Tagesgeld

  • Über 150 Anbieter im Vergleich
  • Direkt online abschließen
  • min. 100.000 € Einlagensicherung
  • Innerhalb von fünf Minuten eröffnet
Horst Biallo
Horst Biallo
Verabschieden Sie sich von Ihrem Sparbuch. Tagesgeld ist die Alternative.
Tagesgeld

Wir halten Sie mit unseren Tagesgeld-News immer auf dem aktuellen Stand. Egal ob wichtige Zins- oder Gesetzesänderungen, hier finden Sie alles, was grade und in letzter Zeit wichtig ist.

Tagesgeld

Mit unseren Tagesgeld-Ratgebern informieren wir Sie über alle wichtigen Themen. In diesen zeigen wir Ihnen beispielsweise, worauf Sie beim vergleichen achten sollten oder welche Neukundenangebote es gibt und wie lange diese gelten.

Was ist eigentlich Tagesgeld?

Beim Tagesgeld legen Sie einen gewissen Betrag verzinst an. Dabei können Sie – wie der Name bereits verrät – jederzeit über Ihr Geld verfügen.  

Für wen lohnt sich ein Tagesgeldkonto?

Tagesgeld lohnt sich vor allem für Sparer, die großen Wert auf Sicherheit und Flexibilität legen. Tagesgeld ist die richtige Wahl, wenn:

  • Sie auf der Suche nach einer kurz- bis mittelfristigen Geldanlage sind,
  • jederzeit flexibel an Ihr Geld kommen wollen,
  • keine Kontoführungsgebühr zahlen möchten,
  • eine höhere Verzinsung erwarten als auf einem herkömmlichen Sparbuch.

Tagesgeld-Vergleich für Kinder

Tagesgeld zur Geldanlage ist auch für Kinder und Enkel interessant. Allerdings dürfen Minderjährige eigenständig noch kein Tagesgeldkonto eröffnen. Stellvertretend ist dies nur den gesetzlichen Vertretern erlaubt, also den Eltern oder dem gesetzlichen Vormund. Bis zur Volljährigkeit des Kindes sind die Vertreter verfügungsberechtigt und können jederzeit Ein- und Auszahlungen auf dem Tagesgeldkonto vornehmen.

Möchten Großeltern oder Paten ein Tagesgeldkonto für den Enkel oder das Patenkind eröffnen, etwa um Geld zu schenken, erfordert dies einen Vertrag zugunsten Dritter. Das Tagesgeld wird dann auf den Namen des Begünstigten geführt. Ab Volljährigkeit kann das Kind dann selbstständig Transaktionen vornehmen. Allerdings muss sich der Nachwuchs nachträglich per Post- oder Video-Ident legitimieren.

Der Vorteil: Läuft das Tagesgeldkonto auf den Namen des Sprösslings, kann dessen Sparerpauschbetrag gezielt genutzt werden, um Abgeltungsteuer zu sparen.

Darauf kommt es beim Tagesgeld-Vergleich an

Tagesgeldzinsen

Für viele Anleger ist in erster Linie die Zinshöhe ausschlaggebend. Aber: Die Verzinsung bei einem Tagesgeldkonto ist variabel. Sprich: Im Gegensatz zum Festgeld können Tagesgeldzinsen täglich angepasst werden, also steigen aber auch sinken. Zinsgarantien gibt es für Kunden nur, wenn es sich um ein Spezial-Angebot handelt, etwa einem Neukundenangebot.

Bei solchen Aktionen ist der Zinssatz oftmals für einen gewissen Zeitraum festgeschrieben. Die besten Tagesgeldkonten zeichnen sich durch eine stabile Zinsgestaltung aus. Gerade deswegen lohnt es sich, immer wieder einen Vergleich unter Anbietern und Angeboten durchzuführen.

Anlagesumme

Mittlerweile verlangen nur noch wenige Banken eine Mindestanlagesumme von ihren Kunden. In der Regel liegt der Höchstbetrag bei 100.000 Euro. Mehr sollten Sie sowieso nicht auf einem Tagesgeldkonto anlegen, denn bis zu dieser Grenze gilt die gesetzliche Einlagensicherung.

Gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland

Bei einer Tagesgeldanlage müssen Sie sich keine Sorge um Ihr Geld machen – zumindest bis zu einer bestimmten Summe. Denn alle Angebote im Tagesgeld-Vergleich von biallo.de sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis zu einer Summe von maximal 100.000 Euro je Sparer komplett abgesichert. Aber Sie sollten stets bedenken, dass die Einlagensicherung immer nur so sicher ist, wie die Kreditwürdigkeit des Staates, der Sie garantiert.

Eine gemeinsame europäische Lösung gibt es bislang noch nicht. Um Ihnen ein Gefühl für die Qualität der Einlagensicherung des jeweiligen Anbieters zu geben, sehen Sie nicht nur das Herkunftsland des Anbieters, sondern auch das entsprechende Bonitätsrating von Standard & Poor’s.

Freiwillige Einlagensicherung in Deutschland

Neben der gesetzlichen Einlagensicherung haben viele deutsche Geldhäuser noch eine weitere Absicherung. Rund 130 Privatbanken gehören dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken an. Das bedeutet für Kunden einen Schutz in Millionenhöhe. Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken stützen sich gegenseitig ab, sodass die Einlagen praktisch unbegrenzt abgesichert sind.

Einlagensicherung bei ausländischen Banken

Jede Bank in der Eurozone bietet ihren Kunden einen Mindestschutz von 100.000 Euro pro Person. Und je nachdem, wo die Bank ihren Sitz hat, zählt die gesetzliche Einlagensicherung dieses Landes. Dafür Beispiele:

  • Bei der Renault Bank Direkt springt die gesetzliche Einlagensicherung Frankreichs ein.
  • Bei der Bigbank garantiert im Ernstfall der estländische Staat die Kundengelder.
  • Das Tagesgeld bei der Advanzia Bank unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung des Großherzogtums Luxemburg.
  • Die VTB Bank gehört zur Österreichischen Einlagensicherung.
  • Die Südtiroler Sparkasse verweist auf die Einlagensicherung Italiens.

Die Bestimmungen der Bankenunion sehen vor, dass Sparern innerhalb von 15 Tagen nach Eintritt des Entschädigungsfalls der Zugriff auf ihre Guthaben ermöglicht werden soll. Diese Bestimmung der Einlagensicherung wird noch verbraucherfreundlicher, denn bis 2024 soll diese Frist auf sieben Tage verkürzt werden. Diese Regelungen gelten für Tagesgeld genauso wie für Festgeld, Sparbrief oder Guthaben auf Girokonten.

Wichtig: Anleger sollten stets beachten, dass die jeweilige Einlagensicherung nur so sicher ist, wie der Staat, der sie im Ernstfall garantieren muss. Und ob Staaten wie etwa Malta, Kroatien oder Griechenland in der Lage sind, bei einer größeren Bankenpleite alle Anleger vollumfänglich zu entschädigen, wird von vielen Experten zumindest angezweifelt.

Deshalb erscheinen in der Voreinstellung im Tagesgeld-Vergleich von biallo.de nur Anbieter aus zahlungskräftigen Staaten (mindestens hohe Bonität beziehungsweise Rating "AA-"). Dabei orientieren wir uns an der Bewertung der renommierten US-Ratingagentur Standard & Poor’s. Welcher Staat Ihr Erspartes auf dem Tagesgeldkonto garantiert und wie kreditwürdig dieser ist, sehen Sie auf der rechten Seite im Tagesgeld-Vergleich von biallo.de.

Biallo-Tipp: Im Tagesgeld-Vergleich von biallo.de sind Angebote aus verschiedenen EU-Staaten aufgelistet. Daher haben wir uns die Länder, in welche Sie Tagesgeld anlegen können, genauer unter die Lupe genommen – vor allem hinsichtlich der Sicherheit und Entschädigungsfristen.


Neukunden versus Bestandskunden

Viele Geldinstitute nutzen Tagesgeldkonten zur Kundengewinnung. Zu diesem Zweck wird der Zinssatz überdurchschnittlich hochgehalten und für eine gewisse Zeit festgeschrieben.

Das Ziel: Neue Kunden und damit frisches Kapital zu akquirieren. Sie können Zinsgarantien bewusst nutzen, indem sie als Tagesgeld-Neukunde "Zins-Hopping" betreiben, also immer wieder ein neues, zinsstarkes Tagesgeldkonto eröffnen. Immerhin profitieren Neukunden oft monatelang von festgeschriebenen Aktionszinsen, während Bestandskunden wegen rückläufiger Zinsen mit sinkenden Erträgen rechnen müssen.

