Banking

ING Geschäftskonto im Test 2026: Für wen rechnet sich das Business-Konto wirklich?

Franziska Baum
Redakteurin
Aktualisiert am: 29.05.2026

Auf einen Blick

  • biallo.de hat das ING Geschäftskonto 2026 ausführlich getestet – mit Konditionen, Gebühren, Erfahrungen und Vergleich mit den wichtigsten Alternativen.
  • Das Konto eignet sich besonders für Solo-Selbstständige und Freiberufler – für GbR, UG und GmbHs mit Compliance-Anforderungen gibt es bessere Alternativen.
  • Alle Stärken, Schwachstellen und Rechenbeispiele auf einen Blick – inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Online-Eröffnung.
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Eine Frau checkt die Kontodaten auf dem Laptop und dem Smartphone.
Das erwartet Sie in diesem Artikel

Erst seit dem 30. September 2024 bietet die ING ein eigenes Geschäftskonto an – und das Angebot hat es in sich. Sechs Monate kostenfrei, eine automatische Bestpreisgarantie und eine Visa Business Debitkarte ohne Aufpreis. Doch das Kleingedruckte sollten Sie nicht überspringen.

Suchen Sie ein Geschäftskonto, das digital läuft, ohne Mindestgeldeingang auskommt und Sie nicht an einen starren Pauschalpreis kettet? Dann lohnt sich ein Blick auf die ING. Das ING Geschäftskonto eignet sich besonders für Solo-Selbstständige, Freiberufler und Einzelunternehmer mit überschaubarem Buchungsvolumen – nicht jedoch für GbR, UG oder GmbHs mit Compliance-Anforderungen wie dem 4-Augen-Prinzip. Seit September 2024 mischt Deutschlands größte Direktbank im Business-Banking mit – mit einer eher ungewöhnlichen Preislogik und einem Funktionsumfang, der noch wächst. Wir verraten Ihnen, was das Konto kann, was es kostet und an welcher Stelle die ING ihre eigenen Stärken bislang nicht ausspielt.

Das ING Geschäftskonto ist das erste eigenständige Business-Konto der größten deutschen Direktbank – am Markt seit dem 30. September 2024, seit 2025 auch für GmbH, KG und OHG geöffnet. Damit schließt die ING eine Lücke im eigenen Portfolio, die bis dahin offen war: Firmenkunden konnten zwar Kredite und das Firmentagesgeld nutzen, ein eigenes Geschäftskonto gab es schlicht nicht. Mit über neun Millionen Privatkundinnen und -kunden bringt die ING zwar die größte Reichweite unter den Direktbanken mit, im Geschäftskontogeschäft selbst ist sie aber noch einer der jüngsten Spieler.

Hat die ING ein Geschäftskonto? Die wichtigsten Fakten

Ja – die ING bietet seit dem 30. September 2024 ein eigenes Geschäftskonto an, zunächst nur für Selbstständige und Freiberufler. 2025 wurde das Angebot auf GmbH, KG und OHG erweitert.

Damit deckt das Konto heute folgende Rechtsformen ab:

  • Selbstständige und Freiberuflerinnen mit Tätigkeit im eigenen Namen
  • Eingetragene Kaufleute (e. K.)
  • GmbH, KG, OHG mit Sitz in Deutschland

Nicht eröffnen können das Konto aktuell: GbR, GmbH & Co. KG, GmbH in Gründung (i. G.), gGmbH, eingetragener Verein (e. V.) und eingetragene Genossenschaft (e. G.). Die UG (haftungsbeschränkt) wird von der ING aktuell ebenfalls nicht unterstützt – UG-Gründer sollten Alternativen wie Fyrst, Qonto oder Finom prüfen.

Einzelunternehmer können das ING Geschäftskonto ohne Einschränkungen eröffnen – sie fallen unter die Kategorie „Selbstständige im eigenen Namen" und profitieren von allen Tarifen und Funktionen.

Das schließt einen relevanten Teil der jungen Gründerinnen-Szene aus. Wenn Sie noch im Gründungsprozess stecken und Stammkapital einzahlen müssen, sind Sie bei der ING leider falsch.

Wichtig für Sie zu wissen: Es gibt keinen Mindestgeldeingang und keinen vorgeschriebenen Jahresumsatz. Ihr Hauptwohnsitz muss in der EU oder einem EFTA-Staat liegen, der Unternehmenssitz in Deutschland.

