Die besten Festgelder mit einem Jahr Laufzeit

Geldanlage Die besten Festgelder mit einem Jahr Laufzeit

Update: 11.10.2019
Sabina Hoerder
von Sabina Hoerder
11.10.2019 Update: 11.10.2019
Auf einen Blick
  • Die durchschnittliche Verzinsung bei einem Anlagevolumen von 25.000 Euro liegt laut Biallo-Festgeld-Index bei aktuell 0,27 Prozent pro Jahr.

  • Der beste Anbieter offeriert derzeit mehr als ein Prozent für zwölf Monate.

  • Anleger sollten bei ihrer Festgeldanlage stets auf die Kündigungsmodalitäten achten.
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Ein Jahr Laufzeit ist vergleichsweise überschaubar. Anleger, die jetzt in einjähriges Festgeld investieren, werden wohl kaum Rendite wegen eines steigenden Zinsniveaus verschenken. Dass so schnell eine deutliche Zinswende kommt, halten die meisten Experten ohnehin für unwahrscheinlich. 

Der Biallo-Festgeld-Index weist hier aktuell für einen Anlagebetrag von 25.000 Euro eine durchschnittliche Verzinsung von 0,27 Prozent pro Jahr aus. Zum Vergleich: Das sind nur 0,02 Prozentpunkte mehr als bei einem halben Jahr Laufzeit.

Festgeld-Anbieter bei einem Jahr Laufzeit und hoher Sicherheit

BankZins p.a.EinlagensicherungAnlagebetragZinszahlungS&P-Rating
Klarna1,02%950.000 Schwedische Kronen (SEK) pro Person (ca. 87.500 €) / Schweden10.000 - 500.000 €jährlichAAA
Crédit Agricole1,01%100.000 € pro Person / Frankreich5.000 - 500.000 €jährlichAA
Privatbank 18910,75%100.000 € pro Person / Deutschlandab 1.000 €am LaufzeitendeAAA
Resurs Bank0,75%950.000 Schwedische Kronen (SEK) pro Person (ca. 87.500 €) / Schweden500 -
90.000 €
am LaufzeitendeAAA
Kommunalkredit Invest

0,70%*100.000 € pro Person / Österreich10.000 - 500.000 €jährlich / am LaufzeitendeAA+

Stand: 10. Oktober 2019.

*Zinssatz gilt erst ab einer Anlagesumme von 10.000 Euro, Beträge darunter werden mit 0,40% p.a. verzinst.

  • Biallo-Tipp: Wenn Sie auf einen Link klicken, schließen Sie noch keinen Vertrag ab. Sie gelangen erst einmal zur Bank. Dort erhalten Sie noch mal einen detaillierten Überblick über das Angebot. Anbieter, welche nicht verlinkt sind, wollen über biallo.de im Moment keine neuen Kunden akquirieren. Wie wir uns finanzieren, haben wir in der Rubrik "Über uns" offengelegt.


Aufgrund des extrem niedrigen Zinsniveaus spielen viele Sparer mit den Gedanken ihr Festgeld auf einen längeren Zeitraum anzulegen, denn in der Regel wirft Festgeld bei längerer Zinsbindung höhere Zinsen ab.

Dabei gibt es allerdings gleich zwei Haken: Erstens sind die Guthabenzinsen für längere Laufzeiten nur geringfügig höher als für kurze Laufzeiten und zweitens, weiß man nicht, wann doch die langerwartete Zinswende kommt mit der Folge, dass Sparer Zinsnachteile erleiden, falls die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins doch in der zweiten Jahreshälfte 2020 anhebt.

Denn wenn das Geld fünf oder sechs Jahre in Festgeld gebunden ist, kommen Anleger nicht mehr an ihr Erspartes heran, um es in ein besser verzinstes Festgeld umzuschichten.

Lesen Sie auch: Festgeld vorzeitig kündigen

Laufzeitende im Blick behalten

Ein Jahr geht schnell vorüber. Deshalb sollten sich Sparer rechtzeitig Gedanken machen, was nach dem Laufzeitende mit dem Anlagebetrag geschehen soll. Wie verfährt außerdem der Anbieter mit dem frei werdenden Geld am Laufzeitende?

Überweist es das Geld zurück auf das Girokonto oder ein Tagesgeld? Oft ist es so, dass das Ersparte erneut mit der bisherigen Laufzeit zu den dann gültigen Konditionen angelegt wird, wenn der Kunde die Anlage nicht rechtzeitig kündigt.

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Studiert habe ich Germanistik und Soziologie in Osnabrück. Nach Praktika bei ZDF, taz, NDR und Co. sowie freier Mitarbeit bei der Neuen Osnabrücker Zeitung folgte mein Volontariat bei biallo.de. Seit 2009 bin ich Redakteurin.  

Berufsbegleitend habe ich Umweltwissenschaften studiert und mich auf den Bereich Energie spezialisiert. Für biallo.de bearbeite ich unter anderem Themen wie den Stromanbieterwechsel oder Energiesparmöglichkeiten im Haus.  

Vorwiegend kümmere ich mich im Moment um unsere Print-Aktivitäten. Ich betreue unser „Thema der Woche“ sowie Serien, die wir an Tageszeitungen deutschlandweit liefern.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de