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Auf einen Blick
  • Willkommen im Kreditkarten-Dschungel: Studenten und Auszubildende erhalten von Kartenherausgebern vielfältige Angebote. Doch welche Karte ist die richtige? Welche passt zu Dir?

  • Es gibt Kartenarten, bei denen Du unterschiedlich schnell Deine Kartenumsätze zurückzahlen musst. Insbesondere bei der Teilrückzahlung musst Du mit hohen Zinsen rechnen.

  • Vielreisende sollten auf eine kostenlose Bargeldversorgung im In- und Ausland achten. Mitunter lohnen sich für Traveller auch zunächst teuer erscheinende Gold-Kreditkarten mit Reiseversicherungen.

  • Gerade Studenten und Azubis mit meist knappen Budget sollten bei der Kreditkarten-Wahl gründlich vergleichen.
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Weltweit auf Reisen bezahlen und Geld abheben, easy Online-Banking und trendy Banking-App: Ansprüche, die mittlerweile nicht nur Berufstätige an ihre Kreditkarte stellen, sondern auch Studenten und Auszubildende. Kreditkarten speziell für die Generation Z gibt es einige. Doch welche davon passt wirklich in Deinen Geldbeutel oder ins Wallet Deines Smartphones? Worauf solltest Du bei Deiner Wahl achten? Welche Kreditkarten empfiehlt Dir biallo.de?

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So findest Du die richtige Kreditkarte

Für die meisten Zahlungsvorgänge in der Eurozone sind Studis und Azubis mit der Girocard einer Bank oder Sparkasse üblicherweise gut bedient und müssen dafür meist auch nichts bezahlen. Doch spätestens bei einer geplanten Reise in Länder wie die USA solltest Du die Anschaffung einer Kreditkarte in Erwägung ziehen. Denn ohne dieses Zahlungsmittel könntest Du bei der Anmietung eines Leihwagens oder bei einer Hotelbuchung aufgeschmissen sein.

Wenn Du auf der Suche nach einer für Dich geeigneten Kreditkarte bist, dann gilt: Erst vergleichen, dann entscheiden! Denn die Konditionen der Kreditkartenanbieter, Banken und Sparkassen unterscheiden sich erheblich. Und wer es klug angeht, erhält die Kreditkarte kostenlos oder sucht sich eine kostenpflichtige mit sinnvollen Zusatzleistungen aus – etwa eine goldene mit Reiserücktrittskostenversicherung.

Debitkarte ≠ Kreditkarte

Immer mehr Direktbanken bieten neben kostenloser Kontoführung auch eine Visa- beziehungsweise Mastercard-Debitkarte gratis dazu. Wenn Du mit dieser Karte bezahlst, wird Dein Konto direkt belastet. Es handelt sich also um keine echte Kreditkarte. Doch mit den Debitkarten kann man EU-weit kostenlos bezahlen und an fast allen Geldautomaten in Deutschland Bargeld abheben. Wenn Du aber zum Beispiel einen Mietwagen buchen willst, dann vergewissere Dich besser vorab, ob diese Karte für die Kaution hinterlegt werden kann.

Wenn Du Dich im derzeitigen Karten-Gemenge noch nicht so gut auskennen solltest, dann empfehlen wir Dir diesen Beitrag: Welche Karte ist besser: Kreditkarte oder Debitkarte?

 

Ausgesuchte Kreditkarten für Studenten und Azubis im Vergleich

Wir nehmen regelmäßig zahlreiche Kreditkarten speziell für Studenten und Auszubildende unter die Lupe. Passende Angebote vergleichen wir für Euch hinsichtlich der Kriterien:

  • Jahrespreis,
  • Girokonto-Abhängigkeit,
  • Bargeldversorgung,
  • Versicherungsleistungen,
  • Prämien und Rabatte.

Dabei scheinen die gebührenfreien Debitkarten von Direktbanken wie beispielsweise der ING der DKB mit ihrer kostenlosen Bargeldversorgung im In- und Ausland unschlagbar. Sie sind gebunden an ein altersunabhängiges Girokonto ohne Kontoführungsgebühren mit niedrigen Sollzinsen.

