Mobile- und Multi-Banking

Die besten Banking-Apps im Überblick

Update: 10.01.2020
Auf einen Blick
  • Immer mehr Banking-Apps erscheinen am Markt. Grund ist das gestiegene Kundenbedürfnis nach mobilen Anwendungen.

  • Neben den etablierten Geldhäusern bieten zunehmend auch Fintech-Unternehmen innovative Lösungen fürs Mobile-Banking.

  • Verbraucher sollten die Sicherheitslücken bei Banking-Apps und Mobile-Konten beachten und sich gegen einen möglichen Hacker-Angriff entsprechend schützen.
Einfach und bequem: Finanzgeschäfte von unterwegs mit dem Smartphone erledigen.
Alex Ruhl / Shutterstock.com

Während einige Bankkunden immer noch auf Papierüberweisungen setzen, sind vor allem junge Bankkunden schon zwei Schritte weiter. Sie nutzen nicht mehr ihren Computer zum Online-Banking, sondern ihr Smartphone zum Mobile-Banking. Natürlich lassen sich alle üblichen Online-Banking-Anwendungen von einem Computer, einem Tablet oder einem Smartphone aus starten. Dafür müssen Verbraucher einfach den auf dem jeweiligen Gerät installierten Internet-Browser nutzen.

Zusätzlich haben viele Banken aber eigene Smartphone-Apps gestartet, über die ihre Kunden Bankgeschäfte abwickeln können. Das ist wesentlich sicherer, als über einen Web-Browser Online-Banking zu nutzen. Zudem kann es auch weitaus bequemer sein. So zeigt das Analysehaus Tetralog in seinem exklusiven Banking-App-Test für das Wirtschaftsmagazin Capital, dass viele Produkte inzwischen Überweisungen per Foto ermöglichen. Zudem lässt sich fast jede vierte der 26 getesteten Apps über eine Sprachfunktion steuern.

Nur ganz wenige Finanzinstitute haben keine eigene Banking-App. Andere bieten dafür gleich mehrere an. Zum Beispiel eine fürs Banking, eine für Mobile Payment und eine weitere unterstützt Kunden beim Sparen und beim Handel von Wertpapieren. Einige Anbieter haben sogar reine Mobile-Konten ins Leben gerufen. Solche Konten werden nur über eine App verwaltet. Mittlerweile bietet beispielsweise N26 sein Konto aber auch in einer Webversion an.

Biallo-Tipp

Sie sind Selbstständiger oder Freiberufler und suchen eine günstige Bankverbindung? Ein gebührenfreies Konto gibt es zum Beispiel bei Fyrst.

Multi-Banking-Apps: Mehrere Konten in einer App

Bankkunden, die schon jahrelang Online-Banking nutzen und versiert im Umgang mit dem Smartphone sind, dürften mit Banking-Apps keine Schwierigkeiten haben. Welche Form der Kontoverwaltung am geeignetsten ist, hängt sicherlich von den Ansprüchen und Voraussetzungen des Einzelnen ab. Wer bereits ein oder mehrere Konten hat, könnte sich für eine übergreifende Banking-App – eine sogenannte Multi-Banking-App – entscheiden, die es erlaubt, die Konten verschiedener Banken zu verwalten. Andererseits muss auch nicht jeder Bankkunde täglich den Stand des Girokontos oder des Aktiendepots überprüfen.

Wer damit zufrieden ist, einmal pro Woche einen Kontoauszug am Automaten abzuholen, braucht nicht zwingend eine Banking-App. Wer dagegen viel unterwegs ist, empfindet es vielleicht als Entlastung, Bankgeschäfte auch im Zug, im Restaurant oder nachts im Hotel erledigen zu können.

Biallo-Tipp: Mobile Banking ist sehr praktisch, birgt aber auch Angriffspunkte für einen möglichen Missbrauch. Bankkunden, die auf diesem Weg ihre Bankgeschäfte erledigen, sollten sich mit mobilen Sicherheitsvorkehrungen deshalb sehr gut auskennen. Generell gilt: Lesen Sie sich vor der Installation einer Banking-App die Bewertungen anderer Nutzer gut durch und werfen Sie einen Blick auf die Datenschutzbedingungen und Sicherheitsstandards des jeweiligen Anbieters. Neue Apps ohne Bewertung sollten Sie lieber nicht installieren.

Finanzblick

Das Video stellt kurz die Funktionen und Möglichkeiten der Banking-App "Finanzblick" vor.

Eine interessante App ist Finanzblick aus dem Hause Buhl. Die App erlaubt nicht nur die Verwaltung mehrerer Giro-, Tagesgeld- und Kreditkartenkonten. Nutzer können auch ihre Versicherungen und Depots im Blick behalten und die Punktestände ihrer Kundenkarten abrufen.

Die App erlaubt einen genauen Überblick über die persönlichen Finanzen. Ausgaben werden kategorisiert und Nutzer können Budgets festlegen und sich informieren lassen, wenn sie das Budget nicht einhalten. Zusätzlich erlaubt die App, Monatsvergleiche anzustellen und Ausgaben nach Kategorien anzuzeigen. Mittlerweile hilft die App auch bei der Steuererklärung. So werden Buchungen auf ihre steuerliche Relevanz geprüft und auf Wunsch mit nur einem Klick in die Steuererklärung übertragen.

Das Bezahlen von Rechnungen wird erleichtert, wenn Anwender die Rechnung abfotografieren. Die App übernimmt die IBAN dann automatisch in die Überweisung. Zusätzlich können Finanzblick-Kunden wichtige Finanzunterlagen über das Programm archivieren. Finanzblick gibt es als App, kann aber auch am heimischen Rechner aufgerufen werden.

