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UG Geschäftskonto eröffnen 2026: Welcher Anbieter zu Ihrer Gründungsphase passt

Franziska Baum
Redakteurin
Veröffentlicht am: 22.06.2026
Ein Mann und eine Frau sitzen über Unterlagen.

Wer eine UG gründet, braucht ein Geschäftskonto – und zwar früher, als viele denken. Schon vor dem Handelsregistereintrag muss das Stammkapital irgendwohin fließen. Doch nicht jede Bank akzeptiert UGs in Gründung. Wir zeigen, welcher Anbieter zu welcher Gründungsphase passt – und wann die ING ins Spiel kommt.

Die UG (haftungsbeschränkt) ist eine Sonderform der GmbH, oft als "Mini-GmbH" bezeichnet. Sie lässt sich bereits mit einem Stammkapital ab einem Euro gründen und beschränkt die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen. Damit ist sie für viele Gründerinnen und Gründer der günstige Einstieg in die haftungsbeschränkte Kapitalgesellschaft.

Sie planen eine UG (haftungsbeschränkt) und stehen vor der Frage, bei welcher Bank Sie das Geschäftskonto eröffnen sollen? Dann sollten Sie eines vorab wissen: Die Wahl des Anbieters hängt 2026 nicht in erster Linie vom Preis ab – sondern davon, in welcher Phase der Gründung Sie sich befinden. Vor dem Eintrag ins Handelsregister ist die Auswahl deutlich enger als danach. Wir zeigen Ihnen, welcher Anbieter zu Ihrer Gründungsphase passt, wie die Stammkapital-Einzahlung konkret abläuft und wann die ING ins Spiel kommt.

Das UG-Geschäftskonto begleitet Sie durch zwei Phasen: zunächst als Gründungskonto, auf dem das Stammkapital eingezahlt wird, danach als reguläres Firmenkonto für den Geschäftsalltag. Beide Phasen stellen unterschiedliche Anforderungen – und nicht jeder Anbieter ist für beide geeignet. Mit dem Markteintritt der ING im Geschäftskontensegment hat sich der Wettbewerb in den vergangenen Monaten noch einmal verschärft, doch in der UG-Gründungsphase spielt die Direktbank eine besondere Rolle.

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UG in Gründung oder eingetragene UG: Warum die Phase über die Bankwahl entscheidet

Zwischen dem ersten Notartermin und dem fertigen Handelsregister-Eintrag liegen meist zwei bis vier Wochen. In dieser Zeit existiert Ihre UG bereits rechtlich – sie heißt dann "UG in Gründung", abgekürzt UG i. G. – aber sie ist noch keine vollwertige juristische Person.

Was das für das Geschäftskonto bedeutet:

  • Phase 1 – UG in Gründung: Sie brauchen ein Konto, auf das das Stammkapital eingezahlt werden kann. Die Bank stellt nach Eingang der Zahlung eine Einzahlungsbestätigung aus, die Sie dem Notariat für die Handelsregister-Anmeldung vorlegen. Ohne diese Bestätigung wird keine Eintragung erfolgen.
  • Phase 2 – eingetragene UG: Nach dem HR-Eintrag wird das Konto zum regulären Geschäftskonto. Ab diesem Zeitpunkt steht Ihnen auch das ING Business-Konto offen – ein erneuter Stammkapital-Nachweis ist dann nicht mehr nötig, weil die Einzahlung bereits durch den Notar im Gründungsprozess bestätigt wurde.

Praktisch bedeutet das: Wenn Sie als UG i. G. unbedingt mit der ING starten möchten, können Sie das nach Stand Juni 2026 bisher nicht. Die ING arbeitet nach eigenen Aussagen daran, UGs und GmbHs in Gründung künftig zu ermöglichen, ein konkreter Termin steht jedoch nicht fest. Bis dahin gilt: Stammkapital bei einem anderen Anbieter einzahlen, HR-Eintrag abwarten, dann Wechsel zur ING – oder direkt bei einem der unten gelisteten Gründungsanbieter bleiben.

