Das sind die besten Banking-Apps

Mobile-Banking Das sind die besten Banking-Apps

Caroline Benzel
von Caroline Benzel
22.12.2017
Auf einen Blick
  • Immer mehr Banking-Apps erscheinen am Markt. Grund ist das gestiegene Kundenbedürfnis nach mobilen Anwendungen.

  • Neben den etablierten Geldhäusern bieten zunehmend auch Fintech-Unternehmen innovative Lösungen fürs Mobile-Banking.

  • Verbraucher sollten die Sicherheitslücken bei Banking-Apps und Mobile-Konten beachten und sich gegen einen möglichen Hacker-Angriff entsprechend schützen.
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Während einige Bankkunden immer noch auf Papierüberweisungen setzen, sind vor allem junge Bankkunden schon zwei Schritte weiter. Sie nutzen nicht mehr ihren Computer zum Online-Banking, sondern ihr Smartphone zum Mobile-Banking. Natürlich lassen sich alle üblichen Online-Banking-Anwendungen von einem Computer, einem Tablet oder einem Smartphone aus starten. Dafür müssen die Nutzer einfach den auf dem jeweiligen Gerät installierten Internet-Browser nutzen.

Zusätzlich haben viele Banken aber eigene Smartphone-Apps gestartet, über die ihre Kunden Bankgeschäfte abwickeln können. Das ist wesentlich sicherer, als über einen Web-Browser Online-Banking zu nutzen.

Einige Banken haben in Reaktion auf das Banking-Startup N26 sogar reine Mobile-Konten ins Leben gerufen. Diese Mobile-Konten werden nur über eine App verwaltet.

Tipp

Mobile Banking ist sehr praktisch, birgt aber auch Angriffspunkte für einen möglichen Missbrauch. Bankkunden, die auf diesem Weg ihre Bankgeschäfte erledigen, sollten sich mit mobilen Sicherheitsvorkehrungen deshalb sehr gut auskennen.

Banking-Apps

Bankkunden, die schon jahrelang Online-Banking nutzen und versiert im Umgang mit dem Smartphone sind, dürften mit Banking-Apps keine Schwierigkeiten haben. Welche Form der Kontoverwaltung am geeignetsten ist, hängt sicherlich von den Ansprüchen und Voraussetzungen des Einzelnen ab. Wer bereits ein oder mehrere Konten hat, könnte sich für eine übergreifende Banking-App entscheiden, die es erlaubt die Konten verschiedener Banken zu verwalten. Andererseits muss auch nicht jeder Bankkunde täglich den Stand des Girokontos oder des Aktiendepots überprüfen.

Wer damit zufrieden ist, einmal pro Woche einen Kontoauszug am Automaten abzuholen, braucht nicht zwingend eine Banking-App. Wer dagegen viel unterwegs ist, empfindet es vielleicht als Entlastung, Bankgeschäfte auch im Zug, im Restaurant oder nachts im Hotel erledigen zu können.

Achtung: Vor der Installation einer Banking-App, sollten Sie sich die Bewertungen anderer Nutzer gut durchlesen und einen Blick auf die Datenschutzbedingungen und Sicherheitsstandards des jeweiligen Anbieters werfen. Neue Apps ohne Bewertung sollten Sie lieber nicht installieren.

Banken mit Banking-Apps

Ob Ihre Bank eine eigene Banking-App anbietet erfahren Sie in der Filiale, über die Kunden-Hotline, auf der Website Ihrer Bank oder einfach durch eine Suche in Ihrem App-Store. Für Kunden, die bereits ein Konto haben, ist eine Banking-App eine zusätzliche Möglichkeit, den Überblick über die privaten Finanzen zu behalten.

Natürlich können Sie einfach über den Internet-Browser Ihres Smartphones aufs Online-Banking zugreifen. Die Apps sind aber in der Regel komfortabler und sicherer als der Zugang per Browser, da sie meist zusätzliche Sicherheitsstufen wie zum Beispiel einen Fingerabdruck-Scan einbauen. Grundsätzlich sind Apps für Eindringlinge schwerer zu knacken als ein Internet-Browser, so dass das Banking per App sicherer ist, als das Banking am Computer.

Tipp: Bevor Sie sich für die Installation einer Banking-App entscheiden, lohnt es sich, aktuelle Testberichte zu lesen. Publikationen wie Test, Chip und Computerbild nehmen immer wieder Banking-Apps und Online-Banking-Anwendungen unter die Lupe. Dabei bewerten sie unter anderem die Bedienbarkeit, Datenschutz und Sicherheit-Features.

