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Festgeld Vergleich

Festgeld-News: Sensationelle Zinssprünge

Festgeld-News: Sensationelle ZinssprüngeLichtblicke für Festgeld-Sparer: Zwei Banken stemmen sich gegen den Abwärtstrend und katapultieren ihre Zinsen auf Topniveau. Die SWK Bank legt mehr als die Hälfte drauf und zahlt jetzt für 60-monatiges Festgeld satte 2,15 Prozent Zinsen. Aus 10.000 Euro werden dank Zinseszinseffekt 11.122 Euro. Für kurze Zeiträume besticht das Angebot der Creditplus Bank. Hier kletterte der Dreimonatszins um 20 Prozent auf 1,2 Prozent.
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Festgeld: Hohe Zinsen - gesetzliche Einlagensicherung!

Wenn es auf dem Tagesgeldkonto kaum noch Zinsen gibt, dann ist gut verzinstes Festgeld eine empfehlenswerte Geldanlage. Festgeldkonten garantieren den Wert des angelegten Kapitals und bieten garantierte Festzinsen, die zu einem bestimmten Termin fällig werden. Deshalb gibt es für Festgeld auch den Begriff "Termingeld".

Die Zinsen liegen je nach Laufzeit und Bank meist deutlich über den vairabel verzinsten Tagesgeldkonten.  Ein Selbstläufer ist Festgeld aber nicht. Damit sie keine Zinsen verschenken, sollten Anleger die Angebote und die Konditionen richtig vergleichen. Eine gute Übersicht über aktuelle Zinsen und Konditionen bietet der Festgeld-Vergleich auf biallo.de und geldsparen.de.

Festgeld Vergleich ist sehr wichtig

Beim Festgeld handelt es sich um eine verzinste Kapitalanlage bei einer Bank, Bausparkasse oder Sparkasse. Sparer legen ihre Anlagesumme für einen Monat oder viele Monate fest an und erhalten dafür einen garantierten Festzins. Festgeld zählt zu den einmaligen Geldanlagen. Ein größerer Geldbetrag fließt auf das Festgeldkonto und wird von der Bank verzinst. Da Sie die Geldanlage nur in Ausnahmefällen vorzeitig kündigen können, erhalten Sie für Ihre Anlagesumme einen attraktiven Festzins.

Festgeld zeichnet sich durch Kapitalsicherheit, Renditegarantie und Gebührenfreiheit aus. Je nach Anbieter und Laufzeit arbeitet zusätzlich der Zinseszinseffekt für den Geldanleger. Das bedeutet: Die jährlich ausgeschütteten Zinsen werden wieder angelegt und im kommenden Jahr mitverzinst. Da in diesen Fall auch die Zinsen Zinsen erwirtschaften, erhöht sich die Rendite der Geldanlage. Tipp: Die Festgeld-Vergleiche auf biallo.de und geldsparen.de zeigen jeweils auf ihren Detailseiten, welche Banken die Zinsen beim Festgeld wieder anlegen und mitverzinst.

Was beeinflusst den Festzins beim dieser Geldanlage?

Banken statten Festgeld mit einem garantierten Zinssatz aus. Im Gegensatz zu variablen Zinsen wie beim Tagesgeld ist der Zinssatz beim Festgeld während der Laufzeit unveränderlich. Entscheidend für die Höhe der Zinsen sind die Anlagesumme, die Laufzeit in Monaten und das allgemeine Zinsniveau. Als Faustregel gilt: Je höher der Anlagebetrag und/oder je mehr Monate es angelegt ist, desto höher fällt der Festzins aus. Die Festgeld-Verzinsung ist über die festgelegte Spardauer gleich hoch und kann nicht von den Banken geändert werden.

Zinseszinseffekt verbessert Sparergebnis beim Termingeld

Das Sparergebnis einer Festgeld-Anlage hängt vom Zinssatz und die Monate der Anlage ab. Beträgt die Laufzeit zwölf Monate und der Festzins vier Prozent, würde das Sparergebnis exakt dem Zinssatz von vier Prozent gleichen. Wird der Anlagebetrag ein halbes Jahr zu gleichen Konditionen festgeschrieben, so sinkt die Rendite aufs Jahr gesehen auf zwei Prozent.
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Angebot: Welche Laufzeit ist bei Festgeld optimal?

Üblich sind beim Festgeld kurze Laufzeiten zwischen drei Monate und zwölf Monate. Dabei wird das Geld oft quartalsweise festgeschrieben, also für drei, sechs, neun oder zwölf Monate. Manche Banken bieten auch längere Festgeld-Laufzeiten, in Ausnahmefällen bis zu zehn Jahren. Bei der Wahl der Festgeld-Laufzeit gilt es, Fingerspitzengefühl bei der Kontoeröffnung zu beweisen. Da Festgelder nicht kündbar sind und niemand weiß, wie sich die Zinsen entwickeln, können sich Anleger leicht verspekulieren.