Das bietet der Tagesgeld-Vergleich von biallo.de

Wer aktuell auf der Suche nach überdurchschnittlich verzinstem Tagesgeld ist, hat es alles andere als leicht. Denn die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat in den vergangenen Jahren die Tagesgeldzinsen nach unten purzeln lassen. Nur wer in der aktuellen Mini- und Negativzinsphase die verschiedenen Angebote vergleicht, kann auch jetzt noch mit klassischem Zinssparen eine Rendite erwirtschaften.

Nutzen Sie deshalb den Tagesgeld-Vergleich von biallo.de und vergleichen Sie die Konditionen von knapp 100 Angeboten. Sie sehen auf einem Blick:

  • den Anbieter, also Bank, Sparkasse oder Versicherung
  • die Rendite für die gewählte Laufzeit
  • die gebotenen Tagesgeldzinsen
  • das Herkunftsland des jeweiligen Anbieters und die Bonitätsbewertung der Ratingagentur Standard & Poor’s – also wie sicher die Anlage ist.
  • der Tagesgeld-Test, das ist unsere Produktbewertung, die bis hin zu fünf Sternen reichen kann.
  • Produktdetails – diese liefern Ihnen die wichtigsten Informationen auf einen Blick – wie etwa Höhe der Einlagensicherung, Mindestanlage und die Zinstermine.

 

Der Biallo-Produkttest

In regelmäßigen Abständen nimmt die Biallo-Redaktion die verschiedenen Tagesgeld-Angebote genauer unter die Lupe. Unter anderem haben wir uns folgende Tagesgelder näher angesehen:

Sparpläne nutzen

Tagesgeld eignet sich auch, um langfristig zu sparen – nämlich mit einem Sparplan. Vorteil: Bei finanziellen Engpässen können Anleger ihre Raten jederzeit verringern oder aussetzen. Auch das Umschichten in andere Geldanlagen ist für den Kunden jederzeit verlustfrei möglich. Eine nicht unwesentliche Rolle beim Sparen spielt der Zinseszinseffekt. Das Wichtigste zu Tagesgeld-Sparplänen:

Sparrate bestimmen

Sparer können selbst bestimmen, wie viel Geld sie monatlich, viertel- oder halbjährlich von ihrem Girokonto per Dauerauftrag auf das Tagesgeldkonto überweisen wollen. Alternativ kann man den Betrag auch per Lastschrift regelmäßig einziehen lassen.

Sparrate ändern

Die zunächst festgelegte Sparrate ist jederzeit veränderbar. Dabei fallen keine Gebühren an. Anleger brauchen die neue Sparrate nur ein paar Tage vor dem ersten Abbuchungstermin der Bank mitzuteilen beziehungsweise selbst im Online-Banking ändern.

Sparrate aussetzen

Ist das Geld knapp, kann man den Sparplan für eine bestimmte Zeit aussetzen. Durch diese "Auszeit" entstehen keine Nachteile. Vorhandene Guthaben werden immer zu den aktuellen Konditionen verzinst – ein großer Vorteil gegenüber anderen Sparplan-Angeboten, die "Unterbrecher" oft durch Kürzung oder Streichung von Bonus-Zahlungen und Sparprämien bestrafen.

Sparguthaben verfügbar

Sparer können über ihr Guthaben jederzeit frei verfügen. Sie haben die Möglichkeit, von einem Tag auf den anderen den gesamten Sparbetrag plus Zinsen auf das Girokonto überweisen zu lassen. Es gelten weder Kündigungsfristen, noch fallen Gebühren an.

Tagesgeld: Vergleich der besten Tagesgeldkonten

Bei unserer Auswahl (siehe Tabellen unten) berücksichtigen wir nur Banken aus Ländern mit hoher Bonität (mindestens Note "AA-" bei der US-Ratingagentur Standard & Poor’s). Diese Länder halten wir im Hinblick auf die gesetzliche Einlagensicherung für stark genug, um Anleger bei einer möglichen Bankenpleite zeitnah zu entschädigen.