Welche Banken eine UG überhaupt akzeptieren

Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, sollten Sie wissen, welche Banken überhaupt mit UGs arbeiten. Drei Anbieter scheiden direkt aus:

  • DKB Business: nur für Freiberufler und ausgewählte Berufsgruppen wie Heilberufe oder Steuerberater – keine Kapitalgesellschaften
  • N26 Business: nur für Freiberufler und Solo-Selbstständige
  • Kontist: nur für Solo-Selbstständige

Für UGs nutzbar sind dagegen ING (nur nach HR-Eintrag), Qonto, Finom, Fyrst, Holvi, Vivid Money sowie die klassischen Großbanken HypoVereinsbank, Commerzbank, Deutsche Bank und Postbank. Die wichtigsten Konditionen finden Sie in unserem großen Geschäftskonto-Vergleich 2026.

UG Geschäftskonto eröffnen – welcher Anbieter? 

Für eine UG in Gründung ist Qonto die schnellste digitale Lösung, Fyrst die preisgünstigste und Finom die internationale Variante. Für die bereits eingetragene UG ist die ING 2026 eine der günstigsten Optionen: mindestens sechs Monate kostenlos, für Gründer im ersten Geschäftsjahr sogar zwölf Monate, danach Bestpreis ab 0 Euro Grundgebühr. Wir zeigen Ihnen, welcher Anbieter zu welchem Gründungsprofil passt:

Für die schnelle digitale UG-Gründung: Qonto

Qonto ist die mit Abstand am stärksten auf Gründungen ausgerichtete Lösung. Die Bestätigung zur Stammkapital-Einzahlung liegt oft innerhalb von 24 Stunden vor. Jede Gesellschafterin und jeder Gesellschafter erhält eine temporäre IBAN für die Einzahlung, danach geht das Konto auf eine finale IBAN über. Der "Basic-Tarif" startet bei rund 9 Euro netto monatlich, ein eigenes Gründerkonto ist enthalten. Praktisch: Eine 30 Tage Testphase und die Integration mit DATEV gibt es direkt mit dazu.

-> zum Geschäftskonto von Qonto Basic-Tarif

Für die preisbewusste UG-Gründung: Fyrst Complete

Fyrst gehört zur Deutschen Bank und bietet das Konto "Fyrst Complete" für 10 Euro monatlich an. Die Eröffnung als UG i. G. dauert allerdings spürbar länger als bei Qonto – meist zwei bis fünf Werktage. Mastercard-Debitkarte, DATEV-Anbindung und Cash-Group-Zugang inklusive.

-> zum Geschäftskonto von Fyrst Complete

Für die internationale UG mit Cashback-Fokus: Finom

Finom akzeptiert UGs in Gründung, bestätigt die Einzahlung in ein bis drei Werktagen und punktet mit Cashback bis drei Prozent auf Geschäftsausgaben. Der "Solo-Tarif" ist kostenlos, das passendere UG-Modell startet bei rund 9 bis 12 Euro monatlich. Multi-Currency-Funktionen und weltweite SEPA-Transfers sind eingebaut.

-> zum Geschäftskonto von Finom

Für die UG mit Filialwunsch: HypoVereinsbank oder Commerzbank

Wenn Sie Wert auf persönliche Beratung legen, sind Sie bei der HVB mit dem "BusinessKonto 4 You" (ab 25 Euro monatlich, modular anpassbar) oder bei der Commerzbank ("Premium Geschäftskonto" 29,90 Euro, Gründerrabatt 17,90 Euro in den ersten zwei Jahren) richtig. Beide akzeptieren UGs in Gründung, beide ermöglichen eine Online-Eröffnung – die Filialnähe ist die Zugabe.

Für die UG nach Handelsregister-Eintrag: ING

Sobald Ihre UG eingetragen ist, wird die ING zur ernsthaften Alternative – besonders für Gründerinnen und Gründer im ersten Geschäftsjahr. Dann gilt: Zwölf Monate komplett gratis, danach Bestpreisgarantie ab 0 Euro Grundgebühr im "Tarif S". Eine separate Stammkapital-Einzahlung ist nicht mehr nötig – das hat der Notar im Gründungsprozess bereits bestätigt.

