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  • Nur auf biallo.de finden Sie aktuell noch 30 kostenlose Girokonten. Wir stellen Ihnen die besten Gratis-Konten vor.

  • Zudem zeigen wir Ihnen alle kostenlosen Konten, die zusätzlich eine Prämie anbieten.

  • In den vergangenen Jahren haben etliche Geldhäuser ihre Kontogebühren erhöht. Dank neuestem BGH-Urteil können viele Bankkunden zu Unrecht berechnete Gebühren zurückfordern.
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Monat für Monat durchsuchen wir die Preis- und Leistungsverzeichnisse und Websites von knapp 1.300 Banken und Sparkassen, um die Preise für Sie aktuell zu halten. Zum Vergleich: Die Stiftung Warentest kam zuletzt auf rund 20 Konten, die nichts kosten. Das liegt einfach daran, da sie sich nur 130 Banken und deren Preise und Gebühren ansieht.

 

Diese Bedingungen muss ein kostenloses Konto erfüllen

Die Verbraucherschützer haben schon vor Jahren vier Bedingungen genannt, die alle (!!!) erfüllt sein müssen, damit eine Bank mit einem "kostenlosen" Konto werben kann. Diese sind:

  • Keine monatliche Grundgebühr
  • Kein bestimmter Geldeingang in Euro, damit die monatliche Grundgebühr entfällt
  • Keine Kosten für die Girocard (EC-Karte)
  • Keine Kosten für Überweisungen

Übrigens: Das Landesgericht Düsseldorf untersagte einer Sparda-Bank aus Nordrhein-Westfalen die Werbung mit einem kostenlosen Girokonto, da das Institut für die Girokarte eine Gebühr verlangte (Az.: 38 O 68/16).

Es gibt sogar noch mehr als 40 solcher Konten, bei denen die Bank keine Monatsgebühr erhebt, wenn ein bestimmter Geldeingang regelmäßig kommt. Oder die nur die Girocard einmal im Jahr in Rechnung stellt. Oder, oder, oder. Die gesamte Übersicht finden Sie in unserem Ratgeber über Girokonten ohne Gebühren.

BGH-Urteil: Wir prüfen Ihren Anspruch – kostenlos!

Dann sollten Sie wissen, dass der Bundesgerichtshof in seinem jüngsten Urteil (BGH AZ.: XI ZR 26/20) feststellte, dass Banken ihre AGBs nicht einfach einseitig und ohne Ihre Zustimmung ändern können. Was Sie tun müssen, um die neuen Kontoführungsgebühren von Ihrer Bank zurückzuverlangen, das lesen Sie hier: Banken müssen Geld zurückzahlen: Wir prüfen Ihren Anspruch – kostenlos!

 

Die besten kostenlosen Girokonten 

Bevor wir alle kostenlosen Konten im Einzelnen präsentieren, wollen wir Ihnen drei Konten vorstellen, die die meisten Sympathien bei Biallo & Team haben. Fast alle unsere Mitarbeiter nutzen eines der drei nachfolgenden Konten und haben damit beste Erfahrungen gemacht.

DKB

Das DKB Cash-Konto ist bei uns das beliebteste und im Girokonto-Vergleich mit der Bestwertung von fünf Punkten vertreten. Kostenlos sind das gesamte Banking sowie die Giro- und Kreditkarten. Der Dispozins gehört bundesweit stets zu den niedrigsten Sätzen. Die Bargeldversorgung ist weltweit kostenlos über die Kreditkarte, wenn monatlich mindestens 700 Euro oder mehr aufs Konto fließen. Google Pay und Apple Pay runden das Angebot ab.

ING Bank

Das Girokonto der ING (früher Ing DiBa) ist erst ab einem Geldeingang von 700 Euro kostenlos. Aber so viel haben die meisten Leute, zumal dieses Konto ja auch als Gemeinschaftskonto geführt werden kann und zwei Personen auf diesen Betrag kommen müssen. Gratis sind nicht nur das gesamte Banking sowie zwei Giro- und Kreditkarten. Die Bargeldversorgung ist über die Visakarte in der gesamten Eurozone kostenlos. Dispo-, Raten- und Autokredit der ING sind sehr günstig. Das Gleiche gilt für die Baufinanzierung der ING. Wer Geld anlegen will, erhält ein kostenloses Depot, viele ETFs und einen Robo-Advisor. Also: Tolles Banking und alles aus einer Hand.

