Auf einen Blick
  • Ab sofort muss man bei der Norisbank einen Geldeingang von 500 Euro haben – sonst werden 3,90 Euro im Monat fällig.

  • Ab 27. März führt auch die Consorsbank einen Mindestgeldeingang ein – sonst werden 4,00 Euro im Monat fällig.

  • Damit verringert sich die Anzahl bedingungslos kostenloser Konten auf 35 Stück.
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Angefangen hat damit die DKB. Alle Vorteile des kostenlosen Kontos, wie die gebührenfreie weltweite Bargeldversorgung, gibt es nur bei einem Mindestgeldeingang von 700 Euro auf dem DKB Cash-Konto. Aber selbst, wenn man die nicht bringt, wird noch keine Kontoführungsgebühr bei dieser Direktbank fällig.

Es folgte dann die ING, die bei ihrem ING Girokonto ebenfalls 700 Euro verlangt – diese aber nicht als Mindestgeldeingang, sondern als Gehaltseingang oder monatliche Rentenzahlung. Das ist durchaus strenger. Denn in diesem Fall kann der Kunde nicht einfach von einem anderen Konto auf das der ING Geld überweisen, um die 4,90 Euro im Monat zu vermeiden.

Das geht jedoch bei der Norisbank, die ab sofort immer dann 3,90 im Monat an Gebühren verlangt, wenn kein Mindestgeldeingang von 500 Euro im Monat regelmäßig erfolgt. Das heißt: Wer die anderen Vorteile dieses Kontos in Anspruch nehmen will, ohne ganz zu dieser Direktbank umzuziehen, der sorgt durch einen Dauerauftrag von einem anderen Konto mindestens in dieser Höhe dafür, dass einem diese Gebühren nicht in Rechnung gestellt werden.

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Im Gegensatz zu den Girokonten von DKB und ING gilt die neue Regelung der Norisbank aber nur für diejenigen Kunden, die ein neues Konto bei ihr eröffnen, für bereits existierende Konten nicht.

Für das Top-Girokonto der Norisbank, die eine Tochter der Deutschen Bank ist, zählen unter anderen diese Vorteile:

Auch die Consorsbank verlangt ab 27. März nur einen Geldeingang. Dieser liegt mit 700 Euro monatlich auf dem Niveau von DKB und ING. Dennoch gibt es immerhin noch 36 Girokonten, die ohne Bedingungen kostenlos sind. Die Verbraucherschützer haben schon vor Jahren vier Bedingungen genannt, die alle (!) erfüllt sein müssen, damit eine Bank mit einem „kostenlosen Girokonto" werben kann. Diese sind:

  • Keine monatliche Grundgebühr
  • Kein bestimmter Geldeingang in Euro, damit die monatliche Grundgebühr entfällt
  • Keine Kosten für die Girocard (EC-Karte)

  • Keine Kosten für Überweisungen.

Daher sind die Konten von ING oder eben der beiden anderen Banken streng genommen nicht mehr kostenlos. Sie finden sie bei uns in der Rubrik der „fast kostenlosen“ Konten, denn es gibt immer noch mehr als 40 Girokonten ohne Kontoführungsgebühren. In unserem großen Girokonto-Vergleich finden Sie alle Anbieter, Daten und Testergebnisse.

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Über den Autor Horst Biallo
Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.
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