123 Banking

Auch die App 123 Banking erlaubt die Verwaltung mehrerer Konten gleichzeitig. Vom Girokonto, über den Bausparvertrag, dem Sparbuch und dem Paypal-Konto behalten Sie Ihre Finanzen mit der App im Blick. Die App funktioniert aber nur mit Online-Konten, die den sogenannten HBCI-/FinTS-Standard unterstützen. Konten der Commerzbank, der Targobank und der Royal Bank of Scotland lassen sich mit der App zum Beispiel nicht verwalten. Paypal-Konten lassen sich dagegen bei 123 Banking einbinden.

Outbank

Das Video gibt einen schnellen Überblick über die verschieden Funktionalitäten und außerdem einen ersten Eindruck zum Design der Banking-App.

Im September 2017 musste das Vorzeige-Start-up Outbank Insolvenz anmelden und wurde Ende 2017 vom Vergleichsportal Verivox übernommen. Die App ist seit November 2018 mit einer Wechselfunktion für Stromverträge ausgestattet. Die Funktion soll in den kommenden Monaten auf weitere Vertragsarten ausgedehnt werden.

Grundsätzlich funktioniert die App mit den Konten von rund 4.000 Banken in Deutschland, Österreich und der Schweiz und erlaubt die Verwaltung von Girokonten, Kreditkarten, Tagesgeldkonten, Wertpapierdepots und digitalen Services wie Paypal und Bitcoins.

Starmoney

Das Video stellt die Hauptfunktionalität der Banking-App vor: die Sammelüberweisung. Außerdem sieht man bereits, wie das Programm auf dem MacBook aussieht.

Starmoney wird von der Star Finanz GmbH herausgegeben. Das ist dasselbe Unternehmen, das auch die Banking Apps der Sparkasse entwickelt. Mit der App lassen sich Konten und Kreditkarten verwalten, die mit HBCI PIN/TAN bzw. FinTS PIN/TAN freigeschaltet sind. Das sind Online-Banking-Sicherheitsverfahren. Konten der Commerzbank, Targobank, Santander Bank und andere lassen sich deshalb über die App nicht verwalten. Ebenso wie Paypal, Aktiendepots, Handyverträge, Kredite, Versicherungen und Ratenkredite. Auch hier gilt es Vor- und Nachteile abzuwägen. Einerseits ist es praktisch, alle Konten und Verträge an einem Ort zusammenzufassen. Auf der anderen Seite macht das die Anwendung unübersichtlich und falls es zu einem Sicherheitsproblem kommen sollte, sind sehr viele Nutzerdaten auf einmal angreifbar.

  • Biallo-Tipp: Prüfen Sie vor der Installation nach, ob sich Ihre Konten über Starmoney verwalten lassen.

Numbrs

Das Video stellt die App und ihre Funktionen dar.

Die Multibanking-App Numbrs ist besonders interessant für Nutzer, die nicht nur verschiedene Bankkonten verwalten möchten, sondern zusätzlich auch Kundenkarten nutzen. Mit an Bord sind beispielsweise Unternehmen wie die Deutsche Bahn, Conrad, Douglas und das Bonusprogramm DeutschlandCard.
Beim Thema Banking zeichnet sich die App außerdem durch eine sehr intuitive Benutzerführung aus. Mit einer integrierten Finanzanalyse haben Nutzer stets einen sehr guten Überblick zu Einnahmen und Ausgaben.
Praktisch ist außerdem, dass Numbrs die Apple Watch unterstützt. Somit ist es möglich, am Handgelenk den eigenen Kontostand zu überprüfen bzw. sich weitere Informationen zum Konto anzeigen zu lassen.

Numbrs funktioniert laut Anbieter mit über 3.500 Bankkonten. Es lohnt sich also vorab zu recherchieren, ob die eigenen Konten ebenfalls mit erfasst werden können.

Etablierte Banken mit eigenen Banking-Apps

Ob Ihre Bank eine eigene Banking-App anbietet, erfahren Sie in der Filiale, über die Kunden-Hotline, auf der Website Ihrer Bank oder einfach durch eine Suche in Ihrem App-Store. Für Kunden, die bereits ein Konto haben, ist eine Banking-App eine zusätzliche Möglichkeit, den Überblick über die privaten Finanzen zu behalten.

Natürlich können Sie einfach über den Internet-Browser Ihres Smartphones aufs Online-Banking zugreifen. Die Apps sind aber in der Regel komfortabler und sicherer als der Zugang per Browser, da sie meist zusätzliche Sicherheitsstufen wie zum Beispiel einen Fingerabdruck-Scan (Touch ID) einbauen. Grundsätzlich sind Apps für Eindringlinge schwerer zu knacken als ein Internet-Browser, sodass das Banking per App sicherer ist als das Banking am Computer.

Biallo-Tipp: Bevor Sie sich für die Installation einer Banking-App entscheiden, lohnt es sich, aktuelle Testberichte zu lesen. Publikationen wie Stiftung Warentest, Chip und Computerbild nehmen immer wieder Banking-Apps und Onlinebanking-Anwendungen unter die Lupe. Dabei bewerten sie unter anderem die Bedienbarkeit, Datenschutz und Sicherheits-Features.

Lesen sie auch: Deutschlands größter Girokonto-Test

Deutsche Bank

Das Video zeigt sehr schön im Detail die einzelnen Funktionen und Vorteile der Banking-App.

Bei einem Test der Zeitschrift Chip im Oktober 2019 landete die Banking-App der Deutschen Bank "Deutsche Bank Mobile" auf dem ersten Platz. Besonders gut fanden die Tester, dass die deutsche Bank Zahlsysteme wie Paypal, Giropay, Apple Pay und Pay Direkt in die App integriert hat.