Top-Tagesgeldkonten für Neukunden

Anbieter
Aktions-
zins p.a.
Zinsgarantie Anlage-
betrag
Einlagen-
sicherung
S&P Länderrating
0,55% gilt für die ersten 6 Monate bis 500.000 € 100% 
AA
hohe Sicherheit
0,50% gilt für die ersten 6 Monate 5.000 bis 1.000.000 € 100% 
AAA
höchste Sicherheit
Anlage 10.000 €; Laufzeit 3 Monate; Stand: 09.08.2020.

Top-Tagesgeldkonten für Bestandskunden

Anbieter
Bestandskunden-
zins p.a.
S&P Länderrating Zinstermine
0,25%
AAA
höchste Sicherheit
monatlich
0,24%
AAA
höchste Sicherheit
jährlich
0,11%
AA+
hohe Sicherheit
quartalsweise
0,10%
AAA
höchste Sicherheit
quartalsweise
0,10%
AAA
höchste Sicherheit
monatlich
Anlage 10.000 €; Laufzeit 3 Monate; Stand: 09.08.2020.

Tagesgeld und Festgeld: Die Unterschiede

Der Tagesgeldzins kann jederzeit angepasst werden. In der Realität ist er jedoch oft über Wochen oder Monate gleich hoch. Zudem werben einige Banken um neue Kunden, indem sie ihnen eine Zinsgarantie über drei, vier oder manchmal bis zu zwölf Monaten geben. Nach dieser Garantie sinkt der Zins dann meistens auf den niedrigeren Tagesgeld-Zins für Stammkunden ab.

Im Gegensatz zum Tagesgeld ist der Zins beim Festgeld oder auch bei den Sparbriefen für die gesamte Laufzeit garantiert. Ganz egal, ob Sie sich für ein Festgeld über sechs Monate, zwölf Monate oder noch mehr Monate entscheiden. In dieser Zeit kommen Sie aber auch nicht an Ihr Geld heran. Zum Ende der Laufzeit schreiben die meisten Banken das Festgeld plus die Zinsen gut und überweisen die Gesamtsumme auf das Tagesgeldkonto. Und von dort kann es dann wieder auf Ihr Girokonto fließen.

Tagesgeld: Vor- und Nachteile im Vergleich

Tagesgeld-Vergleich: So eröffnen Sie ein Tagesgeldkonto

Wenn Sie das richtige Tagesgeldkonto gefunden haben, kicken Sie einfach rechts auf den Link zur Bank. Sie werden im Anschluss sofort auf das jeweilige Tagesgeldangebot weitergeleitet. Nachdem Sie Antragsstrecke komplett ausgefüllt haben, schicken Sie den Antrag entweder direkt online oder ausgedruckt per Post an die Bank. Im nächsten Schritt müssen Sie Ihre Identität nachweisen.

Postident-Verfahren:

Der klassische Weg, sich bei einer Bank zu legitimieren, ist das sogenannte Post-Ident-Verfahren. Verbraucher laden sich zu diesem Zweck die erforderlichen Unterlagen von der Internetseite der Bank herunter oder lassen sie sich per Post schicken. Unter den Unterlagen ist ein sogenannter Post-Ident-Coupon. Der Coupon dient zusammen mit einem gültigen Ausweisdokument, das in der Postfiliale vorgelegt werden muss, der Identifizierung des Antragstellers.

Video-Ident-Verfahren:

Deutlich schneller und bequemer läuft das sogenannte Video-Ident-Verfahren ab. Alles was Verbraucher dafür benötigen ist Computer mit Webcam oder ein Smartphone beziehungsweise Tablet mit guter Kamera. Zuerst füllt man online die Antragsformulare aus, danach wird er auf eine Internetseite eines Dienstleisters – meist IDnow oder WebID – der Bank umgeleitet, wo die Identifikation per Video-Chat erfolgt. Abschließend zeigt man dem Gesprächspartner die Vorder- und Rückseite des Personalausweises, damit dieser die Sicherheitsmerkmale wie etwa das Hologramm überprüfen kann.

In vier Schritten das Tagesgeldkonto eröffnen

Tagesgeld und Steuern

Zinsen, die Banken Ihnen auf Ihre Tagesgeldanlage oder auch fürs Festgeld zahlen, sind Einkünfte aus Kapitalvermögen. Tagesgeldzinsen unterliegen der 25-prozentigen Abgeltungsteuer plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag. Kirchenmitglieder zahlen außerdem Kirchensteuer. Banken führen die Abgeltungsteuer direkt ans Finanzamt ab.

