Business Banking

Geschäftskonto mit Apple Pay und Google Pay 2026: Welche Anbieter Mobile Payment unterstützen

Franziska Baum
Redakteurin
Aktualisiert am: 07.08.2026
Das erwartet Sie in diesem Artikel

Sie sitzen im Taxi, an der Tankstelle oder im Restaurant und die Karte liegt im Büro? Genau dann zeigt sich, ob Ihr Geschäftskonto 2026 auf der Höhe der Zeit ist. Apple Pay und Google Pay sind längst nicht mehr die Ausnahme, sondern das Selbstverständliche bei Kartenzahlungen. Wir verraten Ihnen, welche elf Geschäftskonten Mobile Payment unterstützen, wo Visa und Mastercard einen echten Unterschied machen und was sich im Sommer 2026 verändert hat.

Kurz & direkt: 2026 unterstützen elf Geschäftskonten in Deutschland Apple Pay und Google Pay. Die ING ist seit dem 1. Juli 2026 dabei – ihre Visa Business Debitkarte lässt sich kostenlos in Apple Wallet und Google Wallet hinterlegen, ohne Gebühr für Einrichtung oder Transaktion. Der Unterschied zwischen den Anbietern liegt 2026 nicht mehr beim Mobile Payment selbst, sondern bei Kartennetzwerk (Visa oder Mastercard), Kartentyp (Debit oder Kredit), Preisstruktur und Rechtsform-Eignung.

Mobile Payment ist das kontaktlose Bezahlen per Smartphone oder Smartwatch. Sie hinterlegen Ihre Debit- oder Kreditkarte einmal in der Wallet-App Ihres Geräts und halten dieses dann an jedes NFC-fähige Bezahlterminal. Die physische Karte bleibt in der Tasche. Die Freigabe läuft biometrisch über Face ID oder Fingerabdruck, die Kartendaten werden verschlüsselt übertragen.

Auch für Selbstständige, Freiberuflerinnen und Geschäftsführerinnen spart diese Bezahlmethode im Alltag spürbar Zeit. Sie begleichen die Rechnung im Restaurant sofort, zahlen an der Kasse ohne Kramen in der Brieftasche und tragen die Smartwatch am Handgelenk statt eines Kartenetuis. Der deutsche Geschäftskonten-Markt bietet 2026 eine breite Auswahl an Anbietern, die Mobile Payment fest eingebaut haben. Dazu zählen die ING, Qonto und Kontist ebenso wie HypoVereinsbank, Commerzbank und Deutsche Bank.

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Seit Juli 2026 zieht auch die ING nach: Seit dem 1. Juli 2026 unterstützt auch das ING Business-Konto Apple Pay und Google Pay.

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Welche Geschäftskonten unterstützen Apple Pay und Google Pay 2026?

Die Übersicht zeigt Ihnen die Geschäftskonten, welche Apple Pay und Google Pay anbieten:

AnbieterApple PayGoogle PayKarteFür welche Rechtsformen?
ING-Business-Kontoja (seit Juli 2026)ja (seit Juli 2026)Visa Business DebitFreiberufler, Einzelunternehmer, GmbH, UG, KG, OHG (keine GbR, keine Gründungsphase)
QontojajaMastercard Business Debitalle gängigen Rechtsformen inklusive GbR und Gründungsphase
FinomjajaMastercard BusinessFreiberufler, Einzelunternehmer, GmbH, UG
FyrstjajaMastercard Business Debitalle gängigen Rechtsformen inklusive GbR und Gründungsphase
DKB BusinessjajaVisa Debitnur Freiberufler und ausgewählte Berufsgruppen (z. B. Heilberufe, Steuerberater, Rechtsanwälte)
N26 BusinessjajaMastercard Businessnur Freiberufler und Solo-Selbstständige
KontistjajaVisa Business Debitnur Freiberufler und Solo-Selbstständige
Vivid MoneyjajaVisa Business DebitFreiberufler, Einzelunternehmer, GmbH, UG, GbR
HypoVereinsbankjajaMastercard Businessalle gängigen Rechtsformen inklusive Gründungsphase
CommerzbankjajaMastercard oder Visaalle gängigen Rechtsformen
Deutsche BankjajaMastercard Businessalle gängigen Rechtsformen
Quelle: Anbieter-Webseiten, Stand Juli 2026.