Festgeld mit unterschiedlichen Laufzeiten kombinieren

Da die Zinsentwicklung nicht vorhersehbar ist, empfiehlt sich, bei längerer Laufzeit Festgeld mit unterschiedlichen Laufzeiten und Monate zu kombinieren. Möglich ist ein Mix aus 12 Monate,  24 Monate und 36 Monate. Dadurch wird jedes Jahr aufs Neue Geld frei, das man auf ein besser verzinstes Festgeldkonto anlegen kann. 

Festgeld erfordert eine Mindestanlage

Festgeld gibt es nur als Einmalanlage. Anders als bei Banksparplänen oder Tagesgeld schreiben Banken einen bestimmten Mindestanlagebetrag für Festgeld vor. Die Regel sind Beträge zwischen 1.000 und 2.500 Euro. Manche Banken begnügen sich mit 500 Euro, einige wenige fordern 5.000 Euro Mindestbetrag für die Eröffnung eines Festgeldkontos. In Ausnahmefällen, etwa wenn mit besonders attraktiven Konditionen neue Anleger angelockt werden sollen, kann Festgeld auch Maximalbeträge vorsehen.

Festgeld-Topzins kann begrenzt sein

Manche Banken verzinsen Festgeld nur bis zu bestimmten Höchstsummen mit Top-Konditionen, für darüber hinaus gehende Beträge erhalten Anleger nur Minizinsen. Dies kommt zum Beispiel vor, wenn mit besonders attraktiven Konditionen möglichst viele neue Anleger angelockt werden sollen, jedoch nicht ein Höchstmaß an frischem Geld. Beispiele hierfür sind die polnische Alior Bank und die östereichische Autobank, die beide ab Anlagesummen über 100.000 Euro keine Zinsen mehr zahlen.

Staffelzins kann Rendite belasten

Sparer finden auch den umgekehrten Fall, nämlich dass sich die Zinsen mit steigendem Anlagebetrag erhöhen. Bei solchen Festgeldkonten lohnt es, die Anlagesumme aufzustocken, um die Rendite zu verbessern. Ein Beispiel ist das Festgeldkonto der Direktbank Comdirect. Das Angebot: Für Anlagesummen bis 50.000 Euro gibt es geringere Zinsen als für darüberhinaus gehende Beträge. Ab 50.000 Euro verdoppelt sich in etwa der Zinssatz - und zwar für die gesamte Summe

Kontoeröffnung für Termingeld ist ein Kinderspiel

Auf der Suche nach hochverzinstem Festgeld kommen Anleger um Direktbanken kaum herum. Die Online Banken zahlen oft überdurchschnittliche Zinsen. Ein breiten Marktüberblick mit aktuellen Topzinsen bieten die Festgeld-Vergleiche auf biallo.de und geldsparen.de. Um ein Festgeldkonto zu eröffnen, benötigen Anleger kein Girokonto oder ein anderweitiges Konto bei dem entsprechenden Geldinstitut. Die Bank legt das eingezahlte Geld auf einem separaten Konto auf den Namen des Einzahlers an. Kontoführungsgebühren oder Abschlusskosten fallen nicht an. Die Kontoeröffnung geschieht entweder in der Bankfiliale oder per Telefon.

Festgelder sind nur in Ausnahmefällen vorzeitig kündbar

Festgeld ist genauso wie Sparbriefe von vorzeitiger Kündigung ausgeschlossen. Sparer müssen sich daher genau überlegen, welche Laufzeit sie für ihr Festgeld wählen. Einige wenige Banken bieten die Option, im Falle eines unvorhersehbaren Ereignisses, etwa ein Unfall oder Tod, das Kapital vor dem regulären Laufzeitende freizugeben. Allerdings müssen Anleger Verluste in Kauf nehmen, denn die Banken behalten Zinsen ein und berechnen zusätzlich Stornogebühren

Festgeld - Vorsicht am Ablaufende walten lassen

Am Ende der Laufzeit müssen Anleger entscheiden, wie es mit der Geldanlage weitergeht. Kurz vor dem Sparende informiert die Bank über das Auslaufen des Festgelds und bittet um Order, was mit dem Kapital geschehen soll. Sie können die Anlagesumme dann erneut als Festgeld anlegen, auf Ihr Referenzkonto überweisen lassen oder eine andere Geldanlage wählen. Informieren Sie sich auf biallo.de über weitere Anlagemöglichkeiten.

