Auf einen Blick
  • Kreditkartengesellschaften haben für ihr prestigebewusstes Klientel exklusive Karten mit exklusiven Leistungen zu exklusiven Preisen geschaffen, sogenannnte Premium-Kreditkarten.

  • Mastercard Black, Centurion, Elite, Infinite – diese extravaganten Kreditkarten stehen für Reichtum, und puren Luxus – und sind nicht für jedermann zu haben.

  • Die Preisspanne der Premiumkarten reicht vom Null-Tarif für Kartenvarianten mit abgespecktem Leistungspaket bis hin zu Jahresgebühren von mehreren Tausend Euro für Kreditkarten der Luxusklasse.

Ein Zeichen von Prestige: der Farbton einer Premium-Kreditkarte.

Dank Premium-Kreditkarten muss niemand Millionär sein, um wie einer zu reisen. Bei mehr und mehr Banken können Kunden mit normalen Einkommensverhältnissen Premium-Kreditkarten beantragen und von einer breiten Palette an exklusiven Leistungen profitieren. Doch welche Premiumkarten gibt es? Biallo.de hat sich diese Zahlkarten der Extraklasse genauer angeschaut. 

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Premium- und Luxus-Kreditkarten

Schwarz, Gold, Platin – Luxuskreditkarten sind seit Langem eines der Statussymbole der oberen Zehntausend. Doch um es gleich von Anfang an klar zu stellen: Es gibt Luxus-Kreditkarten und Premium-Kreditkarten. Die Kreditkarten-Liga steigert sich von der klassischen Standard-, über die hochwertigere Goldene Kreditkarte, zur Premium- bis zur Luxus-Kreditkarte.

Unterschiede finden sich bei Gebühren, Leistung und Kreditlimit. Und dann auch noch bei der Karte an sich. Sind normale Kreditkarten aus Plastik, kann eine Premium-Kreditkarte schon mal aus Metall sein. Und Luxuskarten aus Titan oder purem Gold mit ein bisschen Bling-Bling. Wie etwa die handgefertigte Visa Infinite Card "UNDER THE SEA" aus Gold, Diamanten, Pink Saphiren, Perlen, Jade und anderen edlen Materialien. Kostenpunkt: Je nach Design- und Materialwünschen ab einem Preis von rund 15.000 Euro.

Luxuskarten – wie Centurion, Mastercard Black, Elite oder Infinite – bekommen sehr, sehr wohlhabende und gute Kundschaft. Und das oft auf Einladung, nicht auf Antrag. So könnte beispielsweise einem Kunden der Amex Platinum Card die Einladung der Geschäftsführung von American Express ins Haus flattern, ob er nicht zukünftig die American Express Centurion Card – kurz: Amex Black Card – möchte. Gratulation, denn diese Kreditkarte zählt zu den exklusivsten der Welt.


Was ist das Besondere an Premium-Kreditkarten?

Zurück zur Premiumkarte für den Verbraucher mit normalen Einkommen. Kreditkarten gibt es viele. Kunden haben die Qual der Wahl zwischen der American Express, Mastercard, Visa und dann noch Standard, Gold, Cashback, Prepaid, etc.

Eine Premium soll was Besonderes sein. Was also liegt näher, schon Optik und Haptik exklusiv zu gestalten. Banken geben sie gerne in der eleganten, schwarzen Optik und in Metall statt Plaste aus.

Doch ist jede schwarze Kreditkarte eine echte Premiumkarte? Oder handelt es sich um optisch schicke Kreditkarten mit ein paar Extras? Ja, hier kann man sagen, dass sich hinter den Premium-Kreditkarten eine handelsübliche Kreditkarte mit einigen guten Service-Leistungen verbirgt. Dazu können je nach Karte gehören:

  • ein umfangreicher Versicherungsschutz – mehr als bei einer Goldkarte,
  • Zugang zu exklusiven Lounges an Flughäfen und Bahnhöfen, Priority Pass,
  • Vielreisenden-Status – bedeutet zum Beispiel Upgrades bei Flug- oder Hotelbuchungen sowie kostenloses Frühstück,
  • Verfügungsrahmen von mehreren Tausend Euro je nach Bonität,
  • Telemedizin,
  • Concierge Service mit eigenem Ansprechpartner, der sich persönlich die Wünsche des Kunden annimmt – sei es für die Tischreservierung im In-Restaurant oder das Ticket für ein eigentlich ausverkauftes Fußballspiel.

Was kosten Premium-Kreditkarten?

