Festgeld-Vergleich:  Bestes Festgeldkonto 2022

  • Über 100 Festgeldkonten im Vergleich
  • Die besten Angebote am Markt
  • Jetzt die höchsten Festgeldzinsen sichern
Anlagebetrag
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Laufzeit
Bonitätsbewertung
Banken aus unserem Vergleich
 

Was ist Festgeld?

Beim Festgeld handelt es sich um eine verzinste Geldanlage bei einer Bank, Bausparkasse oder Sparkasse, die der Einlagensicherung unterliegt. Hierbei wird ein bestimmter Betrag für eine feste Zeit zu einem festen Zins angelegt. Während der Vertragslaufzeit können Sie, außer in bestimmten Sonderfällen, nicht auf den Anlagebetrag zugreifen. Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten Merkmale zusammengestellt.
  • Höhere Zinsen als beim Tagesgeld und Sparbuch
  • Ihr Geld wird mit einem festen Zinssatz für die Dauer der Laufzeit angelegt.
  • Die vorzeitige Kündigung ist ausgeschlossen.
  • Oft gibt es einen Maximalbetrag und einen Minimalbetrag für die Kapitalanlage.
  • Alle auf biallo.de gelisteten Festgeldkonten sind mit mindestens 100.000 Euro pro Person durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.
Die Eröffnung und Führung eines Festgeldkontos ist in der Regel kostenlos. Viele Kundinnen und Kunden nutzen mittelfristige Festgeldanlagen zur Vermeidung von Negativzinsen.

 

Die besten Angebote aus unserem Festgeld-Vergleich

Die Festgeldzinsen befinden sich aktuell auf einem niedrigen Niveau. Jedoch können trotz allem einige Geldhäuser mit interessanten Angeboten aufwarten. Wir stellen Ihnen die Top Festgeldangebote aus unserem Vergleich vor.

Das Festgeld der FCA Bank aus Italien

Die FCA Bank S.p.A. hat ihren Hauptsitz in Turin. Neben dem Hauptgeschäftsfeld im Bereich Autokredite und Finanzierungen bieten die Italiener auch ein interessantes Festgeld mit vergleichsweise hohen Zinsen an.
  • 1,00 Prozent Zinsen pro Jahr bei 24 Monaten Laufzeit
  • die höchsten Festgeldzinsen am Markt
  • große Auswahl an Laufzeiten
  • in Verbindung mit Leasing/Finanzierung bis zu 1,75 Prozent für drei Jahre
Nachteile:
  • italienische Einlagensicherung mit S&P-Rating "BBB"
  • automatische Wiederveranlagung

Das Festgeld der Sberbank Direct aus Österreich

Die Sberbank ist die älteste Bank Russlands. Im Jahr 2012 wurde die Sberbank Europe mit Sitz in Wien gegründet, sie ist als Universalbank in vielen Ländern Europas aktiv. Die Österreicher haben eine solide Festgeldanlage in petto.
  • 0,35 Prozent Zinsen pro Jahr bei 24 Monaten Laufzeit
  • hohe Anlagebeträge bis 250.000 Euro und lange Laufzeiten möglich
  • keine automatische Wiederveranlagung
Nachteile:
  • Einlagensicherung nur bis maximal 100.000 Euro
  • Zinsen erhöhen nicht das angelegte Kapital
 

Diese Informationen finden Sie in unserem Festgeld-Vergleich

Egal ob Zinsen, Laufzeiten, Anlagesumme oder Sicherheit – wir schauen genau hin. Im Festgeld-Vergleich von biallo.de finden Sie nicht nur eine große Auswahl deutscher Banken, sondern auch seriöse ausländische Institute wie etwa Klarna, Renault Bank Direkt oder die FCA Bank. Bei unserer Bewertung fließen die Zinsen zu 60 Prozent, die Sicherheit zu 35 Prozent und die Mindest- beziehungsweise Maximalanlage zu fünf Prozent ein. Wer bei allen Punkten vollends überzeugen kann, erhält eine fünf Sterne Bewertung.

