Girokonto

  • Gut 1.300 Banken und Sparkassen im Vergleich enthalten mit bis zu fünf Konten.
  • Nur hier finden Sie bundesweit 39 kostenlose Girokonten.
  • Das beste Filialkonto in Ihrer Nähe. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein.

Stand: August 2019

Ines Baur
Es gibt sie weiterhin, die kostenlosen Girokonten!
Girokonto

Welche Banken haben ihre Konditionen verändert? Welche neuen interessante Banken bzw. Konten gibt es am Markt? Auf diese und viele weitere Fragen liefern unsere Girokonto-News Antworten.

Girokonto

Welche kostenlose Girokonten gibt es noch am Markt? Wie haben wir und andere Portale die Girokonten getestet? Diese und viele weitere Fragen beantworten unsere Girokonto-Ratgeber.

Angestellte, Freiberufler, Rentner, Studenten – jeder braucht ein Girokonto - jeder möchte das beste Girokonto. Es ist das populärste Bankprodukt. EC-Karte, Geld abheben, Daueraufträge einrichten, Überweisungen ausführen – all diese Bankgeschäfte wickeln Sie über ein Girokonto ab. Sind Sie auf der Suche nach einem Konto, sehen Sie sich das Angebot der Bank Ihrer Wahl genau an. Es gibt Einiges zu beachten, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Im folgenden Ratgeber erfahren Sie:

  • Worauf Sie bei der Wahl des Girokontos achten müssen.
  • Wie Sie den Girokonto-Vergleich von biallo.de am besten nutzen und welche Informationen Sie dort erhalten.
  • Das Girokonto zum Nulltarif – sinnvoll für jeden?
  • Alle Girokonto-Modelle im Überblick.
  • Tipps um einfach und schnell das Konto zu wechseln.
  • Fragen und Antworten rund ums Girokonto.

Girokonto finden – auf diese Leistungen müssen Sie achten

Es gibt viele Kreditinstitute. Und fast alle bieten unterschiedliche Kontenmodelle an. Wichtig beim Girokonto Vergleich: Schlagen Sie nicht beim ersten Angebot zu. Seien Sie kritisch und achten Sie bei der Wahl auf:

Das gibt es nur bei biallo.de

In unserem großen bundesweiten Girokonto-Test haben wir die Girokonto-Modelle von 1.400 Banken und Sparkassen angeschaut und bewertet (zur Info: Stiftung Warentest schaute nur auf 245 Kontenmodelle von 110 Banken!).

Dabei haben wir herausgefunden, dass...

  • rund 36 Banken und Sparkassen (und nicht 23 wie Stiftung Warentest oder 17 wie Check24 behauptet) nach wie vor Gratis-Konten anbieten....
  • etwa 300 Sparkassen und 650 Volks- und Raiffeisenbanken günstige Internet-Konten anbieten....
  • 129 Banken ohne monatliche Grundgebühr, sind....
  • der monatliche Grundpreis für Filialkonten zwischen null und 11,95 Euro liegt....
  • eine Überweisung teils gar nichts, teils bis zu 2,00 Euro je Stück am SB-Terminal je Stück kostet....
  • die Girocard umsonst ist oder aber bis zu 20 Euro pro Jahr verlangt wird....
  • der Dispozins sich zwischen 0,00 und 14,95 Prozent bewegt.

Biallo.de ist das erste und einzige Vergleichsportal in Deutschland, dass die Girokonten von allen Banken und Sparkassen listet und somit dem Zahlungskontengesetz der Bafin entspricht. All diese Anbieter, Daten und unsere Testergebnisse finden Sie in unserem Girokonten-Vergleich.

Girokonto Vergleich – man gönnt sich ja sonst nichts

"Kostenloses Girokonto" – allzu gern warben die Kreditinstitute mit diesem Slogan. Mittlerweile schaut es am Markt anders aus. Bargeldabheben kostet plötzlich, Grundgebühren sind an der Tagesordnung, Dispozinsen steigen – viele Kunden sind sauer auf ihre Bank. Ergo: Es ist Zeit, Schluss zu machen! Jammern Sie nicht, sondern suchen Sie sich eine Neue!

Denn: erstens gibt es immer noch kostenlose Girokonten und zweitens finden Sie auf biallo noch 62 Banken ohne Kontoführungsgebühr.

