Dispokredit
  • Deutlich unter 10 Prozent
  • Direktbanken liegen vorn
  • Zinsersparnis von 100 Euro und mehr
  • Niedrige Überziehung
Kevin Schwarzinger
Kevin Schwarzinger
Es gibt jede Menge Angebote von deutlich unter zehn Prozent.

Dispokredit: Ein Vergleich spart Ihnen viel Geld

Sie überziehen regelmäßig Ihr Girokonto? Wissen Sie auch, wie hoch der Dispozins ist, den Ihnen Ihre Bank dafür abnimmt? Eine regionale Bank oder Sparkasse verlangt meistens zehn Prozent und mehr. Anders ist das bei den meisten Direktbanken mit ihren Angeboten im Online-Banking.

Ein Vergleich zeigt: Die Höhe des Dispos ist sehr unterschiedlich

Wenn Sie Kunde einer Sparkasse oder Volks- und Raiffeisenbank sind, räumt Ihnen die Bank in der Regel eine Überziehungsmöglichkeit in Höhe von bis zu drei Nettogehältern ein. Dieses Limit kann man auch noch überschreiten. Darüber freut sich die Bank oder Sparkasse. Denn in diesem Fall müssen die Kunden für den Betrag über dem Limit, also für diese Überziehung, einen noch höheren Zins, den sogenannten Überziehungszins zahlen. Und der ist rund 50 Prozent höher als der Zins für die Dispozinsen. Den Überziehungszins sehen Sie im Vergleich in der rechten Spalte.

Teure Sparkasse – günstige Direktbank – auch bei den Dispozinsen

Dass eine Sparkasse oder ein anderes regionales Geldhaus generell teurere Dispokredite haben als eine Direktbank liegt an ihrer Struktur. Sie unterhalten Filialen vor Ort mit einer Menge an Personal, das gut bezahlt wird. Eine Direktbank wie die ING-Diba dagegen arbeitet nur mit Internet-Banking und berät in der Baufinanzierung per Telefon, hält aber keine Filiale vor. Daher sind in unserem Dispo-Vergleich immer Direktbanken mit ihren niedrigeren Dispozinsen vorn. Hier können Sie also viel Geld sparen. Sie müssen aber bereit sein, das Girokonto zu wechseln. Denn dann haben Sie nicht nur ein neues Konto, sondern auch dauerhaft einen niedrigen Dispo.

So werden Sie hohe Dispozinsen los

Einen teuren Dispositionskredit (Dispo) können Kunden auf drei Art und Weisen loswerden oder zumindest reduzieren:

  1. Sie besorgen sich eine externe Kreditlinie und tauschen den hohen Dispozins gegen einen Abrufkredit ein. Sie beantragen also bei der Volkswagen Bank oder ING-Diba einen solchen Dispositionskredit, auch wenn der dort Comfort Kredit (VW Bank) oder Rahmenkredit heißt. Dieses Geld wird Ihnen auf Ihr Girokonto überwiesen und damit wird die Überziehung ausgeglichen. Statt der 12,5 Prozent Dispozins bei Ihrer Sparkasse zahlen Sie zwischen sechs und sieben Prozent an die Direktbank für deren Dispo und Sie sparen die Hälfte der gezahlten Zinsen ein. Bei einem Abrufkredit haben Kunden den Anspruch, diesen jederzeit ganz oder teilweise zurückzahlen zu können, so wie sie Geld haben. Merke: Ein Dispositionskredit einer Direktbank ist fast immer günstiger als der Dispo einer regionalen Bank. Deren Kunden haben das aber oft noch nicht bemerkt. Schade.

  2. Sie wandeln den Dispokredit in einen Ratenkredit um. Der gewährte Kredit fließt auf Ihr Girokonto und Sie sind erstmals den teuren Dispo los. Im Gegensatz zum Abrufkredit zahlen Sie beim Ratenkredit jeden Monat einen fest Betrag, bis er ganz zurück gezahlt ist. Sie dürfen das Girokonto dann aber nicht von Neuem überziehen, sonst landen Sie wieder im teuren Dispo.

     
  3. Am besten ist: Kunden der regionalen Banken wechseln gleich das Girokonto – weg von der Sparkasse und hin zu DKB, ING-Diba oder DAB Bank. Dann zahlen diese auch in Zukunft mit dem neuen Konto niedrige Dispozinsen und müssen sich weniger Sorgen machen.

Warum haben einige Banken keinen Überziehungszins mehr?

Die ING-Diba hat als erste größere Bank den Überziehungszins ganz abgeschafft. Es folgten weitere Banken wie DKB, 1822direkt oder Santander. Mittlerweile gibt es aber auch regionale Banken, die ihren Kunden  nur noch einen Dispokredit anbieten. Eine davon ist die VR Bank München Land.

Was bei einem guten Girokonto außer Dispo noch wichtig ist

Die Höhe des Dispositionskredits ist für regelmäßige Girokonto-Überzieher natürlich ein wichtiger Faktor bei der Frage, ob das gewählte Konto das richtige Konto ist oder nicht. Aber: Die Banken mit niedrigem Dispo offerieren zudem fast immer auch ein attraktives Girokonto, das Geld sparen hilft. Glauben Sie nicht? Dann wechseln Sie doch mal in unseren Girokonto Vergleich und sehen sich dort genau um. Sie werden entdecken, dass nicht nur der Dispositionskredit viel günstiger als bei fast jeder Sparkasse und regionalen Bank ist, sondern auch andere Zinsen sind niedriger. Zum Beispiel die Zinsen für Ratenkredite. Sparen kann man auch bei den Kreditkarten. Denn oft kosten die gar nichts. Und Sie sparen bei der Bargeldversorgung im Ausland. Mit  Kreditkarten vieler Direktbanken können Sie zumindest in der Eurozone kostenlos Bargeld abheben. 

Sie sehen: Ein niedriger Dispo ist klasse. Aber ein Girokonto mit niedrigem Dispo plus andere sparsame Eigenschaften ist ein ideales Konto. Ein Vergleich lohnt!
Zum Thema Dispokredit erhalten Sie hier zusätzliche Informationen.

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