Business-Konto

Geschäftskonto 2026: So finden Sie den Anbieter, der zu Ihrem Profil passt

Franziska Baum
Redakteurin
Aktualisiert am: 29.05.2026

Auf einen Blick

  • biallo.de hat 12 Geschäftskonten verglichen – von ING und DKB über Qonto und Kontist bis zu Commerzbank und HypoVereinsbank (Stand: Mai 2026).
  • Das beste Geschäftskonto hängt von Rechtsform, Buchungsvolumen und Funktionsbedarf ab – sechs Profile, sechs konkrete Empfehlungen.
  • Kostenlos ohne Mindestgeldeingang bieten nur wenige Anbieter wirklich: ING, N26 Business, Fyrst Base, Finom Solo, Qonto Starter, Vivid und Kontist Free.
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Die Geschäftsfrau muss sich zwischen den Geschäftskonten entscheiden.

Welche Bank passt zu welchem Unternehmer? biallo.de hat zwölf Geschäftskonten verglichen (Stand: Mai 2026) – von der ING als jüngstem Direktbank-Spieler bis zu den Fintechs Qonto, Kontist und Finom. Statt eines pauschalen Testsiegers liefern wir sechs konkrete Empfehlungen – für sechs typische Profile.

Suchen Sie ein Geschäftskonto für Ihre Selbstständigkeit, Ihre GmbH oder Ihre frische UG – und stehen vor einer Liste mit dreißig Anbietern? Wir kennen das Problem. Mal wirbt die ING mit sechs Monaten gratis, mal lockt Qonto mit DATEV-Push, dann verspricht Kontist die automatische Steuerrücklage. Welches Konto am Ende wirklich zu Ihnen passt, hängt weniger vom Preis ab als von Ihrer Rechtsform, Ihrem Buchungsvolumen und einer Handvoll Funktionen, die im Werbetext gerne untergehen. Der biallo-Vergleich 2026 zeigt, welcher Anbieter zu welchem Profil passt.

Der Markt für Geschäftskonten in Deutschland ist 2026 so dicht wie nie. Mit dem Markteintritt der ING im September 2024 und der schrittweisen Öffnung für GmbH, KG und OHG hat sich der Wettbewerb noch einmal verschärft – die Direktbank steht jetzt in direkter Konkurrenz zu Fyrst, DKB, den Großbanken Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank und HypoVereinsbank sowie den Fintechs Qonto, Kontist, N26, Vivid Money und Finom. Welches Business-Konto sich für Sie empfiehlt, klärt unser Test entlang sechs typischer Profile.

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Was ein gutes Geschäftskonto 2026 leisten muss

Ein gutes Geschäftskonto ist 2026 mehr als ein Girokonto für Selbstständige. Es muss zu Ihrer Rechtsform passen, transparente Kosten haben, sich mit Buchhaltungssoftware verbinden und im Alltag den nötigen Komfort bieten. Konkret prüfen wir bei jedem Anbieter:

  • Eignung für die Rechtsform: Freiberufler, Einzelunternehmer, GmbH, UG, KG – wer darf das Konto eröffnen?
  • Mindestgeldeingang: Wird ein bestimmter Umsatz vorausgesetzt oder ist das Konto wirklich frei zugänglich?
  • DATEV-Anbindung: Stammt der Buchhaltungs-Export aus dem Konto direkt oder müssen Sie manuell exportieren? Funktioniert auch Lexware, sevDesk?
  • Apple Pay und Google Pay: Mobile Payment ist 2026 Standard – mit einer großen Ausnahme.
  • Kostenlose Bargeldabhebungen: Wie viele pro Monat, an welchen Automaten?
  • Mastercard oder Visa: Welches Kartennetzwerk wird unterstützt – relevant für Mietwagen-Kautionen und internationale Akzeptanz. Geschäftskonten mit Mastercard bieten: Qonto, Fyrst, Holvi, N26 Business, Finom und Kontist. Die ING, DKB und Vivid Money setzen auf Visa. Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank und HypoVereinsbank bieten je nach Tarif beide Kartennetzwerke an.
  • Mehrnutzer-Zugriff: Können Geschäftsführerin und Buchhalter parallel arbeiten?