Mit zwei Klicks zum richtigen Konto

Sehen Sie doch mal nach, wie gut oder schlecht Ihre Bank abschneidet. Sind Sie unzufrieden mit Ihrer Filiale? Gehen Sie einfach in unseren Girokonto-Vergleich und filtern Sie nach Ihrer Region. Vielleicht finden Sie ja eine neue Bank ganz in Ihrer Nähe.

Erster Klick: Welcher Konto-Typ sind Sie?

  • Filial-Girokonto
  • Online-Girokonto
  • Schüler/Studenten Konto
  • Basiskonto

Zweiter Klick: Was ist Ihnen wichtig?

  • Anbieter
  • Monatspreis und Dispozins
  • Jahresgebühr für die Giro Card
  • Biallo.de Bewertung

Unser Girokonto-Vergleich zeigt Ihnen

  • … welche Anbieter für Ihre Bedürfnisse ganz oben auf der Liste stehen

    Je nach Ihren Geldeingängen – Gehalt oder Rente – und Mindestumsätzen filtert unser Vergleich die für Sie interessanten Banken. Geben Sie Ihre Daten ein und Sie erhalten eine Liste, die auf Sie individuell abgestimmt ist, zum Vergleichen.
  • … wie Sie sparen können.

    Finden Sie über die Produktdetails heraus, wie Sie an welcher Stelle Geld sparen oder Kosten gänzlich vermeiden können.
  • … welche Bank die Karten umsonst anbietet.

    Kreditkarte kostenlos, Partnerkarte kostenlos? Sie sehen sofort, ob eine Visa Card umsonst ist. Sie können übrigens Ihre Kreditkarte oder Prepaidkreditkarte unabhängig von Ihrer Bank beantragen.
  • … wie unterschiedlich die Angebote sind!

    Auf einen Blick können Sie erkennen, wie unterschiedlich die Kosten, Zinsen und Kontomodelle ausfallen. Und trotz der großen Menge an Anbietern bewahren Sie mit unserem Vergleich den Überblick!
  • … welches Kreditinstitut den Kontowechsel-Service anbietet

    Wichtig! Haben Sie sich für ein neues Institut entschieden, klicken Sie einfach auf den Button "zum Anbieter". Wir leiten Sie dann weiter zur Homepage der Bank. Immer mehr Kreditinstitute bieten auf ihren Seiten einen "vollautomatisierten Konto-Umzug" an. Mit diesem Service schaffen Sie den Wechsel in zehn Minuten!

    Eröffnen Sie ein Online Konto und loggen Sie sich dann erstmals bei Ihrer neuen Bank ein. Gehen Sie im Menü zum "Kontowechsel" und geben Sie die Online-Zugangsdaten Ihrer bisherigen Bank ein. Nun erkennt das System automatisch alle Bewegungen am Konto und filtert Lastschriften und Daueraufträge. Ihre neue Bank informiert nun die Zahlungspartner, denen Sie die neue Kontoverbindung mitteilen möchten.

Girokonto zum Nulltarif – machbar aber auch sinnvoll?

Ein Girokonto zum Nulltarif - das möchte jeder. Aber ist das kostenlose Girokonto auch für jeden Kunden die beste Variante? Die Merkmale eines kostenlosen Girokontos sind:

  • keine Grundgebühr
  • keine Kosten für EC Karten (Haupt- und Partnerkarte)
  • die kostenlose Kontoführung ist an keinerlei Bedingung, zum Beispiel einen regelmäßigen Geldeingang geknüpft.
  • Keine Kosten für Überweisungen via SB-Terminal oder Online

Stellen Sie sich die Frage, welche Art von Kunde Sie sind. Benötigen Sie Ihr Girokonto für alltägliche Dinge? Hier und da eine Überweisung, einige Daueraufträge, Lastschriften, Nutzung der EC Karte zum Bezahlen oder Geldabheben?

Dann dürfte ein kostenloses Girokonto für Sie in Frage kommen.
Benötigen Sie das Konto aber für andere Aktionen? Zum Beispiel weil Sie Schecks brauchen oder immer mal wieder Bargeld aus Verkäufen (Flohmarkt, Auto) einzahlen müssen? Dann kommen Sie kaum an einem (teureren) Filialkonto vorbei. Erst recht, wenn Sie Freiberufler oder Selbstständiger sind.

