Konten und Karten

Die besten Girokonten für Studenten

07.08.2020
Auf einen Blick
  • Banken und Sparkassen buhlen um Studenten mit Girokonten, die fast nichts kosten.

  • 90 Prozent der rund 1.300 von biallo.de untersuchten Geldhäuser verzichten auf die monatliche Grundgebühr.

  • Einige haben darüber hinaus attraktive Reiseversicherungen, die wirklich ihr Geld wert sind.

  • Studenten, die lieber gleich ein dauerhaft kostenloses Girokonto möchten, sollten sich die Angebote der Direktbanken ansehen, so etwa das der DKB.
Studentenkonten bieten meist bessere Konditionen als herkömmliche Girokonten.
hxdbzxy / Shutterstock.com

Darauf sollten Studenten bei der Kontowahl achten

Wer von zu Hause aus- und in eine fremde Universitätsstadt zieht, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Man bleibt mit seinem Girokonto bei seiner bisherigen Bank oder Sparkasse, weil man mit Preis und Leistung zufrieden ist. Die Bankgeschäfte laufen über das Onlinebanking, Kontoauszüge lassen sich über die Postbox ausdrucken, die Girocard wird einem alle zwei Jahre nachgesandt. Alles Paletti – kein Handlungsbedarf.

  • Besser ist jedoch, zu überprüfen, ob es nicht doch ein attraktiveres Angebot gibt mit attraktiveren Leistungen, die helfen Geld zu sparen. Das kann von einer Bank oder Sparkasse in Ihrem neuen Wohnort mit Service vor Ort kommen. Oder aber von einer Direktbank, weil Sie keinen persönlichen Kontakt zu einem Bankberater benötigen oder wollen.

Wir wollen Ihnen helfen, eine noch bessere Bankverbindung zu finden. Das geht in wenigen Minuten. Übrigens: Wenn Sie zu einem anderen Geldhaus wechseln wollen, geht das heute auch sehr schnell. Die neue Bank nimmt Ihnen nämlich fast alle Dinge ab, die für einen Umzug des Kontos notwendig sind. Sie selbst brauchen fast nichts zu tun.

Diese Prämien bieten Banken den Studenten

Für Banken und Sparkassen sind Studenten eine tolle Zielgruppe, die kräftig umworben wird. Denn nach dem Studium winkt ein höheres Einkommen. Dieses Geld will später einmal lukrativ angelegt sein. Es sind auch eher Akademiker, die sich eine Immobilie zulegen oder Altersvorsorge-Produkte kaufen. Dieses – künftig – zahlungskräftige und ausgabefreudige Klientel wollen die Geldhäuser an sich binden.

Das versuchen Sie zum einen durch kostenlose, gut ausgestattete Girokonten und zum anderen durch attraktive Werbeprämien. Dafür einige Beispiele:

  • Commerzbank und Hypovereinsbank locken mit einer Werbeprämie von 50, die Direktbank ING bietet 20 Euro für eine Weiterempfehlung sowie 40 Euro als Spende an Unicef. Einzige Voraussetzung hier: Studenten sollten ihr BaföG oder Stipendium auf das neue Girokonto überweisen. Zwei aufeinanderfolgende monatliche Geldeingänge über mindestens 300 Euro in den ersten vier Monaten nach Antragstellung genügen schon.

  • Comdirect gestattet drei kostenlose Bargeldeinzahlungen im Jahr bei einer Filiale der Mutter Commerzbank.

  • Santander schenkt zur Kontoeröffnung eine Freifahrt mit Flixbus oder Flixtrain. Pro Semester gibt es zehn Prozent Rabatt auf jedwede Flixbus-Bestellung.

  • Junge BBBank-Kunden können über das Entertainment Portal an vergünstigte Konzerttickets kommen.

  • Die Deutschen Kreditbank (DKB) bietet unter anderem ein Notfall-Bargeld und ein Online-Cashback von bis zu 20 Prozent für Einkäufe bei Media Markt, Otto, Tchibo oder auch Booking.com an.

