Nominalzins und Realzins

Wie sich die Inflation auf Ihre Geldanlage auswirkt

05.11.2020
Auf einen Blick
  • Viele Deutsche fürchten sich vor Inflation, denn sie entwertet Geld und senkt die Kaufkraft. Das betrifft auch Sparer, denn bei niedrigen Zinsen kann Inflation angelegte Vermögen schmälern.  

  • Extrem niedrige Inflationsraten, bis hin zu Null- und Minusinflation, bewirken bisweilen aber das Gegenteil: Statt Geldentwertung sorgen sie für steigende reale Zinsen.

  • Sparer sollten bei ihrer Anlageentscheidung also neben den nominalen Zinsen auch immer die reale Verzinsung ihrer Geldanlage im Blick haben.

Die niedrige Inflationsrate wirkt sich positiv auf Kaufkraft und Ertragsaussichten aus.
Rudmer Zwerver / Shutterstock.com

Sparer sind derzeit nicht zu beneiden: Die Zinsen sind mickrig, die Börsen launisch. Wohin also mit dem Ersparten, damit es ohne Risiko zuverlässig wächst? Eine Möglichkeit sind verzinste Geldanlagen wie Festgeld oder Sparbriefe. Sie garantieren sichere, planbare Zinsen und keine Kosten. Außerdem bietet die europäische Einlagensicherung hohe Kapitalsicherheit. Doch lohnen sich fest verzinste Geldanlagen überhaupt? Schließlich sind die Zinsen im Keller. Große Erträge sind derzeit nicht zu erwarten, außerdem zehrt die Inflation am Wert der Gewinne.

Doch das ist zu einfach gedacht. Weil die Inflation wegen der anhaltenden Krisen der letzten Jahre immer weiter sinkt, verbessern sich die Ertragsaussichten für Zinssparer. Derzeit pendelt die Inflation um den Nullpunkt. Zur Freude der Sparer, denn dank Nullinflation erzielen verzinste Geldanlagen wieder reale Gewinne.

Was ist Inflation?

Inflation ist ein Prozess anhaltender Geldentwertung, bei dem die Preise auf breiter Front steigen. Im Ergebnis kann man sich für eine Geldeinheit immer weniger kaufen, das heißt, die Kaufkraft des Geldes sinkt. Gleichzeitig führt Inflation auch zur Entwertung von Ersparnissen, denn der Vermögenswert des Geldes sinkt mit der Zeit.

Nicht als Inflation gelten dagegen einmalige oder kurz anhaltende Preisniveauerhöhungen, wie sie durch ungewöhnliche Ereignisse eintreten können wie etwa Missernten durch Dürrekatastrophen. Auch Preissteigerungen für einzelne Güter, etwa eine Benzinpreiserhöhung wegen einer Ölkatastrophe, gelten nicht als Inflation.

Die Inflation wird gemessen am Anstieg eines allgemein anerkannten Preisindexes. In Deutschland ist dies zum Beispiel der Verbraucherpreisindex für Deutschland. Der prozentuale Anstieg dieses Indexes innerhalb eines bestimmten Zeitraums wird als Inflationsrate bezeichnet.

 Was ist die Ursach von Inflation?

Beim Entstehen von Inflation spielt vor allem die Geldmenge eine zentrale Rolle. Steht der Gütermenge einer Volkswirtschaft eine zu große Geldmenge gegenüber, kann es zu einem Nachfrageüberhang kommen. Übersteigt die Güternachfrage das Güterangebot, und kann die Wirtschaft das Angebot nicht schnell genug erhöhen, steigen die Preise. Die Folge: Inflation setzt ein. Dies geschieht vor allem in Hochkonjunkturphasen.

Eine andere Ursache für Inflationen resultiert nicht aus höherer Nachfrage, sondern durch ein geringes Angebot. Die sogenannte Angebotsinflation zeichnet sich dadurch aus, dass Preise von Produktionsfaktoren wie etwa Rohstoffen steigen. Dies kann durch ein knapperes Angebot an Rohstoffen passieren, aber auch durch staatliche Regulation, wie im Falle steigender Lohnkosten. Steigende Preise verteuern den Herstellungsprozess und damit viele Güter. Die Unternehmen sehen sich gezwungen, die Preise für ihre Produkte zu erhöhen, was zu steigenden Mehrkosten für Verbraucher führt. Müssen Verbraucher mehr für Produkte zahlen, ohne dass ihr Lohn steigt, sinkt ihre Kaufkraft. Sie erhalten nun weniger Waren für ihr Geld als zuvor. Die Angebotsinflation kann auch von außen importiert sein, etwa durch Handelskriege oder politische Krisen.