Lesen sie auch: Girokonto Test: Das sind die besten Banken

Deutsche Bank

Bei einem Test der Zeitschrift Chip im September 2017 landete die Banking-App der Deutschen Bank - Deutsche Bank Mobile - auf dem ersten Platz.

Besonders gut fanden die Tester, dass die Deutsche Bank Zahlsysteme wie Paypal, Giropay und Paydirekt in die App integriert hat. Zudem erlaubt die App das Ausführen von Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträgen und bietet Statistikfunktionen, biometrisch gesicherten Zugang und Fotoüberweisungen.

Natürlich sollten Bankkunden ihr Konto nicht nur wegen der guten App auswählen. Entscheidend sollten vor allem die Konditionen für das gewählte Konto, etwaige Beratungsleistungen und - falls gewünscht - das Filialnetz sein.

Das Deutsche Bank Best-Konto ist für Neukunden bis Ende März 2018 gratis, und kostet danach 9,99 Euro im Monat. Das Angebot gilt aber nur für Neukunden, die ihr Konto online eröffnen und dabei ein Video-Legitimationsverfahren nutzen.

Commerzbank

Commerzbank-Kunden können Ihre Bankgeschäfte mit der Commerzbank Banking-App auch bequem unterwegs erledigen. Das ist schon deshalb interessant, weil viele bankübergreifende Apps nicht auf die Konten der Commerzbank zugreifen können.

Insgesamt lassen sich über die App bis zu fünf registrierte Konten verwalten. Auf Wunsch können Kunden einen Konto-Alarm einrichten, der bei Kontobewegungen ab 50 Euro ausgelöst wird.

Tipp: Per E-Mail oder Whatsapp können Sie direkt aus der Finanzübersicht Geld von Bekannten einfordern, wenn diese vergessen haben, den Anteil am Restaurant-Essen oder der gemeinsam gebuchten Ferienwohnung zu bezahlen.

Sparkasse

Auch die Sparkassen bieten eine eigene Banking-App an. Das Besondere: Neben den üblichen Banking-Funktionen, können Sparkassen-Kunden Geld an andere Handy-Besitzer schicken.

Mit der Funktion Kwitt brauchen Kunden für eine Überweisung nur die Handy-Nummer des Geldempfängers. Ist derjenige noch nicht bei Kwitt registriert, wird er auf eine Seite geleitet, auf der er seine IBAN eingeben muss. Im Anschluss wir das Geld direkt überwiesen.

Tipp: Kunden, die sich für die App Sparkasse+ entscheiden, können neben ihrem Sparkassenkonto auch die Konten anderer Banken mit der App verwalten. Die Plus-Version kostet einmalig 99 Cent.

ING-Diba

Die ING-Diba setzt auf mehrere Apps. Je nachdem, was die Kunden machen wollen, können sie so eine oder mehrere Apps des Bankhauses nutzen. Das hat den Vorteil, dass die einzelnen Apps nicht überfrachtet sind und vorsichtige Kunden keine überflüssigen Funktionen in ihrer installierten Anwendung haben.

ING-Diba bietet die Apps "Banking to go", die "Kontostand App" und "Banking & Brokerage" an.

Mit "Banking to go" lassen sich unterwegs Überweisungen tätigen, mit der "Kontostand App" der Kontostand abrufen – nicht nur von der ING-Diba, sondern von allen Banken. Der Vorteil der "Kontostand App": die App ist sehr sicher, da man mit ihr wirklich nur den aktuellen Saldo einsehen und keine Transaktionen tätigen kann. Anders sieht es mit der App "Banking & Brokerage" aus. Diese ist dazu gedacht, ING-Diba Konten und Depots vollumfänglich zu verwalten, also Überweisungen zu tätigen und Wertpapiere zu kaufen.

DKB

Auch die Banking-App der DKB bietet allerhand nützliche Funktionen. So lässt sich der aktuelle Kontostand des Girokontos, der Kreditkarte und des Depots abrufen. Überweisungen lassen sich unter anderem per Foto-Überweisung durchführen. Die Rechnung wird abfotografiert und die Daten automatisch in die App übertragen.

Auch gut: Per App lässt sich ein Barcode für Cash im Shop erstellen. Damit können Kunden in Geschäften zwischen 50 bis 300 Euro abheben.

