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Auf einen Blick
  • Die Norisbank Banking-App besticht durch Einfachheit, wenn Sie einmal eingeloggt sind.

  • Mit dem Haushaltsbuch behalten Sie Ihre Ausgaben und Einnahmen in der App voll im Überblick und bekommen diese sogar kategorisiert.

  • Echtzeitüberweisungen sind über die Smartphone-App der Norisbank problemlos möglich.
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Die Norisbank ist seit 2006 ein Unternehmen der Deutschen Bank Gruppe. Wie viele andere Banken, hat auch die Norisbank 2021 das bedingungslos kostenlose Girokonto abgeschafft. Damit Sie das Girokonto weiterhin kostenfrei und ohne monatliche Gebühr nutzen können, müssen Sie einen Geldeingang von mindestens 500 Euro vorweisen. Das Girokonto haben Sie mithilfe des Onlinebankings digital im Überblick. Ihre Geldgeschäfte können Sie mit einem Computer und Internetanschluss so rund um die Uhr führen. Dabei ist es egal, ob Sie Überweisungen tätigen, Daueraufträge anlegen oder den Kontostand einsehen möchten.

Auch mit der Banking-App der Norisbank sind finanzielle Transaktionen möglich. Doch wie groß ist der Umfang? Kann die Banking-App mit dem Onlineportal der Norisbank mithalten? Wir haben uns angeschaut, welche Funktionen die Norisbank Banking-App hat. Kann Sie mit der App der Commerzbank oder der DKB mithalten?

Vor- und Nachteile der Norisbank Banking-App

Alle wichtigen Funktionen wie Kontostände checken, Überweisungen tätigen und Daueraufträge bearbeiten beziehungsweise anlegen, können Sie mit der Banking-App der Norisbank problemlos von unterwegs nutzen. Dabei haben Sie alle Ihre Konten bei der heutigen Direktbank im Überblick. Auch die Salden von Krediten sehen Sie mit der Finanz-App auf einen Blick. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Ratenkredit oder eine Baufinanzierung handelt.

Aber den kompletten Umfang der digitalen Variante am PC vermissen wir in der App schon. Es gibt einige Funktionen, die gar nicht angeboten werden. Darunter auch das Multibanking oder die Einrichtung von Tages- und Wochenlimits für Abhebungen und Überweisungen. Ebenso ist uns aufgefallen, dass einige Funktionen auf der Webseite der Norisbank beziehungsweise in den App-Stores beschrieben sind, die es in der Geld-App am Ende gar nicht gibt. Unschön ist auch, dass sich der Funktionsumfang der Android-App und der iOS-App deutlich unterscheidet.

Vorteile

  • zeigt Kontostände Ihrer Norisbank-Konten und Kreditkarten an
  • sicherer Login per Fingerabdruck oder Touch ID beziehungsweise Face ID unter iOS
  • Kartensperrung und Neubestellung möglich (nur unter iOS)
  • erteilte Vollmachten können über die App widerrufen werden (nur unter iOS)
  • Übersicht über Bargeld und Banking-Terminals in der Nähe
  • Echtzeitüberweisung möglich
  • virtuelle “Mastercard direkt Virtual” (Debitkarte) ohne Jahresbeitrag kann in App beantragt werden (nur unter iOS)
  • Aktivierung von Apple Pay direkt in der App möglich
  • Haushaltsbuch mit Kategorisierung von Einnahmen und Ausgaben integriert.

Nachteile

  • kompliziertes Login, da Sie zunächst die Filialen-Nummer und die Kontonummer noch eingeben müssen, bevor Sie zur Face-ID wechseln können
  • Push-Benachrichtigungen gibt es nur per Mail
  • keine Google Pay-Anbindung
  • Sprachüberweisungen per Siri oder Google Assistant funktionieren nicht
  • Integration anderer Banken (Multibanking) nicht möglich
  • Keine Möglichkeit QR-Codes oder Rechnungen einzuscannen.

Verfügbar ist die Banking-App für Android-Geräte ab Android-Version 5.0 und für iPhone oder iPad ab iOS-Version 10.3.

Das sagt die Redaktion von biallo.de zur Banking-App der Norisbank

Während beispielsweise die Banking-App der Commerzbank optisch einen guten Eindruck hinterlässt, wirkt die App der Norisbank doch etwas “oldschool”. Leider hält die App auch nicht, was im Play Store und Apple App Store versprochen wird. Einige Anwendungen funktionieren nicht wie beschrieben. So können Sie über Siri zwar die Überweisung beauftragen, müssen danach in der App allerdings IBAN, Betrag und Verwendungszweck noch händisch eingeben - selbst wenn es eine Vorlage gibt. Außerdem gibt es einen großen Unterschied zwischen Android und iOS. Unter Android fehlt der komplette “Service”-Bereich, in dem Sie die Karten sperren und PINs anfordern sowie Vollmachten widerrufen können.

