eröffnen, aber auch Unternehmen, gleich ob Einzelfirmen oder juristische Personen wie GmbHs.

Wie funktioniert das Post-Ident- bzw. Video-Ident-Verfahren?

Die Kontoeröffnung im Internet ist – wie beim Girokonto – ganz einfach. Prüfen Sie die Konditionen und Angebote mit unserem Festgeld-Vergleich. Sie gelangen über unseren Vergleich zum entsprechenden Anbieter. Auf dessen Internet-Seite füllen Sie die Formulare aus und gehen anschließend mit dem ausgedruckten Formular zur nächsten Post-Filiale, um dort das Post-Ident-Verfahren durchführen zu lassen. Dabei müssen Sie sich gegenüber eines Postmitarbeiters per Personalausweis oder Reisepass identifizieren.

Einige Direktbanken wie ING-Diba oder DKB, aber auch Filialbanken wie die Hypovereinsbank bieten eine Identifizierung über einen Video-Chat an, das sogenannte Video-Ident-Verfahren. Vorteil: Sie sparen sich den Weg zur Post-Filiale.

Was passiert mit Festgeld im Todesfall?

Das Festgeld-Konto besteht auch nach dem Tod des Kontoinhabers weiter. Der Erbe hat die Möglichkeit, das bestehende Konto während der Vertragslaufzeit auf seinen Namen umschreiben oder auflösen zu lassen. 

Wann Festgeld anlegen?

Grundsätzlich gilt: Das ersparte dauerhaft auf dem Girokonto zu belassen, ist keine gute Option. Nagt doch die Inflation unermüdlich am angesparten Kapital. Um dieser schleichenden Geldentwertung entgegenzuwirken, ist der erste Schritt, ein Tagesgeld-Konto zu eröffnen. Mehr als drei Monatsgehälter sollten allerdings nicht auf dem Tagegeld-Konto geparkt werden. Und ein Anlagebetrag darüber hinaus? Ersparnisse, die Sie einige Monate oder ein paar Jahre nicht benötigen, sind auf einem Festgeldkonto besser aufgehoben als unverzinst auf einem Girokonto.

Auch wenn die Zinsen auf Festgeld derzeit auf einem niedrigen Niveau verharren – der Inflationsverlust lässt sich einigermaßen ausgleichen. Und auch in der Niedrigzins-Phase kann sich ein Wechsel von dem einen zum anderen Festgeld-Anbieter auszahlen.

Wie kann ich mein Festgeld am Ende der Laufzeit wieder anlegen?

Einige Geldhäuser verlängern die Festgeldanlage automatisch, wenn Sie das Konto nicht fristgerecht kündigen. Doch bevor Sie sich für eine Verlängerung Ihrer Festgeldanlage entscheiden, sollten Sie sich in jedem Fall die Konditionen anderer Banken genauer ansehen und gegebenenfalls das Institut wechseln. Wer bei der Kündigung auf Nummer sicher gehen will, sollte direkt nach der Kontoeröffnung die Bank über den Kündigungswunsch zum Laufzeitende informieren – am besten per Einschreiben.

Welche Unterlagen sind zur Eröffnung eines Festgeldkontos erforderlich?

Um sich gegenüber der Bank zu identifizieren, müssen Sie Ihren Personalausweis beziehungsweise Ihren Reisepass inklusive Meldebestätigung vorlegen. Die Festgeld-Konditionen werden im Kontovertrag mit der Bank festgeschrieben. Von der Bank erhalten Sie auch ein Formular für den Freistellungsauftrag.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de