Der Vorteil: So kann man sich Geld holen, selbst wenn man sein Portemonnaie vergessen hat. An der Kasse wird einfach der Code vom Smartphone abgescannt und das Geld ausgezahlt. Cash im Shop funktioniert bundesweit in 6.000 Geschäften, darunter in den Filialen von Real, Penny, Rewe, den Shops von Mobilcom-Debitel, den Drogeriemärkten von Budni und den Shops von Ludwig, Eckert, ON!Express, Adam’s und Barbarino.

Volks und Raiffeisenbanken

Auch die Volks- und Raiffeisenbanken bieten eine Banking-App mit umfassenden Services. So können Kunden ihren Kontostand abfragen, Überweisungen tätigen, Rechnungen fürs einfache Bezahlen einscannen und Geld per Smartphone verschicken. Und Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken können auch ihre Konten bei Fremdbanken in derselben App verwalten.

PSD- und Sparda-Banken

Sehr komfortabel sind auch die Apps dieser beiden Bankengruppen, die fast alle ein Girokonto ohne monatliche Grundgebühr anbieten. Die PSD-App ist multibankenfähig, das heißt: Es lassen sich auch die Kontostände andere Banken sehen oder Überweisungen von allen Konten tätigen.

Die Sparda-Banken bieten drei Apps an. Mit einer kann man nur den Kontostand erfragen, aber auch Konten weiterer Banken hinzufügen. Die Sparda-App erlaubt Fotoüberweisungen, die über die Sparda-Secure-App freigegeben werden.

Fintechs und Banken mit Mobile-Konten

Neben den bankenunabhängigen Apps und den bankeigenen Anwendungen gibt es tatsächlich Girokonten, die nur per Smartphone und Tablet zu verwalten sind. Teils handelt es sich dabei um Kontoangebote sogenannter Fintech-Startups, also junger Unternehmen aus dem Bereich der Finanz-Technologie.

N26

N26 ist der Star in der deutschen Fintech-Szene. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet und hat jetzt bereits 500.000 Kunden. Dabei war das Konzept von N26 völlig neu. Ein Konto, das ausschließlich mobil verwaltet wird. Inzwischen ist die Bank, die ihren Sitz in Berlin hat, europaweit und auch in den USA aktiv.

N26 bietet ein Gratis-Konto und das bezahlte Konto "N26 Black" an. Das kostet 5,90 Euro im Monat und enthält diverse Versicherungsleistungen, darunter Versicherungsschutz für Reisen ins Ausland sowie eine Diebstahlversicherung fürs Smartphone. Eine EC-Karte und eine Mastercard gibt es in beiden Kontomodellen. Der Dispozins liegt bei teuren 8,90 Prozent.

Neben den Transaktionen, die N26-Kunden per Online-Banking oder App durchführen können, bietet N26 auch die Option, alle Versicherungsverträge zentral über die App zu steuern. Zusätzlich bietet N26 inzwischen auch Ratenkredite an. Der Antrag erfolgt dabei ebenfalls komplett digital. Neben einer Schufa-Abfrage wertet N26 das Girokonto des Kredit-Interessenten aus, um eine Kreditentscheidung zu fällen. N26-Kontoinhaber können ebenfalls per Nachricht oder E-Mail Geld verschicken.

Nachteil bei N26: Es sind nur fünf Abhebungen am Geldautomaten pro Monat gratis möglich. Jede weitere Abhebung kostet zwei Euro. Dafür können Kunden aber per App in bundesweit 7.000 Supermärkten Geld abheben und Geld einzahlen.

Ebenfalls interessant: Es ist über die App auch möglich, Aktien zu kaufen und Geld auf Festgeldkonten zu bunkern. Im Bereich Festgeld arbeitet N26 mit Weltsparen zusammen, das europaweit Festgeldanlagen anbietet.

O2 Banking

Ebenfalls interessant ist das kostenlose Girokonto von O2 Banking. O2 funktioniert nach Angaben von O2 ohne Schufa-Prüfung. Zum Bezahlen und Geldabheben bekommen Kunden eine Mastercard. Geldabheben ist nur dreimal pro Monat gratis möglich, danach kostet jede Abhebung 2,99 Euro.