Ausländische Quellensteuer

Aber nicht nur der deutsche Fiskus möchte mitverdienen: Wenn Sie bei einem ausländischen Institut ein Tagesgeld eröffnen, kann unter Umständen eine nationale Quellensteuer anfallen. Um eine solche Doppelbesteuerung zu vermeiden, müssen sich mit einer sogenannten Ansässigkeitsbescheinigung nachweisen, dass Ihr Wohnsitz innerhalb der Bundesrepublik Deutschland liegt. Und da Deutschland mit etlichen Staaten ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, können Sie die Steuer auf den Prozentsatz drücken, der im Abkommen festgelegt wurde. Dieser liegt dann nicht selten bei null Prozent. Sowohl die Höhe der Quellensteuer als auch die Steuerermäßigung ist von Staat zu Staat unterschiedlich.

Sparerfreibetrag nutzen

Bis zur Höhe von 801 Euro je Sparer bleiben Zinsen vom Zugriff des Staates verschont. Bei Ehepaaren sind es 1.602 Euro. Möglich macht das der sogenannte Sparerpauschbetrag. Sie können den Freistellungsauftrag entweder direkt auf der Internetseite Ihrer Bank oder per Post anlegen sowie ändern.

Freistellungsauftrag

Voraussetzung dafür ist, dass Sie der Bank einen Freistellungsauftrag in entsprechender Höhe erteilen. Besitzen Sie Tagesgeldkonten bei mehreren Banken, können Sie den Freistellungsauftrag aufteilen. Sie können Ihrer Bank über das Internet die Höhe des Freistellungsauftrages mitteilen.

Nichtveranlagungsbescheinigung

Gesamteinkünfte von derzeit 9.000 Euro bei Ledigen und 18.000 Euro pro Jahr bei Verheirateten sind steuerfrei. Das heißt: Liegen Ihre Einkünfte unter dieser Grenze, können Sie beim Finanzamt eine sogenannte Nichtveranlagungsbescheinigung beantragen und erhalten gezahlte Kapitalertragsteuern zurück. Hier erhalten Sie eine Vorlage zur Nichtveranlagungsbescheinigung für natürliche Personen.

Tagesgeld kündigen

Wenn Sie Geld von Ihrem Tagesgeldkonto abziehen möchten, müssen Sie über das Internet oder per Telefon den entsprechenden Betrag zurück auf Ihr Girokonto überweisen. Sie können natürlich auch den gesamten Betrag auf einen Schlag zurückholen. Die Zinsen gibt es von der Bank jedoch erst zum vereinbarten Zeitraum, bei einigen Banken erst am Ende des Jahres. Wollen Sie früher die Zinsen aus Ihrer Geldanlage erhalten, müssen Sie das Tagesgeldkonto am besten per Einschreiben kündigen.

Eine Kündigung empfiehlt sich oft noch aus einem anderen Grund: Nur wenn Sie durch Kündigung nicht mehr Kunde sind, können Sie später einmal wieder "Neukunde" werden. Ziel: Sie suchen ein gutes Angebot und bekommen einen höheren Neukunden-Zins für das Tagesgeld. Besteht das geleerte Konto einfach fort, gelten Sie weiterhin als Bestandskunde und haben diese Möglichkeit nicht. Eine Vorlage für die Kündigung finden Sie übrigens hier.

Tagesgeldkonten von Zinsplattformen im Vergleich

Weltsparen

Bank Einlagensicherung / Länder Rating Zinssatz Anlagebetrag
BRAbank Norwegen / AAA 0,35% 50.000 €
Die Komplett Bank Norwegen / AAA 0,32% 50.000 €
Nordax Bank Norwegen / AAA 0,32% 50.000 €
Die Resurs Bank Schweden / AAA 0,32% 50.000 €
Die Fibank Bulgarien / BBB- 0,31% 50.000 €
Die Avida Finans Schweden / AAA 0,30% 50.000 €
Die Banca die Cividale (CiviBank) Italien / BBB 0,30% 50.000 €
Die Hoist Finance Schweden / AAA 0,25% 50.000 €
Die illimity Bank Italien / BBB 0,25% 50.000 €
Die Bankhaus August Lenz & Co.AG Deutschland / AAA 0,15% 50.000 €
Die Banca Progetto Italien / BBB 0,10% 50.000 €
Die illimity Bank Italien / BBB 0,05% 50.000 €
Die TF Bank Schweden / AAA 0,05% 50.000 €