Denkbar ungünstig ist die Push-Funktion auf die E-Mail. Hier muss nachgerüstet und eine Push-Mitteilung auf das Smartphone integriert werden. Nur so erfahren Sie sofort, ob es Geldbewegungen gegeben hat.

Praktisch hingegen ist der Finanzplaner (Haushaltsbuch), welcher in der App erscheint, sobald Sie diesen online aktiviert haben. Damit behalten Sie Ihre Ausgaben genau im Überblick. Dabei hilft auch die Übersicht aller Ihrer Norisbank-Konten und Kreditkarten. Nicht gefallen hat uns, dass Sie die Funktion nur im Onlinebanking am Computer und nicht über die App aktivieren können.

Apple-Nutzer profitieren von der gebührenfreien Debitkarte, welche Sie im Zusammenhang mit Apple Pay nutzen und über die App problemlos einrichten können. Ebenso ist der Service-Bereich für iPhone-Nutzer nicht außer Acht zu lassen. Die Möglichkeiten, Karten zu sperren, zu bestellen und PINs für die Karten anzufordern, sind nicht von der Hand zu weisen. Genauso vorteilhaft ist auch der Widerruf von erteilten Vollmachten. Allerdings fehlen diese Funktionen unter Android gänzlich. Hier wäre eine Ergänzung wünschenswert.

So bewerten die Nutzer die Banking-App der Norisbank

In den App-Stores gibt es geteilte Meinungen zwischen den Android und den iOS-Nutzern. Diese spiegeln auch die im Test erzielten Eindrücke der App wider. Während die Apple-Nutzer die Banking-App der Norisbank noch mit sehr guten 4,7 Sternen bewerten, reicht es bei Android nur zu 4,5 Sternen. Schuld daran sind sicher auch die fehlenden Funktionen.

Bewertung im Apple App Store: 4,7 von 5 Sternen

Über 16.000 Bewertungen gibt es für die Norisbank-App bei Apple im App Store. Dabei wird vor allem noch bemängelt, dass der Echtzeit-Kontostand fehlt. Im Test konnten wir das Problem allerdings nicht nachvollziehen. Bei den anstehenden Transaktionen wurde die Überweisung sofort registriert. Auch in der Summe, einschließlich der Vormerkposten, wurde der richtige Betrag angezeigt. Bemängelt wird außerdem die fehlende Push-Benachrichtigung direkt auf das Smartphone. Dagegen loben die Nutzer die Übersichtlichkeit.

Bewertung im Google Play Store: 4,5 von 5 Sternen

Bei Google Play haben mittlerweile über 11.600 Nutzer die App bewertet. Die fehlenden Sterne gegenüber iOS sind auf fehlende Funktionen zurückzuführen. Auch hier wird beklagt, dass die App nicht die aktuellen Werte anzeigt. Ebenso ist der Speicherort für die Kontoauszüge ungünstig gewählt. Die einfache Handhabung finden die Nutzer dagegen lobenswert.

Funktionsumfang der Banking-App im Überblick

Jede Banking-App kann mit anderen Funktionen punkten. Der nachfolgenden Übersicht entnehmen Sie die beliebtesten Merkmale von Onlinebanking-Apps, entdecken die unterstützten Funktionen der Norisbank-App und welche Merkmale noch nachgerüstet werden könnten.

  • Anzeige von Sparkonten / Depots
  • Apple Pay Einrichtung
  • Daueraufträge verwalten
  • Echtzeitanzeige für Umsätze
  • Echtzeitüberweisung (nur iOS)
  • Ersatzkarte bestellen (nur iOS)
  • Ersatz Kreditkarte bestellen (nur iOS)
  • Girocard-PIN bestellen (nur iOS)
  • Face ID
  • Fingerabdruck Touch ID oder Fingerprint
  • Geldautomatensuche
  • Karte sperren (nur iOS)
  • Kategorien für Einnahmen und Ausgaben (Haushaltsbuch)
  • Kreditkarten-PIN ändern (nur iOS)
  • Kreditkarte sperren (nur iOS)
  • Postbox
  • Terminüberweisung
  • Vorlagen speichern

Diese Funktionen fehlen der App:

In unserer großen Übersicht zum Thema Banking-Apps finden Sie weitere nützliche Informationen und entdecken Vor- und Nachteile der Banking-Apps anderer Geldhäuser.

Die Sicherheit des Onlinebankings sollte Ihnen als Nutzer des Onlinebankings besonders wichtig sein. Deshalb sollten Sie sich unseren Phishing-Ratgeber mit nützlichen Informationen rund um Ihr Bankkonto ansehen. Außerdem warnen wir regelmäßig vor bösartigen E-Mais und anderen Bedrohungen im Namen der Norisbank, die als Noriibank-Kunde Pflichtlektüre sein sollten.


Über die Autorin Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war sie für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war sie als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat sie ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet, welches sie bei biallo.de ebenso einbringt wie ihr Wissen im Social Media Bereich.

  Franziska Baum
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