In der folgenden Übersicht zeigen wir Dir neun gebührenfreie, kontenungebundene Kreditkarten. Alle diese Karten bieten eine kostenlose Bargeldverfügung – zumindest in der Eurozone – zum Nulltarif. Was auffällt: Solltest Du den monatlichen Kleinkredit ausnutzen und nicht fristgerecht komplett ausgleichen können, dann musst Du mit hohen Zinsen rechnen.

 Kreditkarte Sollzins in % Kostenlos zahlen  Kostenlos Geld abheben
Hanseatic Bank GenialCard 13,60 weltweit weltweit
Barclays Visa Card 18,38 weltweit weltweit
awa7 16,79 weltweit weltweit
ICS Visa World Card 15,90 Eurozone Eurozone
Consors Finanz Mastercard 15,90 weltweit kostenlos ab 300 Euro, darunter 3,95 Euro
Santander BestCard Basic 13,98 Eurozone weltweit vier Abhebungen pro Monat
Gebührenfrei Mastercard Gold 19,44 weltweit weltweit
TF Mastercard Gold  19,39 weltweit weltweit
ADAC Kreditkarte1 12,95 Eurozone 3% (im Inland mind. 7,50 Euro, im Ausland mind. 5 Euro) plus 1,75% außerhalb der Eurozone

Quelle: biallo.de, Stand: Februar 2022 / 1Voraussetzung ist eine ADAC Mitgliedschaft

Teurer kann es bei den echten Kreditkarten mit Jahresgebühr werden. Doch mit beispielsweise einer goldenen Kreditkarte sind Reiseversicherungen inkludiert, mit denen Du weltweit abgesichert bist – oftmals sogar unabhängig von der Kartennutzung. 

Solltest Du auf den Filialservice Deiner Bank während des Studiums oder der Ausbildung nicht verzichten wollen, dann kannst Du auch bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken ein Girokonto-Modell mit einer echten Kreditkarte beantragen. Regionale Angebotsbeispiele findest Du in unseren folgenden Empfehlungen.

Top-Kreditkarten mit kostenloser Bargeldversorgung weltweit

Diese Karten eignen sich besonders im Ausland. Denn beim Geld abheben und beim Bezahlen fallen keine Gebühr an. Abgesehen davon haben diese Karten keine besonderen Extras. 

Barclays Visa Kreditkarte

Freue Dich auf ein Startguthaben von 25 Euro als Neukunde einer Barclays Visa Kreditkarte.

  • Jahrespreis: 0,00 Euro
  • Kostenlose Bargeldversorgung: weltweit
  • Versicherungsleistungen: keine
  • Kartenart: Revolving-Kreditkarte
  • Prämienaktion: 25 Euro Startguthaben

Visa Debitkarte von Nuri

Die Visa Debitkarte von Nuri ist keine echte Kreditkarte. Doch wer auf einen Kreditrahmen verzichten möchte oder gar muss, kann mit der Nuri-Debitkarte gebührenfrei weltweit Bezahlen und Geld am Automaten abheben. Die Nuri Debitkarte bekommst Du nur in Zusammenhang mit dem kostenlosen Nuri-Girokonto.

Weitere Details der Visa Debitkarte von Nuri:

  • Jahrespreis: 0,00 Euro
  • Kostenlose Bargeldversorgung: weltweit
  • Versicherungsleistungen: keine
  • Kartenart: Debitkarte
  • Bedingung: nur in Verbindung mit der Eröffnung des Nuri-Bankkontos

Fast kostenlose Top-Kreditkarten mit Cashback

Die nachfolgenden Kreditkarten eignen sich nicht für die häufige Bargeldversorgung, da bei jeder Abhebung am Geldautoamten Gebühren anfallen. Dennoch können wir Dir die kostenlosen Kreditkarten empfehlen, da Du beispielsweise bei jedem Einkauf Cashback bekommst. Das lohnt sich, wenn Du häufig Deine Einkäufe mit der Karte bezahlst. Fährst Du dagegen viel mit dem Auto, eignet sich die Kreditkarte mit Cashback fürs Tanken.