Geben Sie keine neue Order, wird der Anlagebetrag in der Regel zu den aktuellen Konditionen als Festgeld weitergeführt. Das Problem: Die Konditionen können sich in der Zwischenzeit verschlechtert haben - das führt zu Renditeverlusten. Manchmal lassen die Banken die Einlage nach Ablauf der Frist auch zu sehr geringen oder gar keinen Zinsen stehen oder überweisen sie auf das angegebene Girokonto. Denn nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten fällige Termingelder als Sichteinlagen und dürfen wie Guthaben auf Girokonten geführt werden. In den meisten Fällen lauern dann Zinsverluste.

• Tipp: Verschenken Sie keine Zinsen. Erteilen Sie der Bank rechtzeitig eine schriftliche Anweisung oder geben Sie via Internet-Banking einen Auftrag, was mit dem Festgeld am Ende der Laufzeit geschehen soll. Möglich ist zum Beisiel eine erneute Festgeld-Anlage, das Umschichten auf ein Tagesgeldkonto oder ein Investment in Aktienfonds. Soll eine Immobilie finanziert werden, kann die Anlagesumme auch als Eigenkapital in die Baufinanzierung eingebracht werden. Topaktuelle Zinsen für Baukredite finden Sie in unserem Baufinanzierungsvergleich auf biallo.de.

Gesetzliche Einlagensicherung greift für Festgeld in Europa

Deutsche und ausländische Geldinstitute führen Festgeldkonten innerhalb der Euro-Zone üblicherweise in Euro. Das Kapital ist sehr sicher, solange nicht mehr als 100.000 Euro bei einer Bank angelegt sind. Denn bis zu diesem Anlagebetrag greift die gesetzliche Einlagensicherung innerhalb der EU. Jedes EU-Land besitzt einen Einlagensicherungsfonds, der die Entschädigung vornimmt. Das System basiert auf dem Deposit Guarantee Schemes (DGS), aus dem die europäischen Geldanleger entschädigt werden, falls eine Bank pleite geht. Die Bestimmungen der Bankenunion sehen vor, dass Sparern innerhalb von 20 Tagen der Zugriff auf ihre Guthaben ermöglicht werden soll. Diese Bestimmung der Einlagensicherung wird noch verbraucherfreundlicher. Denn bis 2019 soll der Einlagensicherungsfonds bereits binnen 15 Tagen und bis 2024 sogar binnen sieben Tagen Entschädigugen vornehmen.

Deutsche Einlagensicherung bei Festgeld deutlich höher

Viele Banken und Sparkassen gehören darüber hinaus eigenständigen Sicherungssystemen an, die höhere Geldbeträge absichern. Das bedeutet: Der Anleger kann hier auch mehr als 100.000 Euro der gesetzlichen Einlagensicherung pro Person sicher anlegen. Denn über die europäische Einlagensicherung hinaus greift bei mehr als 170 Geschäftsbanken des Bundesverbands deutscher Banken der freiwillige Einlagensicherungsfonds. Bis zu einer Höhe von 30 Prozent ihres Eigenkapitals garantiert dieser den Schutz der Einlagen bei den angeschlossenen Geldhäusern.

Mit welchen Summen die einzelnen Banken ihre Festgeldkonten absichern, erfahren Sie in unseren Festgeld-Vergleichen auf biallo.de und geldsparen.de. Klicken Sie einfach auf einen Bankennamen und sehen sich die Detail-Infomationen an. Für österreichische Anleger gilt unser Festgeld-Vergleich auf biallo.at. und die dortige gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Person, die über den österreichischen Einlagensicherungsfonds abgesichert ist.

Da Festgeld auf Euro lautet, gibt es keine Währungsverluste, wie dies bei Fremdwährungskonten möglich ist. Auch Kursverluste wie dies bei Aktien und Fonds oder bei fondsgebundenen Rentenversicherungen möglich ist, sind ausgeschlossen. All dies dank der gesetzlichen Einlagensicherung in Höhe von mindestens 100.000 Euro pro Anleger.

Zinsen bei Festgeld unterliegen Abgeltungssteuer

Die Zinsen von Festgeld unterliegen  der 25-prozentigen Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Dadurch können bis zu 28 Prozent des Zinsertrags verloren gehen. Die Banken führen die Abgeltungssteuer jährlich direkt ans Finanzamt ab.
 

Festeld in Stichworten:

- Festgeld liegt über Monate fest und wird attraktiv verzinst
- Festgeld kann nicht vorzeigtig gekündigt werden
- je länger die Laufzeit - je höher der Zinssatz
- gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Person
- keine Gebühren oder sonstige Kosten
- je nach Anbieter unterschiedliche Zinssätze - vergleichen lohnt
- 25 Prozent Abgeltungssteuer.
 

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Fotos:ING-DiBa Pressebild,Colourbox.de
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