Zudem profitieren Sie von der hauseigenen Finanzredaktion, die informative Beiträge, Hilfe und Tipps für Ihre Anlageentscheidung liefert. Unsere Redaktion testet in regelmäßigen Abständen die verschiedenen Angebote auf Herz und Nieren.
 

Festgeldkonten im Test

 

Die richtige Laufzeit für das Festgeld auswählen

Wenn Sie sich für eine Festgeldanlage entscheiden, müssen Sie sich zunächst über die Laufzeit Gedanken machen. Soll das Ersparte einen Monat, sechs Monate, zwei Jahre oder gar zehn Jahre auf dem Festgeldkonto verbleiben? Vorab an Ihr Geld zu kommen, ist in der Regel nicht möglich oder es fallen hierfür zusätzliche Kosten an. Im Gegenzug erhalten Sie feste Zinsen über die gesamte Laufzeit.

Was spricht für kurze Festgeld-Laufzeiten?

Der Nachteil bei langen Laufzeiten ist, dass Sie nicht von einem möglichen allgemeinen Anstieg des Zinsniveaus profitieren können. Aktuell befinden wir uns immer noch in einem historisch niedrigen Tief. Auch wenn die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinswende weiter nach hinten verschiebt, ist doch anzunehmen, dass das allgemeine Zinsniveau irgendwann wieder steigen wird. Hier punkten kurze Laufzeiten. Sie kommen schneller wieder an Ihr Geld und können in besser verzinste Anlagen investieren. Die Verzinsung fällt bei kurzen Laufzeiten zwar in der Regel niedriger aus, doch es gibt auch Anbieter, die deutlich überdurchschnittliche Zinsen bei kurz- und mittelfristigen Anlagen bieten.

Was spricht für lange Festgeld-Laufzeiten?

Je länger die Laufzeit des Festgeldes, desto höher fällt der Zins meist aus. In der aktuellen Niedrigzinsphase freuen sich Sparerinnen und Sparer meist schon, wenn sie mehr als ein Prozent Zinsen einstreichen können. Mit langen Laufzeiten lässt sich teilweise mehr als ein Prozent Zinsen erzielen. Die Bank darf den Zinssatz nicht verringern – selbst wenn das allgemeine Zinsniveau, was kaum noch vorstellbar ist, weiter sinken sollte. Sie brauchen sich während der Laufzeit um nichts kümmern, Ihr Geld arbeitet für Sie. Steigt das Zinsniveau jedoch während der Laufzeit, so können Sie von diesem Zinsanstieg nicht profitieren.

So finden Sie die passende Laufzeit

Manchmal ergibt sich die passende Laufzeit von selbst. Wenn Sie etwa eine gerade ausgezahlte Leistungsprämie nutzen möchten, um im kommenden Jahr eine Fernreise zu unternehmen, ist eine einjährige Laufzeit zu empfehlen. Doch nicht immer ergibt sich die Laufzeit aus den persönlichen Umständen. Von daher ist die Wahl der richtigen Laufzeit essenziell für den Erfolg einer Festgeldanlage.

Bei den aktuellen Niedrig- und Negativzinsen empfehlen sich Laufzeiten von maximal drei Jahren. Ein Kompromiss kann sein, verschiedene Laufzeiten zu kombinieren. Wenn Sie den Anlagebetrag beispielsweise dritteln und auf ein, zwei und drei Jahre aufteilen, haben Sie von allem ein bisschen: Flexibilität und etwas höhere Zinsen. Experten sprechen auch von der sogenannten Leiter- oder Treppenstrategie.

Um die individuell passende Festgeld-Laufzeit zu finden, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:
  • Benötige ich mein Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt?
  • Wie schätze ich die Entwicklung des Zinsniveaus ein?
  • Bin ich bereit, mehr Zeit in meine Geldanlage zu investieren, um meinen Anlagebetrag zu splitten und regelmäßig frei werdende Beträge in neue zinsstarke Angebote zu investieren?
  • Welche Laufzeiten gibt es und wie hoch sind die Zinsen?
In unserem Festgeld-Vergleich finden Sie Festgeldanlagen von einem Monat bis zu zehn Jahren. In den folgenden Ratgebern behandeln wir die verschiedenen Laufzeiten individuell und stellen Ihnen die besten Anbieter für den jeweiligen Anlagezeitraum vor.
 