HVB

Das Pluskonto der Hypovereinsbank kann sowohl über die Filiale als auch online geführt werden. Wir kennen keine andere Bank, die eine Null-Euro-Garantie für fünf Jahre gibt. Auch der Dispozins ist mit aktuell 2,66 Prozent deutlich niedriger als bei der DKB oder ING. Damit kommt das HVB-Konto in unserem Girokonto-Test auf eine Bewertung von fünf Sternen. Kleiner Wertmutstropfen für Nutzer eines Android-Smartphones: Bisher bietet die Hypovereinsbank lediglich Apple Pay an.

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Kostenlose Online-Konten im Vergleich

Bei den folgenden Konten handelt es sich um Onlinekonten, die ausschließlich über das Internet geführt werden. Es gibt keine Niederlassungen mit Service vor Ort. Der Kundenkontakt erfolgt ausschließlich über die Webseite, per Mail oder Chat. Die daraus resultierenden niedrigeren Kosten im Vergleich zu den Sparkassen oder Genossenschaftsbanken geben die Direktbanken in Form von besonders attraktiven Konditionen an ihre Kunden weiter.

In der nachfolgenden Übersicht sehen Sie die besten Onlinekonten, sortiert nach der aktuellen Bewertung von biallo.de. Alle Details zu diesen Konten finden sich in unserem Girokonto-Vergleich. In der Detail-Info jeder Bank sehen Sie auch, wie die Bewertung zustandekommt.

Bank

Apple oder Google Pay

Dispozins in %

Biallo-Testnote

Hypovereinsbank Apple Pay 2,66 5,0

DKB

Google Pay, Apple Pay

6,65

5,0

Meine Bank Google Pay, Apple Pay 7,25 5,0
1822direkt Google Pay, Apple Pay 7,17 5,0
 C24 Google Pay, Apple Pay  6,99 4,9
Edekabank1 Apple Pay 7,34 4,9
Evangelische Bank Apple Pay 7,00 ---
Tomorrow 4 Google Pay, Apple Pay Kein Dispo 4,8
Openbank

Google Pay, Apple Pay

Kein Dispo

4,8

Klarna2 Google Pay, Apple Pay Kein Dispo 4,8
Vivid Google Pay, Apple Pay Kein Dispo 4,8
Fidor3 Apple Pay, per Android: Fidor Pay 8,50 4,7
N26 Google Pay, Apple Pay 8,90 4,7

1 Nur für Mitarbeiter*innen der EDEKA-Gruppe.

2 Aktuell nur für Klarna-Stammkunden erhältlich. Klarna plant, dieses Konto nach einer Testphase sukzessive allen Kunden anzubieten.

3 Bei mehr als zehn Transaktionen pro Monat kostenlos, sonst 5,00 Euro mtl. Grundgebühr.

4 Ab Oktober 2021 für Neukunden nicht mehr gebührenfrei. Bei Kontoeröffnung bis 30. September 2021 bekommen Sie nach wie vor ein Gratis-Girokonto.

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Kostenlose Girokonten mit Prämien im Vergleich

In der nachfolgenden Übersicht zeigen wir Ihnen die Banken, die einen Wechsel zu ihrem kostenlosen Konto mit einer einmaligen Willkommens-Prämie belohnen, oder die Ihnen als Kontoinhaber eine Prämie geben, wenn sie das Konto weiterempfehlen.

Da diese Prämie aber nur einmalig gezahlt wird, sollten Sie nur dann zu diesem Girokonto wechseln, wenn Sie von diesem Angebot wirklich überzeugt sind.

Bank

Prämie

Bedingung

1822direkt

Bis zu 125 €
 
Max.100 €

Neukundenprämie bei Eröffnung eines 1822Mobile, Girokonto Klassik oder Girokonto Premium 

Prämie für eine erfolgreiche Weiterempfehlung

DKB

30 € Einkaufsgutschein / 30 € Geldprämie als Gutschrift aufs Konto

Erfolgreiche Weiterempfehlung

PSD Bank München

75 €

Freundschaftswerbung / "Herbstbonus" bis 02.11.2021

PSD Bank Nürnberg

85 €

100 €

Startguthaben bei regelmäßigem Geldeingang

Freundschaftswerbung

Sparda-Bank Hessen

1.000 Freudepunkte


Weitere Freudepunkte

Neukundenprämie, die einem Wert von 10 € entspricht und an ausgewählte soziale Projekte in Hessen gespendet wird