Das haben alle Studentenkonten gemeinsam

Obwohl die Preise bei fast allen Konten in den vergangenen Monaten angestiegen sind, sind die der Studentenkonten bei Null geblieben. Hier die Details:

  • Die monatliche Grundgebühr beträgt bei 1.300 von 1.350 deutschen Geldhäusern null Euro. Beim Rest sind es bis zu 9,90 Euro monatlich.
  • Die Girocard zum gebührenfreien Geldabheben in Deutschland und Bezahlen im Euroraum ist auch fast immer gebührenfrei.

  • Kostenlos ist auch überall das Onlinebanking.

  • Beleghafte Buchungen werden nur selten berechnet.

  • Kostenlos Bargeld im Deutschland gibt es über die Girocard im Sparkassennetz mit rund 25.000 Automaten, im Netz der VR-Banken mit 18.300 Automaten, bei den 9.000 Automaten der Cash-Group (Deutsche Bank, Hypovereinsbank, Postbank und Commerzbank) sowie den 3.200 Cashpool-Automaten von Sparda-Banken, Targobank, Degussa Bank oder auch Santander.

  • Zudem kann man mit fast allen Girocards mittlerweile bei Supermärkten Geld bis 200 Euro gebührenfrei bekommen, wenn man – je nach Bank und Kooperationspartner – für mindestens zehn bis 20 Euro einkauft. Das gilt auch für die Girocards der Direktbanken. Die kostenlose Bargeldversorgung am Automaten erfolgt bei DKBING und Co. dagegen über die Visa-Karte. Die Direktbanken übernehmen die Gebühren für ihre Kunden.

Unterschiede, die kaum ins Gewicht fallen

Sie sehen: In den zentralen Punkten unterscheiden sich die Angebote von Banken und Sparkassen also nur wenig. Selbst wenn man Banking-Apps in die Betrachtung mit einbezieht und es hier Unterschiede gibt. Oder wechselt man wirklich ein Konto, wenn die eine Bank einem Apple Pay oder Google Pay bietet, die andere jedoch (noch) nicht?

Hier einige Unterschiede, die Sie kennen sollten:

  • Studenten dürfen als Volljährige natürlich das Konto überziehen. Wie sehr das Konto überzogen werden darf, hängt vom jeweiligen Geldhaus ab. Meist sind es bis zu zwei Beträge des monatlichen Einkommens analog zu den Regelungen von Angestellten.

  • Die Dispozinsen sind unterschiedlich hoch. Direktbanken nehmen meist unter sieben Prozent. Regionale Banken meist über neun Prozent. Das macht aber nicht viel aus. Wer 500 Euro 14 Tage im Monat überzieht, zahlt dafür 1,35 Euro bei 6,5 Prozent und 60 Cent mehr bei 9,5 Prozent Dispozins.

  • Die Altersgrenze ist offiziell unterschiedlich, bis zu der es das gebührenfreie Studentenkonto gibt (siehe Tabellen unten). Die Spanne reicht von 24 bis 31 Jahre. Danach stellt die Bank oder Sparkasse automatisch auf ein nicht mehr gebührenfreies Konto um. Aber: Wer diese Grenze überschreitet, weil beispielsweise noch eine Doktorarbeit angehängt wird, sollte bei der Bank vorstellig werden, ob das Konto kostenlos weitergeführt werden kann. Wenn nicht, sollte man zu einer anderen Bank wechseln, die ein höheres Alter akzeptiert.

Bargeldversorgung im Inland

Studenten können mit der Bankkarte oder der Girocard innerhalb des eigenen Bankenverbunds bundesweit kostenlos Bargeld abheben. Ein betreffender Geldautomat sollte daher in der Nähe des Wohnorts sein. Jede Bank gehört einem bestimmten Bankenverbund an. Diese unterscheiden sich je nach Bank allerdings erheblich und daher auch die Anzahl der verfügbaren kostenlosen Geldautomaten.

Sparkassenverbund: Der größte Bankenverbund Deutschlands stellt für seine Kunden über 25.000 Geldautomaten bundesweit zur Verfügung.

Volks- und Raiffeisenbanken: Hier können Bankkunden auf knapp 20.000 Geldautomaten der VR- und der PSD-Bankengruppe zurückgreifen.

Cashgroup: In diesem Bankenverbund sind alle deutschen privaten Großbanken vereinigt, also Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank, Hypovereinsbank sowie deren Onlinetöchter Comdirect und Norisbank. Sie besitzt bundesweit etwa 9.000 Geldautomaten.

