Einlagensicherung: So sicher ist Ihr Geld

Ratgeber Einlagensicherung: So sicher ist Ihr Geld

von biallo.de
21.01.2019
Auf einen Blick
  • Die Einlagensicherung stellt in Deutschland eine Art Sicherheitsnetz dar, wenn es zu einer Bankenpleite kommen sollte. Hier greift gleich ein doppeltes System:
  • Die gesetzliche Einlagensicherung, die Ihr Guthaben auf Girokonten, Ihre Sparkonten, sowie Tagesgeldkonten und Festgeldkonten bis zu 100.000 Euro schützt.
  • Und der Einlagensicherungsfonds, der von insgesamt 160 Banken in Deutschland getragen wird.

  • Die EU-Länder arbeiten derzeit ein Konzept für eine europäische Einlagensicherung (EDIS) aus. Von Seiten der Bundesregierung regt sich allerdings Widerstand.
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Einlagensicherung und Entschädigung: Doppelte Absicherung schützt Ihr Vermögen

Grundsätzlich gilt: Spareinlagen sind innerhalb der Europäischen Union bis zu einer Höhe von 100.000 Euro gesetzlich garantiert. Das bedeutet allerdings nicht, dass es eine einheitliche europäische Einlagensicherung gibt. Der Anlegerschutz ist nach wie vor national organisiert. Sprich: Gerät eine Bank in Schieflage, garantiert der jeweilige Staat, dass Anleger entsprechend entschädigt werden – bis eben zu diesen 100.000 Euro.

Wer sein Geld bei einer deutschen Bank sein Geld parkt, ist in vielen Fällen in zweifacher Hinsicht abgesichert. Neben der gesetzlichen Einlagensicherung gibt es zusätzlich den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken angeschlossen, was eine Absicherung in Millionenhöhe je Kunde bedeutet.

Die folgende Grafik zeigt Ihnen vereinfacht die Funktionsweise der Einlagensicherung in Deutschland:

Die gesetzliche Einlagensicherung

Im ersten Schritt sorgt die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) für Sicherheit. Sie ist für deutsche Privatbanken zuständig. Über die gesetzliche Einlagensicherung ist Guthaben auf Ihrem GirokontoSparbuch, sowie Tagesgeld und Festgeld geschützt. Außerdem fallen noch auf den Namen lautende Sparbriefe und Namensschuldverschreibungen unter den Anlegerschutz. Nicht geschützt werden hingegen Verbindlichkeiten, über die eine Bank Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie Inhaberschuldverschreibungen und Inhabereinlagenzertifikate. 

Wie bereits erwähnt sind mindestens 100.000 Euro pro Kunde und Bank über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Diese Summe haben Sie als Bankkunde also sicher, wenn es zu einer Bankenpleite kommen sollte. Das ist in Paragraf 7 Absatz 2 Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) geregelt.

Dieser besagt, dass die Entschädigung im Rahmen der Obergrenze von 100.000 Euro auch Ansprüche auf Zinsen umfasst. Diese Ansprüche entstehen ab dem Eintritt des Entschädigungsfalles bis zur Rückzahlung der Verbindlichkeiten, längstens bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.

Neben der gesetzlichen Einlagensicherung gibt es noch den Einlagensicherungsfonds, der Ihre Einlagen über die gesetzliche Summe hinaus absichert. Er wird von etwa 150 Banken getragen.

Die Höhe des Sicherungsschutzes durch den Einlagensicherungsfonds

Die Sicherungsgrenze bildet die Höchstgrenze der Absicherung für die Einlagen des einzelnen Kunden bei einer Bank. Die Sicherungsgrenze entspricht pro Kunde 20 Prozent der Eigenmittel der jeweiligen Bank. Sofern die gesamten Einlagen eines Kunden nicht über dieser Grenze liegen, sind sie vollständig gesichert.

"Das Mindesteigenkapital einer Bank liegt in Deutschland bei 5 Millionen Euro. In diesem Fall wären also bereits pro Kunde eine Million Euro geschützt. In den meisten Fällen ist dieser Betrag aber deutlich höher. So liegt die durchschnittliche Sicherungsgrenze bei 190 Millionen Euro pro Kunde pro Bank", heißt es auf der Internetseite des Bundesverbandes deutscher Banken.

Wenn Ihre Einlagen also nicht über der entsprechenden Grenze liegen, sind sie vollständig geschützt. Die Grenze gilt übrigens pro Bankkunde und nicht pro Konto. Es geht also um Ihr Gesamtvermögen.