Kostenloses Geschäftskonto ohne Mindestgeldeingang – wer das wirklich bietet

"Kostenlos" ist 2026 ein dehnbarer Begriff. Wirklich ohne Mindestgeldeingang und ohne monatliche Grundgebühr arbeiten nur eine Handvoll Anbieter:

AnbieterKostenlos fürEinschränkungen
ING Geschäftskonto6 Monate (Gründer 12)Danach Bestpreis ab 0 € im Tarif S
N26 Business StandardFreiberufler/SoloKeine GmbH/UG möglich
Fyrst BaseNatürliche PersonenKeine kostenlosen Buchungen
Finom SoloFreiberufler/Einzeluntern.3 Überweisungen frei, dann 0,30 €
Qonto StarterAlle Rechtsformen5 Transaktionen frei, dann 0,20 €
Vivid Free StartEingetragener Kaufmann, GmbH, UG, FreiberuflerBeschränkter Funktionsumfang
Kontist FreeSolo-Selbstständige2 € pro Monat unter 300 € Umsatz
Quelle: biallo.de-Recherche auf Basis der Anbieter-Webseiten, Stand März 2026. Konditionen können sich jederzeit ändern.

Bei den Filialbanken gibt es kein kostenloses Geschäftskonto: Commerzbank (29,90 Euro), Deutsche Bank (12,90 Euro netto), Postbank (ab 9,90 Euro), HypoVereinsbank (ab 25 Euro) und der DKB (15 Euro) gibt es kein kostenloses Geschäftskonto. Auch die Sparkassen verlangen monatliche Grundgebühren.

Sechs Profile, sechs Empfehlungen

Statt eines pauschalen „Testsiegers 2026" zeigen wir Ihnen, welches Konto zu welchem Profil passt. Suchen Sie sich Ihres heraus.

Profil 1: Solo-Selbstständige ohne Mindestumsatz

Ihre Lage: Sie arbeiten freiberuflich oder als Einzelunternehmer, haben weniger als 30 Buchungen pro Monat und wollen nicht durch einen Mindestgeldeingang in Zugzwang geraten.

biallo-Empfehlung: N26 Business Standard oder Finom Solo – beide kostenlos, beide mit Apple Pay und Google Pay. Wer auf Mobile Payment verzichten kann, fährt mit dem ING-Tarif S nach Ablauf der sechsmonatigen Gratisphase ähnlich günstig (rund 4 bis 6 Euro monatlich bei 15 bis 20 Transaktionen). 

Profil 2: Freiberufler mit DATEV-Bedarf

Ihre Lage: Sie arbeiten mit einer Steuerberatung, brauchen einen sauberen DATEV-Export und nutzen Lexware oder sevDesk.

biallo-Empfehlung: Qonto Smart (9 Euro netto monatlich) liefert die stärkste DATEV-Integration über RZ-Bankinfo mit Push-Funktion direkt an Ihre Steuerberatung. Alternativ: DKB Business für 15 Euro monatlich – falls Sie zu den zugelassenen Berufsgruppen wie Heilberufe, Steuerberater oder Rechtsanwälte gehören. Die DKB beschränkt das Geschäftskonto auf bestimmte Branchen. Auch die ING bietet eine PSD2-Schnittstelle für DATEV, Lexware und sevDesk – aber ohne die Push-Komfortfunktion.

Profil 3: Einzelunternehmer im Wachstum

Ihre Lage: Sie sind Einzelunternehmer mit 50 bis 100 Buchungen pro Monat, mehreren Lieferanten, vielleicht einem Mitarbeiter.

biallo-Empfehlung: ING-Tarif M (4,90 Euro Grundpreis plus 0,20 Euro pro Transaktion) kommt bei 70 Buchungen auf rund 19 Euro monatlich. Fyrst Complete liegt mit 10 Euro Grundpreis und 0,25 Euro pro Buchung bei vergleichbarem Volumen ähnlich, hat aber den Vorteil der Cash-Group-Filialen. Qonto Smart kostet 9 Euro netto, bietet dafür Mitarbeiterkarten und Mehrnutzer-Zugriff – beides Funktionen, die bei der ING fehlen.

Profil 4: Junge GmbH

Ihre Lage: Sie haben den Eintrag ins Handelsregister, brauchen ein Konto für laufenden Zahlungsverkehr, Compliance ist Ihnen wichtig.

biallo-Empfehlung: Hier scheiden DKB Business (nur Freiberufler), N26 Business (nur Solo-Selbstständige) und Kontist (nur Solo) aus. Übrig bleiben: ING Geschäftskonto, Fyrst Complete, Qonto Essential (9 Euro netto monatlich, GmbH-Tarif), HVB BusinessKonto 4You (ab 25 Euro), Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank, Vivid und Finom. Für Compliance-orientierte GmbHs mit 4-Augen-Prinzip ist Qonto die stärkste digitale Option, Fyrst Complete die preislich attraktivste. Wer Wert auf Filialberatung legt, ist bei der HypoVereinsbank oder der Deutschen Bank besser aufgehoben.