Anlagesumme als Mindestanlage und Maximalbeträge

Um das perfekte Angebot zu finden, welches genau Ihren Wünschen entspricht, spielt die Mindest- beziehungsweise Maximalanlage eine entscheidende Rolle. Die Mindestanlage ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Während einige Geldhäuser Festgeldkonten bereits ab einem Euro Mindestanlage anbieten, fordern andere Institute 500 Euro, 1.000 oder gar 5.000 Euro. Auch bei der Höchstanlagesumme gibt es oftmals eine Begrenzung.
 

Automatische Wiederanlage bei der Festgeldanlage

Vorsicht vor der automatischen Wiederveranlagung! Kurz vor Laufzeitende informiert die Bank über das Auslaufen des Festgelds und bittet um Anweisung, was mit dem Kapital geschehen soll. Sie können die Anlagesumme dann erneut als Festgeld anlegen, auf Ihr Referenzkonto überweisen lassen oder eine andere Geldanlage wählen. Informieren Sie sich auf biallo.de über weitere Anlagemöglichkeiten. Geben Sie keine neue Order, wird das Festgeld meist zu den dann gültigen Konditionen um ein Jahr verlängert. Das Problem: Die Konditionen können sich in der Zwischenzeit verschlechtert haben – das führt zu Renditeverlusten. Am besten setzen Sie sich einige Zeit vor Ende der Vertragslaufzeit mit den aktuellen Konditionen auseinander und wägen ab, ob sich eine Wiederanlage lohnt oder eher nicht. Falls Sie Ihr Geld anderweitig investieren wollen oder einfach nur darauf zugreifen möchten, sollten Sie die Festgeldanlage fristgerecht kündigen.
 

Vorzeitige Kündigung ist meist ausgeschlossen

Festgelder sind genauso wie Sparbriefe von vorzeitiger Kündigung ausgeschlossen. Sie müssen sich daher genau überlegen, welche Laufzeit (Monate) Sie für ihr Festgeld wählen. Einige wenige Banken bieten die Option, im Falle eines unvorhersehbaren Ereignisses, etwa ein Unfall oder Tod, das Kapital vor dem regulären Laufzeitende freizugeben. Allerdings müssen Sie hierbei Verluste in Kauf nehmen, denn die Banken behalten Zinsen ein und berechnen zusätzlich Stornogebühren.

Der Gesetzgeber hat jedoch ein Schlupfloch gelassen, falls Anlegerinnen und Anleger in eine Notlage geraten und dringend auf das Kapital zugreifen müssen. Nach Paragraf 314 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) besteht das Recht "aus wichtigem Grund ohne Einhaltung von Kündigungsfrist" das Geld zurückzufordern. Wichtige Gründe können etwa der Tod des Kontoinhabers, Arbeitslosigkeit oder eine drohende Insolvenz der Bank sein.

In einem ausführlichen Ratgeber auf biallo.de erklären wir Ihnen genauer, wie Sie ein Festgeldkonto kündigen können und wie Sie dabei vorgehen sollten.
 

Die Sicherheit beim Festgeld in Deutschland und bei Banken im Ausland

Spareinlagen sind in Deutschland über die gesetzliche Einlagensicherung bis maximal 100.000 Euro pro Person geschützt. Dieser Schutz gilt in der gesamten Europäischen Union (EU), also auch bei Banken aus Kroatien, Rumänien oder Bulgarien. Viele deutsche Banken haben über die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Person hinaus ein zweites Sicherungssystem. Gut 170 Banken gehören dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) an. Das bedeutet einen Schutz in Millionenhöhe. Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken stützen sich gegenseitig ab, sodass die Einlagen bei ihnen praktisch unbegrenzt abgesichert sind.

Die Einlagensicherung bei ausländischen Banken

Jede Bank in der Europäischen Union bietet ihren Kundinnen und Kunden einen Mindestschutz von 100.000 Euro pro Person. Und je nachdem, wo die Bank ihren Sitz hat, gilt die gesetzliche Einlagensicherung dieses Landes. Wichtig: Sie sollten bedenken, dass die jeweilige Einlagensicherung nur so sicher ist, wie der Staat, der sie garantiert. Ob Staaten wie Rumänien oder Bulgarien in der Lage sind, bei einer Bankenpleite finanziell einzuspringen, ist zu bezweifeln. Lesen Sie hierzu unseren Ratgeber zum Thema Festgeld im Ausland anlegen.