Payback American Express Kreditkarte

Das hast Du bestimmt schon oft gehört: American Express wird in Deutschland beim Bezahlen viel zu selten akzeptiert. Doch diesen Irrglaube können wir aus dem Weg räumen. Denn 2010 kaufte Amex das größte deutsche Bonusprogramm Payback und führte damit die kostenlose Kreditkarte Payback American Express ein. Im Ergebnis akzeptieren heute zahlreiche Payback-Partner, darunter auch Rewe, Real oder DM American Express-Kreditkarten. Für biallo.de gehört diese bankenunabhängige Cashback-Karte zu den attraktivsten kostenlosen Kreditkarten am Markt. Denn Du sammelst mit jedem Einkauf Punkte, die Du in Bargeld oder Prämien tauschen kannst.

Weitere Details der Payback American Express Kreditkarte:

  • Jahrespreis: 0,00 Euro
  • Bargeldversorgung: vier Prozent vom Kartenumsatz, mind. 5,00 Euro
  • Versicherungsleistungen: keine
  • Kartenart: Charge-Kreditkarte
  • Prämienaktion: 5.000 Extra-Sammelpunkte zum Start

Auch mit der Santander BestCard Basic sparst Du Dir dauerhaft die Jahresgebühr. Geeignet ist die Karte für alle, die hauptsächlich in der Eurozone unterwegs sind, da Du dort mit ihr viermal im Monat kostenlos Bargeld abheben kannst. Solltest Du mit dem Auto häufig unterwegs sein, dann wird Dir gefallen, dass die BestCard Basic der Santander ein Prozent Rabatt auf alle Tankstellenumsätze bis maximal 200 Euro pro Monat bietet.

Weitere Details der BestCard Basic von Santander:

  • Jahrespreis: 0,00 Euro
  • Bargeldversorgung: viermal pro Monat weltweit kostenlos, danach 1,00 Prozent vom Kartenumsatz, mind. 5,25 Euro
  • Versicherungsleistungen: keine
  • Kartenart: Revolving-Kreditkarte
  • Rabatte: weltweit 1,00 Prozent Tankrabatt, fünf Prozent Erstattung auf Reisebuchungen (genaue Details dazu im Preis- und Leistungsverzeichnis beachten!)

Ideal für den Auslandsaufenthalt, die Studienreise & Co.: Kreditkartenangebote mit Reiseschutz

Bei diesen Kreditkarten sind Reise- und andere Versicherungsleistungen inklusive. Mittlerweile gibt es auch Exemplare, die unter anderem Leistungen im Zusammenhang mit Corona inkludieren – oft auch "Corona-Reiseschutz" genannt.

DKB Kreditkarte als Ergänzung zum DKB Girokonto

Empfehlung von biallo.de: die Kreditkarte der DKB. Mit dieser Visa-Kreditkarte hast Du die Möglichkeit, optional das Versicherungspaket "Travel" zuzubuchen – die Mindestvertragslaufzeit beträgt ein Jahr. Damit bist Du für Deine Reisen auch in Corona-Zeiten umfänglich abgesichert.

Weitere Details der DKB Kreditkarte:

  • Monats-/Jahrespreis: 2,49 Euro / 29,88 Euro
  • Kostenlose Bargeldversorgung: kostenlos
  • Versicherungsleistungen: Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung inkl. Quarantänekostenversicherung, Mietwagen-Vollkaskoversicherung, optional für 6,90 Euro monatlich (Mindestvertragslaufzeit ein Jahr / 82,80 Euro jährlich)
  • Kartenart: Charge-Kreditkarte
  • Bedingung: in Verbindung mit dem kostenlosen Studierendenkonto oder Girokonto u18

Biallo.de rät: Schaue Dir auch die Kartenangebote der regionalen Banken und Sparkassen an. Sie bieten für Studenten und Auszubildende Girokontomodelle an, mit denen Du sogar eine Gratis-Kreditkarte bekommst. Manche Filiale bietet Dir sogar eine goldene Visa Card oder Mastercard inklusive Reiseversicherungen zum Nulltarif oder vergünstigten Jahrespreis. So zum Beispiel die GoldCard (Visa oder Mastercard) der Berliner Volksbank, welche Du in Verbindung mit dem kostenlosen "Girokonto blauorange" erhältst. Zusätzliches Schmankerl neben diversen Versicherungsleistungen: Bei Buchung Deiner Reise über das VR-eigene Reiseportal (vr-meinereise.de) erhältst Du eine Rückvergütung von sieben Prozent.

