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Freitag, 30.09.2016 05:10 Uhr
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Sparbuch: Anbieter mit attraktivem Zins

Die meisten Banken und Sparkassen geben nicht einmal ein Prozent Zinsen aufs Sparbuch. Doch es gibt Ausnahmen! Das Sparbuch ist eine sehr sichere Form der Geldanlage. Nach einer gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten können Sie über Ihr gesamtes Geld auf dem Sparbuch verfügen. Jetzt vergleichen!
Sparbuch
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Sämtliche Angaben ohne Gewähr
OO Online-Konditionen
TT tel. Kontoführung möglich
NN nur für Neukunden / neues Geld von Bestandskunden

Sparbuch: Die Zinsunterschiede sind enorm

Das Sparbuch mit gesetzlicher Kündigungsfrist ist immer noch das beliebteste Sparkonto der Deutschen. Sicherheit spielt dabei eine ausschlaggebende Rolle. Nach einer Statistik der Bundesbank vom September 2014 waren 528 Mrd. Euro so angelegt. Eigentlich total unverständlich. Denn wer sein Geld auf ein Sparbuch anlegt, vernichtet sein Vermögen.
Das war früher schon so, als es noch zwei Prozent und mehr Zinsen auf das Sparbuch gab und die Inflationsrate drei und mehr Prozent betrug. Das ist heute genauso bei einer Geldentwertung von 0,8 Prozent und Zinsen zwischen 0,01 und 0,50 Prozent wie sie von den meisten Sparkassen, Filialbanken sowie Volks- und Raiffeisenbanken angeboten werden.

Ein Sparbuch-Zinsvergleich ist ein Muss

Die Spanne zwischen den Banken ist enorm. Stadtsparkasse München oder Münchner Bank bieten 0,10 Prozent Zinsen (Stand Dezember 2014). Aber es gibt es auch die VTB Direktbank mit einem Spitzenzinssatz von 1,25 Prozent oder die abcbank mit 1,20 Prozent. Selbst wann man die Kapitalertragsteuer abzieht, liegt man noch über der Inflationsrate oder auf gleicher Höhe und sorgt so für den Kapitalerhalt.

Sparbuch schlechter als Tagesgeld

Tagesgeld gibt es noch gar nicht so lange, etwa 15 Jahre. Populär ist es durch die ING-Diba und viele anderen Direktbanken geworden, die von vornherein gar kein Sparbuch angeboten haben. Was das Tagesgeld immer schon viel attraktiver machte, war der viel höhere Zins. Das zeigt unser Vergleich Tagesgeld.

Sparkonto: Sparbuch oder Tagesgeld, lesen Sie mehr hier...

Sparbuch: So kommen Sie an Ihr Geld

Das Sparbuch ist auch weniger flexibel als das Tagesgeld. Letzteres kann man täglich (daher Tagesgeld!) ganz oder teilweise auf sein Girokonto zurück überweisen. Wer ein Sparbuch eröffnet, der kann monatlich nur 2.000 Euro ohne Kündigungsfrist abheben. Wer mehr Geld braucht, muss entweder drei Monate zuvor bei seiner Bank kündigen. Oder man muss einen „Vorschusszins“ von 25 Prozent des Guthabenzinses akzeptieren. Das heißt: Vom ohnehin mageren Zins werden einem ein Viertel gekürzt.

Sparplan besser als Sparbuch

Die meisten, älteren Leute, legen das Geld auf das Sparbuch langfristig an. Oder sie haben einen Dauerauftrag bei der Bank eingerichtet und überweisen vom Gehaltskonto direkt aufs Sparbuch. Und das bei den mageren Zinsen. Wer hier langfristig mehr erreichen will, sollte lieber nur eine Notreserve von maximal drei Monatsgehältern auf dem Sparbuch anlegen und danach einen monatlichen Betrag auf einen Sparplan einzahlen. Wie unsere Sparplan-Übersicht zeigt, erzielt man hier wesentlich höhere Renditen. Wer beispielsweise 100 Euro monatlich zehn Jahre einzahlt, erhält eine Rendite von über zwei Prozent (Stand: Juli 2016). Da kann kein Sparbuch mithalten. Und ein Klick auf den jeweiligen Anbieter zeigt zudem wie die Bedingungen sind. Einige Banken wie die Deniz-Bank haben einen festen Zins über die gesamte Laufzeit. Bei anderen gibt es einen variablen Basiszins und am Ende der Laufzeit einen Bonus.

Sparbücher – die meisten gibt es nicht online

Bei regionalen Banken gibt es das Sparbuch wirklich noch als Buch, indem die Einzahlungen vermerkt sind. Dort werden am Ende des Jahres auch die Zinsen eingetragen. Anders ist das bei den Top-Anbietern in unserem Sparbuch-Vergleich. Diese bieten ihre Sparbücher per Online-Banking und kostenloser Kontoführung an. In unserem Vergleich finden

Sie zahlt für ihr Sparbuch sogar mehr als für ihr Tagesgeld. Hier sind es 1,00 Prozent. Dafür ist man mit dem Tagesgeld auch flexibler, weil man mehr abheben kann als die 2.000 Euro im Monat beim Sparbuch.

Der magere Spareckzins

Banken wissen, dass Sparbuch-Kunden ihr Geld meist lange anlegen und nicht von einer Bank zur anderen Bank hüpfen. Daher gewähren einige wenige etwas mehr an Zinsen, wenn regelmäßig gespart wird. Der Basiszins, der allen gewährt wird, wird auch als Spareckzins bezeichnet. Den weisen wir in unserem Sparbuch-Vergleich aus.

Sparbücher und der Zins

Es ist nicht nur der magere Zins, den die Banken für ihr Sparbuch-Produkt zahlen. Unvorteilhaft ist auch, dass sie diesen Zins nur einmal im Jahr zahlen. So gibt es im Gegensatz zu Tagesgeld-Anbietern keinen Zinseszinseffekt, der übers Jahr wirkt. Zum Vergleich: Die Volkswagen Bank hat bei Ihrem Tagesgeld „PlusKonto TopZins“ zwölf Zinstermine im Jahr. Sie sehen: Auch hier kann kein Sparbuch wirklich mithalten.

Warum wir Sparbuch-Zinsen vergleichen?

Weil die Nachfrage nach  dieser Form des Sparkontos weiterhin hoch ist und wir Ihnen die Augen öffnen wollen, dass es bessere Alternativen zum Sparbuch gibt. Und das sind allemal das Tagesgeld, das Festgeld oder auch unsere Sparbriefe, wenn es um größere Summen geht, die anzulegen sind.

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