Deutsche Haushalte haben laut Bundesbank Ende 2024 ein Rekord-Geldvermögen von 9.050 Milliarden Euro aufgebaut. Eine beeindruckende Zahl. Noch beeindruckender – oder je nach Perspektive: erschreckender – ist, wo ein Großteil davon liegt: Rund 36 Prozent des deutschen Geldvermögens stecken in Bargeld oder Sichteinlagen. Also auf Konten, die kaum oder gar keine Zinsen abwerfen.
In einer Zeit, in der die Bundesregierung die Inflationsrate für 2026 auf 2,7 Prozent prognostiziert und das Wirtschaftswachstum bei mageren 0,5 Prozent liegt, ist das kein neutrales Parken. Es ist ein schleichender Verlust.
Wer sein Geld aktiviert, greift meist zum Tagesgeld. Verständlich – es ist einfach, flexibel, bekannt. Aber auch hier steckt ein Haken, der erst sichtbar wird, wenn man das Kleingedruckte liest.