Zudem erlaubt die App das Ausführen von Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträgen und bietet Statistikfunktionen, biometrisch gesicherten Zugang und Fotoüberweisungen. Natürlich sollten Bankkunden ihr Konto nicht nur wegen der guten App auswählen.

Entscheidend sollten vor allem die Konditionen für das gewählte Konto, etwaige Beratungsleistungen – und falls gewünscht, das Filialnetz sein. Das Aktiv-Konto der Deutschen Bank kostet 5,90 Euro im Monat.

Commerzbank

Das Video zeigt kurz die verschiedenen Funktionalitäten und Services der App.Eine kurze Einführung in das digitale Banking der Commerzbank.

Commerzbank-Kunden können Ihre Bankgeschäfte mit der Commerzbank Banking App auch bequem unterwegs erledigen. Das ist schon deshalb interessant, weil viele bankübergreifende Apps nicht auf die Konten der Commerzbank zugreifen können. Insgesamt lassen sich über die App bis zu fünf registrierte Konten verwalten. Auf Wunsch können Kunden einen Konto-Alarm einrichten, der bei Kontobewegungen ab 50 Euro auslöst. Aufgrund der neuen EU-Richtlinie für den Zahlungsverkehr funktioniert allerdings der Zugriff auf Fremdkonten derzeit nicht. Nach Angaben der Commerzbank soll das aber in Zukunft wieder möglich sein.

  • Biallo-Tipp: Per E-Mail oder WhatsApp können Sie direkt aus der Finanzübersicht Geld von Bekannten einfordern, wenn diese vergessen haben, den Anteil am Restaurant-Essen oder der gemeinsam gebuchten Ferienwohnung zu bezahlen.

Sparkasse

Das Video der Sparkasse stellt die Funktionalitäten und Möglichkeiten der S-App in eineinhalb Minuten vor.Das Video der Sparkasse stellt die Funktionalitäten und Möglichkeiten der Sparkassen-App in eineinhalb Minuten vor.

Auch die Sparkassen bieten eine eigene Banking-App an. Das Besondere: Neben den üblichen Banking-Funktionen, können Sparkassen-Kunden Geld an andere Handy-Besitzer schicken. Mit der Funktion Kwitt brauchen Kunden für eine Überweisung nur die Handy-Nummer des Geldempfängers.

Ist derjenige noch nicht bei Kwitt registriert, wird er auf eine Seite geleitet, auf der er seine IBAN eingeben muss. Im Anschluss wir das Geld direkt überwiesen. Die Zeitschrift Capital kürte die Sparkassen App im März 2019 zu einer der besten Banking-Apps und verlieh fünf Sterne.

  • Biallo-Tipp: Kunden, die sich für die App "Sparkasse Ihre mobile Filiale" entscheiden, können neben ihrem Sparkassenkonto auch die Konten anderer Banken mit der App verwalten.

ING

Leider gibt derzeit kein Erklärvideo zur neuen ING-App. Dafür allerdings Basketball-Star Dirk Nowitzki im neuen Werbespot der ING.

Die ING hat inzwischen die ehemals mehreren Apps in der App "Banking to Go" zusammengefasst. Mit "Banking to go" lassen sich unterwegs Überweisungen tätigen, der Kontostand abrufen und Wertpapiere kaufen und verkaufen. Fotoüberweisungen sind möglich. Das bedeutet, die Rechnung wird abfotografiert und die Zahlungsdaten werden automatisch übertragen. Zur Authentifizierung können Kunden entweder ihren Fingerabdruck oder die so genannte mobilePIN nutzen. Karten und PINs lassen sich in der App verwalten, ebenso wie die Konten anderer Banken. Focus Money hat die App 2019 zur besten App fürs mobile Banking gekürt.

DKB

In diesem Video zeigt die DKB nicht nur die verschiedenen Möglichkeiten der Banking App, sondern es wird das komplette Girokonto vorgestellt.

Auch die Banking-App der DKB bietet allerhand nützliche Funktionen. Vor kurzem hat die DKB eine digitale Zahlungsfreigabe mittels Biometrie in ihre App integriert. Damit können Kunden per Fingerabdruck oder Face-ID die Zahlung freigeben, ohne eine TAN oder ein Passwort eingeben zu müssen. Entwickelt wurde das Verfahren vom Schweizer Softwareunternehmen Netcetera.

Überweisungen lassen sich unter anderem per Foto-Überweisung durchführen. Die Rechnung wird abfotografiert und die Daten automatisch in die App übertragen.

Auch gut: Per App lässt sich ein Barcode für Cash im Shop erstellen. Damit können Kunden in Geschäften zwischen 50 bis 300 Euro abheben. So können Verbraucher Geld abheben, selbst wenn sie ihr Portemonnaie vergessen haben. An der Kasse wird einfach der Code vom Smartphone abgescannt und das Geld ausgezahlt. Cash im Shop funktioniert bundesweit in 6.000 Geschäften, darunter in den Filialen von Real, Penny, Rewe, den Shops von Mobilcom-Debitel, den Drogeriemärkten von Budni und den Shops von Ludwig, Eckert, ON!Express, Adam’s und Barbarino.

  • Biallo-Tipp: Falls eine Karte abhandenkommt, lässt diese sich schnell über die App sperren.

Volks und Raiffeisenbanken

Da die Bankengruppe selbst kein Video zu der App anbietet, haben wir das Video der Raiffeisenbank Neustadt eG integriert. Denn die Funktionalitäten der App sind bei allen Volks und Raiffeisenbanken dieselben.