In der Voreinstellung unseres Festgeld-Vergleichs tauchen nur Anbieter aus zahlungskräftigen Staaten auf (mindestens hohe Bonität beziehungsweise Rating "AA-"). Dabei orientieren wir uns an der Bewertung der renommierten US-Ratingagentur Standard & Poor's. Welcher Staat für die Sicherheit Ihrer Festgeldanlage verantwortlich ist und wie finanzstark dieser ist, sehen Sie auf der rechten Seite im Festgeld-Vergleich von biallo.de.
 

Festgeld Vergleich – So eröffnen Sie ein Festgeldkonto

Sobald Sie sich für einen Festgeldanbieter entschieden haben, klicken Sie einfach rechts auf den Link zur Bank. Anschließend werden Sie automatisch zur Internetseite des jeweiligen Angebots weitergeleitet. Nachdem Sie alle erforderlichen Felder in der Antragsstrecke ausgefüllt haben, schicken Sie den Antrag entweder direkt online oder ausgedruckt per Post an die Bank. Im nächsten Schritt müssen Sie sich bei dem Geldhaus legitimieren, sprich Ihre Identität nachweisen. Dazu haben Sie in der Regel zwei Möglichkeiten: Einige Geldhäuser verwenden noch das Postident-Verfahren, über das Sie sich in jeder Postfiliale legitimieren können. Alternativ steht immer häufiger auch das Video-Ident-Verfahren zur Verfügung, bei dem Sie nicht mehr von der Couch aufstehen müssen und die Verifikation bequem von zu Hause durchführen können. Diese Art der Legitimation wird per Smartphone und Videochat durchgeführt.

Sobald Sie alle notwendigen Schritte erfolgreich durchgeführt haben, müssen Sie nur den gewünschten Anlagebetrag überweisen und schon haben Sie Ihr persönliches Festgeldkonto eröffnet.
 

Festgeld und Steuern

Zinsen auf Festgeldanlagen sind Einkünfte aus Kapitalvermögen. Sie unterliegen der 25-prozentigen Abgeltungssteuer, hinzu kommen 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Macht insgesamt fast 28 Prozent.

Die Abgeltungssteuer führen deutsche Banken direkt an das Finanzamt ab. Nicht besteuert werden Kapitaleinkünfte bis zu einer Höhe von 801 Euro im Jahr pro Person. Ein doppelt so hoher "Sparerpauschbetrag” gilt bei der gemeinsamen Veranlagung von Ehepaaren. Voraussetzung ist, dass Sie der Bank einen Freistellungsauftrag in entsprechender Höhe erteilen.

Der Freistellungsauftrag kann entweder auf der Internetseite der Bank oder per Post angelegt oder geändert werden. Wenn Sie verschiedene Sparkonten bei mehreren Banken haben, können Sie den Freistellungsauftrag aufteilen. Gesamteinkünfte unter 8.472 Euro sind steuerfrei. Liegen die Einkünfte unter dieser Grenze, können Sie beim Finanzamt eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" beantragen und erhalten gezahlte Kapitalertragssteuern zurück.

Festgeld im Ausland: Vorsicht vor Doppelbesteuerung

Wenn Sie ein Festgeldkonto bei einer ausländischen Bank eröffnen möchten, müssen Sie steuerlich einiges beachten. So fordern viele Staaten eine sogenannte nationale Quellensteuer. Um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, müssen Anlegerinnen und Anleger eine Ansässigkeitsbescheinigung vorlegen.

Das ist der Nachweis, dass Sie Ihren Hauptwohnsitz innerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben. Und da Deutschland mit vielen Staaten ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen hat, lässt sich dadurch die geforderte Quellensteuer drücken, oftmals sogar auf null Prozent.
 

Antworten auf Ihre Fragen zum Festgeld

Nachfolgend beantworten wir Ihnen noch einige wichtige allgemeine Fragen zum Thema Festgeld und erklären Ihnen, was Sie beachten sollten.