  • Biallo-Tipp: Die jeweilige Höhe der Einlagensicherung erfahren Sie, wenn Sie im entsprechenden Biallo-Vergleich auf die "Produktdetails" Klicken. Zusätzlich können Sie auf der Webseite des Einlagensicherungsfonds die Höhe des Anlegerschutzes in Erfahrung bringen.

Wichtig für Aktionäre: Wertpapiere schützt der Einlagensicherungsfonds nicht

Wertpapiere schützt der Einlagensicherungsfonds nicht. Denn die Bank hat lediglich die Aufgabe diese zu verwahren, Sie sind aber Eigentümer. Kommt es zu einem Insolvenzfall, können Sie die Wertpapiere schriftlich bei Ihrer Bank herausverlangen oder Ihr Depot auf ein anderes Institut übertragen lassen.

Die Einlagensicherung ausländischer Banken

Die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro gilt in der gesamten Europäischen Union (EU), also auch in Ländern wie etwa Rumänien, Bulgarien oder Portugal. Doch die Einlagensicherung ist nur so sicher, wie die Bonität des Staates, der sie garantiert. Es gilt: Je finanzstärker ein Land ist, desto sicherer ist es, dass Anleger zeitnah entschädigt werden können.

Daher erfolgt die Bewertung und Sortierung der Anbieter im Tages- und Festgeldvergleich von biallo.de nach den entsprechenden Länderratings der renommierten Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). 

Die einzelnen Staaten werden dabei einer Bonitätseinschätzung unterzogen – ähnlich wie die Schufa-Einstufung für private Kreditnehmer. Die Einteilung in verschiedene Ratingstufen gibt einen Ausblick darauf, wie hoch oder niedrig das Risiko des jeweiligen Staates ist, dass er seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.

Zu den als sehr sicher eingestuften Ländern, deren Banken Sie bei uns im Vergleich unter der Bonitätsbewertung "hohe Sicherheit" finden, zählen Staaten wie:

  • Deutschland (AAA – höchste Sicherheit)
  • Österreich (AA+ – hohe Sicherheit)
  • Niederlande (AAA – höchste Sicherheit)
  • Schweden (AAA – höchste Sicherheit)
  • Frankreich (AA+ – hohe Sicherheit)
  • Luxemburg (AAA – höchste Sicherheit)

Diese Länder stellen laut Standard & Poor‘s ein überdurchschnittlich geringes Ausfallrisiko dar (S&P-Rating von AAA bis AA-) und sind somit auch unsere Empfehlung.

Wenn Sie bei Ihrer Geldanlage auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie in unserer Auswahlfunktion auch den Menüpunkt "Höchste Sicherheit" auswählen oder Sie sortieren den Vergleich nach dem S&P-Rating. Dann finden Sie nur Banken aus Ländern, mit den höchsten Standard & Poor's Bewertungen.

Banken aus Staaten, die von Standard & Poor’s aktuell schlechter als BB+ bewertet werden, jedoch nicht schlechter als B-, finden Sie im Biallo-Festgeldvergleich, wenn Sie den Menüpunkt "mindestens geringe Sicherheit" auswählen. Die Festgelder dieser Geldhäuser gelten, aufgrund der niedrigeren Bonität ihrer Herkunftsstaaten als etwas spekulativer, dafür bieten diese Institute im Gegenzug oft höhere Zinsen. Dazu zählen Länder wie:

  • Bulgarien (BBB-)
  • Kroatien (BB+)
  • Zypern (BBB-)
  • Italien  (BBB)
  • Portugal (BBB-)

Die Unterscheidung im tabellarischen Vergleich sollte Sie aber nicht daran hindern, einen kleineren Teil Ihres Geldes als Beimischung einer Bank aus Portugal, Kroatien oder auch Bulgarien anzuvertrauen. Solche Geldhäuser werben zum Teil über Anzeigen auf der Webseite von biallo.de und belohnen das höhere Risiko meist mit einem höheren Zins. Ob Sie das etwas höhere Risiko eingehen wollen oder nicht, ist Ihre Entscheidung – und das sollte es bei Geldangelegenheiten ja immer sein.

Lesen Sie dazu auch: Festgeld im Ausland anlegen

Zunächst keine vereinheitlichte EU-Einlagensicherung

Seit 2014 gibt es in der EU einen einheitlichen Schutz von 100.000 Euro pro Sparer. Dennoch plant die Europäische Kommission, ein gemeinsames System mit einem zentralen Sicherungsfond zu schaffen, den sogenannten European Deposit Insurance Scheme (EDIS). Bisher wurde dieses Vorhaben von der Bundesregierung abgelehnt. Der Grund: Deutschland müsste mit einer zentralisierten Vergemeinschaftung der Einlagensicherung für Bankenrisiken in etlichen Ländern wie beispielsweise Griechenland oder Zypern einstehen.