Profil 5: UG-Gründung mit Stammkapital

Ihre Lage: UG Geschäftskonto mit Besonderheit: Sie müssen vor dem Handelsregister-Eintrag Stammkapital einzahlen können, also schon als "UG in Gründung" ein Konto eröffnen.

biallo-Empfehlung: Die ING ist hier raus – sie akzeptiert aktuell keine GmbH oder UG in Gründung. Qonto bietet ein spezielles Gründungspaket (rund 169 Euro Pauschale), bei dem die Stammkapital-Einzahlung ohne Handelsregister-Eintrag möglich ist. Auch Fyrst und die HypoVereinsbank akzeptieren UGs in Gründung – allerdings dauert die Eröffnung dort meist länger. Eine schnelle, vollständig digitale Alternative ist Finom mit Gründungskonto.

Profil 6: Gründer ohne laufenden Umsatz

Ihre Lage: Geschäftskonto für Startups und Gründer – Sie starten gerade, der Umsatz ist null oder minimal, jeder Euro Fixkosten zählt.

biallo-Empfehlung: Hier spielt die ING ihre Stärke aus: Zwölf Monate komplett kostenlos für Gründerinnen und Gründer im ersten Geschäftsjahr – das schlägt jeden anderen Anbieter. Danach Tarif S ab 0 Euro Grundgebühr. Alternativen mit dauerhaft kostenloser Variante: N26 Business Standard (nur für Solo-Selbstständige), Finom Solo, Fyrst Base. Wer mit Stammkapital-Einzahlung gründet, schaut wieder bei Qonto.

ING vs. die Direktbank-Konkurrenz: DKB, Fyrst, Postbank

ING oder DKB Business Konto – welcher Anbieter? Die DKB ist die zweitgrößte Direktbank Deutschlands, ihr Business-Konto kostet pauschal 15 Euro monatlich. Der Haken: Sie ist nur für Freiberufler und ausgewählte Berufsgruppen wie Heilberufe, Steuerberater oder Immobilienverwalter offen. Wer da nicht reinfällt, hat keine Chance. Die ING ist breiter aufgestellt und in der Anfangsphase günstiger – langfristig zahlt sich die DKB-Pauschale aber bei sehr hohem Buchungsvolumen aus.

Postbank, Fyrst oder ING Business Konto? Fyrst ist eine Tochter der Deutschen Bank, Postbank gehört zum gleichen Konzern. Fyrst Base ist kostenlos für natürliche Personen, Fyrst Complete kostet 10 Euro monatlich für Rechtsformen. Pluspunkt: Die Cash-Group-Filialen ermöglichen kostenlose Bargeldabhebungen an Postbank-, Deutsche-Bank-, Commerzbank- und HypoVereinsbank-Automaten. Wer regelmäßig Bargeld braucht, ist bei Fyrst klar besser aufgehoben als bei der ING, die nur drei kostenlose Abhebungen pro Monat erlaubt.

ING vs. die Fintechs: Qonto, Kontist, N26, Vivid, Finom

ING vs. Qonto – welches Geschäftskonto für Selbstständige? Qonto ist die französische Neobank mit über 600.000 Geschäftskunden in Europa. Ihre Stärke: Mitarbeiterkarten, Mehrnutzer-Zugriff, RZ-Bankinfo-DATEV-Anbindung, 4-Augen-Prinzip. Genau die Funktionen, die der ING fehlen. Dafür liegt die Einlagensicherung von Qonto bei der französischen FGDR (100.000 Euro). Die ING dagegen hat die deutsche Einlagensicherung.

ING oder Kontist für Freiberufler? Kontist ist auf Solo-Selbstständige spezialisiert und hat ein Alleinstellungsmerkmal: Es berechnet automatisch Umsatz- und Einkommensteuer und legt sie auf einem separaten Unterkonto zurück. Wer jedes Jahr von der Steuernachzahlung überrascht wird, sollte hier zugreifen. Für GmbHs oder Wachstumsunternehmen ist Kontist nicht zugelassen.