Die Volks- und Raiffeisenbanken bieten ebenfalls eine Banking-App mit umfassenden Services. So können Kunden ihren Kontostand abfragen, Überweisungen tätigen, Rechnungen fürs einfache Bezahlen einscannen und Geld per Smartphone verschicken. Und Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken können auch ihre Konten bei Fremdbanken in derselben App verwalten.

Praktisch: Kunden können per Kwitt Geld an Freunde und Bekannte senden. Sie müssen nur die richtige Handy-Nummer eingeben. Zudem enthält die App einen QR-Scanner, so dass Rechnungen mit QR-Code für Überweisungen ganz einfach eingelesen werden können.

PSD Banken

In dem Video werden unter anderem alle Funktionalitäten der App erklärt. In dem Video werden unter anderem alle Funktionalitäten der App erklärt.

Sehr komfortabel ist auch die App der PSD Bankengruppen, von denen die meisten außerdem ein kostenloses Girokonto anbieten. Mit der PSD-App lassen sich ebenso die Kontostände anderer Banken sehen oder Überweisungen von allen Konten tätigen.

Unter dem Menüpunkt "Kreditkarten" haben Kunden die Umsätze auf ihren Kreditkarten bei der PSD Bank stets im Blick. Falls die Kreditkarte verloren geht,  geht es über die App direkt zur Sperrhotline.

Mit dem "Geldautomaten-Finder" werden Kunden stets zum nächstgelegenen Automaten oder zur nächsten PSD Bank gelotst.

Sparda Banken

In dem Video wird die App wirklich von einer Person geöffnet, bedient und währenddessen wird alles erklärt.Warum gibt es nicht nur eine App, die alle Funktionen abdeckt, sondern gleich drei? Martin Hettich, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank BW steht Rede und Antwort.

Die Sparda-Banken haben derzeit drei Apps im Angebot: Mit der "SpardaBankingApp" erhalten Kunden alle gängigen Funktionen des Mobile-Banking inklusive Anmeldung per Touch-ID. Damit lässt sich auch Bargeld an Geldautomaten der Sparda-Bank abheben. Außerdem werden deutschlandweit alle Geldautomaten (Cashpool) und Einzelhandels-Märkte angezeigt, bei denen Sparda-Kunden gebührenfrei Bargeld erhalten.

Wer Multibanking nutzen möchte, benötigt die "SpardaServiceApp". Damit können Kunden auch Konten von Fremdbanken und andere Kreditkarten hinzufügen.

Mit der "SpardaSecureApp" werden Transaktionen freigegeben, ohne eine TAN eingeben zu müssen. 

Hypovereinsbank

In dem Video werden alle mobilen Services der Banking-App vorgestellt.In dem Video werden alle mobilen Services der Banking-App vorgestellt.In dem Video werden alle mobilen Services der Banking-App vorgestellt.

Die "HVB Mobile Banking App" bietet alle wichtigen Funktionen, um rund um die Uhr über seinen Finanzstatus informiert zu bleiben.

Für iOS- wie auch Android-Nutzer ist die Anmeldung bequem und sicher per Fingerabdruck (Touch-ID) oder Gesichtserkennung (Face-ID) möglich. Hilfreich ist auch der integrierte "Rechnungsscanner", mit dem alle relevanten Überweisungsdaten per Foto von Rechnungen, Überweisungen und QR-Codes komplett übernommen werden.

Die mobile Freigabe von Transaktionen erfolgt über das sogenannte appTAN-Verfahren, welches das bestehende TAN-Verfahren (iTAN bzw. mobileTAN) ersetzt.

Eine Multibanking-Funktion gibt es bei der App der Hypovereinsbank leider nicht.

Comdirect

Viel getan hat sich beim Thema Mobile Banking auch für Kunden der Commerzbank-Tochter Comdirect. Neben einem neuen Design mit verbesserter Nutzerführung haben die Quickborner ihrer Banking-App diverse neue Funktionen spendiert. So zum Beispiel die Chat-Überweisung, mit der es laut Comdirect möglich sein soll, SEPA-Überweisungen so schnell wie Textnachrichten zu versenden. Dies geschieht wie bei vielen neuen Payment-Apps einfach über die Auswahl des Namens in der Kontaktliste.

Außerdem unterstützt das Institut nun den Google Assistant bzw. Smartspeaker Google Home. Kunden nutzen den Sprachassistenten und führen die Transaktion im Anschluss aus Sicherheitsgründen in der App aus. Besonders praktisch: Überweisungen bis zu 30,00 Euro sind sogar ohne TAN-Freigabe möglich. Legitimieren können sich Kunden bei größeren Beträgen zudem per Fingerabdruck, sofern das jeweilige Smartphone mit einem entsprechenden Sensor ausgestattet ist. Comdirect entwickelt die Banking-App anhand von Kundenwünschen laufend weiter, somit sind auch in naher Zukunft neue Funktionen im Smartphone-Banking zu erwarten.

Targobank

Einfaches Banking mit der Targobank App.

Um ihren Service weiter zu verbessern, hat die Targobank seit Dezember 2018 schrittweise ihre Banking-App für iPhones und Android Smartphones in neuer Version mit aktualisiertem Design und überarbeiteter Navigation eingeführt. Die aktuelle App-Version steht für die mobilen Betriebssysteme iOS und Android in deutscher Sprache zur Verfügung. Sie kann kostenlos über die Stores von Google und Apple heruntergeladen werden.