Bis Mitte 2018 sollen deshalb die EU-Finanzminister einheitliche Kriterien zur Risikoreduktion festlegen. Dazu gehört, dass die Bestände der Problemkredite sowie Staatsanleihen in den Bankbilanzen weiter gesenkt werden müssen. Weiterhin muss das Insolvenzrecht verbessert und harmonisiert werden. "Auch in zeitlicher Hinsicht gilt insoweit, dass erst nach effektiven Maßnahmen zur Risikoreduzierung politische Verhandlungen über eine weitere Risikoreduzierung erfolgen können", schreibt die Bundesregierung (Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 28.02.2018).

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Einlagensicherung pro Person oder Konto?

Gelegentlich ist zu lesen, der gesetzliche Einlagenschutz bestehe pro Konto und Bankkunde. Diese Aussage ist falsch! Das würde bedeuten, wenn Sie mehrere Bankkonten bei einem Institut unterhalten, Sie gleich mehrfach die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro in Anspruch nehmen könnten.

Richtig ist: Die Einlagensicherung gilt pro Anleger und Bank. Ein Bank-Experte kommentiert: „Es bringt nichts, mehrere Konten bei der gleichen Bank zu eröffnen, weil sich die Einlagensicherung nicht auf die Zahl der Konten, sondern die Zahl der Personen bezieht.“ Wer mehrere Konten bei einer Bank betreibt, muss die Einlagensicherung von insgesamt 100.000 Euro beachten.  

Profiteure dieser Regelung sind Ehepaare. Da jedem Partner 100.000 Euro Einlagensicherung zustehen, verdoppelt sich der Schutzumfang auf 200.000 Euro. Das gilt auch für Gemeinschaftskonten. Ehepartner brauchen also nicht separate Konten zu eröffnen, um die maximale Einlagensicherung in Anspruch nehmen zu können.  

Etwas anders sieht die Sache bei großen Geldvermögen aus. Hier können Singles wie Ehepaare den Garantiespielraum geschickt erweitern. „Wer Guthaben über 200.000 Euro vollständig absichern will, der kann das Vermögen auf verschiedene Banken verteilen und so die gesetzliche Basissicherung mehrfach in Anspruch nehmen“, empfiehlt Chistoph Hommel von der Verbraucherzentrale NRW.

Öffentliche Banken und Sparkassen unterhalten ihre eigene Einlagensicherung

Sie haben sich vielleicht schon gefragt: „Wenn die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken die gesetzliche Einlagensicherung für Privatbanken regelt, was gilt dann, wenn ich Kunde einer öffentlichen Bank oder Sparkasse bin?“ Für die öffentlichen Banken ist der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH (VÖB) zuständig. Viele der öffentlichen Banken sind darüber hinaus auch noch Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Verbandes Öffentlicher Banken.

Anders sieht es bei den Sparkassen, Landesbanken, Landesbausparkassen und Genossenschaftsbanken aus. Sie sind anders als Privatbanken und öffentlichen Banken nicht Mitglied in gesetzlichen Entschädigungseinrichtungen. Sie arbeiten mit einer Institutssicherung:

  • Sparkassen, Landesbanken, Landesbausparkassen und die Deka Bank gehören dem Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe im Deutschen Sparkassen- und Giroverband an.

  • Die Genossenschaftsbanken sind in der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken organisiert.

Durch diese entsteht eine gegenseitige Haftung der Mitglieder füreinander. Wenn also eine Sparkasse in Schieflage gerät, müssen die anderen Sparkassen einspringen. Mit diesem Prinzip verfolgen die Sparkassen und Genossenschaftsbanken das Ziel, Insolvenzen vorzubeugen. 

In bestimmten Fällen werden größere Summen abgedeckt 

In bestimmten Fällen kann die Deckungssumme aber höher sein – und zwar maximal 500.000 Euro. Welche Fälle das sind, regelt der Paragraf 8 Absatz 2 bis 4 des Einlagensicherungsgesetzes (EinSiG). Das Beispiel tritt dann ein, wenn ein Guthaben auf dem Konto mit einem besonderen Lebensereignis des Einzahlers verbunden ist. Das können zum Beispiel folgende Situationen sein:

  • Renteneintritt 
  • Ruhestand
  • Kündigung/Entlassung 
  • Immobilientransaktionen 
  • Geburt 
  • Krankheit 
  • Pflegebedürftigkeit

In solchen Situationen kann die Deckungssumme durch die gesetzliche Einlagensicherung erhöht sein. 

