Bafög

  • So viel Bafög steht Ihnen zu
  • Zuschlag für Kinder
  • Zuschuss- und Darlehensanteil
  • Mit den Neuregelungen ab dem Wintersemester 2016/17
Sabina Hoerder
Sabina Hoerder
Studenten dürfen monatlich bis zu 450 Euro zum Bafög hinzuverdienen.

Tipp

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Ausbildung ohne Geldmangel

Das Studium an einer staatlichen Universität dauert nicht nur einige Semester, sondern kostet auch Gebühren. Dieser Semesterbetrag variiert je nach Universität zwischen 150 und 250 Euro. Handelt es sich um eine private Hochschule, können die Studiengebühren bis zu 20.000 Euro pro Jahr sein.

Je nach Studienort kommen dann noch Miete und Lebenshaltungskosten hinzu plus Studienmaterial. Sind Sie nicht in der Lage, diese Kosten durch elterliche Zuschüsse oder Nebenjobs zu decken, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung.

Mein Tipp:

Errechnen Sie im Vorfeld, welchen monatlichen Betrag Sie benötigen, um Ihre Studienzeit finanzieren zu können. Je nach Ihren Vermögensverhältnisse sollten Sie herausfinden, welche finanzielle Lücke Sie ausfüllen müssen und ob Sie die Grundvoraussetzungen für Bafög erfüllen (siehe Checkliste am Ende des Artikels).

Beim BaföG gibt es keine fixen Einkommensgrenzen

Wenn Sie an einer Hochschule studieren, können Sie Bafög beantragen. Die Voraussetzungen hierfür: Sie dürfen zu Beginn des Studiums das 30. Lebensjahr nicht vollendet haben, es sei denn, Sie erziehen Ihre eigenen Kinder. Hierzu gibt es dann Sonderregelungen. Die Höhe der Bafög-Förderung ist abhängig von Ihrem Einkommen und Vermögen sowie das Ihrer Eltern. Feste Einkommensgrenzen existieren jedoch nicht. Leben Sie bei Ihren Eltern, liegt der monatliche Regelbedarfssatz bei 451 Euro, beim Wohnen außerhalb 649 Euro. In der Regel erhalten Sie 50 Prozent der kompletten Fördersumme als geschenkten Zuschuss, die andere Hälfte als zinsloses Darlehen, von dem maximal 10.000 Euro zurückgezahlt werden müssen.

Haben Sie Anspruch auf Bafög?

Checkliste Bafög

  • nur bei Vollzeitausbildungen an bestimmten Ausbildungsstätten
  • für Unionsbürger/Innen sowie Bürger/Innen aus der Schweiz, Lichtenstein, Island und Norwegen sowie Ausländer/Innen mit dauerhaftem Aufenthaltsrecht
  • für den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg
  • wenn der Aufenthaltsort der Eltern unbekannt ist
  • wenn Sie Vollwaise sind
  • nur bei Beginn der Ausbildung vor Vollendung des 30. Lebensjahres bzw. bei Masterstudiengänge vor Vollendung des 35. Lebensjahres
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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de