So funktioniert das ING Business-Konto im Alltag

Das Konto ist konsequent digital aufgebaut. Sie verwalten alles über die Business-App und das Onlinebanking-Portal "Business Banking Home". Filialen gibt es bei der ING ohnehin nicht. Die Beratung läuft über Telefon, Chat und E-Mail.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

  • Kostenloser Rechnungsmanager: Rechnungen erstellen, Belege digitalisieren, Unterlagen mit dem Steuerberater teilen
  • Bis zu fünf kostenlose Unterkonten mit eigener IBAN – ideal für Steuerrücklagen, Projekte oder Budgettrennung
  • DATEV- und Lexware-Anbindung über PSD2: Standardmäßige Schnittstelle, auch sevDesk und ähnliche Buchhaltungssoftware-Anbieter docken hier an
  • SEPA-Echtzeitüberweisungen
  • Kostenloser Geschäftskredit bis 250.000 Euro – exklusiv für Geschäftskonto-Kundinnen
  • Business Extra-Konto als Firmentagesgeld mit aktuell 3,50 Prozent Zinsen pro Jahr für vier Monate auf bis zu eine Million Euro

Zur Karte: Sie erhalten eine Visa Business Debitkarte kostenfrei. Damit zahlen Sie im gesamten Euro-Raum gratis und können dreimal pro Monat in Deutschland kostenlos Bargeld an Geldautomaten mit Visa-Zeichen abheben. Jede weitere Abhebung kostet 2 Euro. Wer ein Business-Konto mit Mastercard sucht, ist bei der ING also falsch. Geschäftskonten mit Mastercard bieten unter anderem: Fyrst (Mastercard Business Debit), Qonto (Mastercard), Holvi (Mastercard Prepaid) und N26 Business (Mastercard). Diese Anbieter eignen sich besonders, wenn Mobile Payment per Apple Pay oder Google Pay mit Mastercard benötigt wird.

Konditionen und Gebühren 2026: So funktioniert die Bestpreisgarantie

Hier wird es interessant: Die ING verzichtet auf ein klassisches Tarifmodell, bei dem Sie sich vorab entscheiden müssen. Stattdessen gibt es drei Tarife – S, M und L – und die ING rechnet jeden Monat rückwirkend automatisch denjenigen ab, der für Sie am günstigsten ist. So funktioniert die Bestpreisgarantie laut ING:

TarifGrundpreis pro MonatPro TransaktionGreift bei
S0,00 €0,30 €bis 49 Transaktionen
M4,90 €0,20 €50 bis 100 Transaktionen
L14,90 €0,10 €ab 100 Transaktionen
Quelle: ING Preisliste, Stand März 2026 Alle Angaben ohne Gewähr – aktuelle Konditionen auf ing.de/business/geschaeftskonto prüfen.

In den ersten sechs Monaten zahlen Sie weder Grundpreis noch Transaktionskosten. Gründerinnen und Gründer im ersten Geschäftsjahr profitieren sogar zwölf Monate lang von der Null-Euro-Phase. Das ING Geschäftskonto eignet sich damit besonders für Startups und Gründer in der Anfangsphase – vorausgesetzt, die Rechtsform wird unterstützt. Wichtig: GmbH in Gründung (i. G.) ist ausgeschlossen. Sobald die GmbH ins Handelsregister eingetragen ist, kann das Konto eröffnet werden.

Praktisch: Nicht jede Buchung zählt als Transaktion. Kartenzahlungen mit der Visa Business Debitkarte, Bargeldabhebungen und Überweisungen zwischen zwei ING-Business-Konten sind kostenlos – also auch der Übertrag zwischen Geschäftskonto und Business Extra-Konto. Was zählt: SEPA-Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften.