Der unterschiedliche Leistungsumfang der Premium-Kreditkarten ist je nach Kartentyp auch immer abhängig vom Kartenpreis. So haben beispielsweise schwarze oder Platin-Kreditkarten häufig deutlich höhere Jahresgebühren im Vergleich zur goldenen Kreditkarte.

Die Preisspanne reicht von Null Euro für Kartenvarianten mit abgespecktem Leistungspaket bis hin zu Jahresgebühren von mehreren Tausend Euro für Kreditkarten der Luxusklasse. Premium-Kreditkarten in Gold gibt es beispielsweise zum Null-Tarif und können bis zu 150,00 Euro pro Jahr kosten, während die Jahresgebühr einer Platinkarte etwa bei 600,00 Euro liegen kann.

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Ausgewählte Premium-Kreditkarten im Vergleich:

Commerzbank Mastercard oder Visa Card

Die schwarze Premiumkarte der Commerzbank, als Mastercard oder Visa Card, ist kostenlos. Allerdings ist sie an das Premiumkonto für 12,90 Euro pro Monat gebunden. Im Unterschied zur Gold-Kreditkarte der Commerzbank gelten bei der Premiumkarte neben Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung auch die übrigen Versicherungen für die ganze Familie – sofern sie gemeinsam verreisen. Zudem können Inhaber der Premiumkarte bei ihrem Commerzbank-Berater einen Priority Pass zur Benutzung von Flughafenlounges beantragen. Für Fragen zur schwarze Premiumkarte wenden Sie sich an den Commerzbank Kundenservice.

Targobank Gold-Karte

Die Targobank hat ebenfalls eine schwarze Premiumkarte im Programm. Diese Premium Visa Card, eine Revolving Card, kostet 97,00 Euro jährlich. Unterschiede zur Targobank Gold-Karte sind das umfangreiche Versicherungs- und ein Bonuspunkteprogramm. Mehr Details zur Premium Visa Card der Targobank

Barclaycard Platinum Double

Nicht alles, wo Platinum draufsteht, ist auch Platin drin. Die Premium-Kombination aus Visa und Mastercard der Barclays Bank, die Barclaycard Platinum Double, ist für eine Jahresgebühr von 99,00 Euro zu haben. Besonderheiten im Gegensatz zur Barclaycard Gold finden sich auch hier beim Versicherungspaket. Mehr Details zur Barclaycard Platinum Double

Miles & More Gold Credit Card

Die Premium-Kreditkarte der Lufthansa bleibt dem Gold treu. Die Miles & More Gold Credit Card hat neben den üblichen Zusatzleistungen ganz neu die "AXA Partners Telemedizin" im Leistungspaket. Ein schneller Service für eine qualifizierte ärztliche Ersteinschätzung per Telefon oder per App und Video Call bei medizinischen Problemen auf Reisen. Der monatliche Kartenpreis liegt bei 9,16 Euro beziehungsweise 2.750 Meilen. Mehr Details zur Miles & More Gold Credit Card

Bei den genannten Karten können die Versicherungen und Gimmicks durchaus interessant sein. Doch von Luxus, Lounge und Concierge keine Spur. Die finden wir in der nächsten Liga.

American Express Platinum Card

So tendiert die American Express Platinum Card eher in Richtung Luxus- als Premium-Kreditkarte. Sie kostet 55,00 Euro pro Monat und Neukunden profitieren von einem 250-Euro-Startguthaben. On top: ein jährliches Sixt-ride-Fahrtguthaben in Höhe von 200,00 Euro. Zudem bietet das Amex-Platin Zugang zu Airport Lounges, Reise- und Ticket-Services, Pre-Sales sowie Meet & Greets für Events aus Sport, Fashion, Entertainment, Musik, Kulinarik, Kunst etc. Mehr Details zur American Express Platinum Card

UBS Platin-Kreditkarte

Die exklusive Platin-Kreditkarte der UBS Privatbank kostet hingegen im ersten Jahr 175,00 Euro, danach 350,00 Euro. Die Premiumkarte in schwarzem Design beinhaltet unter anderem den Priority Pass und vier kostenlose Airport-Lounge-Zutritte pro Kalenderjahr plus 20 Prozent Rabatt auf die Automiete bei Europcar und weitere Bonusprogramme.

Deutsche Bank Mastercard Platin-Kreditkarte

Die Mastercard Platin der Deutschen Bank kostet jährlich 200,00 Euro, die Zusatzkarte 120,00 Euro. Sie bietet neben Versicherungen einen Reise- und Conciergeservice sowie den Priority Pass mit kostenlosem Zugang zu hunderten Airport Lounges weltweit. Übrigens: Für weitere Fragen oder die Beantragung vereinbaren Interessenten bitte einen Termin mit dem Kundenbetreuer.