Die verschiedenen Girokontomodelle im Überblick

Es existieren mittlerweile viele unterschiedliche Kontenmodelle. Wer welches Konto braucht hängt zum einen von dem Einsatz des Kontos und zum anderen von der Personengruppe ab. Diese Varianten gibt es:

Gehaltskonto

Gehaltskonten sind die häufigsten Girokonten. Und aufgrund der regelmäßigen Geldeingänge sehr beliebt bei den Banken. Brauchen Sie ein Girokonto um Ihren Lohn oder Ihr Gehalt zu empfangen? Dann haben Sie eine breite Auswahl. Denn sehr oft sind die wirklich günstigen Girokonten an regelmäßige, monatliche Mindesteingänge gebunden. Dies müssen nicht unbedingt Gehälter sein, sondern es können auch Renten-, Pensions- oder Arbeitslosengeldzahlungen sein. Ein Gehaltskonto können Sie haben als:

  • klassisches Filialkonto zum Monatspreis zwischen 0 und 6,00 Euro,
  • reines Onlinekonto zum Monatspreis zwischen 0 und 5,00 Euro,
  • Premium- oder Pauschalkonto, in dessen Monatspreis fast alle Bankdienstleistungen enthalten sind.

Privatkonto

Ein Privatkonto ist ein Girokonto, das lediglich zu privaten Zwecken verwendet wird. Transaktionen die über dieses Konto laufen, sollten privat sein. Ein typisches Beispiel hierfür ist ein Mietkonto, auf das Verbraucher die monatliche Miete überweisen. Ein Privatkonto ist auch das Gehaltskonto, das Schüler-Girokonto, ein Girokonto für Studenten oder Azubis. Nutzt ein Selbstständiger oder Freiberufler das Girokonto privat und möchte von den günstigen Kontoführungsgebühren profitieren, sollte er es überwiegend privat führen. Für Geschäftsvorgänge wie etwa das Zahlen von Gehältern, Rechnungen oder Steuern braucht man dagegen ein Geschäftskonto.

Gemeinschaftskonto

Ein Gemeinschaftskonto ist ein Girokonto, über das mindestens zwei gleichberechtigte Kontoinhaber verfügen. Oft nutzen Paare, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, ein Gemeinschaftskonto zur Zahlung der gemeinsamen Kosten wie etwa Miete, Telefon und Strom. Ein Gemeinschaftskonto kann als "Und-Konto" oder "Oder-Konto" geführt werden. Beim (selteneren) Und-Konto können die Partner nur gemeinsam über das Konto verfügen. Bei einem Oder-Konto hat jeder für sich ein Verfügungsrecht und braucht den anderen nicht zu fragen oder dessen Unterschrift, um beispielsweise höhere Überweisungen auszuführen. Im Scheidungsfall kann dies problematisch sein.

Geschäftskonto

Auf einem Geschäftskonto sind in der Regel deutlich mehr Bewegungen als auf einem Privatkonto. Für geschäftliche Transaktionen, wie Überweisung von Mitarbeitergehältern oder Rechnungs-Ein- und Ausgänge, verlangen die Banken die Eröffnung eines solchen Kontos. Das gilt für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler. Sie sind Freiberufler und ein privates Girokonto reicht eigentlich für Ihre Zwecke? Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank, was deren AGBs vorsehen.

Hier ist geregelt, wie die einzelnen Kontenmodelle genutzt werden dürfen. Ein Geschäftsgirokonto kostet höhere Gebühren, bietet aber zusätzliche Möglichkeiten des Zahlungsverkehrs an. Zum Beispiel können Sie am Lastschriftverfahren teilnehmen. Haben Sie immer wieder höhere Beträge am Konto? Dann eröffnen Sie ein Geschäftsgirokonto kombiniert mit einem Tagesgeldkonto. Tipp: Einige wenige Banken bieten gebührenfreie Konten für Selbstständige und Freiberufler an. Das ist zum Beispiel die Deutsche Kreditbank (DKB). Die meisten anderen Direktbanken oder auch die Targobank akzeptieren hingegen nur Privatpersonen als Kunden. Stellen sie fest, dass ein Kunde in Wirklichkeit Freiberufler wie Arzt, Journalist oder Künstler ist, kündigen sie das Konto auf.