Den Anspruch auf Entschädigung haben Sie unabhängig davon, auf welche Währung Ihre Einlagen lauten – auch wenn die Entschädigung in Euro gewährt wird. Referenzkurs ist der Wechselkurs der Europäischen Zentralbank und zwar zu dem Tag, an dem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) den Entschädigungsfall feststellt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gehen Sie richtig beim Thema Einlagensicherheit vor

Sie haben jetzt schon die wichtigsten Fakten zum System der Einlagensicherung in Deutschland erfahren. Trotzdem ist es für Sie auch wichtig zu wissen, wie Sie selbst zu der maximalen Absicherung Ihres Vermögens beitragen können. Das sind die wichtigsten Schritte, die Sie in puncto Einlagensicherung gehen sollten.

Schritt 1: Die richtige Bank

Die erste goldene Regel für Sie lautet: Wähle niemals eine Bank, die nicht dem deutschen oder vergleichbaren (Österreich, Frankreich usw.) Einlagensicherungssystem  angeschlossen ist, also ihren Sitz außerhalb der EU hat.

Schritt 2: Verteilen Sie große Summen                                

Vielleicht sind Sie ja in der glücklichen Situation, dass es mehr als 100.000 Euro anzulegen gilt. Dann lautet Ihre zweite goldene Regel: Verteilen Sie die Summe auf mehrere Institute.

Schritt 3: Bewahren Sie sich Ihren Einfluss und meiden Sie bestimmte ausländische Konten 

Außerdem würden wir Ihnen empfehlen, höhere Summen auf Konten aus europäischen Staaten zu meiden, die wirtschaftlich eher unsicher sind. 

Wichtige Fragen & Antworten zur Einlagensicherung

Wie ist mein Geld in Deutschland abgesichert?

Die Sicherung Ihrer Guthaben ist über ein doppeltes System in Deutschland abgesichert: Über die gesetzliche Einlagensicherung und über den Einlagensicherungsfonds, dem 160 Banken angeschlossen sind. 

Gibt es bei der gesetzlichen Einlagensicherung nur ein Sicherungssystem?

Nein. Es gibt im Grunde drei Säulen: Die gesetzliche Einlagensicherung der Privatbanken über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. (EdB) Für die gesetzliche Einlagensicherung öffentlicher Banken, also der Landesbanken, ist der Schutz über den Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH organisiert. Und die Sparkassen- und Genossenschaftsbanken haben eine Institutsversicherung, die sicherstellt, dass die Banken gegenseitig füreinander einspringen. 

Welche Anlagesumme wird von der gesetzlichen Einlagensicherung gedeckt?

Mindestens 100.000 Euro werden pro Kunde und Bank über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Diese Summe haben Sie als Bankkunde also sicher, wenn es zu einer Bankenpleite kommen sollte.

Was ist der Einlagensicherungsfonds?

Neben der gesetzlichen Einlagensicherung gibt es noch den Einlagensicherungsfonds, der Ihre Einlagen über die gesetzliche Summe hinaus schützt. Er wird von etwa 160 Banken getragen. 

Worin liegt der Unterschied zur gesetzlichen Einlagensicherung?

Der Einlagensicherungsfonds schützt zusätzlich alle „Nichtbankeinlagen“. Darunter fällt zum Beispiel das Guthaben von Privatpersonen und auch Versicherungen, öffentliche Stellen und Kapitalgesellschaften sind in diesem Sicherheitsnetz. 

Gibt es auch beim Einlagensicherungsfonds mehrere Systeme?

Ja, es gibt den Einlagensicherungsfonds deutscher Banken e.V. – also auf Seite der Privatbanken. Und die öffentlichen Banken haben ihren eigenen Einlagensicherungsfonds über der Verband öffentlicher Banken. Die Sparkassen haben nur ihre Institutssicherung. 

Wie hoch ist die Sicherungssumme beim Einlagensicherungsfonds?

Beim Einlagensicherungsfonds deutscher Banken e.V. entspricht die Sicherungsgrenze derzeit 20 % des maßgeblich haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank. Das Mindest-Eigenkapital, das eine Bank aufweisen muss, liegt bei 5 Millionen Euro. In diesem Falle läge die Sicherungsgrenze also bei 1 Millionen Euro. Beim Einlagensicherungsfonds der öffentlichen Banken werden keine klaren Angaben über die Höchstgrenze gemacht. Hier richtet sich die Entschädigungssumme nach der Höhe der Anlagesumme im Fonds. 

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de