Drei Rechenbeispiele: Was Sie das Konto wirklich kostet

Schauen wir uns drei typische Profile an. So sehen Sie schwarz auf weiß, ob das ING-Konto für Ihre Nutzung wirklich rechnet:

Profil 1 – Solo-Freiberufler: 15 Buchungen pro Monat (Rechnungen, Miete, Versicherungen, ein paar Daueraufträge)

  • ING wählt Tarif S: 0,00 € + 15 × 0,30 € = 4,50 €/Monat
  • Im Jahr: 54 Euro

Profil 2 – Einzelunternehmen im Wachstum: 70 Buchungen pro Monat (mehr Kundenrechnungen, mehrere Lieferanten, Mitarbeiter-Abrechnungen über Drittsystem)

  • ING wählt Tarif M: 4,90 € + 70 × 0,20 € = 18,90 €/Monat
  • Im Jahr: 226,80 Euro

Profil 3 – junge GmbH mit hohem Buchungsvolumen: 130 Buchungen pro Monat (E-Commerce, viele kleine Eingangsrechnungen, mehrere Daueraufträge)

  • ING wählt Tarif L: 14,90 € + 130 × 0,10 € = 27,90 €/Monat
  • Im Jahr: 334,80 Euro

Ordnung im Markt: Bei mittlerem Buchungsvolumen liegt die ING preislich auf einer Höhe mit Fyrst Complete und den klassischen Filialbank-Geschäftskonten. Reine Fintech-Lösungen wie Qonto oder Finom punkten dafür mit stärker integrierten Buchhaltungsfeatures, sind aber im Smart- oder Premium-Tarif spürbar teurer. 

ING Business Konto Erfahrungen: Welche Schwachstellen Sie kennen sollten

Das Konto liefert solide, doch an einigen Stellen klemmt es spürbar – und genau dort sollten Sie zweimal hinsehen. Die ING ist relativ neu im Geschäftskonto-Markt – und das merkt man:

  • Apple Pay und Google Pay fehlen: Die Visa Business Debitkarte lässt sich Stand März 2026 noch nicht in Apple oder Google Wallet hinterlegen. Auf der eigenen Geschäftskonto-FAQ schreibt die ING wörtlich: „Aktuell ist Mobile Payment mit ApplePay oder GooglePay mit Ihrer VISA Business Debitkarte noch nicht möglich. Wir arbeiten aber schon daran." Ein konkreter Starttermin steht allerdings nicht fest – und das ist erstaunlich, weil die privaten ING-Karten beides längst können. Wer Mobile Payment im Geschäftsalltag braucht, schaut sich besser bei N26 Business, Qonto oder Vivid um.
  • Keine Sammelüberweisungen: Sie können nicht zehn Lieferantenrechnungen in einem Rutsch bezahlen, sondern müssen einzeln überweisen. Die ING bestätigt das in ihrer FAQ selbst und stellt eine Lösung in Aussicht. Bei vielen Buchungen kostet das Zeit.
  • Keine eigene Lastschrift-Erstellung: Sie können SEPA-Lastschriften empfangen, aber nicht selbst einziehen, auch das B2B-Lastschriftverfahren ist ausgeschlossen. Wer Abomodelle anbietet, braucht eine externe Lösung.
  • Nur eine Karte – keine Zusatzkarten für Mitarbeiter: Pro Geschäftskonto stellt die ING genau eine Visa Business Debitkarte aus. Für kleine Teams mit Außendienst oder Einkauf ist das ein echtes Handicap.
  • Keine zusätzlichen Online-Banking-Nutzer: Geschäftsführerin und Buchhalter können sich nicht parallel ins Business Banking Home einloggen – die Funktion fehlt. Bei Qonto, Holvi oder Finom ist Mehrnutzer-Zugriff längst Standard.
  • Kein 4-Augen-Prinzip: Überweisungen lassen sich nicht von einer zweiten Person freigeben. Für GmbHs mit Compliance-Anspruch oder klarer Aufgabenteilung ist das ein Knockout.
  • Bargeldabhebungen: In Deutschland sind drei Abhebungen pro Monat kostenlos, jede weitere kostet 2 Euro. Im gesamten Euroraum sind Abhebungen unbegrenzt kostenlos – ein Vorteil für Selbstständige mit internationaler Reisetätigkeit. Im Vergleich: Viele Fintechs wie Qonto oder N26 Business begrenzen kostenlose Abhebungen stärker oder erheben höhere Folgegebühren.
  • Bargeldeinzahlungen umständlich: Nur über die Reisebank, mit Selbstauskunft, Wartezeit von bis zu 14 Tagen und 9,50 Euro Gebühr je angefangene 5.000 Euro.
  • Keine Auslandszahlungen außerhalb des SEPA-Raums: Wer regelmäßig nach Großbritannien, in die USA oder Asien überweisen muss, ist bei Qonto oder Finom besser aufgehoben.
  • Inaktivitätsgebühr: Wer das Konto 12 Monate gar nicht nutzt, zahlt ab dann 4,90 Euro monatlich – auch im sonst kostenlosen Tarif S.