Cashpool: Hier sind viele ausländische und deutsche Banken mittlerer Größe vereint – etwa Targobank, Santander Bank, Degussa Bank, Nationalbank und Netbank. Die Automatenanzahl beträgt etwa 3.000 Stück.

Bargeld im Supermarkt

Ist kein Geldautomat des eigenen Bankenverbundes in der Nähe, können Kunden in vielen Supermärkten oder Tankstellen mithilfe ihrer Girocard kostenlos Bargeld abheben. Neben Rewe-, Penny- und Nettomärkten zahlen inzwischen auch Real, Aldi-Süd sowie die Baumärkte Toom und Obi Bargeld aus. Alles, was man dazu braucht, ist die eigene Girocard und die PIN-Nummer. Das Auszahlen funktioniert genauso wie das Bezahlen mit Bankkarte – nur umgekehrt: Ab einem Einkauf von 10 oder 20 Euro zahlen Kassierer auf Wunsch bis zu 200 Euro aus.

 Geld von der Tankstelle

Cash gibt’s aber nicht nur im Supermarkt. Auch Shell hat sich dem Girocard-System angeschlossen und zahlt an den Kassen seiner 1.300 Tankstellen hierzulande Bargeld aus. Dazu müssen Autofahrer noch nicht einmal Zigaretten oder eine Cola kaufen und auch nicht tanken. „Cash gibt’s auch ohne Umsatz“, bestätigt ein Tankstellenmitarbeiter.

Geht mächtig ins Geld: Bargeldversorgung im Ausland

Solange Sie sich als Student vor allem in Deutschland aufhalten und nur selten ins Ausland wollen oder müssen, sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Konten nicht sehr groß. Das ändert sich jedoch schnell, wenn Sie ein Auslands-Semester einlegen wollen, regelmäßig in der EU oder darüber hinaus Urlaub machen oder eine Zeitlang "Work and Travel" in Europa oder Übersee machen.

Die erste Frage, die sich stellt: Wie hoch sind die Gebühren, wenn ich als Student mit meiner Debitkarte oder Kreditkarte im EU-Raum oder darüber hinaus Bargeld an einem Automaten ziehe?

Die Unterschiede sind beträchtlich. Dafür diese Beispiele:

  • Die Commerzbank hat mit dem kostenlosen Girokonto für alle Leute, egal ob Student oder nicht, ein tolles Produkt. Das meiste kostet nichts. Doch wer im Ausland an sein Geld will, zahlt mindestens 5,98 Euro pro Abhebung. Außerhalb des Euroraums kommen noch 1,75 Prozent für das Auslandseinsatzentgelt hinzu. Bei umgerechnet 500 Euro sind das schon knapp 15 Euro!

  • Beim Startkonto der Hamburger Volksbank für 1,00 im Monat kosten Auslandsabhebungen mit der Debitkarte 4,95 Euro pro Transaktion, mit der Kreditkarte 5,75 Euro.

  • Die ING verwöhnt dagegen alle ihre Kunden mit einer kostenlosen Visa-Karte. Mit der können Sie überall innerhalb der Eurozone kostenlos Bargeld ziehen. In Nicht-EU-Ländern zahlt man hingegen 1,75 Prozent Auslandseinsatzentgelt. Mit der Girocard sind es pauschal fünf Euro.

  • Noch besser ist die Visa-Karte der DKB. Damit kann jeder Kunde weltweit kostenlos an jedem Geldautomaten mit Visa-Emblem gebührenfrei Geld abheben.

Dass manche Sparkasse oder Volksbank hier so schlecht abschneidet, darf jedoch nicht zum Schluss verleiten, dass dies für alle Sparkassen und Volksbanken in Deutschland so gilt.

Wir haben nämlich in unserer aktuellen Premium-Girokonten-Studie feststellt, dass einige VR-Banken und sogar mehr als 300 der knapp 400 Sparkassen ebenfalls eine gebührenfreie Bargeldversorgung über eine Kreditkarte anbieten.

Da diese regionalen Banken im Gegensatz zu den Direktbanken nicht nur Onlinebanking, sondern auch einen Service vor Ort anbieten, sind deren Studentenkonten eigentlich den reinen Online-Konten vorzuziehen.