Was das für Sie heißt: Wenn Sie 2026 nach einem Geschäftskonto suchen, müssen Sie auf Mobile Payment nicht mehr verzichten. Die Frage ist nur noch, welches Netzwerk (Visa oder Mastercard) und welche Karte (Debit- oder Kreditkarte) zu Ihrem Nutzungsprofil passen.

ING Geschäftskonto mit Apple Pay und Google Pay: seit Juli 2026 verfügbar

Das ist die relevanteste Änderung im Geschäftskonten-Markt der ersten Jahreshälfte 2026: Die ING hat Apple Pay und Google Pay für die Visa Business Debitkarte freigeschaltet. Damit schließt Deutschlands größte Direktbank eine Lücke, die viele Selbstständige zuvor bemängelt hatten. Gerade die privaten ING-Karten boten Mobile Payment schließlich schon deutlich länger. Was das für Sie konkret heißt:

Ihre ING-Visa-Business-Debitkarte lässt sich seit 1. Juli 2026 in der Apple Wallet oder der Google Wallet hinterlegen.

Sie zahlen an jedem NFC-fähigen Terminal per Smartphone, Apple Watch oder Android-Smartwatch. Das klappt im Handel, im Restaurant, an der Tankstelle und im Ausland.

Zusätzliche Kosten fallen nicht an, weder für die Einrichtung noch pro Transaktion.

Damit ist die ING in der Kategorie Mobile Payment jetzt auf gleicher Augenhöhe mit den etablierten Fintech-Anbietern wie Qonto, Finom, N26 oder Vivid. In anderen Bereichen hat sie allerdings noch Lücken zu schließen. 

Laut Leistungsübersicht der ING stehen etwa der Einzug eigener Lastschriften und zusätzliche Log-ins für Geschäftsführende und Mitarbeitende noch auf der Liste kommender Funktionen. Details dazu lesen Sie in unserem Test des ING-Geschäftskontos 2026.

Visa oder Mastercard: Wo liegt bei Mobile Payment der Unterschied?

Für den reinen Bezahlvorgang an der Kasse macht das Kartennetzwerk keinen Unterschied – wohl aber bei Mietwagen- und Hotelkautionen sowie in einzelnen Ländern.

Auslandsakzeptanz: Beide Netzwerke sind weltweit verbreitet. In einzelnen Ländern wie den USA oder Großbritannien ist Mastercard einen Tick breiter aufgestellt, in Kontinentaleuropa historisch Visa. Für den durchschnittlichen deutschen Selbstständigen ist der Unterschied heute zu vernachlässigen.

Kautionen bei Mietwagen und Hotel: Beim Mietwagen, im Hotel oder bei bestimmten Autoverleihern verlangen manche Anbieter ausdrücklich eine Kreditkarte für die Kaution, keine Debitkarte. Hier sind Mastercard-Business-Kreditkarten bei HypoVereinsbank, Commerzbank oder Deutsche Bank im Vorteil. Eine Debitkarte reicht dort nicht immer aus, auch wenn sie Apple Pay beherrscht.

Ein Blick auf die Netzwerke: Geschäftskonten mit Mastercard-Karten bieten aktuell Qonto, Fyrst, Finom, N26 und HypoVereinsbank. Auf Visa-Karten setzen ING, DKB, Kontist und Vivid Money. Commerzbank und Deutsche Bank stellen je nach Tarif Karten aus beiden Netzwerken zur Wahl.