N26 Business oder ING Business Konto? N26 ist eine Berliner Neobank mit deutscher Vollbanklizenz und damit voller Einlagensicherung. N26 Business Standard ist kostenlos – aber nur für Freiberufler und Solo-Selbstständige. GmbH-Geschäftsführer schauen bei N26 in die Röhre. Wer Apple Pay und Google Pay braucht und Solo arbeitet: N26 schlägt die ING. Wer Teil einer GmbH ist: ING schlägt klar die N26.

ING vs. Finom Geschäftskonto. Finom Solo ist kostenlos, hat aber nur drei kostenlose Überweisungen pro Monat. Ab der vierten kostet jede Überweisung 0,30 Euro – genau wie bei der ING im Tarif S. Finom punktet mit Cashback bis zu 3 Prozent auf Geschäftsausgaben und internationaler Ausrichtung (weltweiter Zahlungsverkehr, Multi-Currency). ING ist beim Banking bodenständiger, Finom internationaler.

Vivid Money rundet das Fintech-Feld ab: Vivid Free Start ist kostenlos, das kostenpflichtige Premium-Konto liefert bis zu sechs Prozent Cashback und akzeptiert auch GbR – die bei der ING nicht möglich ist.

ING vs. Commerzbank, Deutsche Bank, HypoVereinsbank - lohnt sich die Filialbank?

ING vs. Commerzbank Geschäftskonto – was ist besser? Die Commerzbank bietet ihr Premium Geschäftskonto für 29,90 Euro monatlich an, mit Gründer-Rabatt 17,90 Euro in den ersten zwei Jahren. Das ist deutlich teurer als die ING, dafür gibt es ein dichtes Filialnetz und persönliche Beratung. Für reine Online-Nutzer ohne Beratungsbedarf ist die ING klar überlegen.

Das Deutsche Bank Business Basic Konto kostet ab 12,90 Euro netto (rund 15 Euro brutto), die Postbank ab 9,90 Euro, die HypoVereinsbank ab 25 Euro im modularsten Tarif. Bei allen drei zählt der Filialservice als Hauptargument – und bei der HVB außerdem das modulare Tarifsystem, bei dem Sie monatlich umstellen können. Wenn Sie nie eine Filiale benötigen, zahlen Sie für diese Banken zu viel. Für reine Online-Nutzer ohne Beratungsbedarf ist die ING in diesem Vergleich die klar günstigere Wahl.

„Für Gründer ohne laufenden Umsatz bietet die ING zwölf Gratis-Monate – das schafft sonst niemand. Wer aber eine UG eröffnen will, ist bei der ING falsch.“
Franziska Baum, Redakteurin

Geschäftskonto online eröffnen ohne Termin – worauf Sie achten sollten

Die meisten der hier verglichenen Anbieter ermöglichen die Eröffnung komplett online per VideoIdent oder PostIdent – ING, Qonto, N26, Finom, Kontist, Vivid, Fyrst, DKB sowieso. Auch die HypoVereinsbank wirbt mit papierloser Online-Eröffnung für die meisten Rechtsformen. Bei Commerzbank, Deutsche Bank und Postbank ist die Eröffnung digital möglich, ein persönlicher Filialtermin oft aber sinnvoll – gerade bei GmbHs mit komplexer Gesellschafterstruktur.

Diese Unterlagen benötigen Sie bei allen hier verglichenen Anbietern für die Online-Eröffnung: Personalausweis, Gewerbeanmeldung beziehungsweise Handelsregisterauszug, Steuernummer, bei Kapitalgesellschaften zusätzlich Gesellschafterliste und Geschäftsführerdaten.

Wann die ING wirklich die beste Wahl ist

Die ING ist 2026 die beste Wahl, wenn Sie eines dieser Profile erfüllen:

  • Gründer mit Geschäftskonto-Bedarf in der Startphase (zwölf Monate kostenlos)
  • Solo-Selbstständige oder GmbHs mit moderatem Buchungsvolumen, die auf Apple Pay verzichten können
  • Bestandskunden im ING-Privatkundenbereich, die alles aus einer Hand möchten

Sie sollten Alternativen prüfen, wenn:

Sie als GbR, GmbH & Co. KG oder UG in Gründung firmieren

  • Mobile Payment, Mitarbeiterkarten, Mehrnutzer-Zugriff oder das 4-Augen-Prinzip für Sie geschäftskritisch sind
  • Sie regelmäßig Bargeld einzahlen oder weltweit überweisen müssen