Direktbank-Fans werden jetzt einwenden: Die Kreditkarten von INGDKB, Consorsbank oder Comdirect gibt es kostenlos, genauso wie die Bargeldversorgung im Ausland. Die gebührenfreie Bargeldversorgung der VR-Banken und Sparkassen hingegen gibt es nur über deren goldene Kreditkarten und die kosten bis zu 100 Euro im Jahr!

Stimmt nicht. Wir haben eine ganze Reihe von Sparkassen sowie VR-Banken gefunden, deren Kreditkarten für Studenten ebenfalls null Euro kosten und die entsprechende Bargeldversorgung anbieten. Das zeigt Ihnen der Blick auf die Tabelle mit attraktiven Studentenkonten regionaler Anbieter. Zumal diese Karten oft mit lebensnotwendigen kostenlosen Reiseversicherungen versehen sind.

Kann sehr viel Geld kosten: Schutz für Auslandsreisen

Solange Studenten zu Hause wohnen und mit Papa und Mama zusammen in Urlaub fahren, müssen sie sich keine Gedanken darüber machen, wenn

  • die Reise kurzfristig abgesagt oder abgebrochen werden muss,
  • die Tochter oder der Sohn im Ausland im Krankenhaus behandelt wird,
  • die Taxifahrt in den Anden im Abgrund mündet,
  • das Auto repariert werden muss und ein Leihwagen gemietet wird.

Die finanziellen Folgen dieser und ähnlicher Ereignisse zahlen Studenten aus der eigenen Tasche, wenn sie allein oder zu zweit in Urlaub fahren und nicht mehr zu Hause wohnen. Das müssen sie nicht, wenn sie entsprechend versichert sind.

Die Kreditkarten der Direktbanken sind mit keinen Versicherungen ausgestattet. Viel besser sieht es da bei einigen überregionalen Anbietern, erst recht aber bei den Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken aus.

Deren Standard-Kreditkarten bieten hier genauso wenig im Vergleich zu den Plastikkarten der Direktbanken. Doch zwei andere Karten sind besser ausgestattet:

  • Die Kreissparkasse Köln bietet mit dem gebührenfreien "S-GiroCampus plu" auf Wunsch eine kostenlose Kreditkarte, die sogenannte Mastercard X-Tension an. Damit verbunden ist eine kostenfreie Bargeldverfügung an Geldautomaten im Ausland. Zudem ist eine Auslandsreise-Krankenversicherung inklusive. Dieser Schutz gilt 90 Tage im Jahr.

  • Die Berliner Volksbank offeriert ihren studentischen Kunden im Paket mit dem gebührenfreien Konto "blauorange" eine kostenlose Goldkarte, die ein Versicherungspaket enthält mit Verkehrsmittelunfall-Police, Auslandskrankenschutz, Auslands-Schutzbrief und Reiserücktrittskostenversicherung. Die meisten Policen gelten sogar dann, wenn die Reise gar nicht mit der Goldkarte bezahlt wurde. Und: Diese Konto kann jeder abschließen, egal wo man wohnt beziehungsweise studiert.

Was allein der Auslandskrankenschutz in Euro wert ist, zeigt dieses Beispiel: Ein 20-Jähriger, der eine solche Langzeitpolice bei der Hanse Merkur Reiseversicherung kaufen will, zahlt für weltweiten Schutz 315 Euro pro Jahr. Das Versicherungspaket der Goldkarte ist sicherlich je nach Alter des Studierenden mehr als 500 Euro wert. Insofern lohnt sich der Abschluss eines Studentenkontos bei einer Sparkasse oder Volks- und Raiffeisenbank auch dann, wenn diese hochwertige Kreditkarte mehr als 50 Euro im Jahr kostet. Zumal es die kostenlose Bargeldversorgung im Ausland bei den vielen auch noch umsonst gibt.

Die besten Studentenkonten in Deutschland

Für Studierende auf Kontosuche hat biallo.de die attraktivsten Girokonten kompakt zusammengefasst. Wer mehr Details wissen will, findet weitere Informationen und Konditionen über unseren Girokonto-Vergleich für Studenten.