Bei erfolgreicher Weiterempfehlung im Wert von 25 €

Vivid Bis zu 25% Cashback auf Einkäufe plus 40€ Willkommensbonus Erfolgreiche Weiterempfehlung
 

Kostenlose Konten überregionaler Filialbanken

Die folgenden überregionalen Banken bieten neben einem kostenlosen Girokonto auch eine Filiale vor Ort in vielen deutschen Städten an. Dies ist besonders bemerkenswert, da ein Filialnetz natürlich hohe Kosten verursacht, die über die Produkte erwirtschaftet werden müssen. Immer mehr Banken schließen aktuell Niederlassungen, um die Kosten weiter zu senken. Oder sie wandeln bestehende Filialen in Selbst-Bedienungs-Center um.

Diese Gratis-Konten können Sie in der Filiale und natürlich auch online führen. Das heißt: Sie können sich bei speziellen Fragen oder Problemen von den Mitarbeitern in der Filiale helfen lassen, den Kontoauszugsdrucker nutzen oder Überweisungen im SB-Bereich vornehmen.

Bank / Konto

Apple oder Google Pay

Dispozins in %

Biallo-Testnote

Hypovereinsbank Apple Pay 2,66 5,0
Santander Apple Pay, Google Pay 8,05 4,8
Ziraat Bank1 --- 9,50 4,7

1 Kombikonto (Tagesgeld- und Girokonto); Zinssatz für Guthaben: aktuell 0,10 Prozent im Jahr.

 

Kostenlose Konten regionaler Banken – sortiert nach PLZ

In der nachfolgenden Übersicht präsentieren wir Ihnen Banken mit kostenlosen Konten, die in verschiedenen Regionen Deutschlands zu Hause sind. Damit Sie sich leichter orientieren können, haben wir sie nach Postleitzahlen (PLZ) sortiert. 

Die PSD-Banken sehen sich zwar als Direktbanken, aber mit Beratung vor Ort. Das heißt: Sie haben immer auch die Möglichkeit, Ihre Bankgeschäfte in der Filiale selbst zu erledigen und sich dort helfen zu lassen. 

Die Sparda-Banken decken wie die PSD-Banken immer ein größeres Gebiet ab, während die Volks- und Raiffeisenbanken in der jeweiligen Region mit mehreren Filialen ein relativ dichtes Filialnetz aufweisen.

Bank

Apple oder Google Pay

Dispozins in %

Biallo-Testnote

Volksbank BraWo (Braunschweig / Wolfsburg)

Apple Pay

8,99

4,7

Volksbank Brandoberndorf

Apple Pay

8,00

4,9

PSD Rhein Ruhr Apple Pay 7,53 4,9
Bank im Bistum Essen Apple Pay, Google Pay 6,71 4,8

PSD Bank Hessen Thüringen

Apple Pay

7,25

4,9

Volksbank Dreieich

Apple Pay, Google Pay

9,49

4,8

Sparda Bank Hessen

---

9,50

4,7

Raiffeisenbank im Hochtaunus (Meine Bank)

Apple Pay, Google Pay

7,25

5,0

PSD Nürnberg

Apple Pay

4,99

4,9

PSD München Apple Pay 7,50 4,9

VR-Bank Niederbayern-Oberpfalz (Meine Bank)

Apple Pay

6,84

4,9

1 Ab 01.06.2021 mit 6,00 € mtl. Grundgebühr nicht mehr kostenlos.

 

Kostenlose Girokonten für Freiberufler und Selbstständige

Einige Banken, aber vor allem Fintechs, werben mit kostenlosen Girokonten um neue Kunden. Bis auf Fyrst, eine Marke der Postbank, sind alle relativ teuer bei Bargeldein- und -auszahlungen und daher für Geschäfte mit Kassenbetrieb eher ungeeignet.