„Mobile Payment im Business-Alltag ist längst kein Luxus mehr. Kramen Sie 2026 noch mit der Karte an der Kasse, haben Sie vermutlich einfach die falsche Bank.“
Franziska Baum, Redakteurin bei biallo.de

Apple Pay und Google Pay einrichten: So funktioniert es

Die Einrichtung ist bei allen Anbietern grundsätzlich identisch und dauert wenige Minuten:

Wallet-App öffnen. Auf iPhone und Apple Watch ist es Apple Wallet, auf Android-Geräten Google Wallet (früher Google-Pay-App).

Karte hinzufügen. Kartennummer manuell eingeben oder mit der Kamera einscannen.

Sicherheitsprüfung. Der Kartenanbieter verifiziert die Karte per SMS-TAN, Push-Benachrichtigung in der Banking-App oder über eine Anrufauthentifizierung.

Karte ist einsatzbereit. Ab jetzt zahlen Sie mit Smartphone oder Wearable am Terminal – biometrisch freigegeben.

Bei allen hier verglichenen Anbietern ist die Einrichtung kostenlos, es fallen keine laufenden Gebühren für Mobile Payment an. Auch die Transaktionskosten unterscheiden sich nicht zwischen physischer Karte und Wallet.

Empfehlungen nach Nutzerprofil

Welches Geschäftskonto mit Apple Pay und Google Pay passt zu Ihrem Profil?

Solo-Selbstständige, die viel unterwegs zahlen: N26 Business Standard (dauerhaft kostenlos) oder Finom Solo (dauerhaft kostenlos plus Cashback). Bevorzugen Sie eine Direktbank-Marke, ist das ING Business-Konto mit Tarif S ab 0 Euro Grundgebühr eine gute Wahl.

Freiberufler mit hohem Reiseaufkommen: HypoVereinsbank oder Deutsche Bank. Hier bekommen Sie eine echte Business-Kreditkarte, die Sie auch für Mietwagen- und Hotelkautionen einsetzen können. Mobile Payment ist bei beiden Standard.

GmbH-Geschäftsführerinnen mit Team: Qonto ab Smart-Tarif liefert Mitarbeiterkarten inklusive Mobile Payment für alle Teammitglieder. Alternativ HypoVereinsbank für Filialberatung plus Kreditkarten-Funktionalität.

Gründerinnen und Gründer mit Kostendruck: Das ING Business-Konto ist zwölf Monate komplett gratis für Gründer im ersten Geschäftsjahr, inklusive Apple Pay und Google Pay. Sind Sie solo unterwegs, bleibt Finom Solo eine dauerhaft kostenlose Alternative.

Welcher Anbieter zu welchem Nutzungsprofil auch jenseits von Mobile Payment passt, zeigt unser großer Geschäftskonto-Vergleich 2026.

Fazit: Mobile Payment ist 2026 Standard, kein Alleinstellungsmerkmal

Suchen Sie heute ein Geschäftskonto, das Apple Pay und Google Pay unterstützt, haben Sie die Qual der Wahl. Die letzten großen Lücken haben sich in der ersten Jahreshälfte 2026 geschlossen, zuletzt bei der ING mit ihrem Update im Juli. Für die Entscheidung zwischen den Anbietern sind andere Kriterien wichtiger geworden: Preisstruktur, DATEV-Anbindung, Rechtsform-Eignung, Mehrnutzer-Zugriff, Buchhaltungsanbindung und so weiter.

Was für Sie zählt, hängt vom Nutzungsprofil ab. Für Solo-Selbstständige mit Mobile-Payment-Anspruch ist die Auswahl 2026 groß und günstig, für GmbHs mit Anspruch an Ausgabenkontrolle und Buchhaltungsintegration bleibt Qonto vorn, für Filialbank-Fans die HypoVereinsbank. Die ING hat mit dem Juli-Update ihre größte funktionale Schwäche adressiert. Bei Preisstruktur und Gründer-Konditionen ist sie ohnehin schon vorn.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Nutzen Sie Apple Pay oder Google Pay im Geschäftsalltag – und funktioniert es bei Ihrem Anbieter zuverlässig? Sind Sie wegen des Mobile Payments schon einmal von einer Bank zur nächsten gewechselt? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, Fragen und Anregungen gerne per Mail an redaktion@biallo.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

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Häufige Fragen zu Apple Pay und Google Pay beim Geschäftskonto

Bietet das ING Geschäftskonto Apple Pay und Google Pay?

