Festgeld

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  • Direkt online bei Ihrer Bank abschließen
  • 100.000 Euro Einlagensicherung
  • Gebührenfrei
Horst Biallo
Horst Biallo
Sichern Sie sich Zinsen über mehrere Monate.

Festgeld - das Wichtigste im Überblick

Leistungen:

Wer Wert legt auf einen attraktiven Zinssatz, die über Monate oder Jahre sicher sind, für den ist eine Festgeldanlage genau das Richtige.

Für wen sinnvoll ?

Festgeld ist für sie die richtige Wahl, wenn

  • Sie auf der Suche nach Angeboten für eine kurz- bis mittelfristigen Geldanlage sind (kürzeste Laufzeit beträgt ein Monat, dann folgen drei, sechs und zwölf Monate)
  • Sie außerdem einen garantierten Zinssatz schätzen
  • keine Kontoführungsgebühr zahlen möchten
  • eine höhere Verzinsung zu besseren Konditionen erwarten als auf einem Sparbuch.

Darauf müssen Sie achten bei der Wahl des Festgeldkontos

Festgeldzinsen:

Die Zinsen einer Festgeldanlage sind vom ersten bis zum letzten Tag festgeschrieben und garantiert. Meist werden diese zum Ende der Laufzeit zusammen mit dem angelegten Kapital zurück auf das Girokonto überwiesen. Bei mehrjährigen Anlagen kann man sich zwischen unterschiedlichen Angeboten entscheiden. Entweder man lässt sich die Festgeldzinsen jeweils am Jahresende auszahlen. Oder man lässt diese stehen. Dann werden sie mit verzinst, und es entsteht ein Zinseszinseffekt.  

Anlagesumme:

Die kleinste Summe, die man anlegen kann, sind 500 Euro. Manche Banken verlangen jedoch auch deutlich höhere Mindestanlagen über 1.000, 2.500, 5.000 oder sogar 10.000 Euro. Kondition und Laufzeit: Die kürzeste Anlagedauer beim Festgeld beträgt einen Monat. Es folgen drei, sechs und zwölf Monate. Es gibt jedoch auch Anlagen, die deutlich länger laufen, bis zu drei Jahren. Die Laufzeit ist ein entscheidender Faktor für Zinssatz.  

Einlagensicherung:

Die Einlagen der Kunden sind mit mindestens 100.000 Euro pro Person geschützt. Ehepaare können also gefahrlos auch 200.000 Euro pro Bank anlegen. Wie hoch die Einlagensicherung ist, können Sie jeweils in unserem Festgeld-Vergleich erfahren. Wer deutlich höhere Beträge sicher anlegen will, sollte sein Geld stückeln und auf mehrere Banken verteilen.

Vorzeitige Verfügbarkeit:

Normalerweise kommt der Anleger während der Laufzeit nicht an sein Geld. Nur in seltenen Fällen machen Banken Ausnahmen. In diesem Fall muss man jedoch auf sämtliche, bereits angesparten Zinsen verzichten.  

Eröffnungsprämien:

Konto-Eröffnungsprämien wie bei einigen Tagesgeld Angeboten gibt es beim Festgeld nicht.

Wie eröffne ich ein Festgeldkonto?

Festgeld und Steuern

Zinsen, die Sie fürs Festgeld erhalten, sind Einkünfte aus Kapitalvermögen. Sie unterliegen der 25-prozentigen Abgeltungssteuer zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag. Die Rendite wird Ihnen gutgeschrieben. Des weiteren zahlen Kirchenmitglieder auf diese Zinsen auch Kirchensteuer.  

Die Abgeltungssteuer führen die Banken direkt ans Finanzamt ab. Zuvor schützt allerdings der Sparerpauschbetrag die vereinnahmten Zinsen. Bis zur Höhe von 801 Euro je Sparer bleiben Zinsen vor dem Zugriff des Staates verschont. Bei Ehepaaren sind es 1.602 Euro. Voraussetzung dafür ist, dass Sie der Bank einen Freistellungsauftrag in entsprechender Höhe erteilen. Sie können den Freistellungsauftrag entweder direkt im Internet-Portal Ihrer Bank oder per Post anlegen beziehungsweise ändern. Das gleiche gilt, wenn Sie der katholischen oder evangelischen Kirche angehören. Denn dann, führt die Bank die Steuer direkt ab.  

