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Auf einen Blick
  • Die an der Cash Group beteiligten Privatbanken betreiben zusammen 9.000 der insgesamt 60.000 Geldautomaten in Deutschland.
  • Ist Ihre Bank auch Mitglied in der Cash Group, können Sie an all diesen Geldautomaten mit der Girocard kostenlos Geld abheben.
  • Gerade in Städten sollte so eine zuverlässige Bargeldversorgung gesichert sein.
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In den vergangenen Jahren haben immer mehr Banken und Sparkassen eine Gebühr fürs Geldabheben eingeführt – auch, wenn der Kunde die eigenen Automaten nutzt. Anders bei der Cash Group: Ist Ihre Bank dem Verbund angeschlossen, können Sie an rund 9.000 Geldautomaten der Partnerbanken Bargeld ziehen. Nur die Sparkassen und die Volks- und Raiffeisenbanken unterhalten ein noch größeres Netz an Geldautomaten. Doch welche Banken gehören der Cash Group eigentlich an und wie finden Sie einen Cash Group Geldautomaten?

 

Was ist die Cash Group?

Die Cash Group ist ein 1998 gegründeter Zusammenschluss mehrerer deutschen Privatbanken. Das Ziel: Kundinnen und Kunden kostenlose Bargeldabhebungen mit der Girocard (Debitkarte) an den Geldautomaten der Partnerbanken zu ermöglichen. Seitdem können Verbraucher, deren Bank dem Verbund angeschlossen ist, kostenfrei Geld abheben. Außerdem können Sie an den rund 1.200 Shell-Tankstellen sich kostenfrei Bargeld aus der Kasse geben lassen.

Auslöser für die Gründung waren ironischerweise die Sparkassen. Es war eine Antwort auf die Kündigung der Höchstentgeltvereinbarung durch die Sparkassen-Finanzgruppe 1997. Damit wollten die Sparkassen eine Erhöhung der Entgelte durchsetzen.

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Welche Banken gehören zur Cash Group?

Aktuell gehören nur noch vier Banken mit ihren Tochterunternehmen der Cash Group an. Nämlich die Deutsche Bank, Commerzbank, Hypovereinsbank und Postbank. Auch Kunden der Norisbank oder Comdirect können dadurch an den Geldautomaten der Cash Group kostenlos Bargeld abheben. Noch vor einigen Jahren waren deutlich mehr Banken im Verbund. Aber im Zuge der Pleite der Dresdner Bank wurden Institute entweder abgewickelt oder sie wechselten zum Konkurrenz-Verbund Cashpool.

 

Woran erkennen Sie einen Cash Group Geldautomaten?

Damit Sie als Kunde einer Bank mit Cash Group-Anbindung wirklich kostenlos Bargeld abheben können, müssen Sie die zugehörigen Geldautomaten erkennen. Denn wenn Sie versehentlich einen anderen Automaten wählen, kann das schnell teuer werden. Achten Sie deshalb immer auf das Logo der Cash Group, welches am Automaten angebracht sein sollte. Zudem empfehlen wir, dass Sie die Mitteilungen auf dem Bildschirm genau verfolgen. Werden dort Gebühren aufgelistet, nutzen Sie vermutlich den falschen Geldautomaten.

Cash Group Logo
Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch unsere Studie zu versteckten Bankgebühren. Auf diese sollten Sie vor allem achten, wenn Sie Ihr Girokonto wechseln und sich für ein kostenloses Girokonto entscheiden.

 

Die Cash Group Geldautomaten – so finden Sie einen

Doch wie können Sie nun einen Cash Group-Geldautomaten in Ihrer Nähe finden? Ganz einfach: Auf der Webseite der Cash Group gibt es eine zugegen etwas angestaubte Geldautomatensuche. Eine bessere Alternative ist die Geldautomatensuche der Norisbank. Sie geben einfach Ihre Adresse oder Postleitzahl ein und schon werden Ihnen die Automaten in Ihrer Nähe angezeigt. Es gibt auch diverse Mobile-Apps von Drittanbietern. Doch bei einem Blick auf die Bewertungen stellt man fest: Wirklich bedienerfreundlich sind sie nicht. Wer unterwegs die Geldautomaten checken möchte, sollte daher auf Google-Maps setzen.

Viele Banken geben anstelle einer Girocard auch eine Kreditkarte aus. Wir erklären in einem weiteren Ratgeber, was der Unterschied zwischen einer Debitkarte und einer Kreditkarte ist. 




Über den Autor Kevin Schwarzinger
Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.
  Kevin Schwarzinger