Auf einen Blick
  • Seit 1. April bietet die ING alle ihre gut 800 ETF-Sparpläne zum Nulltarif, sprich ohne Ausführungsentgelt an.

  • Sparpläne können bereits ab einer Mindestsparrate von nur einem Euro eingerichtet werden.

  • Im zweiten Quartal startet die ING auch ihre digitale Anlageberatung "Komfortanlage".
Das ETF-Sparen hat in der Coronakrise deutlichen Zulauf erhalten.
Quelle: REDPIXEL.PL / Shutterstock.com

Die ING lockt mit einem besonders attraktiven Angebot für ETF-Sparer: Deutschlands größte Direktbank bietet ab sofort sämtliche ihrer gut 800 ETF-Sparpläne dauerhaft ohne Ausführungsentgelt an – und das bereits ab einer Sparrate von nur einem Euro. Die Maximalsparrate liegt bei 1.000 Euro. Die ETFs kommen zum Großteil von den Anbietern iShares, Lyxor und Xtrackers. Die Sparplanausführungen erfolgen über das elektronische Handelssystem Xetra, das für höchste Liquidität steht.

"Die ING ist in Deutschland mit ihrem Tagesgeldangebot als Sparbank groß geworden. Nun wollen wir die Bank mit dem besten Wertpapier-Sparplanangebot sein und den Einstieg in das kostengünstige, regelmäßige und breit gestreute Investieren in Wertpapiere erleichtern", sagt Thomas Dwornitzak, Leiter Sparen und Anlegen bei der ING Deutschland.

Kampfansage an Neobroker

Mit dem neuen Angebot erhöht die ING den Druck auf die noch recht junge Branche der Discountbroker, auch Neobroker genannt, die mit kostengünstigem Wertpapierhandel – teilweise zum Nulltarif – den etablierten Brokern Marktanteile streitig machen wollen. Hinzu kommt, dass in der Coronakrise gerade die jüngere Generation ihre Leidenschaft für Wertpapiere entdeckt

Von der neuen Trader-Generation scheint auch die ING profitiert zu haben. So haben sich die Wertpapiertranskationen im vergangenen Jahr auf knapp 27 Millionen weit mehr als verdoppelt. Die Anzahl der Depots stieg im Jahresvergleich von rund 1,4 auf 1,7 Millionen. Die Anzahl der abgeschlossenen Wertpapiersparpläne kletterte um 60 Prozent auf 573 Tausend.

Im zweiten Quartal startet die ING auch ihre digitale Anlageberatung, die "Komfortanlage". So erhalten Kunden eigenen Angaben zufolge in wenigen Schritten eine Anlageempfehlung, die ihrer Risikobereitschaft, finanziellen Situation und dem Anlagehorizont entspricht. Zur Auswahl stehen sieben weltweit gestreute ING-Dachfonds, die auf 20 ETFs und Indexfonds basieren. Eine zunächst begrenzte Anzahl von Kunden kann auch einen persönlichen Coach per Videokonferenz nutzen. Die Kosten für die Beratung belaufen sich auf 0,99 Prozent des durchschnittlichen Anlagevolumens inklusive Depotführungs- und Transaktionskosten. 





  biallo

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