Weitere Details der GoldCard der Berliner Volksbank:

  • Jahrespreis: 0,00 Euro
  • Bargeldversorgung: im EWR 2,00 Prozent, mind. 7,50 Euro, außerhalb des EWR kostenlos
  • Versicherungsleistungen: umfangreiches Versicherungspaket (z.B. Auslandsreise-Krankenversicherung, Reiserücktrittskosten-Versicherung, Verkehrsmittel-Unfallversicherung, etc.)
  • Kartenart: Charge-Kreditkarte

Bei den Sparkassen heißt das Kreditkartenmodell für junge Leute: X-Tension. Dabei handelt es sich um eine Mastercard und diese bietet eine Auslandskrankenversicherung, die Dich unabhängig vom Karteneinsatz über 90 Tage im Ausland absichert. Diese Kreditkarte gibt es allerdings nur für Kundinnen und Kunden des kostenfreien Girokontos "S-GiroCampus plus". Als Angebotsbeispiel die Mastercard X-Tension der Kreissparkasse Köln im Kurzprofil:

  • Jahrespreis: 0,00 Euro
  • Bargeldversorgung in Deutschland: 2,00 Prozent, mind. 6,00 Euro
  • Bargeldversorgung im Ausland: kostenlos
  • Versicherungsleistungen: Während der ersten 90 Tage des Auslands­aufenthaltes sind Karteninhaber voll krankenversichert.
  • Kartenart: Charge-Kreditkarte
 

Darauf solltest Du bei der Auswahl Deiner Kreditkarte achten!

Vor der Entscheidung für eine bestimmte Kreditkarte ist es zunächst sinnvoll zu überlegen, ob es primär um die Kostenersparnis geht oder ob bestimmte Zusatzleistungen eine Jahresgebühr rechtfertigen. Und beim eigentlichen Vergleich der Kreditkarten-Angebote sollten Studenten und Auszubildende folgende fünf Punkte im Auge haben:

Jahresgebühr

Direktbanken bieten die Kreditkarte in der Regel kostenlos im Paket mit einem Girokonto an. Ansonsten sind Jahresgebühren zwischen 20 und 250 Euro üblich. Achtung beim Vergleich: Einige Karten werben mit Null Euro Jahresgebühr für ihre Goldene – doch das gilt üblicherweise nur für das erste Jahr. Ab dem zweiten Jahr fallen dann beispielsweise bei der Hanseatic Bank 35 Euro an, wenn der Jahresumsatz nicht mindestens 3.000 Euro beträgt.

(Kostenlose) Bargeldversorgung

Je nach Anbieter fallen fürs Geldabheben hohe Gebühren an. Das gilt vor allem im Ausland und an institutsfremden Geldautomaten. So zählt die American Express Blue Card zwar zu den wenigen kostenlosen Kreditkarten mit noch dazu einem Startguthaben von 35 Euro, für die kein Konto eröffnet werden muss (eine sogenannte "kontoungebundene" Kreditkarte). Doch am Geldautomaten werden mindestens fünf Euro beziehungsweise vier Prozent der Bargeldsumme fällig.

Auslandseinsatzentgelt

Das Auslandseinsatzentgelt bezeichnet die Gebühren, welche Dir für den Einsatz Deiner Kreditkarte im Ausland berechnet werden. Diese hängen ganz von Deinem Kreditkartenanbieter beziehungsweise der ausgebenden Bank Deiner Karte ab und ob Du in oder außerhalb der Eurozone Deine Karte nutzt. Jedoch aufgepasst: In manchen Ländern berechnen Laden-, Hotel- und Restaurantbesitzer auf Deine Kartenzahlung sogar nochmal eine Gebühr oben drauf.

Fremdwährungsgebühren

Vor allem in den USA und anderen Nicht-Euro-Ländern fällt mitunter eine Fremdwährungsgebühr an, wenn außerhalb der Eurozone bezahlt oder Geld am Automaten abgehoben wird. Diese Kosten fallen also zusätzlich zum Auslandseinsatzentgelt an. Bei der Payback Amex-Karte, die ebenso dauerhaft kostenlos ist, sind es zwei Prozent des Kartenumsatzes. Tipp: Du willst im Ausland mit Kreditkarte zahlen? Dann wirst Du in der Regel gefragt, ob Du in Landeswährung oder Euro zahlen möchtest. Die Zahlung in Landeswährung ist immer vorteilhafter!