Biallo-Tipp

Wer seine Kreditkarte mit dem Smartphone ins Wallet packt, kann in der Regel über  Apple Pay oder  Google Pay bezahlen. Das gilt auch für Premium- und Luxuskarten.

Welche Kreditkarten haben "Reiche"?

Über ihre Kundschaft geben weder Banken noch unabhängige Kreditkartenanbieter Auskunft. Doch wer auf Instagram oder bei einem anderen Social-Media-Kanal recherchiert, hat vielleicht Glück und entdeckt die eine oder andere Luxus-Kreditkarte in der Hand eines wohlhabenden Unternehmers oder Promis. Vermögend und umsatzstark ist die Klientel sicher allemal.

Denn, wo der Otto-Normalverbraucher bereits bei der Jahresgebühr aussteigt, weiß mancher Luxus-Kreditkarten-Inhaber wahrscheinlich gar nicht, wieviel das gute Stück pro Jahr kostet. Denn mal ehrlich: Wer glaubt denn, dass der Inhaber einer echten Luxuskarte über die Höhe der Jahresgebühr grübelt.

Die American Express Centurion Card kommt auf fast faire 5.000 Euro pro Jahr. Denn im Vergleich dazu hat die Visa Infinite Card der Sberbank einen Ausgabepreis von 100.000 US-Dollar. Doch immerhin ist die 65.000-Dollar-Karte aus Gold und mit Diamanten besetzt im Preis inbegriffen. Ab dem zweiten Jahr soll die Gebühr dann nur noch bei 2.000 US-Dollar liegen. Für Milliardäre sind das Peanuts.

Die UBS Mastercard Excellence kostet 2.000 Schweizer Franken pro Jahr. Dieses exklusive Stück besitzen nur einige hundert Kunden. Voraussetzung für die Karte ist eine persönliche Einladung der Schweizer Bank und ausreichend Schweizer Franken auf dem Konto.

Wie hoch ist das Kreditkartenlimit?

Premiumkarten haben hohe Limits. Dabei orientiert sich das maximale Kreditkartenlimit in der Regel an den individuellen Einkommen oder Umsätzen des Karteninhabers. Eine gute Sache für die, die es sich leisten können.

Doch wer eine Revolving Card hat, sollte – Premium hin oder her – an die erheblichen Sollzinsen denken. Die fallen an, wenn der Karteninhaber die Option der Ratenzahlung wählt.


Premium-Kreditkarte, nur Statussymbol oder echter Mehrwert?

Sind Premium-Kreditkarten für den Durchschnittsverbraucher nun purer Luxus oder bieten die Leistungen einen sinnvollen Mehrwert? Das kommt wiederum auf die Inhaber der Karte an. Geschäftsleute, Unternehmer und Unternehmerinnen, die ihre Karte oft nutzen und viel unterwegs sind, werden die Annehmlichkeiten von Lounge und Lifestyle schätzen. 

Sie und private Vielreisende, können dank Premiumkarte Vorteile bei Reiseversicherungen, unterschiedlichen Upgrades und Lounge-Zugängen genießen. Ganz nebenbei könnte der Gegenwert dieser Leistungen sogar schnell mal die Jahresgebühr amortisieren oder übersteigen.

 

Welche Kreditkarte wird am meisten akzeptiert?

Es gibt Banken, die geben entweder Mastercards oder Visa Cards heraus. Es gibt aber auch Geldhäuser, die beide Kreditkarten gleichzeitig anbieten. Beide Kartentypen sind weltweit akzeptiert, haben eine ähnlich hohe Anzahl an Geldautomaten für die Bargeldversorgung und funktionieren technisch gleich.

Nach Angaben der Unternehmen akzeptieren Händler in 200 Ländern Visa und Mastercard. Genau genommen hat jedoch Visa mit 40 Millionen Akzeptanzstellen fürs Bezahlen die Nase vorn. Zum Vergleich: Mastercard verweist auf rund 36 Millionen Akzeptanzstellen.

American Express gibt seine Kreditkarten direkt und nicht über eine Bank aus. In Deutschland können Verbraucher mit den Amex-Karten bei mehr als 215.000 Geschäften und Zahlungsterminals völlig kontaktlos bezahlen.

Lesen Sie in einem weiteren Ratgeber auf biallo.de, was es bei Premium Kreditkarten in Bezug auf die enthaltenen Reiseversicherungen zu beachten gibt.





  Ines Baur
  Kerstin Weinzierl

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