Top 10 der Studentenkonten mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Banken und Sparkassen Altersgrenze Kreditkarten1/ Jahrespreis kostenlos Bargeld im Ausland Krankenschutz im Ausland Reiserücktritts-versicherung plus Auslandsschutzbrief
Berliner Volksbank bis 30 Jahre GoldCard / 0,00€
Sparkasse Schwäbisch Hall Crailsheim bis 25 Jahre Gold / 0,00€
Sparkasse Gera-Greiz bis 23 Jahre Gold / 0,00€
Sparkasse Miesbach-Tegernsee bis 30 Jahre Mastercard X-Tension / 0,00€
Ostsee Sparkasse Rostock keine Mastercard X-Tension / 0,00€
Kreissparkasse Köln* bis 30 Jahre Mastercard X-Tension / 0,00€
Sparkasse Nürnberg* bis 27 Jahre Mastercard X-Tension / 0,00€
VR Bank Fulda bis 27 Jahre BasicCard / 0,00€
Sparkasse Bochum bis 30 Jahre Mastercard X-Tension (nicht inkl.) / 12,00€
Stadtsparkasse München bis 25 Jahre Mastercard X-Tension (nicht inkl.) / 15,00€

1Bestehend aus Visa- oder Mastercard.*Bundesweit abschließbar. Quelle: biallo.de, Stand Juli 2020.

Wer den besten Service einer Bank oder Sparkasse vor Ort möchte, sollte sich in den zehn Städten mit den meisten Studenten für diese Geldhäuser entscheiden.

Die attraktivsten Studentenkonten in den zehn größten Studentenstädten

Banken und Sparkassen Altersgrenze Kreditkarten1 / Jahrespreis kostenlos Bargeld im Ausland Krankenschutz im Ausland Reiserücktrittsversicherung plus Auslandsschutzbrief
Berliner Volksbank bis 30 Jahre GoldCard / 0,00€
Sparkasse Dortmund bis 25 Jahre Gold (nicht inkl.) / 41,40€
Sparkasse Essen bis 27 Jahre Gold (nicht inkl.) / 48,00€
Frankfurter Volksbank bis 25 Jahre Gold (nicht inkl.) / 60,00€

Hamburger Sparkasse (Haspa)2*

bis 30 Jahre Mastercard X-Tension / 0,00€
Kreissparkasse Köln* bis 30 Jahre Mastercard X-Tension / 0,00€
Sparkasse Leipzig* bis 26 Jahre Gold (nicht inkl.) / 24,00€
Stadtsparkasse München bis 25 Jahre Mastercard X-Tension (nicht inkl.) / 15,00€
Sparkasse Münsterland Ost bis 28 Jahre Mastercard Standard / 0,00€
Volksbank Stuttgart bis 26 Jahre GoldCard (nicht inkl.) / 60,00€ (im 1. Jahr frei)

1 Bestehend aus Visa- oder Mastercard.2 Girokonto der Hamburger Sparkasse kostet 3,50 Euro im Monat. Dafür viele attraktive Zusatzleistungen wie Handy- und Carsharing-Schutz, Einkaufs- und Veranstaltungsrabatte. Bei den genannten Konkurrenzkonten in den anderen Städten ist die Kontoführung kostenfrei.*Bundesweit abschließbar. Quelle: biallo.de, eigene Recherche, Stand Juli 2020.

Direktbanken mit kostenlosen Studentenkonten

Banken Altersgrenze1 Kreditkarten2/ Jahrespreis kostenlos Bargeld im Ausland Krankenschutz im Ausland Reiserücktritts-versicherung plus Auslandsschutzbrief
Comdirect keine Visa Card / 0,00€
Consorsbank keine Visa Card / 0,00€ √ (3)
DKB keine Visa Card / 0,00€
ING keine Visa Card / 0,00€ √ (3)
MLP Bank keine Mastercard / 0,00€
Norisbank keine Mastercard / 0,00€

1Generell gilt keine Altersgrenze, da diese Banken für alle Kunden kostenlose Girokonten anbieten.2Bestehend aus Visa- oder Mastercard.3 In €-Ländern. Quelle: biallo.de, Stand Juli 2020. 