Mit der Targobank Banking-App können Kunden Zahlungen direkt über das Smartphone mit der sogenannten easyTAN autorisieren. Die easyTAN ersetzt sozusagen die iTAN in der App und Überweisungen können mit dieser Neuerung einfacher über das Handy getätigt sowie Überweisungsvorlagen bequem verwaltet werden.

Postbank

Die Finanzen im Blick - auch mobil mit dem Postbank Finanzassistent. Die Finanzen im Blick - auch mobil mit dem Postbank Finanzassistent.Die Finanzen im Blick - auch mobil mit dem Postbank Finanzassistent.

Der Postbank Finanzassistent ist die mobile Banking-App der Postbank für Smartphone sowie Tablet, mit Android 6 und iOS 10 und neuer. Die App kann kostenlos aus dem Apple App Store oder dem Google Play Store heruntergeladen werden. Zur Anmeldung wird nur eine Postbank ID mit Passwort oder die Kontonummer und PIN des Online-Bankings benötigt. Der Finanzassistent ist "offen" konzipiert, was heißt, dass er eine Anbindung an alle Banken und Finanzdienste mit einer Schnittstelle für das Mobile Banking erlaubt. Nützlich: Im Postbank Finanzassistent finden Nutzer neben den gängigen Banking-Funktionen auch Gutscheine, derzeit zum Beispiel von App Store und iTunes, Google Play, Spotify, Netflix, Zalando, Eventim, etc. Das Postbank Girokonto wird nach dem Gutscheinkauf direkt belastet und der Code kann sofort eingelöst werden. Zusätzlich können Gutscheine auch verschenkt werden.

Consorsbank

Die hauseigene Banking-App der Consorsbank eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die weit über die Mobile-Banking Standards hinausgehen. Denn sie bietet neben zahlreichen Features zum Managen des eigenen Zahlungsverkehrs auch die üblichen Funktionen des Mobile Tradings. Somit können mit nur wenigen Klicks nicht nur Kontoeinnahmen und -ausgaben überblickt werden, sondern auch Aktien, Fonds & Co. gekauft und verkauft werden. Aber nicht nur das Smartphone steht für die Consorsbank im Fokus. Die kostenlose App kann auch mit einer Smartwatch genutzt werden. Es gibt die Consorsbank App sowohl als Android App bei Google Play als auch in iOS Version im Apple Store. Ein Produkt-Video steht derzeit nicht zur Verfügung.

Santander

Auch die Santander bietet Banking per App für unterwegs.

Wenn das Santander Konto für das Online-Banking freigeschaltet ist, kann auch die bankeigene App für das Mobile Banking genutzt werden. Kontodaten und Transaktionen können damit mobil und jederzeit als Besitzer eines iOS- oder Android-Smartphones verwaltet werden. 

Fintechs und Banken mit Mobile-Konten

Neben den bankenunabhängigen Apps und den bankeigenen Anwendungen gibt es tatsächlich Girokonten, die nur per Smartphone und Tablet zu verwalten sind. Teils handelt es sich dabei um Kontoangebote sogenannter Fintech-Start-ups, also junger Unternehmen aus dem Bereich der Finanz-Technologie. Problematisch können Konten bei Online-Banken oder Fintechs für Kunden sein, die Bargeld einzahlen wollen. Hier bildet Fyrst eine Ausnahme: Fyrst-Kunden können Geld in Postbank-Filialen und deren Partnerfilialen einzahlen.

Lesen Sie auch: Fyrst-Chef im Interview – "Wir bieten das Beste aus zwei Welten"

Moneyou

Das Video stellt die Banking App "Go" der Moneyou vor.

Die niederländische Großbank ABN AMRO hat mit Moneyou Go ebenfalls eine vielseitige Banking-App gestartet. Mit zwei Features sticht die Smartphone-Bank ganz besonders aus der Masse hervor. Zunächst erhalten Nutzer eine Verzinsung analog zum Moneyou-Tagesgeldkonto mit quartalsweiser Zinsgutschrift. Somit ist es möglich, Sparguthaben auf dem Girokonto zu belassen und trotzdem vergleichsweise attraktive Habenzinsen zu erhalten. Allerdings handelt es sich um einen Tagesgeldzins von lediglich 0,05 Prozent pro Jahr.

Das zweite interessante Feature ist die Möglichkeit, im Konto spezielle virtuelle Spardosen, so genannte "Wallets", für verschiedene Zwecke anzulegen. Darüber hinaus ist die Kontoführung inklusive einer Debit-Mastercard mit Kontaktlosfunktion kostenlos. Wie bei anderen Fintechs erfolgt die Kontoeröffnung und Legitimation bequem per Smartphone und Video-Ident.

N26

Das äußerst kurze Video zeigt einige der Funktionen der App, jedoch bei Weitem nicht alle. Trotzdem reicht es aus, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.

N26 wurde 2013 gegründet. Damals war das Konzept von N26 völlig neu: Ein Konto, das ausschließlich mobil verwaltet wird. Nach eigenen Angaben hat die mobile Bank heute mehr als 2,5 Millionen Kunden und ist in 24 europäischen Märkten tätig. Die Nutzung des Kontos ist mittlerweile auch über den Browser am PC möglich.

Neben den klassischen Funktionen können Kunden ihre Versicherungsverträge zentral über die App steuern. Über die App ist es auch möglich, Aktien zu kaufen und Geld auf Festgeldkonten zu bunkern. Eine Multibanking-Funktion gibt es bei N26 leider nicht. Dafür können Kunden per App bei bundesweit 11.150 Handelspartnern Geld erhalten und einzahlen.

Fyrst

In Deutschland ist gerade Fyrst als jüngste Banking-Lösung aus dem Hause der Postbank und der Deutschen Bank gestartet. Deren Experten kümmern sich seit einigen Wochen intensiv als neue digitale Bank speziell um Gründer, Selbstständige und Freiberufler.