 Was ist Deflation?

Deflation ist das Gegenteil von Inflation. Die Deflation zeichnet sich durch einen anhaltenden Rückgang des Preisniveaus aus. Dies geschieht zum Beispiel, weil sich die im Umlauf befindliche Geldmenge verringert oder das gesamtwirtschaftliche Angebot die Nachfrage übersteigt. Kontinuierlich sinkende Preise können mittel- und langfristig dafür sorgen, dass die Löhne sinken und die Arbeitslosigkeit steigt. Auslöser für Deflation können steigende Leitzinsen oder sinkende Staatsausgaben sein.

Wie beeinflusst die Politik die Inflation? 

Für die Bekämpfung von Inflation und den Erhalt der Preisstabilität in Europa zeichnet die Europäische Zentralbank verantwortlich. Das Mandat der EZB ist in den Europäischen Verträgen festgeschrieben. Die EZB hält Preisstabilität für gegeben, wenn die jährliche Teuerungsrate knapp unter zwei Prozent liegt. Diese Inflationsrate gilt vielen Politikern und den meisten Notenbankern als wünschenswert, da sie für Wachstumsimpulse sorgt, ohne Ersparnisse zu schnell aufzuzehren.

Um das Zwei-Prozent-Ziel zu erreichen, senken die Notenbanker in Krisenzeiten die Zinsen, damit die Wirtschaftsaktivität angekurbelt wird. Niedrigere Zinsen verbilligen Kredite und es kann verstärkt investiert werden, so die Theorie. Erhöhte Investitionen sorgen dann für Wirtschaftswachstum, für neue Arbeitsplätze und steigende Löhne. Diese Spirale soll die Preise steigen lassen.

Im Zuge schwerwiegender Krisen wie der Finanzkrise 2008/09 und der Coronakrise 2020 funktionieren diese Mechanismen aber nicht immer. Aktuell erholen sich die betroffenen Volkswirtschaften nur sehr schleppend und die Inflation bleibt extrem niedrig. Null Prozent Inflation oder gar Minusinflation sind für die Wirtschaft gefährlich. Konsumenten und Unternehmen könnten Kaufentscheidungen beziehungsweise Investitionsentscheidungen verschieben und auf noch niedrigere Preise hoffen. Dadurch kann die gesamte Volkswirtschaft ins Stocken geraten.

Mit niedrigen Zinsen, zum Teil sogar Negativzinsen, will die EZB die Inflation wieder nach oben drücken. Dieser Kurs ist aber nicht ungefährlich: Günstigere Kredite könnten zur Überschuldung von Haushalten und Unternehmen führen. Ohne Zinsen auf das Ersparte fällt auch die private Altersvorsorge schwer. Banken verdienen kaum noch Geld an ihrem traditionellen Kreditgeschäft und gehen deswegen größere Risiken ein. Die wirtschaftliche Situation der einzelnen Euroländer unterscheidet sich aber stark. Daher gehen auch die Präferenzen für eine angemessene Geldpolitik auseinander. Für die EZB entsteht daraus ein ernstes Problem, denn sie kann nur Politik für die Eurozone als Ganzes machen, also nicht auf Einzelwünsche ihrer Mitgliedsländer eingehen.

 Aktuelle Inflationsrate

Laut Statistischem Bundesamt lag die Inflationsrate in Deutschland im September und Oktober bei minus 0,2 Prozent. Damit ist sie bereits das dritten Mal in diesem Jahr negativ, im Juli lag sie bei minus 0,1 Prozent. Haupttreiber für die sinkende Teuerung sind die gesunkene Mehrwertsteuer und niedrigere Energiepreise.

Auch in der Eurozone sind die Verbraucherpreise erneut gesunken. Sie fielen um 0,3 Prozent binnen Jahresfrist, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Das ist die niedrigste Rate seit mehr als vier Jahren. Im August hatte die Inflationsrate bei minus 0,2 Prozent gelegen.

Analysten und Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Entwicklung noch eine Weile anhält. Schließlich hat die Corona-Krise die Weltwirtschaft weiterhin fest im Griff und eine Änderung der ultra-lockeren Geldpolitik der globalen Zentralbanken ist nicht in Sicht.

Die Mehrheit der Ökonomen rechnet bis Ende 2020 mit einer deutschen Inflationsrate bei null. Einige sehen sie sogar tiefer. Erst im neuen Jahr, wenn die Umsatzsteuer in Deutschland wieder steigen soll, dürfte die Inflation leicht anziehen. Ein Inflationsschub ist allerdings auch 2021 nicht zu erwarten. Die Experten des Internationalen Währungsfonds IWF rechnen mit einer durchschnittlichen Inflationsrate übers Jahr von 1,2 Prozent. 