Girokonto für Studenten

Studenten sind eine beliebte Zielgruppe bei Banken. Akademiker erzielen meist ein höheres Einkommen. Das verspricht den Verkauf von Geldanlage- und Altersvorsorge-Produkten oder auch eine Baufinanzierung, wenn der Erwerb einer Eigentumswohnung ansteht. Solches Klientel kann man nicht früh genug an sich binden.

Die allermeisten Girokonten für Studenten haben keine Kontoführungsgebühr. Es gibt nur wenige Ausnahmen wie die Hamburger Sparkasse (Haspa) mit 3,50 Euro im Monat. Dafür bietet sie aber viele attraktive Zusatzleistungen wie Handy- und Carsharing-Schutz, Einkaufs- sowie Veranstaltungsrabatte.

Voraussetzung für diese Form des Girokontos ist ein gültiger Studentenausweis. Sind Sie Student und haben ein Auslandssemester geplant? Dann erkundigen Sie sich, ob Sie auch im Ausland kostenlos am Bankautomaten Geld abheben können und ob Sie eine Prepaidkreditkarte kostenfrei bekommen.

Wichtig: Prüfen Sie, bis zu welchem Alter das Studentenkonto zu den Vorzugskonditionen geführt werden kann. Und wie viel das Konto kostet, wenn Sie es im Anschluss als herkömmliches Gehaltskonto weiterführen möchten.

Girokonto für Kinder und Schüler

Kinderkonten gibt es nur auf Guthaben Basis. Das Girokonto für Kinder und Jugendliche ist ein kostenloses Girokonto ohne Mindesteingang. Unterschied zwischen dem Kinder- und dem Jugendlichen Konto: Jugendliche haben die Möglichkeiten des Onlinebankings und erhalten eine EC-Karte. Interessant für Papa und Mama: die teils überdurchschnittlich hohe Verzinsung (dann jedoch an eine Maximaleinlage gebunden, um Missbrauch vorzubeugen).Hat sich zu viel Geld auf dem Konto angesammelt, können Sie zusätzlich ein Tagesgeld oder Festgeld abschließen.

Basiskonto

Das Basiskonto ist ein herkömmliches Girokonto, das jeder eröffnen kann. Diese Konten sind gedacht für sozial schwache Personengruppen wie Hartz IV Empfänger, Asylbewerber oder Obdachlose. Merkmale: Kontonummer für den Empfang und Ausführung von Überweisungen eine Bankkarte zur Bargeldabhebung. Prinzipiell kann seit Juni 2016 jeder, der sich legal in Deutschland aufhält, ein Basiskonto bei Banken oder Sparkassen eröffnen. Die Konten laufen nur auf Guthaben-Basis. Für ein Basiskonto müssen Sie weder einen festen Wohnsitz noch einen Job haben. Sie bekommen es auch, bei negativer Schufa, eidesstattlicher Versicherung, Privatinsolvenz oder Pfändungsbeschlüssen.

Pfändungsschutzkonto

Ein Pfändungsschutzkonto ist ein Girokonto, das bis zum Grundfreibetrag (1.073,88 Euro) nicht gepfändet werden kann. Jeder Kontoinhaber kann bei seiner Bank sein "normales" Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto – ein sogenanntes P-Konto – wandeln. Es dient weiterhin dem üblichen Zahlungsverkehr. Wichtig: Banken und Sparkassen müssen bei Vorliegen einer Pfändung, das Girokonto binnen von vier Tagen nach Antragstellung, in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln. Der Service sollte kostenlos sein.

Girokonto kündigen und wechseln

So wechseln Sie ganz einfach Ihr Konto

Die Kündigung des Girokontos und der anschließende Kontowechsel sind unkompliziert. In der Regel gibt es weder Kündigungsfristen noch Formvorschriften. Am besten reichen Sie Ihre Kündigung schriftlich ein, per Post als Einschreiben. Die Kontolöschung selbst darf übrigens nichts kosten. 