Zinspilot

Bank Einlagensicherung / Länderrating Zinssatz Anlagebetrag
Banco Do Brasil Österreich / AA+ 0,46% 50.000,00 €
Fimbank Malta / A- 0,40% 50.000,00 €
my money Bank Frankreich / AA 0,37% 50.000,00 €
Alpha Bank Rumänien / BBB- 0,30% 50.000,00 €
FCM Bank Malta / A- 0,25% 50.000,00 €
QLIRO Schweden / AAA 0,10% 50.000,00 €
BNF Bank Malta / A- 0,05% 50.000,00 €
Credit Plus Deutschland / AAA 0,05% 50.000,00 €
Austrian AnardiBank Österreich / AA+ 0,01% 50.000,00 €
izola Bank Malta / A- 0,00% 50.000,00 €

(Stand: 12. Mai 2020)

Tagesgeld: Alle Fragen und Antworten

Was ist Tagesgeld?

Tagesgeld ist eine sehr flexible Form der Geldanlage. Ähnlich wie beim Girokonto können Sparer jederzeit Geld einzahlen oder zurückbuchen. Es sind keine bestimmten Sparraten nötig und auch eine Kündigungsfrist für höhere Geldsummen wie beim Sparbuch gibt es nicht. Vorteil im Vergleich zum Girokonto: Sparer erhalten zusätzlich Zinsen. Flexibel bleiben jedoch nicht nur die Kunden: Die Tagesgeld-Anbieter können den Zinssatz jederzeit senken oder anheben. Einige Geldhäuser bieten allerdings Neukundenangebote, bei denen sie einen meist weit überdurchschnittlichen Zinssatz für einige Monate garantieren.

Worauf sollte ich beim Tagesgeld-Vergleich achten?

Tagesgeld ist ein unkompliziertes Produkt. Es gibt nicht unzählige Details, auf die Interessierte achten müssen. Die wichtigsten Punkte sind Zins und Sicherheit. Mit dem Biallo-Tagesgeld-Vergleich finden Sie ganz einfach ein zinsstarkes Angebot. Zudem sehen Sie auf den ersten Blick, welche Einlagensicherung gilt und wie die Ratingagentur Standard and Poor’s die Bonität des jeweils dahinter stehenden Landes einschätzt.

Warum sollte ich ein Tagesgeldkonto nutzen?

Tagesgeld bietet sich für Geldbeträge an, auf die man jederzeit zugreifen möchte. Ein Tagesgeldkonto eignet sich also beispielsweise für den Notgroschen, den jeder zurückgelegt haben sollte, um davon plötzlich fällige Reparaturen oder Zahnarztkosten zu begleichen. Vorteile im Vergleich zum Girokonto: Das Tagesgeldkonto wirft Zinsen ab. Zudem passiert es nicht ganz so schnell, dass Sparer unnötig ihre Rücklagen antasten. Schließlich muss das Ersparte auf dem Tagesgeldkonto zunächst auf das Girokonto überwiesen werden, ehe es ausgegeben werden kann. Ein Notgroschen auf dem Girokonto kann schneller inmitten der allgemeinen monatlichen Ausgaben dahinschmelzen.

Wann bekomme ich beim Tagesgeld die Zinsen?

Je nach Anbieter ist es unterschiedlich, wann er Zinsen auszahlt. Manche Geldhäuser schreiben Zinsen monatlich gut, andere pro Quartal oder pro Jahr. Im Biallo-Tagesgeld-Vergleich erfahren Sie in den Produktdetails, wie die Verzinsung jeweils erfolgt. Häufigere Zinszahlungen sind von Vorteil, da der Zinsertrag schneller wieder mit verzinst wird ("Zinseszins-Effekt").

Wie eröffne ich ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, ist unkompliziert: Sie füllen einfach einen Eröffnungsantrag beim ausgewählten Anbieter aus. Zudem ist eine Identitätsprüfung nötig. Das sieht das Geldwäschegesetz vor. Möglich ist dies bei einigen Anbietern bequem per Webcam mit dem sogenannten Videoident-Verfahren. Oder Sie nutzen das Postident-Verfahren, bei dem ein Postmitarbeiter die Legitimitätsprüfung vornimmt. Danach wird Ihr Tagesgeldkonto eingerichtet.