 Was ist der Realzins?

Zinssparer dürfen sich über die aktuelle Entwicklung freuen, denn sinkende Inflationsraten verbessern ihre Renditeaussichten. Ursache hierfür sind die realen Zinsen. Als Realzins bezeichnet man einen Zinssatz, der im Unterschied zum Nominalzins auch die Veränderung der Kaufkraft, das heißt die Wirkung von Inflation oder Deflation, berücksichtigt. Im Gegensatz dazu zeigt der Nominalzins nur den ausgeschriebenen Zinssatz, den eine Bank für eine Geldanlage bezahlt. Einen Überblick über die aktuellen Zinsen ermöglicht der Festgeld Vergleich von biallo.de.

Rechner festgeld
3
Festgeld
 
Anbieter
Zinsertrag
Zinssatz
 
1.
  210,00 €
1,05 %
2.
  150,00 €
0,75 %
3.
  140,00 €
0,70 %
Betrag 10.000 €, Laufzeit 2 Jahre


Am Nominalzins sieht man also, wie sich eine Geldanlage verzinst. Man weiß aber nicht, wie viel diese Zinsen am Ende der Laufzeit real wert sind, sprich welche Kaufkraft sie ausmachen. Das sieht man erst, wenn man die Inflation gegenüberstellt.

 Beispiel: Angenommen, die Bank zahlt zwei Prozent Zinsen für Festgeld. Dann erhalten Sparer nach einem Jahr zwei Prozent Zinsen gutgeschrieben. Liegt die Inflationsrate das ganze Jahr über ebenfalls bei zwei Prozent, hat das Ersparte im gleichen Zeitraum zwei Prozent an Kaufkraft verloren. Unterm Strich heben sich also Zinsgewinn und Inflationsverlust auf, und das Ersparte hat den gleichen realen Wert wie vor zwölf Monaten. Die reale Verzinsung dieser Geldanlage ist somit gleich null, es wurde kein Wertgewinn erzielt.

 Nominalzinsen nicht entscheidend

Damit ein realer Vermögenszuwachs erzielt wird, muss also die Inflationsrate niedriger sein als die Nominalzinsen. Selbst bei einem Zinssatz von fünf Prozent, aber einer Inflationsrate von vier Prozent entsteht unterm Strich letztlich nur ein realer Zinsgewinn von einem Prozent.

Das bedeutet im Umkehrschluss, selbst bei sehr niedrigem Zinsniveau sind Zinsgewinne möglich, vorausgesetzt die Inflationsrate ist noch niedriger.

Und genau dies ist seit einiger Zeit der Fall. Die nominalen Zinsen von Tagesgeldkonten und Festgeldanlagen verharren zwar seit Jahren auf niedrigem Niveau, weil aber die Inflationsrate inzwischen unter null gefallen ist, sind die realen Zinsgewinne gestiegen. Die Zinserträge werden aktuell nicht durch Kaufkraftverluste geschmälert. Unterm Strich bleibt also mehr Nettoertrag übrig.

 Positive Realzinsen sogar bei Nullzins möglich

Positive Realzinsen sind demnach auch möglich, wenn der Nominalzins einer Geldanlage bei null liegt. Zahlt eine Bank beispielsweise keine Zinsen fürs Tagesgeld, die Inflationsrate liegt aber bei minus 0,5 Prozent, erzielt das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto eine Realverzinsung von 0,5 Prozent. Das heißt, der Wert oder besser die Kaufkraft des Ersparten wächst binnen Jahresfrist um ein halbes Prozent.

 Die Inflation im Blick halten

Um festzustellen, ob sich eine verzinste Geldanlage lohnt, sollte man also nicht nur den nominalen Zinssatz prüfen, sondern auch den Realzins. Ein Blick auf die Inflationsrate ist demnach unabdingbar. Außerdem ist die Entwicklung des Leitzinses der EZB wichtig. Daran lässt sich ablesen, wie sich das Zinsniveau entwickeln wird. Denn der Leitzins beeinflusst das Zinsniveau am Markt und damit die Nominalzinsen der Banken. Kündigen sich hier Veränderungen an, etwa dass die EZB langfristig an eine Anhebung des Leitzinses denkt, ist mit steigenden Zinsen in der Zukunft zu rechnen. Dies ist vor allem für Sparer wichtig, die ihr Geld langfristig zu festen Zinsen anlegen wollen. Mehrjährige Festgelder könnten bei künftigen Zinsanstiegen Renditenachteile erleiden. Wie sich Inflation auf eine Geldanlage zu Null-Prozent-Zinsen auswirkt, sehen Sie in der Tabelle unten.