Auf welche Punkte Du beim bargeldlosen Bezahlen im Ausland mit Deiner Kreditkarte achten solltest, haben wir in einem ausführlichen Artikel zusammengefasst: Kreditkarte im Ausland/auf Reisen: sicher, kontaktlos und mobil bezahlen.

Versicherungen

Bei Kreditkarten, insbesondere bei Gold- oder Platinkarten, sind oftmals attraktive Versicherungsleistungen enthalten – etwa eine Auslandskranken- oder Reiserücktrittsversicherung. Die Jahresgebühr fällt hierfür zwar zumeist höher aus, doch kann es sich beim häufigen Reisen unterm Strich rechnen. Zu beachten: Einige Kartenanbieter machen die Bezahlung der Reise mit Kreditkarte zur Bedingung für den Versicherungsschutz. Der Haken an solchen Angeboten für reiselustige Studenten unter Euch: Sie setzen oftmals eine höhere Bonität voraus als Standard-Kreditkarten ohne Versicherungsleistungen.

Reiseversicherungen stehen aktuell hoch im Kurs. 

Doch wer diese vergleicht, muss schnell feststellen, dass es nicht selten auf das Kleingedruckte ankommt. In unserem ausführlichen Ratgeber " Reiseversicherungen in Corona-Zeiten" zeigen wir, welche Versicherungen auf Reisen wirklich sinnvoll sind.
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Schüler-/Studenten-Girokonto
 
Anbieter
Monatspreis
Dispozinsen
Jahrespreis
günstigste
Bankkarte
 
1.
0,00 €
6,99%
0,00 €
ING
2.
0,00 €
 0% bis 12,24%
0,00 €
3.
0,00 €
8,99%
0,00 €

Übrigens: Wenn Du während Deiner Kreditkartensuche vorhaben solltest, Deine Bank zu wechseln, dann geht das heutzutage in nur wenigen Minuten. Die neue Bank nimmt Dir nämlich fast alle Dinge ab, die für den Kontowechsel notwendig sind.

 

Welcher Kreditkartentyp eignet sich für Studenten und Azubis?

Wenn Du Dich nach einer Kreditkarte umsiehst, kannst Du recht schnell den Überblick verlieren. Entscheiden musst Du Dich für eine Kreditkartengesellschaft (Visa, Mastercard, American Express, etc.), ein passendes Leistungsangebot und letztlich für einen Kartentyp, der zu Dir passt.

Je nachdem, wie gut Studenten und Auszubildende mit ihrem oftmals schmalen Budget umgehen können, ist für sie entweder eine Revolving- oder Charge-Kreditkarte sinnvoll:

Die Revolving-Kreditkarte – die Kreditkarte mit Ratenkredit

Die Revolving-Kreditkarte (engl. revolving = erneuern) ist eine echte Kreditkarte. Denn mit dieser Kreditkarte bekommst Du vom Emittenten beziehungsweise Deiner kartenausgebenden Bank sozusagen einen kurzzeitigen Ratenkredit.

Sie ist nicht zwangsläufig an ein Girokonto geknüpft und Du kannst Deine Kartenumsätze in Raten zurückzahlen. Das heißt, dass nach Ablauf des Abrechnungszeitraumes Deine Kreditkartenumsätze in Teilen (Teilzahlung) von Deinem Referenzkonto abgebucht werden. Doch dafür verlangen die Kreditkartenanbieter Zinsen, die sehr hoch ausfallen können. Zinsbelastungen von jährlich zwölf bis 20 Prozent sind laut Kreditkarten-Vergleich von Stiftung Warentest die Regel. Es gibt aber auch einige Banken, die auf Wunsch auf die Teilrückzahlungsoption verzichten und den Kartenumsatz monatlich komplett vom Referenzkonto einziehen.

Unser Rat ist, dass Du über die Zinskonditionen einer Revolving-Kreditkarte genau Bescheid wissen solltest und bei Nutzung dafür sorgst, dass nach dem Abrechnungstag Dein Kreditkartenkonto ausgeglichen ist. Und nicht vergessen: Rutscht das Girokonto in den roten Bereich, weil die Kreditkartenabrechnung zu hoch war, dann werden die dortigen Dispositionskredit-Zinsen fällig.