Das digitale Geschäftskonto von Fyrst kann nicht nur Banking, sondern bietet seiner Business-Zielgruppe maßgeschneiderte Dienstleistungen wie Projektmanagement, Buchhaltung, Versicherung, Websitegestaltung sowie Telekommunikationslösungen. All diese Features können im Fyrst-Konto integriert werden und bequem mit der Fyrst-App mobil genutzt werden.

Das Geschäftskonto Fyrst Base gibt es ohne Grundpreis und in der Complete-Variante für zehn Euro monatlich, bei der sogenannte "Add-Ons" inklusive sind – beispielsweise ein qualifizierter und persönlicher Banking-Support per Mail oder Telefon.

Wie Fyrst am Markt angenommen wird und wie die Konkurrenz zu bereits länger etablierten Banken gelingt, werden die nächsten Monate zeigen. Ein entscheidender Vorsprung zu anderen Fintechs und traditionellen Banken stellt jedoch die Bargeldein- und auszahlung dar. Hier können Kunden von Fyrst auf das Filialnetz und die Automaten der Muttergesellschaften, also Postbank und Deutsche Bank sowie der Cashgroup (Commerzbank, Hypovereinsbank und so weiter), zurückgreifen.

Zu Fyrst gibt es aktuell noch kein Produktvideo.

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O2 Banking

Das Video erklärt eine der Funktionen: die Überweisung. Denn diese geht bei O2 besonders schnell und einfach.

Ebenfalls interessant ist das kostenlose Girokonto von O2 Banking in Kooperation mit der Müchner Fidor Bank, das nicht nur über die App, sondern auch über den Browser am PC genutzt werden kann. Zum Bezahlen und Geldabheben bekommen Kunden eine kostenlose Mastercard. Allerdings sind nur die ersten drei Abhebungen pro Monat gratis, danach fallen 2,99 Euro pro Transaktion an. Allerdings können O2-Kunden bei ausgewählten Einzelhandelspartnern per Banking-App unbegrenzt kostenlos Bargeld abheben.

Wird das Geld knapp, können Kunden einen sogenannten Geldnotruf starten. Dann erhalten sie 100 Euro für eine Laufzeit von 30 Tagen. Die Gebühr liegt bei sechs Euro. Das entspricht einem Zinssatz von unglaublichen 72 Prozent im Jahr. Ein gutes Geschäft für O2, ein schlechtes Geschäft für den klammen Kunden.

Revolut

Das Video zeigt sehr schön die Vorteile und Funktionalitäten von Revolut, jedoch ist das Video in Englisch. Eine deutsche Version existiert leider nicht.

Das Konto und die App von Revolut richten sich an Kunden, die international leben und häufig Geld ins Ausland überweisen. Dabei verzichtet der Anbieter auf Aufschläge auf Wechselkurse. Die Konten werden gleichzeitig in Euro und Englischen Pfund geführt. Bei Überweisungen in Fremdwährungen entsprechen die Wechselkurse den Interbanken-Kursen, zusätzliche Gebühren fallen nicht an.

Technisch funktioniert das so: Die Kunden führen in der App ein Konto in ihrer bevorzugten Währung und übertragen bei Bedarf Geld auf ein Unterkonto in einer anderen Währung. Von dort aus können sie dann kostenlos Geld auf ein Konto derselben Währung überweisen. Gegründet wurde das britische Fintech 2015 von zwei ehemaligen Bankern. Revolut bietet ein Gratis-Konto mit kostenlosen Überweisungen in 25 Länder an.

Allerdings können nur bis zu 200 Euro im Monat gebührenfrei mit der Revolut-Mastercard abgehoben werden. Kunden, die sich für das Premium-Konto entscheiden, bezahlen 7,99 Euro im Monat und können dann schon bis zu 400 Euro gratis Geld abheben.

Hinzu kommt eine Auslandsreisekrankenversicherung sowie ein 24-Stunden-Service. Sobald der monatliche Maximalbetrag abgehoben ist, fallen pro Abhebung zwei Prozent des Abhebebetrags an Gebühren an.

  • Biallo-Tipp: Revolut könnte sich als Zweitkonto für alle lohnen, die viel ins Ausland überweisen.

Bankomo

Das Video enttäuscht ähnlich wie die Leistungen von Bankomo, denn keine dieser wird im Video vorgestellt.

Bankomo ist ein Service der Reisebank und richtet sich speziell an Menschen, die sich erst seit Kurzem oder nur vorübergehend in Deutschland aufhalten. Das Smartphone-Konto, das auch über den Browser am PC angesteuert werden kann, kostet 4,90 Euro im Monat. Im Preis enthalten ist eine Prepaid-Mastercard, mit der Kunden an den Automaten der Reisebank kostenlos Bargeld ziehen können. Allerdings gilt eine sogenannte Fair-Use-Policy. Bei mehr als drei Transaktionen im Monat behält sich das Institut vor, jede weitere Buchung mit 2,50 Euro bzw. zwei Prozent des Betrages zu bepreisen.

Die App erlaubt das Abrufen des Kontostandes und das Durchführen von Überweisungen. Auch der schnelle Geldversand von Handy zu Handy ist möglich, wenn der Empfänger ebenfalls Bankomo-Kunde ist.

Für 4,90 Euro im Monat bietet Bankomo wenig Leistung. N26 und Revolut haben dagegen auch ein Gratis-Konto im Angebot.