Welche Konditionen das ING-Konto im Detail bietet und wo seine Schwachstellen liegen, zeigt unser separater ING-Geschäftskonto-Test 2026.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Welches Geschäftskonto nutzen Sie aktuell – und würden Sie es weiterempfehlen? Schwanken Sie zwischen einem Fintech wie Qonto oder Kontist und einer Direktbank wie ING oder DKB? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, Fragen und Meinungen gerne per Mail an redaktion@biallo.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Damit Sie bei neuen Geschäftskonto-Angeboten und Konditionsänderungen nichts verpassen, empfehlen wir Ihnen unseren kostenlosen Newsletter zu allen wichtigen Finanz- und Geldthemen. Registrieren Sie sich zusätzlich kostenlos im persönlichen Bereich auf biallo.de. Dort speichern Sie Artikel, nutzen unsere Vergleichsrechner und finden garantiert das Konto, das zu Ihren Bedürfnissen passt.

FAQ: Häufige Fragen zum Geschäftskonto-Vergleich 2026

Welches Geschäftskonto ist das beste in Deutschland 2026?

Das pauschal beste Geschäftskonto gibt es nicht – die Wahl hängt von Ihrer Rechtsform, Ihrem Buchungsvolumen und Ihren Funktionsbedürfnissen ab. Für Solo-Selbstständige ohne Mindestumsatz sind N26 Business und Finom Solo top, für junge GmbHs mit Compliance-Anspruch Qonto oder Fyrst Complete, für Gründer in den ersten zwölf Monaten die ING.

Welches Business Konto empfiehlt sich für Kleinunternehmer?

Kleinunternehmer mit moderatem Buchungsvolumen und Solo-Tätigkeit fahren mit N26 Business Standard, Finom Solo, Fyrst Base oder dem ING-Tarif S am günstigsten. Wer Wert auf automatische Steuerrücklage legt, sollte Kontist prüfen.

Welches Geschäftskonto bietet Apple Pay und Google Pay?

N26 Business, Qonto, Vivid Money, Finom, HypoVereinsbank, Commerzbank, Deutsche Bank und DKB unterstützen Apple Pay und Google Pay. Das ING Geschäftskonto bietet Mobile Payment Stand März 2026 noch nicht an, die ING arbeitet aber laut eigener FAQ daran.

Kann ich als GmbH oder UG ein DKB- oder N26-Business-Konto eröffnen?

Nein. Das DKB Business Konto ist auf Freiberufler und ausgewählte Berufsgruppen beschränkt, N26 Business akzeptiert nur Freiberufler und Solo-Selbstständige. GmbH, UG, KG und OHG müssen auf andere Anbieter wie ING, Fyrst Complete, Qonto, HypoVereinsbank, Vivid Money, Finom oder die klassischen Großbanken ausweichen.

Welche Bank bietet ein Geschäftskonto mit DATEV-Anbindung?

Praktisch alle hier verglichenen Anbieter bieten eine DATEV-Schnittstelle, meist über PSD2. Die stärkste Integration über DATEV RZ-Bankinfo mit Push-Funktion an die Steuerberatung bietet Qonto. ING, Fyrst, DKB, Vivid Money, Finom, Kontist und die Großbanken unterstützen ebenfalls DATEV, Lexware und sevDesk.

Fazit: Welches Geschäftskonto passt zu Ihrem Profil?

Ein pauschaler Testsieger wäre hier falsch – zu unterschiedlich sind die Anforderungen. Für Gründer in der Startphase ist die ING mit zwölf Monaten kostenlos unschlagbar. Für GmbHs mit Compliance-Bedarf führt kaum ein Weg an Qonto vorbei. Wer viel Bargeld abheben muss, wählt Fyrst. Wer Steuern automatisch zurücklegen will, greift zu Kontist. Und wer Mobile Payment von Tag eins braucht, ist bei N26 Business oder Finom besser aufgehoben als bei der ING.

Die wichtigste Frage vor der Kontowahl: Welche Rechtsform haben Sie – und welche zwei oder drei Features sind für Ihren Alltag wirklich geschäftskritisch? Die Antwort darauf führt zuverlässig zum richtigen Anbieter.

Über die Redakteurin Franziska Baum

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Bereits in ihrer Schulzeit war Franziska für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war Franzi (so ihr Spitzname) als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat Franzi sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet. Bei biallo.de bringt sie genau dieses Wissen ein. Außerdem ist Franziska in der Leserbetreuung tätig. Ihr Ziel ist es, den Leserinnen und Lesern zu helfen und ein gutes Gefühl zu geben. 

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