 Bank

Kostenlose Buchungsposten 

Bargeldaus- und einzahlungen

Finom 50 im Monat, dann 0,20 €

Einzahlungen nicht verfügbar,
Auszahlungen (Abhebelimit 10.000 €): 2,00 € mit der Visa Business-Debitkarte

Fyrst

50 im Monat

Bargeldauszahlungen bis 10.000 € mit der Fyrst Card an der Cash Group teilnehmenden Kreditinstituten frei, Einzahlungen bei der Postbank frei

Kontist

unbegrenzt

Einzahlungen nicht verfügbar,
Auszahlungen: 2,00 € mit der Visa Business-Debitkarte

N26

unbegrenzt

Einzahlungen: 100 Freiposten, dann 1,50 % Gebühr
Auszahlungen: 3 Abhebungen p. M. frei, dann 2,00 € pro Abhebung

Revolut

5 frei, dann 0,20 €

Einzahlungen: k. A.
Auszahlungen: bis zu 200 € p. M. kostenfrei, dann 2,00 %


 

Diese Banken bieten kein kostenloses Konto mehr an

ING

Die ING hat im Februar 2020 ihre Bedingungen für das Girokonto geändert. Seitdem setzt sie einen monatlichen Geldeingang in Höhe von mindestens 700 Euro voraus. Kommt der nicht, werden 4,90 Euro fällig. Dennoch ist dieses Konto eines der besten in ganz Deutschland und wird von uns mit 5,0 Sternen bewertet. Denn es gibt zwei kostenlose Girocards, zwei kostenlose Visakarten, das gesamte Banking ist gratis genauso wie die Bargeldversorgung in der Eurozone. Apple- und Google-Pay wird angeboten. Und die App ist auch super. 

Warum hat die ING die Bedingungen geändert? 

Bei der ING gab und gibt es eine beträchtliche Anzahl von Leuten, die das gebührenfreie Konto nur wegen der kostenlosen Bargeldversorgung in der Eurozone abgeschlossen haben und das alte Konto bei ihrer Bank oder Sparkasse weiter nutzen. Jede Bargeldabhebung mit der Visakarte kostet die ING knapp zwei Euro, die sie für Ihre Kunden übernimmt. Und da ist es – verständlicherweise – nicht einzusehen, warum sie das für Leute tun soll, die nur das ausnutzen, ohne der Bank Gelegenheit zu geben, mit diesen Kunden Geld zu verdienen.

Commerzbank und Comdirect

Die Commerzbank wirbt nach wie vor mit dem Slogan "Kostenloses Girokonto" auf ihrer Website.

Sie ist aber auch so fair, dass sie die Bedingung für die Gebührenfreiheit gleich gut lesbar dazu setzt: Bei einem Mindestgeldeingang von 700 Euro im Monat, sonst 9,90 Euro. 

Erfüllt man diese Bedingung, kann man sich nicht nur über ein hervorragendes Girokonto freuen, sondern man erhält nach drei Monaten noch eine Eröffnungsprämie von 50 Euro. Da sie im Vergleich zur ING oder DKB jedoch einen höheren Dispozins erheben und auch die kostenlose Bargeldversorgung etwas schlechter ist, kommt die Commerzbank bei uns nur auf 4,7 von 5,0 Sternen, womit sie aber immer noch zu den Top-Konten zählt. Vor allem auch, weil sie bundesweit mit Filialen vor Ort präsent ist und man sich bei Problemen persönlich helfen lassen kann.

Seit 01. März 2021 verhängte auch die zur Commerzbank zugehörige Comdirect ihrem Girokonto ein Preisschild. Demnach ist das Comdirect-Girokonto nur mit der Erfüllung folgender Bedingungen kostenlos: monatlicher Geldeingang von 700 Euro, drei Zahlungen via Bank-, Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay beziehungsweise mindestens eine Wertpapiertransaktion. Ansonsten fallen Kontoführungsgebühren in Höhe von 4,90 Euro pro Monat an.

Mehr Details zu den "neuen" Kontogebühren der Commerzbank lesen Sie hier: Commerzbank verwirrt ihre Kunden

Consorsbank

Auch die Consorsbank schaffte ihr bedingungslos kostenloses Girokonto ab. Seit 27. März 2021 fallen für Neukunden nur dann keine Kontoführungsgebühren an, wenn pro Monat 700 Euro Geld auf das Konto eingehen. Anderenfalls werden monatlich vier Euro fällig. 