Yomo

Yomo ist die Reaktion der Sparkassen auf Anbieter wie N26 und Revolut. Yomo ist ein mobiles Gratis-Konto, das bei der örtlichen Sparkasse geführt wird. Der Vorteil: Mit der im Konto enthaltenen Girocard können Yomo-Kunden an Automaten der Sparkassen gratis Geld abheben. Der Nachteil des Regional-Prinzips: Je nach Sparkasse können für Konten-Services unterschiedliche Kosten anfallen. Das Yomo-Konto wird über die App verwaltet und erlaubt das Abrufen des Kontostandes und Überweisungen.

Zu Yomo gibt es derzeit noch kein Produktvideo.

1822 Mobile

Das Video zeigt sehr schön die Vorteile der App, wie zum Beispiel die digital Assistentin Emma.

Interessanter als Yomo scheint 1822 Mobile zu sein, das zur 1822 Direkt gehört. Hier bekommen Kunden zu ihrem Gratis-Konto eine Girocard und eine Visa-Karte hinzu. Mit der Girocard können Kunden an den Sparkassen gratis Geld abheben, mit der Visa-Karte an Geldautomaten weltweit.

Die App erlaubt das Abrufen des Konto-Standes, das Durchführen von Überweisungen und das Anfordern von ausgelegtem Geld über Cashlink. Um Geld zurückzahlen zu können, bekommen Freunde einen Link zugeschickt, über den sie eine Lastschrift auslösen können.

Praktisch: Die App erlaubt auch die Einbindung von Fremdkonten.

Yunar

Der Newcomer unter den Fintechs ist die digitale Geldbörse Yunar als Teil des neuen Geschäftsbereichs "Digital Ventures" im Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank. Mit zusätzlichen Bank- und Nichtbank-Dienstleistungen soll Yunar künftig schrittweise zur virtuellen Geldbörse ("Mobile Wallet") in der Tasche seiner Kunden werden. Zunächst können die Nutzer der Yunar-App auf dem Smartphone ihre Kundenkarten verwalten. Die App erlaubt für bis zu 200 in Deutschland verbreitete Bonusprogramme Punkte zu sammeln, darunter Payback, DeutschlandCard, BahnBonus, Miles & More, Ikea, Douglas und Karstadt. Die eigentlichen Plastikkarten brauchen die User dann nicht mehr.

Zu Yunar gibt es aktuell kein Produktvideo.

Vimpay

Das Video stellt die 6 Hauptfunktionen von Vimpay und ihrer App vor.

Vimpay ist ein Mobile-Payment-Dienst auf Mastercard-Basis und bietet insgesamt fünf verschiedene Kontomodelle an. So sind etwa die Girokonten "Lite" sowie "Basic" kostenlos, das "Comfort" für 2,00 Euro sowie das Modell "Premium" für 4,00 Euro im Monat zu haben. Wer sich für die teuerste Version "Ultra" entscheidet, muss 8,00 Euro monatlich berappen. Bei allen Konten ist eine Prepaid-Mastercard inkludiert und mobiles Bezahlen mit Google- bzw. Apple Pay möglich.

Hinter dem Unternehmen stehen laut Vimpay Kreativköpfe, Java-Junkies, Werbegenies und viele individuelle Persönlichkeiten. Im Klartext: Petafuel und Paycenter aus Bayern bilden gemeinsam das Vimpay-Team. Petafuel ist Spezialist für IT-Dienstleistungen und Businesslösungen im Finanzsektor und führt als Mastercard-Prozessor eigenständig die Autorisierungen aller Zahlungen für Vimpay durch. Das E-Geld-Institut Paycenter hingegen kümmert sich um den reibungslosen Ablauf des Zahlungsverkehrs und übernimmt die Kontenverwaltung und die Buchungsprozesse für Vimpay.

Monese

In Deutschland noch recht unbekannt ist die britische Banking-App "Monese". Unter dem Motto "Banking ohne Grenzen" haben die Briten ein internationales und vor allem kostenloses Smartphone-Konto mit europäischer IBAN im Angebot. Besonders interessant ist dies möglicherweise auch für Kunden mit schlechterer Bonität, denn bei der Eröffnung wird keine Schufa-Anfrage eingeholt.

Optional ist darüber hinaus eine kontaktlose Debit-Mastercard, welche zum Ausgabepreis von 4,95 Euro bestellt und in der App verwaltet werden kann. Barabhebungen vom Monese-Konto sind an allen Automaten für 1,00 Euro möglich und damit vergleichsweise günstig. Nicht ganz so günstig ist die Premium-Variante des Monese-Kontos für 14,95 Euro.

Zu Monese gibt es aktuell kein Produktvideo.

Lesen Sie auch: Smartphone-Bank Monese – Keine Konkurrenz für ING, DKB und Co.

Leistungen & Kosten der Mobil-Konten im Überblick

Konto

Fyrst Base

Moneyou Go

N26

Revolut Standard

Yomo

Bank

Postbank

ABN AMRO Bank N.V.

N26 GmbH

Revolut Ltd

Sparkasse

Monatliche Grundgebühr

0,00 Euro

0,00 Euro

0,00 Euro

0,00 Euro

0,00 Euro

Girokarte

Ja

Nein

Ja

Nein

Ja

Kreditkarte

Nein

Debit Mastercard

Mastercard

Prepaid Mastercard

Nein

Gratis Geldabheben

An 9.000 Geldautomaten der Cash Group, an 1.300 teilnehmenden Shell Tankstellen, im Einzelhandel

2 Mal im Monat innerhalb der Euro-Zone

Kostenlose Abhebungen im Euroraum, 3 bzw. 5 in Deutschland*

200 Euro / Monat

An allen Sparkassen-Automaten

Folgekosten Geld abheben

Abhängig vom Betreiber

2 Euro pro Abhebung

2 Euro pro Abhebung

2 Prozent des Abhebebetrags

Nur bei Fremdbanken

Geld von Handy zu Handy senden

Nein, aber Überweisung in Echtzeit

Nein

Geld senden und empfangen

Nein

Geld senden und empfangen

Dispo effektiver Jahreszins

Ab 0,99 % pro Monat

Nein

8,90 % pro Jahr

Nein

variiert je nach Sparkasse

Multi-Banking

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

*Ggf. kann der Geldautomatenbetreiber selbst eine Gebühr erheben. Quelle: Internetseiten der Anbieter, Stand: Januar 2020.