Brauchen Sie Apple Pay, Google Pay und Sammelüberweisung von Tag eins an, ist Ihnen aktuell mit einer anderen Lösung besser geholfen.

ING Geschäftskonto im Vergleich: Wann lohnen sich Alternativen?

AnbieterStärke gegenüber INGGeeignet für
QontoApple Pay, Mehrnutzer, SammelüberweisungenTeams, GmbHs mit Compliance
FyrstMastercard, höhere Aktionszinsen (3,00 %)Selbstständige, die Mastercard benötigen
N26 BusinessApple Pay, Google Pay sofort verfügbarMobile-Payment-Nutzer
FinomSammelüberweisungen, eigene LastschriftenE-Commerce, Abomodelle
KontistSteuerrücklagen-AutomatikFreiberufler mit Steuerbedarf

Die ING punktet gegenüber allen genannten Alternativen mit der Bestpreisgarantie, dem kostenlosen Tarif S und der 12-monatigen Gratis-Phase für Gründer.

Geschäftskonto bei der ING online eröffnen: Schritt für Schritt

Die gute Nachricht: Filialbesuch oder Termin brauchen Sie nicht. Die Kontoeröffnung läuft komplett online und dauert je nach Rechtsform 10 bis 30 Minuten.

So gehen Sie vor:

  1. Antrag starten auf ing.de/business/geschaeftskonto. Sie wählen Ihre Rechtsform und füllen die Angaben zu Person und Unternehmen aus.
  2. KYC-Registrierung bei ClariLab KYCnow (powered by Schufa). Hier laden Sie Gewerbeanmeldung, Steuernummer, ggf. Handelsregisterauszug hoch.
  3. Identifikation per VideoIdent über Smartphone, Tablet oder PC – Ausweis und stabile Internetverbindung reichen. Alternativ PostIdent in einer Postfiliale.
  4. Freischaltung in der Regel innerhalb weniger Werktage. Sie erhalten Ihre IBAN per verschlüsselter Mail und die Visa Business Debitkarte per Post.
  5. App installieren und loslegen. Die ING Business App gibt es für iOS und Android.

Diese Unterlagen sollten Sie parat haben: Personalausweis oder Reisepass, Gewerbeanmeldung beziehungsweise Handelsregisterauszug, Steuernummer, IBAN-Daten für einen Verifizierungseuro. Bei Kapitalgesellschaften zusätzlich Gesellschafterliste und Geschäftsführerdaten.

Für wen sich das ING Business-Konto lohnt – und wer Alternativen prüfen sollte

Gut geeignet ist das Konto für:

  • Solo-Freiberufler mit überschaubarem Buchungsvolumen, die ein günstiges, ehrliches Konto ohne Mindestgeldeingang suchen.
  • Selbstständige, die bereits ein privates ING-Konto haben und alles aus einer Hand möchten.
  • Gründerinnen und Gründer, die in den ersten zwölf Monaten Kosten sparen wollen.
  • Kleinere GmbHs mit klarer Buchungsstruktur, die DATEV oder Lexware nutzen. Für GmbHs mit Compliance-Anforderungen – etwa 4-Augen-Prinzip bei Überweisungen oder Mehrnutzer-Zugriff im Online-Banking – ist die ING aktuell nicht geeignet. Hier empfehlen sich Alternativen wie Qonto, Finom oder Commerzbank.

Genau prüfen sollten Sie Alternativen, wenn:

  • Sie als GbR, GmbH & Co. KG oder als GmbH in Gründung firmieren (hier hilft die ING aktuell nicht).
  • Apple Pay oder Google Pay für Sie geschäftskritisch sind.
  • Sie regelmäßig Sammelüberweisungen oder eigene Lastschriften benötigen.
  • Sie Mitarbeiterkarten oder Mehrnutzer-Zugriff im Online-Banking brauchen.
  • Ihre GmbH-Compliance auf das 4-Augen-Prinzip bei Überweisungen besteht.
  • Sie Bargeldumsätze einzahlen müssen.
  • Sie internationale Zahlungen außerhalb des SEPA-Raums tätigen.