Charge-Kreditkarte – die Kreditkarte mit zinslosem Monatskredit

Charge-Kreditkarten sind ebenso echte Kreditkarten. Das heißt, der Emittent der Karte sammelt die getätigten Zahlungen beziehungsweise Umsätze und bucht diese Summe auf einmal von Deinem Konto ab, meist am Ende des Monats. Somit wird Dir von Abrechnung zu Abrechnung für kurze Zeit ein zinsloser Kredit spendiert. Die Akzeptanz zur Hinterlegung einer Sicherheit, beispielsweise bei der Autovermietung, ist in der Regel – wie mit Revolving-Karten – auch gegeben.

Charakteristisch für Revolving- und Charge-Karten ist der bonitätsabhängige Kreditrahmen. Das heißt, bevor Dir Dein Kreditkartenherausgeber eine Kreditkarte ausstellt, wirft dieser einen Blick auf Deine finanzielle Situation – in der Regel mit Hilfe der Auskunftei Schufa. Doch keine Sorge! Sollte Dein Kartenantrag wegen schlechter Bonität abgelehnt werden, gibt es zwei weitere Karten, die etwas anders funktionieren, sich aber trotzdem zum Bezahlen und Geldabheben im In- und Ausland eignen:

Prepaid-Kreditkarte – die "Auf-Guthabenbasis"-Karte

Prepaid-Kreditkarten sind keine echten Kreditkarten und eignen sich vor allem für Studierende und Auszubildende, die auf Nummer sicher gehen wollen. Du kannst mit dieser Karte nämlich nur bezahlen, wenn Du Dein Kreditkartenkonto mit einem entsprechenden Geldbetrag auflädst. Vor- und Nachteil: Mehr als das überwiesene Geld kannst Du nicht ausgeben. Doch wie mit einer Girocard oder Debitkarte kann es bei Mietwagen- und Hotelbuchungen Probleme geben.

Debitkarte – die "Ohne-Kredit"-Karte

Wenn Du mit einer Visa- oder Mastercard-Debitkarte bezahlst, wird der Betrag sofort oder zeitnah von Deinem Konto abgebucht. Diese Karte gewährt Dir keinen Kredit. Deswegen ist eine Debitkarte keine Kreditkarte, sondern mit der in Deutschland beliebten Girocard vergleichbar.

Die Debitkarte ist sozusagen eine Mischform aus Giro- und Kreditkarte. Sie erlaubt in der Regel bis zum persönlichen Limit des Kunden kostenfreie Abhebungen an Bankautomaten in Deutschland, in der Eurozone (beispielsweise: ING) oder sogar weltweit. Beim Onlineshopping steht Dir mit dieser Karte auch nichts im Weg. Aber: Auch diese Karte wird von den meisten Mietwagenfirmen nicht akzeptiert, da mit ihr keine Kaution als Sicherheit für den Autovermieter "vorgemerkt" werden kann.

Lese-Tipp:

Du willst wissen, welche Vorteile eine Kreditkarte von Visa beziehungsweise Mastercard mit sich bringt? Das haben wir für Dich in folgendem Artikel genauer beschrieben:  Visa Card oder Mastercard - welche Kreditkarte ist besser?


Über die Autorin Kerstin Weinzierl

"Back-to-the-Roots", dieses Motto war ausschlaggebend, dass Kerstin Weinzierl sich 2018 bei biallo.de bewarb. Zuviel "IT-Gedöns" prägten ihre berufliche Vorgeschichte. Dabei vermisste sie die Kreativität, das Schreiben und die journalistische Arbeit. Die Themen von biallo.de sind schlichtweg spannend und dieser Meinung ist sie heute noch. Guter Content ist für Kerstin nicht nur trendig, sondern auch immer vorausschauend. Daher fühlt sie sich in den Themenwelten der Digitalisierung und Nachhaltigkeit besonders wohl. Somit weckten auch die Robo-Advisor und Fintechs sofort ihr Interesse und in diesen Bereichen konnte sie schnell ihre Expertise ausbauen. Privat verbiegt sich Kerstin beim Yoga oder ist mit ihrer Familie gerne auf dem heimischen Ammersee mit dem SUP Board.

  Kerstin Weinzierl