Wird das Geld knapp, können Kunden einen sogenannten Geldnotruf starten. Der kostet sechs Euro. Dafür bekommen Kunden dann 100 Euro ausbezahlt – ohne Schufaprüfung. Durch die Gebühr von sechs Euro entspricht das einem Zinssatz von unglaublichen 72 Prozent im Jahr. Ein gutes Geschäft für O2, ein schlechtes Geschäft für den klammen Kunden. Auch das O2-Konto lässt sich bequem per App steuern, Geld per Nachricht oder Mail versenden.

Eine Besonderheit: Kunden, die mit der Mastercard bezahlen, können sich extra Surfvolumen verdienen.

Tipp: Das Konto könnte für O2-Kunden interessant sein, die nicht regelmäßig Geld abheben wollen und einfach nur ein Zweitkonto brauchen.

Revolut

Das Konto und die App von Revolut richten sich an Kunden, die international leben und häufig Geld ins Ausland überweisen. Dabei verzichtet der Anbieter auf Aufschläge bei Wechselkurse. Die Konten werden gleichzeitig in Euro und Englischem Pfund geführt. Bei Überweisungen in Fremdwährungen sollen die Wechselkurse den Interbanken-Kursen entsprechen, zusätzliche Gebühren fallen nicht an.

Technisch funktioniert das so: Die Kunden führen in der App ein Konto in ihrer bevorzugten Währung und übertragen bei Bedarf Geld auf ein Unterkonto in einer anderen Währung. Von dort aus können sie dann kostenlos Geld auf ein Konto derselben Währung überweisen.

Gegründet wurde das britische Fintech 2015 von zwei ehemaligen Bankern. Revolut bietet ein Gratis-Konto mit kostenlosen Überweisungen in 25 Länder an. Allerdings können nur bis zu 200 Euro im Monat gebührenfrei mit der Revolut-Mastercard abgehoben werden. Kunden, die sich für das Premium-Konto entscheiden, bezahlen 6,99 Pfund im Monat und können dann bis zu 400 Euro gratis abheben. Hinzu kommt eine Auslandsreisekrankenversicherung sowie ein 24-Stunden-Service. Sobald der monatliche Maximalbetrag abgehoben ist, fallen pro Abhebung zwei Prozent des Abhebebetrags an Gebühren an.

Tipp: Revolut könnte sich als Zweitkonto für alle lohnen, die viel ins Ausland überweisen. Allerdings ist ein Großteil der Informationen bei Revolut auf Englisch. Ohne gute Englisch-Kenntnisse sollten Sie deshalb besser kein Revolut-Konto eröffnen.

Bankomo

Bankomo ist ein Service der Reisebank und richtet sich speziell an Menschen, die sich erst seit Kurzem oder nur vorübergehend in Deutschland aufhalten. Das Smartphone-Konto kostet 4,90 Euro im Monat. Im Preis enthalten ist eine Prepaid-Mastercard mit der an den Automaten der Reisebank kostenlos Geld abgehoben werden kann. Die App erlaubt das Abrufen des Kontostandes und das Durchführen von Überweisungen. Auch der schnelle Geld-Versand von Handy zu Handy ist möglich, wenn der Empfänger ebenfalls Bankomo-Kunde ist.

Tipp: Für 4,90 Euro im Monat bietet Bankomo wenig Leistung. N26 und Revolut haben dagegen auch ein Gratis-Konto im Angebot.

Yomo

Yomo ist die Reaktion der Sparkassen auf Anbieter wie N26 und Revolut. Yomo ist ein mobiles Gratis-Konto, das bei der örtlichen Sparkasse geführt wird.

Der Vorteil: Mit der im Konto enthaltenen Girocard können Yomo-Kunden an Automaten der Sparkassen gratis Geld abheben.

Der Nachteil des Regional-Prinzips: Je nach Sparkasse können wir Konten-Services unterschiedliche Kosten anfallen.

Das Yomo-Konto wird über die App verwaltet und erlaubt das Abrufen des Kontostandes und Überweisungen. Weitere Features sollen anhand des Nutzer-Bedarfs entwickelt werden.

1822 Mobile

Interessanter als Yomo scheint 1822 Mobile zu sein, das zur 1822 Direkt gehört. Hier bekommen Kunden zu ihrem Gratis-Konto eine Girocard und eine Visa-Karte hinzu. Mit der Girokarte können Kunden an den Sparkassen gratis Geld abheben, mit der Visa-Karte an Geldautomaten weltweit.

Die App erlaubt das Abrufen des Konto-Standes, das Durchführen von Überweisungen und das Anfordern von ausgelegtem Geld über Cashlink. Um Geld zurückzahlen zu können, bekommen Freunde einen Link zugeschickt, über den sie eine Lastschrift auslösen können.