Sie müssen sich um nichts weiter kümmern. Laut Zahlungskontengesetz sind Banken dazu verpflichtet, ihren Kunden einen "unbürokratischen Wechsel" zu ermöglichen. Der Wechselservice umfasst, dass Ihre bisherige Bank dem künftigen Kreditinstitut eine Liste aller bestehenden Aufträge der vergangenen 13 Monate zukommen lässt.

Der automatisierte Kontowechsel

Viele Banken – vor allem Direktbanken – arbeiten mit einem automatisierten Kontowechsel-Verfahren. Spezialisierte Unternehmen übernehmen im Auftrag der der jeweiligen Bank den größten Teil der Arbeit. Der digitalisierte Wechsel läuft wie folgt ab:

1. Der Kunde meldet sich beim Kontowechselservice an.

2. Eingeben der Kontaktdaten für Anschreiben an die Zahlungspartner.

3. Der Service ermittelt die regelmäßigen Zahlungspartner und untergliedert in Geldeingang, Lastschrift und Dauerauftrag.

4. Der Kunde entscheidet, welche Aufträge relevant sind und an das neue Institut weitergegeben werden dürfen.

5. Der Kunde bestätigt den Auftrag mit digitaler Unterschrift.

6. Alle angegebenen Zahlungspartner werden umgehend auf dem Postweg über die neue Kontoverbindung informiert.

7. Schließung des alten Kontos.

Achtung: Löschen Sie niemals vorschnell Ihr Konto. Vergewissern Sie sich, dass sämtliche Zahlungsvorgänge auf die neue Bankverbindung umgestellt sind. Ist dies nicht der Fall, kann es passieren, dass Lastschriften zurückgegeben werden oder Gutschriften nicht bei Ihnen ankommen. Das bedeutet Kosten, Ärger und zusätzliche Arbeit.

Die wichtigsten Fragen rund ums Girokonto

Was ist ein Girokonto?

Das Girokonto ist ein Konto, das zur Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs dient. Gewöhnlich landen hierauf Einkommen wie Gehalt oder Rente. Abgebucht werden die alltäglichen Ausgaben wie Mietzahlungen, Stromkosten und Sportverein-Beiträge. Auch die Bargeldversorgung und die Kartenzahlung im Supermarkt laufen über das Girokonto. Das italienische Wort "giro" bedeutet auf Deutsch "Kreis". Das Girokonto ist das Konto für den persönlichen Geldkreislauf. Zum Ansparen von Geld eignet es sich weniger. Hierfür bieten sich je nach Sparziel besser ein verzinstes Tagesgeldkonto oder ein Sparplan an. Weil es so wichtig ist, hat seit 2018 jeder das Recht auf ein Girokonto mit den wichtigsten Funktionen. Um kleinere finanzielle Engpässe zu überbrücken, bis wieder neues Geld auf dem Konto eintrifft, richten Banken zumeist einen Dispokredit ein. Innerhalb des vereinbarten Disporahmens können Kontoinhaber über mehr Geld verfügen, als sie eigentlich gerade haben. Dafür fallen aber Zinskosten an. Wurde kein Disporahmen vereinbart oder reicht dieser nicht aus, dulden manche Banken bei manchen Kunden eine Überziehung des Kontos. Hierfür fallen oft noch höhere Zinsen an als für den Dispokredit.

Wie viel Geld sollte auf dem Girokonto sein?

Führen Sie Ihr Girokonto möglichst immer im Plus. Haben Sie immer so viel Geld auf dem Konto, dass Lastschriften, Daueraufträge und Überweisungen erledigt werden können, ohne ins Soll zu rutschen. Als Anlagenkonto taugt ein Girokonto nicht. Hier lohnt sich für eine kurzfristige Geldanlage ein Tagesgeldkonto.

Ist mein Geld sicher auf dem Girokonto?

Ihr Geld ist auf dem Girokonto gut aufgehoben. Durch die gesetzliche Einlagensicherung sind innerhalb der EU Beträge bis zu 100.000 Euro pro Bank abgesichert.

Was mache ich, wenn mein Girokonto gesperrt wurde?

Nehmen Sie am besten zeitnah Kontakt zu Ihrer Bank auf und klären Sie, warum das Konto gesperrt wurde.

Darf eine Bank mich als Girokonto Kunden ablehnen?

Ihr Antrag auf ein Girokonto kann abgelehnt werden. Zum Beispiel bei negativer Schufa. Allerdings haben Sie die Möglichkeit ein Guthabenkonto ohne Dispo zu eröffnen.