Ja, seit 1. Juli 2026. Die Visa Business Debitkarte des ING Business-Kontos lässt sich in Apple Wallet und Google Wallet hinterlegen. Zusätzliche Kosten fallen dafür nicht an. Damit ist Mobile Payment bei der ING nun sowohl für private als auch für geschäftliche Kundinnen und Kunden verfügbar.

Welche Geschäftskonten unterstützen Mobile Payment 2026?

Praktisch alle relevanten Anbieter unterstützen Apple Pay und Google Pay: ING (seit Juli 2026), Qonto, Finom, Fyrst, DKB Business, N26 Business, Kontist, Vivid Money, HypoVereinsbank, Commerzbank und Deutsche Bank. Unterschiede gibt es beim Kartennetzwerk (Visa oder Mastercard) und beim Kartentyp (Debit oder Kreditkarte).

Ist Apple Pay bei Geschäftskonten kostenpflichtig?

Nein, bei allen im Vergleich berücksichtigten Anbietern ist die Nutzung von Apple Pay und Google Pay kostenlos. Weder für die Einrichtung noch pro Transaktion fallen zusätzliche Gebühren an. Die Konditionen für Kartenzahlungen entsprechen denen der physischen Karte.

Kann ich mit Apple Pay auch Kartenzahlungen empfangen?

Nein, Apple Pay und Google Pay sind Verfahren zum Bezahlen, nicht zum Empfangen von Kartenzahlungen. Für die Annahme von Kartenzahlungen benötigen Sie einen separaten Kartenterminal-Anbieter oder eine Payment-Lösung wie SumUp, Zettle oder Stripe. Manche Geschäftskonto-Anbieter kooperieren hier mit Terminal-Partnern.

Ist Visa oder Mastercard besser für Mobile Payment?

Für den Bezahlvorgang selbst gibt es keinen Unterschied. Apple Pay und Google Pay funktionieren mit beiden Netzwerken identisch. Praktische Unterschiede gibt es bei Mietwagen- und Hotelkautionen (dort werden manchmal Kreditkarten verlangt), sowie in einzelnen Ländern der internationalen Akzeptanz. Für den deutschen Alltag ist die Wahl in der Regel unerheblich.

Seit wann bietet die ING Apple Pay und Google Pay für das Geschäftskonto?

Seit dem 1. Juli 2026. Die Visa Business Debitkarte des ING Business-Kontos lässt sich seitdem in Apple Wallet und Google Wallet hinterlegen. Zuvor war Mobile Payment bei der ING nur für private Karten verfügbar.

Ist die ING Business-Karte eine Kredit- oder eine Debitkarte?

Die ING gibt zum Business-Konto eine Visa Business Debitkarte aus. Für den Alltag und Mobile Payment reicht das vollständig aus. Bei Mietwagen- und Hotelkautionen verlangen manche Anbieter jedoch ausdrücklich eine Kreditkarte – hier stoßen Debitkarten anbieterübergreifend an Grenzen.

Funktioniert Apple Pay der ING auch im Ausland?

Ja. Die ING-Visa-Business-Debitkarte lässt sich per Apple Pay oder Google Pay an jedem NFC-fähigen Terminal weltweit einsetzen – im Handel, im Restaurant, an der Tankstelle und auf Reisen.

Über die Redakteurin Franziska Baum

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Bereits in ihrer Schulzeit war Franziska für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war Franzi (so ihr Spitzname) als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat Franzi sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet. Bei biallo.de bringt sie genau dieses Wissen ein. Außerdem ist Franziska in der Leserbetreuung tätig. Ihr Ziel ist es, den Leserinnen und Lesern zu helfen und ein gutes Gefühl zu geben. 

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