Produktcheck Tagesgeld Advanzia

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
08.05.2017
Auf einen Blick

Mit 1,0 Prozent ermöglicht Advanzia angesichts der gegenwärtigen Marktphase einen Spitzenzins. Das Tagesgeld der Luxemburger im Check:

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Merkmale

Advanzia stammt aus Luxemburg und ist am deutschen Markt mit zwei Produkten aktiv: Mastercard-Kreditkarte und Tagesgeld. Die Direktbank ist damit schlank aufgestellt und muss hierzulande kein teures Filialnetz unterhalten. Das wirkt sich positiv auf die Konditionen für Verbraucher aus. Eine weitere Bankverbindung ist jedoch aufgrund der eingeschränkten Produktpalette nötig. So müssen etwa Ein- und Auszahlung auf das Advanzia-Tagesgeld-Konto über ein anderes Konto erfolgen. Im günstigsten Fall geschieht das über ein kostenloses Girokonto einer Direktbank. Die Vor- und Nachteile des Advanzia-Tagesgelds im Überblick:

Stärken

Besonders augenfällig ist der Zinssatz. Zum Betrachtungszeitpunkt belegt das Tagesgeld der Luxemburger Platz eins im Tagesgeld-Vergleich von biallo.de. Bis zum 28.06.2017 sind 1,0 Prozent Zinsen garantiert. Die Zinsgutschrift des kostenlosen Tagesgelds erfolgt monatlich. Außerdem punktet die Offerte mit einer starken Einlagensicherung. Denn Luxemburg gilt als einer der zahlungssichersten Staaten der Welt und wird von Standard & Poor´s mit der Höchstnote AAA bewertet. Bei der maximal möglichen Anlagesumme zeigt sich Advanzia großzügig – bis zu eine Million Euro können Anleger mitbringen.

Schwächen

Der hohe Zinssatz ist – wie erwähnt – zeitlich befristet. Nach Ablauf der Frist wird man vom Neu- zum Bestandskunden. Letztere erhalten gegenwärtig immerhin noch 0,5 Prozent und damit immer noch wesentlich mehr als der Marktdurchschnitt. Ebenfalls nachteilig ist die relativ hohe Mindesteinlage von 5.000 Euro. Für Salden unter dieser Schwelle gibt es keine Verzinsung. Da die Bank ihren Sitz in Luxemburg hat, ist die Einrichtung eines Freistellungsauftrags nicht möglich. Zinserträge werden an das zuständige Finanzamt gemeldet. Somit werden keine Steuern abgeführt.

Wettbewerber

Zwei deutsche Institute bieten ebenfalls attraktive Neukunden-Angebote mit längerer Garantiezeit. Dafür sind die Zinsen mit 0,8 bei Consorsbank und 0,75 Prozent bei ING-Diba etwas niedriger als bei Advanzia.

Fazit: Einlagensicherung auf Weltniveau, hoher Neukundenzins – das Angebot ist ideal für Zinshopper, die mindestens 5.000 Euro attraktiv parken möchten. Einziger Wermutstropfen: Bereits Ende Juni 2017 sinkt der Zins spürbar.

Bewertung
Tagesgeld Advanzia
Zinsen (60 Prozent) Zinshöhe (50%) 5.0 Zinsstabilität Rückschau (50%) 5.0 5.0
Sicherheit (15 Prozent) Sicherheit (100%) 4.0 4.0
Nebenbedingungen (15 Prozent) Rahmenbedingungen (50%) 5.0 Mindest-/Höchstanlage (35%) 2.0 Aktionszeitraum (15%) 3.0 3.7
Service (10 Prozent) Kommunikationswege (30%) 3.0 Kontoeröffnung (70%) 4.0 3.7
Gesamtbewertung (Bestnote: 5 Sterne) 4.5
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de