Sparkassen

Die Sparkassen bieten schon länger kein echtes kostenloses Girokonto nach den strengen Vorgaben der Verbraucherschützer mehr an. Die letzte, die es aufgab, war die Kreissparkasse Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen. Sie gab zum 1. Oktober 2019 nach 70 Jahren ohne Gebühren ihr Gratiskonto auf und nahm fortan fünf Euro pro Monat für das private Konto. 

Dennoch gibt es einige Sparkassen, bei denen das Onlinekonto so gut wie nichts kostet. Die Ostsee Sparkasse in Rostock hat ein tolles Onlinekonto ohne Grundgebühr. Nur die Überweisung kostet zehn Cent. Die Raiffeisenbank Wimsheim-Mönsheim stellt nur die Girocard mit sieben Euro pro Jahr in Rechnung. Die Kreissparkasse Ludwigsburg macht es ähnlich: Null Euro Grundgebühr, nur zehn Euro jährlich für die Girocard. Die Sparkasse Karlsruhe verlangt gar nichts außer einem Geldeingang von 1.500 Euro im Monat. Super ist auch das GiroOnline-Konto der Bezirkssparkasse Reichenau, das nichts kostet, solange 500 Euro regelmäßig eingehen. Wenn nicht, werden 2,50 Euro fällig. Das ist ja auch nicht die Welt.

Postbank

Auch die Postbank hat ein (fast) kostenloses Konto. Das Premiumkonto gibt es gratis, also ohne monatliche Grundgebühr, mit gebührenfreier Kreditkarte zum Aussuchen und kostenloser Bargeldversorgung in der gesamten Eurozone. Bedingung: ein monatlicher Geldeingang von 3.000 Euro. Wer die nicht hat, zahlt 10,90 Euro im Monat. 

Deutsche Bank 

Die Deutsche Bank hat definitiv kein kostenloses und auch kein fast kostenloses Konto. Das sogenannte AktivKonto kostet aktuell 6,90 Euro im Monat und im Preis von 13,90 Euro des Premiumkontos sind bis zu zwei kostenlose goldene Kreditkarten enthalten.

Targobank

Die Targobank ist auch für Leute mit schmalem Geldbeutel eine Empfehlung. Denn wenn man allein oder mit seinem Partner zusammen einen monatlichen Geldeingang von 600 Euro vorweisen kann, kostet das Konto nichts. Und wenn nicht? Dann sind 3,95 Euro auch nicht viel Geld. 

Norisbank

Die Norisbank verlangt seit dem 27. Januar 2021 einen monatlichen Mindestgeldeingang von 500 Euro. Diesen allerdings nur von Neukunden. Kommt dieser nicht, werden 3,90 Euro Monatsgebühr fällig – was sich bei den Vorteilen, die das Top-Girokonto der Norisbank ansonsten bietet, auch noch im Rahmen hält.

 

In vier Schritten ein kostenloses Girokonto eröffnen

  • Der Kunde beantragt ein Konto bei der neuen Bank A.
  • Diese hat nun zwei Arbeitstage Zeit, um zum bisherigen Kreditinstitut B Kontakt aufzunehmen.
  • Bank B ist nun in der Pflicht, innerhalb von fünf Geschäftstagen eine Liste mit allen Überweisungen, Daueraufträgen und Lastschriften an den Kunden und die neue Bank zu senden.
  • Bank A hat ab jetzt fünf Tage Zeit, das Konto einzurichten. Der Kontowechsel sollte nach zwölf Arbeitstagen erledigt sein.

Übrigens: Kosten für den Wechselservice sind nur bei einer vorherigen Vereinbarung zulässig. Leistungen wie die Übermittlung von Daten an das neue Kreditinstitut sollten gratis sein.

Banken und Sparkassen drehen auch weiter an der Gebührenschraube ihrer Konten. Die primären Gründe dafür sind:

  • Trotz Niedrig- und Negativzinsen wird hierzulande immer noch viel gespart und diese Einlagen bescheren Banken und Sparkassen mehr Verwaltungsaufwand, als sie über Zinsen für Kredite einnehmen können.

  • Für diese Spareinlagen zahlen Banken unter anderem einen sogenannten Einlagenzins von minus 0,50 Prozent an die Europäische Zentralbank (EZB). Die dadurch entstehenden Kosten versuchen viele Geldhäuser letztlich an ihre Kunden weiterzugeben.

Über den Autor Horst Biallo
Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.
  Horst Biallo
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