Produktcheck Girokonto Postbank

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
21.12.2017
Auf einen Blick
  • Die Postbank bezeichnet sich als "eine Bank fürs Leben". Ob "Giro plus" das richtige Girokonto fürs ganze Leben ist, zeigt unser Test.

 

 

 

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Girokonto
Postbank 4,2/5 Girokonto
Postbank
Giro Plus

Merkmale

Das Kontomodell "Giro plus" der Postbank ist grundsätzlich ein Filialkonto, das sich aber auch online führen lässt. Alle Kunden müssen 3,90 Euro für das Filialkonto bezahlen. Ohne weitere Gebühren gibt es die Maestro-Karte für den Kontoinhaber. Bei den Visa-Karten zahlt man im ersten Jahr nichts.

Im zweiten Jahr werden 29 Euro in Rechnung gestellt. Die Postbank zählt wie die Deutsche Bank, Commerzbank oder Hypovereinsbank zur sogenannten Cash-Group, die im Verbund auf insgesamt rund 10.000 Geldautomaten kommt. Die Cash-Group ist ein Zusammenschluss einiger Privatbanken, der es Kunden ermöglicht, kostenlos bei allen Mitgliedern mit der Girocard abzuheben. Darüber hinaus gibt es Bargeld an circa 1.300 Shell-Tankstellen, bei Obi und rund 1.100 Postbank-Finanzcentern.

Stärken

Dichtes Filialnetz in Kombination mit einer guten Bargeldversorgung gehören zu den Pluspunkten - allerdings nur im Inland. 

Schwächen

Das Filialkonto "Giro Plus" ist für alle Kunden - unabhängig vom monatlichen Geldeingang - kostenpflichtig. Für die Visa-Karte fallen im zweiten Jahr Gebühren an. Der Dispozins mit 10,55 Prozent ist durchschnittlich, der Überziehungszins von 14,95 Prozent jedoch nicht mehr zeitgemäß. 

Fazit: Die Postbank bietet mit "Giro plus" ein solides Filialgirokonto an. Minuspunkte gibt es für die zu hohen Dispo- und Überziehungszinsen.

Bewertung
Girokonto Postbank
Kontoführung (50 Prozent) Monatsgebühr (100%) 4.0 4.0
Abhebung (10 Prozent) Terminalkosten (100%) 5.0 5.0
Karten (10 Prozent) Giro- oder Sparkassen-Card (50%) 5.0 Kreditkarte (50%) 4.0 4.5
Zinsen (20 Prozent) Dispozinsen (100%) 4.0 4.0
Bargeldversorgung (10 Prozent) Automaten (100%) 4.0 4.0
Gesamtbewertung (Bestnote: 5 Sterne) 4.2
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Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de