Auf einen Blick
  • Deutsche Sparerinnen und Sparer finden aktuell vor allem beim Festgeld interessante Angebote von österreichischen Banken.

  • Für die Sicherheit einer Anlage im Nachbarland sprechen sehr gute Bonitätsnoten aller großen Ratingagenturen.

  • Anleger sollten aber darauf achten, ihre steuerliche Ansässigkeit in Deutschland rechtzeitig nachzuweisen, um eine doppelte Besteuerung zu vermeiden.

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Die Geldanlage in Österreich ist auch bei deutschen Sparerinnen und Sparern beliebt. Schließlich gibt es in der Alpenrepublik attraktive Angebote für Tages- und Festgeld. Dabei lässt sich eine doppelte Besteuerung im Nachbarland bereits von vornherein vermeiden. In puncto Sicherheit gibt es bei österreichischen Banken wenig zu bemängeln. 

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche österreichischen Banken aktuell attraktive Zinsen zahlen und was es in Sachen Sicherheit und Steuern über Tages- und Festgeld in Österreich zu wissen gilt.

 

Österreichische Banken im Festgeld-Vergleich

In unserem Festgeld-Vergleich finden Sie auch Angebote von österreichischen Banken. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die höchsten Festgeldzinsen der Alpenrepublik aus unserem Vergleich.

Anbieter Zinsen 1 Jahr p. a.  Zinsen 2 Jahre p. a.
Denizbank
3,50 %
3,15 %
Vakifbank International 3,20 % 2,50 %
Kommunalkredit Invest*
2,40 / 3,00 % 2,40 / 3,00 %

*Hinweis: Der Zinssatz von jährlich 3,00 Prozent gilt für Anlagen ab 10.000 Euro, darunter gibt es 2,40 Prozent.

Quelle: biallo.de; Konditionen laut Anbieter / Angaben ohne Gewähr / Stand: 12. März 2024

Tagesgeld: Top-Zinsen, täglich verfügbar, sicher und einfach

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Tagesgeld bei österreichischen Banken

Neben Festgeldanlagen bieten Geldhäuser aus unserem Nachbarland auch Tagesgeldkonten an. Die folgenden Angebote finden Sie auch in unserem Tagesgeld-Vergleich.

Anbieter Zinsen p. a. 
Denizbank 1,50 %
Kommunalkredit Invest
0,01 %
Vakifbank International
0,01 %

Quelle: biallo.de; Konditionen laut Anbieter / Angaben ohne Gewähr / Stand: 12. März 2024

 

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Wie sicher ist Tages- und Festgeld in Österreich?

Österreich zählt innerhalb Europas zu den für Anleger sichersten Standorten. Das spiegelt sich im Rating wider: Das Land erhält von allen drei renommierten Ratingagenturen (Standard & Poor's, Moody's, Fitch) eine Bewertung knapp unterhalb der Bestnote: AA+ beziehungsweise Aa1. Ausfallrisiken sind damit weitgehend ausgeschlossen.

So bewerten die Ratingagenturen die Bonität

Die drei weltweit einflussreichsten Agenturen sind Standard & Poor's (S&P), Moody's und Fitch. Um die Bonität eines Staates zu bewerten, nutzen die Agenturen Buchstabencodes.

Agentur Beste Bonität Sichere Anlage Durchschnittlich spekulativ Höchst spekulativ Risikohaft Zahlungsausfall
S&P AAA A- BBB B- CCC D
Moody's Aaa A3 Baa1 B3 Caa1 C
Fitch AAA A- BBB B- CCC D

Die US-Ratingagenturen bewerten nicht nur Staaten. Auch einzelne Unternehmen oder Kreditinstitute werden einem Bonitätscheck unterzogen. Während diese Aufschluss über die Zuverlässigkeit des einzelnen Geldhauses geben können, hilft das Länderrating dabei, die Zuverlässigkeit der jeweiligen Einlagensicherung abschätzen zu können.

Rating der Republik Österreich

Ratingagentur Bewertung
S&P AA+
Moody's Aa1
Fitch AA +

Quelle: Angaben der Ratingagenturen / Stand März 2024.

 

Worst-Case-Szenario: Was mache ich bei einer Bankenpleite?

Grundsätzlich gilt: Bankeinlagen sind innerhalb der Europäischen Union (EU) bis zu einer maximalen Anlagesumme von 100.000 Euro je Kontoinhaber und pro Bank gesetzlich geschützt, so will es die EU-Richtlinie zur Einlagensicherung. Es gibt allerdings kein gemeinsames europäisches Einlagensicherungssystem. Die Einlagensicherung ist national organisiert. Alle Mitgliedsstaaten sind 2024 dazu verpflichtet, die Entschädigung im Falle einer Bankenpleite innerhalb von sieben Tagen zu gewährleisten. Österreich und ein paar weitere EU-Staaten hatten diese Regelung auf freiwilliger Basis bereits schon früher umgesetzt.

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Die Einlagensicherung in Österreich ist im Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (ESAEG) geregelt. In Österreich gibt es aktuell drei Sicherungseinrichtungen: Bei Privat-, Volks- und Hypobanken ist die Einlagensicherung Austria für den Anlegerschutz verantwortlich. Für Sparkassen ist die Sparkassen-Haftungs AG verantwortlich. Die Raiffeisenbanken gehören jetzt mehrheitlich der Österreichischen Raiffeisen-Sicherungseinrichtung an, nachdem sie 2021 aus der Einlagensicherung Austria ausgeschieden sind.

Tritt der Entschädigungsfall bei einer Privatbank ein, greift also die Austria GmbH als gesetzliche Einlagensicherung. "Die Sicherungseinrichtung zahlt die gedeckten Einlagen grundsätzlich innerhalb der gesetzlichen Frist von sieben Arbeitstagen aus. Ein Antrag Ihrerseits ist nicht erforderlich", heißt es von Seiten der Austria GmbH. Verbraucher müssen lediglich das Konto nennen, auf das die Summe ausgezahlt werden soll. 

Sollte es sich bei der österreichischen Bank um eine unselbstständige Zweigniederlassung handeln, wie etwa bei der Denizbank der Fall, kommt die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken ins Spiel. Sie übernimmt die Abwicklung im Entschädigungsfall stellvertretend. Welche Einlagensicherung in Ihrem Fall zuständig ist, sehen Sie zum Beispiel im "Informationsbogen für Einleger", den Sie auf der Website des jeweiligen Anbieters finden.

 

Was ist steuerlich bei einer Tages- oder Festgeldanlage aus Österreich zu beachten?

Österreich erhebt eine nationale Quellensteuer auf Zinserträge in Höhe von 25 Prozent. Deutsche Sparer können jedoch durch rechtzeitige Vorlage einer steuerlichen Ansässigkeitsbescheinigung von der österreichischen Steuer komplett befreit werden. In diesem Fall fällt nur noch die reguläre deutsche Kapitalertragsteuer von ebenfalls 25 Prozent (zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) an.

 

Keine wichtige Zinserhöhung in Österreich verpassen

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