Besitzen Sie verschiedene Sparkonten bei mehreren Banken, können Sie den Freistellungsauftrag aufteilen. Sie können Ihrer Bank über das Internet die Höhe des Freistellungsauftrages mitteilen. Gesamteinkünfte unter 8.472 (2014: 8.354) Euro sind jedoch steuerfrei.

Das heißt: Liegen Ihre Einkünfte unter dieser Grenze, können Sie beim Finanzamt eine „Nichtveranlagungsbescheinigung“ beantragen und erhalten gezahlte Kapitalertragsteuern zurück. 

Vorlagen für das Finanzamt

Nutzen sie den Freistellungsauftrag und die Nichtveranlagungsbescheinigung und sparen sie Geld.

Festgeld, Sparbrief oder Tagesgeld – das ist hier die Frage

Wir werden von Lesern fast jeden Tag gefragt, was sie mit einer auslaufenden Festgeld-Anlage oder frei werdenden Sparbriefen anfangen sollen. Unsere Antwort lautet fast immer: „Legen Sie zwei oder Monatsgehälter in Tagesgeld an, damit Sie im Falle eine plötzlichen Autoreparatur oder anderer unerwarteter Ereignisse flüssig sind.“ Wer das nicht ist, muss sein Girokonto überziehen und zahlt dafür ein vielfaches an Zinsen als sich zur Zeit mit der besten Geldanlage verdienen lassen.

Das restliche Geld sollten Sie aufteilen. Prüfen SIe dazu die Konditionen von Festgeld und Sparbriefen. Bei beiden Anlageformen ist der Zinssatz über die gesamte Laufzeit garantiert. Und er ist deutlich höher als Sie derzeit mit Tagesgeld verdienen können.

Festgeld gibt es bereits ab einer Laufzeit von einem Monat. Es folgen drei, sechs, neun und zwölf Monate. Mittlerweile bieten einige Banken auch noch andere Angebote - nämlich viel längere Laufzeiten von bis zu drei oder vier Jahren an.

Laufzeiten von einem bis zehn Jahren waren früher einmal reine Domäne von Sparbriefen. Das sind Wertpapiere, die Banken und Sparkassen herausgeben. Sparer müssen am Ende der Laufzeit nicht kündigen, sondern erhalten das Geld plus Zinsen ausgezahlt. Oder die Zinsen fließen einem jährlich zu.

Die häufigsten Fragen zum Festgeld

Ist ein Mindestanlagebetrag oder Höchstanlagebetrag zu beachten?

Die Mindestanlage beträgt 500 Euro, bei einigen Banken auch 1.000 oder 5.000 Euro. Als Höchstbetrag werden oft 100.000 Euro festgelegt.

Muss ein Festgeldkonto gekündigt werden?

Das hängt von der Bank ab und ist unterschiedlich geregelt. Einige überweisen den Anlagebetrag plus Zinsen ganz automatisch zurück auf das Gehaltskonto des Kunden. Bei der Mehrheit jedoch muss der Kunde die Kündigungsfrist von meist vier Wochen im Auge haben. Wird diese versäumt, legt die Bank das Geld plus Zinsen automatisch wieder an. Und war wieder zum gleichen langen Zeitraum wie bei ersten mal.

Müssen Zinserträge aus Festgeld versteuert werden?

Zinsen, die Sie fürs Festgeld erhalten, sind Einkünfte aus Kapitalvermögen. Sie unterliegen der 25-prozentigen Abgeltungssteuer zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag. Was nach den Abzügen über bleibt, ist Ihre Rendite. Außerdem zahlen Kirchenmitglieder auf diese Zinsen auch Kirchensteuer.  

Die Abgeltungssteuer führen die Banken direkt ans Finanzamt ab. Zuvor schützt allerdings der Sparerpauschbetrag die vereinnahmten Zinsen. Bis zur Höhe von 801 Euro je Sparer bleiben Zinsen vor dem Zugriff des Staates verschont. Bei Ehepaaren sind es 1.602 Euro.

