Auf einen Blick
  • Der CashPool umfasst rund 2.800 Geldautomaten, an denen Kundinnen und Kunden der Mitgliedsbanken kostenlos Bargeld abheben können.

  • Große Mitgliedsbanken sind insbesondere Santander, die Targobank und die genossenschaftlichen Sparda-Banken. Hinzu kommen zahlreiche kleinere Regionalbanken.

  • Speziell in kleineren Städten und auf dem Land ist das Automatennetz jedoch lückenhaft.
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Obwohl Banken und Sparkassen zunehmend Debitkarten von Visa- und Mastercard ausgeben, bleibt die Girocard für viele Bankkunden in Deutschland noch immer erste Wahl, um Bares am Geldautomaten abzuheben. Selbst wenn mittlerweile viele Institute Filialstandorte geschlossen und auch SB-Stellen mit Geldautomaten abgebaut haben, hat sich insbesondere am CashPool-Netz nicht viel getan. Das ist allerdings auch keine Überraschung, denn dieses zählte schon immer zu den kleinsten Automatenverbünden.

 

Was ist der CashPool?

Der CashPool wurde im Juli 2000 ins Leben gerufen. Die Gründungsbanken waren seinerzeit SEB, Citibank (heute Targobank), CC-Bank und National-Bank. Motivation zum Zusammenschluss war – wie auch bei der CashGroup – die Kündigung der Höchstentgeltvereinbarung durch die Sparkassen. Der CashPool umfasst vornehmlich kleinere bundesweit tätige Banken sowie regionale Privatbanken und Sparda-Banken.

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Welche Banken gehören zum CashPool?

Die Liste der Geldhäuser, die aktuell Mitglieder des CashPool sind, ist recht lang. Zu den bekanntesten Banken im CashPool zählen die Santander, Targobank und die Sparda-Bank West. Nachfolgend finden Sie eine Liste der aktiven Mitgliedsbanken:

Aktuelle Mitglieder des CashPool

  • Bank für Sozialwirtschaft, Köln
  • Bankhaus Bauer, Essen
  • Bankhaus J. Faisst, Wolfach
  • Bankhaus Max Flessa, Schweinfurt
  • Bankhaus Hafner, Augsburg
  • Bankhaus Gebr. Martin, Göppingen
  • Bankhaus E. Mayer, Freiburg im Breisgau
  • Bankhaus Neelmeyer, Bremen
  • Bankhaus C. L. Seeliger, Wolfenbüttel
  • Bankhaus Ludwig Sperrer, Freising
  • BBBank, Karlsruhe
  • Berenberg Bank, Hamburg
  • Degussa Bank, Frankfurt am Main
  • Donner & Reuschel, Hamburg
  • Fürstlich Castell’sche Bank, Würzburg
  • Gabler-Saliter Bankgeschäft, Obergünzburg
  • Merkur Privatbank, München
  • National-Bank, Essen
  • Oldenburgische Landesbank, Oldenburg (Oldb)
  • Pax-Bank, Köln
  • Santander, Mönchengladbach
  • Sparda-Banken
  • Steyler Bank, Sankt Augustin
  • Südwestbank, Stuttgart
  • Targobank, Düsseldorf

Ehemalige Mitglieder des CashPool

Einige Banken haben mit der Zeit den CashPool verlassen. Gründe hierfür waren vorwiegend Eigentümerwechsel. Zu nennen wäre hier insbesondere die Norisbank, welche bis 2006 als Teil der genossenschaftlichen DZ Bank dem CashPool angehörte. Durch einen Verkauf an die Deutsche Bank-Gruppe wechselten alle Geldautomaten zum konkurrierenden Automatenverbund CashGroup. Die BW-Bank wechselte hingegen in den Sparkassen-Verbund.

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Wie finde ich einen CashPool-Geldautomaten in meiner Nähe?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, nach einem CashPool-Geldautomaten zu suchen. Am einfachsten ist dies über die Internetseite www.cashpool.de möglich. Ansonsten finden Sie in der Regel auf der Homepage von CashPool-Mitgliedsbanken eine Geldautomatensuche. Eine weitere Option bieten Karten- und Navigationsdienste wie Google Maps, auf welchen ebenfalls bestehende Geldautomatenstandorte angezeigt werden. Da viele Bankkunden mittlerweile verstärkt Kartenzahlung statt Bargeld nutzen, sind viele Standorte für die Banken nicht mehr attraktiv, weshalb zunehmend Automaten abgebaut werden.

Wichtig zu wissen: Manche CashPool-Mitgliedsbanken geben neben der Girocard auch eine Mastercard oder Visa-Karte aus. Dort sind in bestimmten Kontomodellen gegebenenfalls, in der Eurozone oder weltweit, kostenlose Bargeldverfügungen an allen Automaten möglich. Auch wenn für entsprechende Karten eine Zusatzgebühr anfällt, kann sich dies bei häufigen Abhebungen durchaus lohnen. Vor allem im ländlichen Bereich kann man mit solchen Kredit- oder Debitkarten auch auf das wesentlich engmaschigere Automatennetz der Sparkassen oder Genossenschaftsbanken zugreifen.

Gibt es ein Kennzeichen für CashPool Automaten?

Alle Geldautomaten des Verbundes sind am blau-roten Logo mit der Aufschrift CashPool zu erkennen. Manchmal ist auf den Automaten allerdings kein Logo zu finden – dann sollten Sie auf die Hinweise im Display achten. Sollte beim Abhebevorgang mit der Girocard trotzdem ein Gebührenhinweis angezeigt werden, handelt es sich vermutlich um einen externen Geldautomaten, der nicht Teil des CashPool-Netzwerkes ist. Dann ist es ratsam, den Vorgang abzubrechen und einen anderen Geldautomaten auszuwählen.
Logo von CashPool.

Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch unsere Ratgeber, die Ihnen verraten, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihr Girokonto wechseln wollen oder sich für ein kostenloses Girokonto entscheiden.

Gibt es auch CashPool Automaten im Ausland?

Im Ausland finden sich nur wenige Geldautomaten, über die Kundinnen und Kunden einer Bank im CashPool-Verbund kostenlos Geld abheben können. Dazu zählen zum Beispiel Filialen und Automaten der Santander oder der Targobank in Spanien. Wer kostenlos Bargeld im Ausland ziehen will, sollte eher auf eine Kreditkarte mit weltweit kostenloser Bargeldversorgung setzen. Hier bieten sich die awa7® Visa Kreditkarte oder die Visa Kreditkarte der DKB an. In unserem ausführlichen Ratgeber zum Thema "Kreditkarte im Ausland/auf Reisen: sicher, kontaktlos und mobil bezahlen" finden Sie alle wichtigen Informationen zur Verwendung von Kreditkarten im Ausland.

Kann ich bei CashPool Banken auch Geld einzahlen?

Bei den Automaten der CashPool Banken können Sie kein Geld einzahlen. Hier sind lediglich Bargeldabhebungen möglich. Bei Fremdautomaten fällt eine Abhebegebühr von mindestens 3,95 Euro pro Vorgang an.

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David Kotzmann
David Kotzmann, Jahrgang 1994, kommt eigentlich aus dem Bereich Export Sales. Während eines mehrjährigen Auslandsaufenthalts war er unter anderen als freiberuflicher Blogautor in der Reisetouristikbranche tätig. Seit Anfang 2021 ist David im Team von  biallo.de , schreibt vor allem Artikel in den Bereichen Kreditkarten, Girokonten und Produkttests. Außerdem ist er für das Content editing verantwortlich.
Co-Autoren:
  Björn König
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