Kann ich auf ein Direktbank Girokonto Bargeld einzahlen?

Falls die Direktbank einer Muttergesellschaft mit Filialbanken angehört, können Sie über diese Bargeld gebührenfrei einzahlen. Andernfalls haben Sie nur die Möglichkeit bei einer Bank – egal welcher – Bargeld auf das Konto einzuzahlen, allerdings gegen Gebühr.

Wie hoch ist ein Dispo?

Ob und in welcher Höhe ein Dispokredit zur Verfügung steht, ist je nach Bank und Bonität des Kunden unterschiedlich. Wer über ein regelmäßiges Einkommen verfügt, wird in der Regel einen entsprechenden Dispokredit bekommen. Vom vereinbarten Dispokredit zu unterscheiden, ist die Konto-Überziehung. Davon spricht man, wenn ein Kunde rote Zahlen schreibt, obwohl kein Dispokredit vereinbart wurde oder er den Rahmen bereits ausgeschöpft hat. Inwieweit dies möglich ist, ist individuell unterschiedlich. Einige Banken verlangen für die Überziehung deutlich höhere Zinsen als für den Dispokredit.

Wie weit kann ich mein Girokonto überziehen?

Ein Dispo richtet sich nach der Bonität des Kunden. Neukunden erhalten ihn in der Regel erst nach mindestens einem Gehaltseingang.

Darf die Bank für Kontoauszüge Geld verlangen?

Sie haben das Recht sich kostenlos über den Ist Zustand auf Ihrem Konto zu erkundigen. Das sollte mit einem Kontoauszugsdrucker oder bei Filialbanken auch über die Ausgabe am Schalter gesichert werden. Lassen Sie sich die Auszüge zusenden, ist eine Gebühr erlaubt. Hier handelt es sich um eine Sonderleistung der Bank.

Muss ich Gebühren zahlen für Ein- oder Auszahlungen vom eigenen Konto?

Buchungen vom eignen Konto sollten entweder kostenlos sein. Oder aber die Bank stellt mindestens fünf kostenfreie Kontobewegungen monatlich frei.

Was bedeutet Buchungsdatum?

Datum an dem die Buchung bei der Bank bearbeitet wird. Das Valutadatum zeigt an, wann das Geld tatsächlich gebucht ist und zur Verfügung steht.

Wie wichtig ist die Schufa für Girokonten?

Die Schufa gibt Auskunft über die Bonität eines Bankkunden. Haben Sie einen negativen Schufa Eintrag, kann es sein, dass eine Bank Ihren Eröffnungsantrag für ein Girokonto ablehnt.

Wie kündige ich mein Girokonto?

Schicken Sie Ihre Kontenkündigung schriftlich an die Bank (am besten als Einschreiben). Lassen Sie sich die Kündigung von der Bank bestätigen.

Kann ich mein Konto selber sperren?

Sie können Sie Ihr Giro Konto und EC-Karte über die Hotline 116 116 bundesweit sperren lassen.

Wie viele Girokonten darf ich haben?

Sie können theoretisch so viele Girokonten besitzen, wie Sie möchten. Egal ob beim gleichen oder bei einem anderen Kreditinstitut.

Kann ich auf meinem Girokonto Geld sparen?

Besser Sie nutzen das Konto nicht zum Sparen. Selbst wenn Sie einen minimalen Guthabenzins erhalten. Für Sparanlagen, die flexibel sein sollen, schließen Sie besser ein Tagesgeldkonto ab.

Wer erbt ein Girokonto?

Stirbt ein Girokonto-Inhaber, wird sein Girokonto zum Nachlasskonto. Laufende Kosten wie zum Beispiel die Miete werden zunächst weiter abgebucht. Der Zugriff und neue Aufträge sind jedoch nicht ohne weiteres möglich. Sinnvoll ist es, wenn der Girokonto-Inhaber zu Lebzeiten eine Vollmacht erteilt. Andernfalls kann es einige Zeit dauern, bis Hinterbliebene einen Erbschein haben und auf das Girokonto des Verstorbenen zugreifen können. Verbliebenes Guthaben auf dem Konto zählt in der Regel zur allgemeinen Erbmasse.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de