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Kleinsparer können Steuerabzüge von vornherein vermeiden. Voraussetzung dafür ist, dass Sie der Bank einen Freistellungsauftrag in entsprechender Höhe erteilen. Sie können den Freistellungsauftrag entweder direkt im Internet-Portal Ihrer Bank oder per Post anlegen beziehungsweise ändern. Das gleiche gilt, ob Sie der Kirche angehören oder nicht. Wenn ja, führt die Bank die Steuer dann direkt ab.  

Besitzen Sie verschiedene Sparkonten bei mehreren Banken, können Sie den Freistellungsauftrag aufteilen. Sie können Ihrer Bank über das Internet die Höhe des Freistellungsauftrages mitteilen. Gesamteinkünfte unter 8.472 (2014: 8.354) Euro sind jedoch steuerfrei.

Das heißt: Liegen Ihre Einkünfte unter dieser Grenze, können Sie beim Finanzamt eine „Nichtveranlagungsbescheinigung“ beantragen und erhalten gezahlte Kapitalertragsteuern zurück.

Welche Aspekte sind bei der Wahl eines Festgeldkontos zu beachten?

Bei der Entscheidung für ein Tagesgeldkonto spielt die Höhe des Zinses die ausschlaggebende Rolle, zumindest solange Beträge unter 100.000 Euro angelegt werden sollen. Denn bis zu dieser Grenze sind alles unsere  Offerten pro Person gesichert. Sind die Beträge höher, müssen Sie sich die Einlagensicherung der jeweiligen Bank anschauen. Oder die Beträge über mehrere Banken verteilen.

Welche Kosten können bei einem Festgeldkonto anfallen?

Kosten fallen bei der Festgeldanlage keine an.

Welche Unterschiede bestehen zwischen Festgeld und Tagesgeld?

Der Zinssatz beim Tagesgeld kann sich jederzeit verändern. Beim Festgeld sind die Konditionen über die gesamte Laufzeit festgeschrieben, also garantiert.

Wer darf ein Festgeldkonto eröffnen?

Privatleute ab 18 Jahren können Festgeldkonten eröffnen, aber auch Firmen, gleich ob Einzelfirmen oder juristische Personen wie GmbHs.

Wie funktionierten das Postident-Verfahren und der Video-Ident?

Die Kontoeröffnung im Internet ist - wie beim Girokonto - ganz einfach. Prüfen Sie die Konditionen und Angebote mit unserem Festgeld Vergleich. Sie gelangen über unseren Vergleich zum entsprechenden Anbieter. Auf dessen Internet-Seite füllen Sie die entsprechenden Formulare aus, drucken sie aus und gehen anschließend zur Post, um dort das Post-Identverfahren zu machen. Dabei müssen Sie sich mit ihrem Personalausweis oder Reisepass identifizieren. Einige wenige Direktbanken wie ING-Diba oder DKB, aber auch Filialbanken wie die Hypovereinsbank bieten neuen Kunden die Identifizierung über ein Smartphone oder Personalcomputer mit Kamera an, das sogenannten Video-Identverfahren. Sie halten Ihren Personalausweis in die Kamera. Davon macht die Bank aufnahmen genauso wie von Ihnen. Das erspart Ihnen den Gang zur Post.

Wie hoch wird das Festgeld verzinst?

Regionale Banken und Sparkassen haben in Ihren Angeboten momentan fast gar keine Zinsen mehr für Festgeld an oder haben dieses Produkte ganz gestrichen. Je nach Anlagesumme und Laufzeit geben die Direktbanken noch bis zu 1,50 Prozent Zinsen.

Wie viel Geld sollte auf einem Festgeldkonto angelegt werden?

Man sollte nur so viel Geld auf ein Festgeldkonto anlegen, wie man wirklich für diese Zeit entbehren kann. Drei Monatsgehälter sollten als „eiserne Reserve“ auf einem Tagesgeldkonto liegen. Wenn dann mal plötzlich eine teure Autoreparatur anfällt, kommt man auch problemlos an sein Geld.

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