Sicherheit beim Mobile-Banking

Kunden, die sich fürs Mobile-Banking entscheiden, sollten sich darüber im Klaren sein, dass es keine absolute Sicherheit geben kann. Zwar hat es bislang in Deutschland keinen großangelegten Angriff auf Banking-Apps gegeben, das heißt aber nicht, dass die Anwendungen hundertprozentig sicher sind.

In diesem Zusammenhang rückt die Digitalbank N26 immer mehr in den Fokus der Medien. So sollen Betrüger Hunderte Konten für Geldwäsche genutzt haben. Ein weiterer Kritikpunkt Berichten zufolge ist die schlechte Erreichbarkeit bei Betrugsfällen. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) prüft diese Vorwürfe und ordnet die Smartphone-Bank in einer offiziellen Mitteilung vom 20. Mai 2019 an, angemessene interne Sicherungsmaßnahmen zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung einzuhalten. Im Kern geht es darum, dass N26 die bestehenden Prozesse und Arbeitsabläufe zur Vorbeugung von Geldwäsche weiter optimiert und dafür ihre Personalausstattung kontinuierlich erhöhen muss. "So arbeiten wir mit Hochdruck sämtliche noch unbearbeitete Fälle von Transaktionen ab, die von unseren Systemen als unregelmäßig oder auffällig identifiziert wurden", verspricht der N26 Blog.

Verbraucherorganisationen und Marktforscher haben Banking-Apps nicht zum ersten Mal getestet. Die Universität Erlangen hat im November 2017 Sicherheitslücken in insgesamt 31 Banking-Apps öffentlich gemacht. Die Sicherheitslecks betrafen Apps der Commerzbank, der Stadtsparkassen, von Comdirect und der Fidor-Bank. Ein Angriff war möglich, wenn die Kunden Banking-App und Tan-App auf demselben Gerät installiert hatten. In dem Fall konnten die Forscher die App nicht nur unerlaubt nutzen, sondern auch kopieren und TANs an andere Geräte verschicken.

Somit wäre es theoretisch möglich gewesen, die gehackten Konten leerzuräumen. Bankkunden sollten sich also gut überlegen, welche Apps sie wirklich auf ihrem Smartphone installieren wollen. Möglicherweise ist es sicherer, die Banking-App auf einem Tablet zu installieren und eine etwaige TAN-App auf dem Smartphone.

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Software aktualisieren

Grundsätzlich sollten Smartphone-Nutzer darauf achten, Updates des Betriebssystems und der diversen Apps möglichst umgehend durchzuführen. Manchmal geht es bei den Aktualisierungen nur um eine Verbesserung der Anwendungen – oft sind Aktualisierungen aber sicherheitsrelevant.

Und je mehr sensible Daten auf Smartphones gespeichert sind, umso interessanter werden die Geräte auch für Diebe und Hacker. Aktualisieren Sie nach Möglichkeit also alle Anwendungen regelmäßig, insbesondere natürlich Finanz-Apps und Anwendungen, bei denen Kontoinformationen hinterlegt sind. Zusätzlich empfiehlt es sich, eine Virensoftware auf dem Smartphone zu installieren. Davon ausgenommen sind iPhones, da Apple sich selbst um den Virenschutz kümmert.

Sicher vor praktisch

Smartphones enthalten normalerweise sehr viel Persönliches. Neben Fotos sind auf den kleinen Minicomputern meist private Nachrichten, der Browser-Verlauf und auch die E-Mail-Konten gespeichert. Wer Wert auf seine Privatsphäre legt, sollte deshalb unbedingt einen Sperrbildschirm verwenden, und überall Passwörter und PINS vorschalten, wo es möglich ist. Das Speichern von Passwörtern ist zwar praktisch, kann aber gefährlich sein, sobald sich jemand Zugang zum Gerät verschafft.

Wenn sich das Smartphone auch per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck entsperren lässt, sollten Sie diese Funktion nutzen. Das gilt auch fürs Online-Banking. Je sicherer, umso besser, selbst wenn die Bequemlichkeit darunter leidet.

Mobile Zahlsysteme statt Banking-App

Wer nicht gleich seine ganzen Finanzen per Smartphone verwalten möchte, kann stattdessen auch erst einmal Smartphone-Bezahlsysteme ausprobieren. Paypal und das von diversen deutschen Banken getragene Paydirekt gibt es auch als App. So lässt sich das Bezahlen und Überweisen per Smartphone ganz gut einüben.

Es gibt auch verschiedene Bezahlsysteme, die es erlauben, Handys zum Bezahlen an der Kasse zu verwenden. Das funktioniert per NFC (Near Field Communication). Zahlreiche Dienste tummeln sich bereits auf dem Markt und Banken, Fintechs, Google sowie Apple buhlen um die Gunst der User. Auch diverse Einzelhändler haben zudem Apps mit Bezahlfunktion im Programm.

Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber: Mobiles Bezahlen per NFC




  Björn König
  Kerstin Weinzierl


 
 
 
 
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