Wie wirkt sich Inflation auf Ihr Geld aus?

Inflation bewirkt eine kontinuierliche Geldentwertung. Das merken Verbraucher nicht nur daran, dass sie sich immer weniger Ware für das gleiche Geld kaufen können, sondern auch, wenn sie ihr Geld zur Bank bringen und verzinst anlegen. Vor allem bei längerem Anlagehorizont sind die Auswirkungen von Inflation unübersehbar. Zwei Prozent weniger Kaufkraft nach einem Jahr macht vielleicht noch nicht viel aus. Über zehn Jahre oder mehr gerechnet, bedeutet diese aber sehr wohl eine deutliche Minderung des Vermögenswertes.

Die folgende Modellrechnung zeigt, was mit 10.000 Euro Anlagekapital über 20 Jahre passiert, wenn keine Zinsen gezahlt werden und die Inflationsrate zwei Prozent beträgt. Ohne Zinserträge würde der Vermögenswert um rund ein Drittel sinken.

Grafik: So wirkt sich eine Inflationsrate von zwei Prozent auf eine Geldanlage von 10.000 Euro über 20 Jahre aus, wenn keine Zinsen gezahlt werden.

Auf der anderen Seite profitieren Kreditnehmer von anhaltender Inflation. Denn mit der Geldentwertung schrumpft auch der reale Wert von Schulden. Ist die Inflationsrate höher als der Kreditzins, zu dem sich ein Darlehennehmer Geld geliehen hat, schmelzen seine Schulden auf wunderbare Weise dahin. Obige Tabelle gilt also im Umkehrschluss genauso für den Wert von Kreditschulden.

Mit welchen Geldanlagen lässt sich Inflation umgehen?

Damit die Inflation Ihr Geld nicht vernichtet, ist es wichtig, es nicht unverzinst liegen zu lassen. Je nachdem, welcher Anlagetyp Sie sind und wofür das Geld gedacht ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Folgende Tabelle gibt einen groben Überblick: 

Wofür geeignet? Vorteile Nachteile
Tagesgeld Geld, auf das man kurzfristig zugreifen kann,
zum Beispiel der Notgroschen für Reparaturen an Haus und Auto
- Flexibilität,  Zinsatz kann mit dem Marktzins steigen
- Sparer können rasch auf Zinsänderungen reagieren
-je nach Einlagensicherung hohe Sicherheit
- keine Kosten
- aktuell nur sehr niedrige Zinserträge
- Zinssatz kann weiter sinken
Festgeld Geld, das für eine bestimmte Zeit nicht gebraucht wird, zum Beispiel für ein oder zwei Jahre - höhere Zinsen als beim Tagesgeld
- Zinsen können nicht sinken. 
- je nach Einlagensicherung hohe Sicherheit
- keine Kosten
- Anleger können nicht vorzeitig auf ihr Geld zugreifen
Minderrendite, wenn Geld lange festliegt und der Zinssatz während der Laufzeit steigt 
Fonds und ETFs Geld, das über einen längeren Zeitraum angelegt werden sollte. - höhere Renditechancen als bei Tages- und Festgeld
- bei breiter Streuung überschaubares Risiko
- ETFs: niedrige Kosten
- Anleger müssen schlechte Börsenzeiten aussitzen können, ansonsten kann es zu Verlusten kommen.
- Kosten
Einzelaktien Geld, das nicht dringend benötigt wird und über einen längeren Zeitraum angelegt werden kann. - hohe Renditechancen - nur für erfahrene Anleger geeignet
- hohe Verluste möglich
- Kosten
Robo-Advisor Geld, das über einen längeren Zeitraum angelegt werden sollte.  zum eigenen Sparziel passende Anlagestrategie auswählbar
- Sparer müssen sich kaum um ihre Anlage kümmern.
- breite Diversifikation in Fonds und Anleihen möglich
- niedrigere Kosten als für eine aktive Vermögensverwaltung 
- zusätzliche Kosten im Vergleich zur Anlage durch den Anleger selbst
- Kursschwankungsrisiko
Bei vorzeitigem Ausstieg besteht Verlustrisiko

Biallo-Tipp

Eine Möglichkeit, Sparbeträge renditestark anzulegen, wird oft übersehen: Für Genossenschaftsanteile gab es im vergangenen Jahr bundesweit durchschnittlich 4,0 Prozent  Dividende

Artikel Quellen

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  Max Geißler


 
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