Wie kündige ich Tagesgeld?

Ein Tagesgeldkonto können Sie jederzeit kündigen. Es reicht jedoch nicht, den kompletten Geldbetrag abzuziehen. Benötigen Sie das Konto dauerhaft nicht mehr, sollten sie offiziell mit einem Kündigungsschreiben kündigen. Vorteil: Sollten Sie nach einigen Jahren wieder ein Tagesgeldkonto beim betreffenden Anbieter haben wollen, kommen Sie oft wieder in den Genuss von attraktiven Neukundenzinsen.

Wie sicher ist Tagesgeld?

Der Tagesgeldzins kann sich zwar jederzeit ändern. Anders als etwa bei Wertpapieranlagen kann das Ersparte jedoch nicht weniger werden. Bei einer unattraktiven Verzinsung können Sparer ihr Geld jederzeit ohne Verluste abziehen. Vor einer Bankenpleite sind die Ersparnisse über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Die EU-Richtlinie zur Einlagensicherung sieht vor, dass in der Europäischen Union Einlagen bis zu 100.000 Euro abgesichert sind – pro Anleger und Bank. Dafür müssen die jeweiligen Länder geradestehen. Legt ein deutscher Sparer sein Geld beispielsweise bei einer französischen Bank an, wäre im Falle einer Pleite Frankreich zuständig. Je nach Geldhaus kommen weitere freiwillige Sicherungssysteme hinzu.

Was ist der Zinseszinseffekt beim Tagesgeld?

Zahlt die Bank nur einmal im Jahr die Zinsen aus, bekommen Sie diese zum Jahresende. Fallen die Zinsen jedoch vierteljährlich oder gar monatlich an, werden diese Zinsen im nächsten Quartal oder im nächsten Monat mitverzinst. Es entsteht der sogenannte Zinseszinseffekt.

Werden Kontoführungsgebühren für das Tagesgeld fällig?

Kontoführungsgebühren werden für Tagesgeldkonten nicht erhoben. Konditionen der Bank entnehmen Sie dem Preisaushang. Zinssatz und Anbieter können Sie über unseren Tagesgeld-Vergleich abrufen.

Was bewirkt ein Freistellungsauftrag beim Tagesgeld?

Wer als Lediger nicht mehr als 801 Euro an Zinsen erwartet, gibt seiner Bank einen Freistellungsauftrag über diesen Betrag. Dann verzichtet das Geldhaus auf das automatische Überweisen der Steuern direkt ans Finanzamt (25 Prozent Kapitalertragsteuer und 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag plus eventuell Kirchensteuer). Sie können diesen Freibetrag auch auf mehrere Banken verteilen. Für Ehepaare gilt der doppelte Betrag.

Was ist ein Referenzkonto?

Ohne ein deutsches Girokonto lässt sich kein Tagesgeldkonto eröffnen. Auf dieses Referenzkonto fließt das Ersparte plus Zinsen an den Kunden zurück.

Änderung des Referenzkontos

Wenn Sie Ihr Giro- bzw. Gehaltskonto ändern, soll Ihr Tagesgeld auf das neue Konto fließen. Das Formular zur Änderung dieses Referenzkontos können Sie hier gratis herunterladen.

Was ist das Post-Ident-Verfahren?

Wenn Sie auf der Internetseite einer Bank ein Tagesgeldkonto eröffnen, drucken Sie zum Schluss den gesamten Antrag zweimal aus. Eine Kopie verwahren Sie, mit dem anderen Antrag gehen Sie zur nächsten Post-Filiale und weisen sich mit einem gültigen Lichtbildausweis aus und senden im Anschluss die Unterlagen an die Bank. Nach ein paar Tagen erhalten Sie die Kontounterlagen und das Konto ist eröffnet. Bequemer geht es über das Video-Ident-Verfahren, das einige Banken mittlerweile auch anbieten.

Wie funktioniert das Video-Ident-Verfahren?

Für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos oder eines Girokontos bieten manche Geldhäuser an, sich über eine Kamera auszuweisen. Das funktioniert entweder über einen Computer mit Webcam oder per Smartphone bzw. Tablet. Sie halten dabei Ihren Reisepass oder Personalausweis in die Kamera und zeigen sich dem Mitarbeiter. Beides wird dokumentiert. So sparen Sie sich den Weg zur nächsten Post-Filiale.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de

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