Worauf sollte ich beim Festgeld-Vergleich achten?

Ein Festgeld-Vergleich kann sich lohnen, denn es gibt erhebliche Zinsunterschiede zwischen den Anbietern. Dabei sollte sich Ihr Blick aber nicht nur auf den Zinssatz richten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, wie die Einlagen geschützt sind. Achten sollten Sie auch darauf, ob ein Mindest- oder Maximal-Anlagebetrag besteht, und wann und wie die Zinsen ausgezahlt werden. Je nach persönlichen Präferenzen kann auch von Interesse sein, ob die Kontoführung nur online oder auch telefonisch möglich ist. Im Biallo-Festgeld-Vergleich sind all diese Informationen von – je nach Laufzeit – bis zu rund 100 Banken gebündelt. So finden Sie ganz einfach ein zinsstarkes und zu Ihnen passendes Festgeldkonto.

Wie funktioniert Festgeld?

Sie legen Festgeld für eine bestimmte Zeit fest an – beispielsweise 5.000 Euro für zwei Jahre. Dafür erhalten Sie eine feste Verzinsung. Der Zinssatz kann weder steigen noch sinken. Vorzeitig wieder an Ihr Geld zu kommen, ist in der Regel nicht möglich. Wie die Verzinsung erfolgt, ist je nach Anbieter und auch Laufzeit unterschiedlich. Manchmal werden die Zinsen monatlich, pro Quartal, pro Jahr oder am Ende der Laufzeit ausgezahlt. Vorteilhaft sind häufige Zinstermine. Denn so kann der Zinsertrag sich auch rasch wieder verzinsen ("Zinseszins-Effekt").

Wann sollte ich eine Festgeldanlage in Erwägung ziehen?

Grundsätzlich gilt: Das Ersparte dauerhaft auf dem Girokonto zu belassen, ist keine gute Option. Nagt doch die Inflation unermüdlich am angesparten Kapital. Um dieser schleichenden Geldentwertung entgegenzuwirken, ist der erste Schritt, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen. Mehr als drei Monatsgehälter sollten allerdings nicht auf diesem Konto geparkt werden. Und ein Anlagebetrag darüber hinaus? Ersparnisse, die Sie einige Monate oder ein paar Jahre nicht benötigen, sind auf einem Festgeldkonto besser aufgehoben als unverzinst auf einem Girokonto.

Auch wenn die Zinsen auf Festgeld derzeit auf einem niedrigen Niveau verharren – der Inflationsverlust lässt sich einigermaßen ausgleichen. Und auch in der Niedrigzinsphase kann sich ein Wechsel von dem einen zum anderen Festgeld-Anbieter auszahlen. Hierbei können Sie auch das aktuell sehr lästige Thema Negativzinsen vermeiden. Wie das genau funktioniert, erklären wir Ihnen in einem ausführlichen Ratgeber auf biallo.de.

Wer darf ein Festgeldkonto eröffnen?

Privatleute ab 18 Jahren können Festgeldkonten eröffnen, aber auch Unternehmen, gleich ob Einzelfirmen oder juristische Personen wie GmbHs.

Was passiert mit einem Festgeld im Todesfall?

Das Festgeldkonto besteht auch nach dem Tod des Kontoinhabers weiter. Der Erbe hat die Möglichkeit, das bestehende Konto während der Vertragslaufzeit auf seinen Namen umschreiben oder auflösen zu lassen.

Wie kann ich mein Festgeld am Ende der Laufzeit wieder anlegen?

Einige Geldhäuser verlängern die Festgeldanlage automatisch, wenn Sie das Konto nicht fristgerecht kündigen. Doch bevor Sie sich für eine Verlängerung Ihrer Festgeldanlage entscheiden, sollten Sie sich in jedem Fall die Konditionen anderer Banken genauer ansehen und gegebenenfalls das Institut wechseln. Wer bei der Kündigung auf Nummer sicher gehen will, sollte direkt nach der Kontoeröffnung die Bank über den Kündigungswunsch zum Laufzeitende informieren – am besten per Einschreiben.

Festgeld News und Ratgeber