Welche der Direktbank- oder Fintech-Alternativen für Sie passt – ob Qonto, Kontist, Fyrst, N26, Vivid Money, DKB, Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank oder Hypovereinsbank – zeigt unser großer Geschäftskonto-Vergleich 2026.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Haben Sie das ING Geschäftskonto schon ausprobiert oder schwanken Sie zwischen ING und einem Fintech-Anbieter? Was vermissen Sie am stärksten – Apple Pay, Sammelüberweisungen oder etwas ganz anderes? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinungen gerne per Mail an redaktion@biallo.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Damit Sie bei Geschäftskonto-Konditionen und neuen Aktionen nichts verpassen, empfehlen wir Ihnen unseren kostenlosen Newsletter zu allen wichtigen Finanz- und Geldthemen. Registrieren Sie sich zusätzlich kostenlos im persönlichen Bereich auf biallo.de. Dort speichern Sie Artikel, nutzen unsere Vergleichsrechner und finden garantiert das Konto, das zu Ihren Bedürfnissen passt.

FAQ: Häufige Fragen zum ING Geschäftskonto

Hat die ING ein Geschäftskonto für Selbstständige?

Ja, seit dem 30. September 2024. Das Konto steht Selbstständigen, Freiberuflerinnen und Freiberuflern, eingetragenen Kaufleuten, GmbHs, KGs und OHGs offen. GbR, GmbH & Co. KG, GmbH in Gründung sowie Vereine und Genossenschaften können das Konto Stand März 2026 nicht eröffnen.

Was kostet das ING Business-Konto 2026?

In den ersten sechs Monaten gar nichts, für Gründerinnen und Gründer sogar zwölf Monate. Danach gilt die Bestpreisgarantie mit Tarif S (0 Euro Grundpreis, 0,30 Euro pro Transaktion), Tarif M (4,90 Euro plus 0,20 Euro) oder Tarif L (14,90 Euro plus 0,10 Euro). Die ING wählt automatisch den günstigsten Tarif.

Gibt es Apple Pay und Google Pay beim ING Geschäftskonto?

Nein, Stand März 2026 ist Mobile Payment mit Apple Pay oder Google Pay für die Visa Business Debitkarte noch nicht verfügbar. Die ING gibt an, an einer Lösung zu arbeiten, einen konkreten Starttermin nennt sie nicht.

Kann ich das ING Geschäftskonto komplett online eröffnen?

Ja, ohne Filialbesuch und ohne Termin. Die Identifikation läuft per VideoIdent über Smartphone oder PC, alternativ per PostIdent. Nach Freischaltung erhalten Sie die IBAN per Mail und die Karte per Post.

Welche Buchhaltungssoftware lässt sich anbinden?

Über die PSD2-Schnittstelle lassen sich DATEV, Lexware, sevDesk und weitere gängige Buchhaltungslösungen anbinden. Der kostenlose Rechnungsmanager der ING ergänzt das Setup für die Belegverwaltung mit der Steuerberatung.

Für welche Rechtsformen ist das ING Geschäftskonto geeignet?

Das ING Geschäftskonto steht offen für: Selbstständige und Freiberufler, Einzelunternehmer (e. K.), GmbH, KG und OHG mit Sitz in Deutschland. Nicht unterstützt werden aktuell: GbR, UG (haftungsbeschränkt), GmbH & Co. KG, GmbH in Gründung (i. G.), gGmbH, eingetragener Verein (e. V.) und eingetragene Genossenschaft (e. G.).

Was sind die größten Nachteile des ING Geschäftskontos?

Die wichtigsten Einschränkungen (Stand März 2026): kein Apple Pay und Google Pay, keine Sammelüberweisungen, keine eigenen Lastschriften, nur eine Mitarbeiterkarte, kein Mehrnutzer-Zugriff im Online-Banking und kein 4-Augen-Prinzip bei Überweisungen. Außerdem: keine Unterstützung für UG, GbR und GmbH in Gründung.

Über die Redakteurin Franziska Baum

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Bereits in ihrer Schulzeit war Franziska für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war Franzi (so ihr Spitzname) als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat Franzi sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet. Bei biallo.de bringt sie genau dieses Wissen ein. Außerdem ist Franziska in der Leserbetreuung tätig. Ihr Ziel ist es, den Leserinnen und Lesern zu helfen und ein gutes Gefühl zu geben. 

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