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Auf einen Blick
  • Die durchschnittlichen Tagesgeldzinsen stagnieren seit Monaten.

  • Aktuell liegen sie im Schnitt bei nur 0,06 Prozent pro Jahr. Also nur einen Basispunkt über dem Allzeittief.

  • Aktuell gibt es auf biallo.de nur noch zwei Angebote exklusiv für Neukundinnen und -kunden
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In Zeiten von Mini- und Negativzinsen muss man schon froh sein, wenn man überhaupt noch Zinsen für Einlagen auf dem Tagesgeld erhält. Auch für die sogenannten Zins-Hopper, die nach Neukunden-Aktionen Ausschau halten und mit einem regelmäßigen Anbieterwechsel ihren Schnitt machen wollen, ist es derzeit kein Zuckerschlecken. Denn laut Biallo-Index beträgt der aktuelle Durchschnittszins für Tagesgeld gerade einmal 0,06 Prozent pro Jahr. 

 

Tagesgeldzinsen für Neukunden

Anbieter Aktionszins p.a. Zinsgarantie Anlagebetrag für Zinsaktion S&P-Rating / Land
Renault Bank direkt 0,20 % drei Monate, danach 0,05 % bis 100.000 Euro AA / FRA
Barclays 0,01 %1 zwölf Monate bis 100.000 Euro AA- / IRL

1immer 0,01% über EZB-Leitzins. Angaben ohne Gewähr / Stand: 11. April 2022.

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Renault Bank direkt

Erst kürzlich verdoppelte die Renault Bank direkt den Tagesgeldzins für Neukunden. Seitdem profitieren Anlegerinnen und Anleger von 0,20 Prozent für ganze drei Monate garantiert. Ab dem vierten Monat müssen sich Anlegerinnen und Anleger allerdings mit dem Bestandskundenzins von nur noch 0,05 Prozent pro Jahr begnügen. Anlagebeträge von mehr 100.000 Euro werden einheitlich – sowohl für Neu- als auch Bestandskunden – mit 0,01 Prozent pro Jahr verzinst. Einen Maximalanlagebetrag gibt es bei der Renault Bank Direkt nicht. Als Neukunde gilt, wer in den vergangenen 24 Monaten kein Kunde bei der Renault Bank direkt war.

 

Barclays Bank

Die irische Barclays Bank wirbt aktuell mit einer besonderen Aktion beim Tagesgeld. Neukunden erhalten für zwölf Monate einen Garantiezins, der stets 0,01 Prozentpunkte über dem Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) liegt. Das bedeutet: Steigt der EZB-Leitzins unerwartet auf 0,25 Prozent, erhöhen sich die Tagesgeldzinsen automatisch auf 0,26 Prozent. Dasselbe gilt allerdings auch für die andere Richtung: Würde die EZB den Leitzins auf minus 0,25 Prozent absenken, müssten Sparer Strafzinsen in Höhe von minus 0,24 Prozent zahlen. Der maximale Anlagebetrag für die Aktion liegt bei 100.000 Euro. Teilnehmen kann jeder, der noch nie Tagesgeldkonto bei Barclays besessen hat.   

  • Hinweis: Manche Anbieter sind nicht verlinkt, da sie über uns derzeit keine neuen Kunden akquirieren wollen. Wie wir uns finanzieren, haben wir in der Rubrik "Über uns" transparent offengelegt.
 

Attraktive Zinsen auch für Bestandskunden

Für Anlegerinnen und Anleger, die nicht permanent wechseln möchten, gibt es auch Banken, die keinen Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden machen und allen Sparerinnen und Sparern die gleichen Zinsen offerieren. Ein attraktives Angebot kommt derzeit von der Openbank mit 0,25 Prozent (bis zum 19. April 2022, danach 0,10 Prozent). 

  • Biallo-Tipp: Wie wir die einzelnen Tagesgeldangebote bewerten, können Sie unter Tagesgeld-Test nachlesen.
 

Auf die Einlagensicherung achten

Auch wenn das Tagesgeld durch seine hohe Liquidität besticht, sollten Anleger – wie beim Festgeld auch – stets die Einlagensicherung des Herkunftslandes berücksichtigen, aus dem der jeweilige Anbieter kommt. Denn noch gibt es keine übergeordnete europäische Einlagensicherung, sondern jedes Land haftet selbst für Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde.

Dabei bietet das Länderrating der US-Ratingagentur Standard and Poor’s eine gute Orientierung. Länder mit Top-Bonität wie Deutschland, Luxemburg oder die Niederlande – um nur einige zu nennen – erhalten die Note "AAA". Diese Länder halten wir im Hinblick auf die Einlagensicherung für stabil genug, um Anleger im Falle einer Bankenpleite zeitnah zu entschädigen. Wenn Sie noch höhere Zinsen ergattern wollen, müssen Sie auch ein höheres Risiko eingehen.

  • Biallo-Tipp: Wenn Sie wissen, dass Sie auf einen gewissen Geldbetrag ein oder zwei Jahre verzichten können, sollten Sie auf Festgeld setzen. Hier gibt es höhere Zinsen bei ebenfalls sehr geringem Risiko.
Über den Autor Kevin Schwarzinger
Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.
  Kevin Schwarzinger