Diese überregionalen Banken – mit Filialen vor Ort – bieten günstige Studentenkonten

Banken Altersgrenze Kreditkarten1/ Jahrespreis kostenlos Bargeld im Ausland Krankenschutz im Ausland Reiserücktritts-versicherung plus Auslandsschutzbrief
BBBank keine Visa BasicCard (nicht inkl.) / 9,90€
Commerzbank bis 30 Jahre Visa Card / 0,00€ / nein
Deutsche Bank bis 30 Jahre Mastercard Gold (nicht inkl.) / 82,00€ √ *
Hypovereinsbank bis 26 Jahre Mastercard / 0,00€ √ **
Postbank bis 22 Jahre Visa Card (nicht inkl.) / im 1. Jahr gratis, dann 5,00€
Santander bis 31 Jahre Visa Card / 0,00€
Targobank bis 30 Jahre Visa Gold (nicht inkl.) / 59,00€

1 Bestehend aus Visa- oder Mastercard.* In über 60 Ländern mit Debitkarte an Geldautomaten der Deutsche Bank Gruppe und der Partnerbanken.** In 14 Ländern mit Debitkarte an Geldautomaten der Unicredit. Quelle: biallo.de, Stand Juli 2020.

Girokonten für Schüler

Die Sparkassen haben oft beste Kontakte zu Grundschulen und sind besonders eifrig, Schüler zu jungen Kunden zu machen. In einigen Orten stehen ihnen die Volks- und Raiffeisenbanken nicht nach.

Diese Aktivitäten erklären auch, warum diese beiden Bankengruppen oft mehr als 70 Prozent der Einwohner eines Ortes auf sich als Kunden vereinen. Das gilt besonders auf dem Land oder in kleineren Orten, wo keine der überregionalen Banken wie Deutsche Bank oder Commerzbank, aber auch keine Sparda- oder PSD Bank eine Niederlassung hat.

Schülerkonten sind im Prinzip alle gleich. Sie sind gebührenfrei. Da die Mädchen und Jungen unter 18 Jahre sind, dürfen sie das Konto nicht überziehen. Sie können es also nur im Haben führen. Zinsen gibt es dafür nur in ganz wenigen Ausnahmefällen und dann nur bis zu einer bestimmten Höhe.

In der derzeitigen Niedrigzinsphase wird man solche Angebote auch kaum noch finden. Aber selbst wenn man darauf im Internet zufällig stößt, hilft diese Information dem Schüler oder der Schülerin nicht, es sei denn die Bank oder Sparkasse befindet sich am Wohnort des Schülers. Diese regionalen Banken nehmen meist keine Kunden aus anderen Orten, sondern verweisen auf deren Bank oder Sparkasse.

Kontoeröffnung als letzter Schritt

Haben Sie sich für eine neue Bank entschieden? Da Sie als Student/in 18 Jahre und älter sind, müssen Sie sich bei der Eröffnung eines Kontos legitimieren. Dazu gibt es drei Verfahren:

Persönlich: Sie lassen sich einen Termin bei einer Bank im Studienort geben und eröffnen das Konto persönlich mit einem Personalausweis oder mit einem Reise-pass plus Meldebescheinigung des Hauptwohnsitzes oder des zweiten Wohnsitzes im Studienort.

Post-Ident: Geht dies nicht, weil die Bank keine Filiale hat oder der Sitz der Bank in einer anderen Stadt ist, geht dies ganz herkömmlich mit einem Post-Ident-Verfahren. Dabei füllt man den Kontoer-öffnungsantrag entweder online aus und sendet ihn per Internet an die neue Bank oder druckt die Formulare aus, unter-schreibt diese und geht mit einem Post-Ident-Coupon plus Ausweis zu einer Post-stelle und weist sich dort aus.

Video-Ident: Das geht am einfachsten und am schnellsten. Sie laden kostenlos die entsprechende Software auf Ihr Smartphone, Tablett oder den Computer und lassen sich mit dem Spezialanbieter übers Internet verbinden, der diesen Ser-vice für die jeweilige Bank durchführt. Über die Kamera kommunizieren Sie dann mit dem Mitarbeiter. Diesem zeigen Sie Ihren Ausweis, von dem er genauso Fotos macht wie von Ihnen. Diese ganze Prozedur dauert nicht einmal zehn Minu-ten.







 
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