Praktisch: Die App erlaubt auch die Einbindung von Fremdkonten.

Sicherheit beim Mobile-Banking

Kunden, die sich fürs Mobile-Banking entscheiden, sollten sich darüber im Klaren sein, dass es keine absolute Sicherheit geben kann. Zwar hat es bislang in Deutschland keinen großangelegten Angriff auf Banking-Apps gegeben, das heißt aber nicht, dass die Anwendungen hundertprozentig sicher sind.

Die Universität Erlangen hat erst im November 2017 Sicherheitslücken in insgesamt 31 Banking-Apps öffentlich gemacht. Die Sicherheitslecks betrafen Apps der Commerzbank, der Stadtsparkassen, von Comdirect und der Fidor-Bank. Ein Angriff war möglich, wenn die Kunden Banking-App und Tan-App auf demselben Gerät installiert hatten. In dem Fall konnten die Forscher die App nicht nur unerlaubt nutzen, sondern auch kopieren und TANs an andere Geräte verschicken.

Somit wäre es theoretisch möglich gewesen, die gehackten Konten leerzuräumen. Bankkunden sollten sich also gut überlegen, welche Apps sie wirklich auf ihrem Smartphone installieren wollen. Möglicherweise ist es sicherer, die Banking-App auf einem Tablet zu installieren und eine etwaige TAN-App auf dem Smartphone.

Software aktualisieren

Grundsätzlich sollten Smartphone-Nutzer darauf achten, Updates des Betriebssystems und der diversen Apps möglichst umgehend durchzuführen. Manchmal geht es bei den Aktualisierungen nur um eine Verbesserung der Anwendungen – oft sind Aktualisierungen aber sicherheitsrelevant.

Und je mehr sensible Daten auf Smartphones gespeichert sind, umso interessanter werden die Geräte auch für Diebe und Hacker. Aktualisieren Sie nach Möglichkeit also alle Anwendungen regelmäßig, insbesondere natürlich Finanz-Apps und Anwendungen, bei denen Kontoinformationen hinterlegt sind. Zusätzlich empfiehlt es sich, eine Virensoftware auf dem Smartphone zu installieren. Davon ausgenommen sind iPhones, da Apple sich selbst um den Virenschutz kümmert.

Sicher vor praktisch

Smartphones enthalten normalerweise sehr viel Persönliches. Neben Fotos sind auf den kleinen Minicomputern meist private Nachrichten, der Browser-Verlauf und auch die E-Mail-Konten gespeichert. Wer Wert auf seine Privatsphäre legt, sollte deshalb unbedingt einen Sperrbildschirm verwenden, und überall Passwörter und PINS vorschalten, wo es möglich ist. Das Speichern von Passwörtern ist zwar praktisch, kann aber gefährlich sein, sobald sich jemand Zugang zum Gerät verschafft.

Wenn sich das Smartphone auch per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck entsperren lässt, sollten Sie diese Funktion nutzen. Das gilt auch fürs Online-Banking. Je sicherer, umso besser, selbst wenn die Bequemlichkeit darunter leidet.

Mobile Zahlsysteme statt Banking-App

Wer nicht gleich seine ganzen Finanzen per Smartphone verwalten möchte, kann stattdessen auch erst einmal Smartphone-Bezahlsysteme ausprobieren. Paypal und das von diversen deutschen Banken getragene Paydirekt gibt es auch als App. So lässt sich das Bezahlen und Überweisen per Smartphone ganz gut einüben.

Es gibt zwar auch verschiedene Bezahlsysteme, die es erlauben, Handys zum Bezahlen an der Kasse zu verwenden. Das funktioniert per NFC, die so genannte Near Field Communication. Allerdings hat sich noch kein Bezahlsystem wirklich durchgesetzt. Angeboten wird das Bezahlen per Handy beispielsweise von Vodafone und der Deutschen Bank. Diverse Einzelhändler haben zudem Apps mit Bezahlfunktion im Programm.

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Biallo-Spezialistin rund um das Thema Mobilfunk. LTE, NFC, UMTS - sie weiß, was diese Abkürzungen bedeuten und wann sie für unsere Leser wichtig sind. Nach ihrem Studium der Publizistik hat sie sich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Caroline Benzel arbeitet für Print- und Online-Medien sowie fürs öffentlich-rechtliche Fernsehen.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de