-> zum Geschäftskonto der ING

Für den eingetragenen UG-Wechsel von einer Filialbank: ING oder Fyrst

Wer bereits eingetragen ist, aber bei einer Filialbank ein vergleichsweise teures Konto führt, kann auf die ING (12 Monate gratis für Gründer im ersten Jahr) oder Fyrst Complete umsteigen. Beide Anbieter unterstützen Sie beim Kontowechsel nach den Regelungen des Zahlungskontengesetzes.

Die ING hat ihr Geschäftskonto 2026 für Unternehmergesellschaften geöffnet. Damit können eingetragene UGs nun ein Business-Konto bei Deutschlands größter Direktbank führen. Die Konditionen sind identisch zu denen für GmbHs: mindestens sechs Monate komplett gratis, für Gründer im ersten Geschäftsjahr sogar zwölf Monate. Danach greift die Bestpreisgarantie mit Tarif S (0 Euro Grundpreis, 0,30 Euro pro Transaktion), Tarif M (4,90 Euro plus 0,20 Euro) oder Tarif L (14,90 Euro plus 0,10 Euro).

Was die ING aktuell nicht abdeckt:

  • UGs in Gründung (UG i. G.): Eine Stammkapital-Einzahlung ist über das ING-Konto derzeit nicht möglich. Die Bank arbeitet laut eigener Aussage daran, einen Termin nennt sie jedoch nicht.
  • GmbHs in Gründung: Gleiche Lage wie bei der UG i. G.
  • Apple Pay und Google Pay: Für die Visa Business Debitkarte aktuell nicht verfügbar – die ING bestätigt das in ihrer eigenen FAQ.
  • Sammelüberweisungen, eigene Lastschriften, Mitarbeiter-Zusatzkarten, Mehrnutzer-Zugriff, 4-Augen-Prinzip: Alles aktuell nicht möglich.

Eine ausführliche Einordnung des ING Business-Kontos finden Sie in unserem Test des ING Geschäftskontos 2026.

Bestes kostenloses Geschäftskonto in Deutschland: Wo die ING vorn liegt

Für eingetragene UGs ist die ING 2026 eines der günstigsten Geschäftskonten am Markt: Das Konto ist mindestens sechs Monate komplett kostenlos, also ohne Grundpreis und ohne Transaktionskosten. Für Gründerinnen und Gründer im ersten Geschäftsjahr verlängert sich die Gratis-Phase auf zwölf Monate. Die VISA Business Debitkarte ist dauerhaft kostenlos enthalten, dazu kommen ein kostenloser Rechnungsmanager und bis zu fünf gebührenfreie Unterkonten mit eigener IBAN.

Nach der Gratis-Phase greift bei der ING die Bestpreisgarantie: Die Bank rechnet am Monatsende rückwirkend den für Ihre Zahl an Transaktionen günstigsten Tarif ab, beginnend bei 0 Euro Grundgebühr im Tarif S. Wer also wenig bucht, zahlt auch dauerhaft wenig.

Ein echtes Dauer-Gratiskonto ohne jede Bedingung gibt es im UG-Segment kaum. Anbieter wie Finom bieten zwar einen kostenlosen Einstiegstarif, dieser ist im Funktionsumfang aber begrenzt. Für eingetragene UGs, die ein vollwertiges Konto mit langer kostenloser Phase suchen, ist die ING daher derzeit die stärkste Adresse. 

Kostenloses Geschäftskonto ohne Mindestgeldeingang

Die ING verlangt für ihr Geschäftskonto keinen Mindestgeldeingang und keinen Mindestumsatz, damit die kostenlose Phase gilt. Sie müssen also weder ein bestimmtes monatliches Gehalt noch einen festgelegten Geschäftsumsatz nachweisen, um die sechs beziehungsweise zwölf Gratis-Monate zu erhalten. Das unterscheidet die ING von manchen Filialbank-Modellen, bei denen ein Rabatt an Mindestumsätze gekoppelt ist.

Optional können eingetragene UGs zum Start bis zu 200 Euro Gutschrift mitnehmen. Diese setzt sich aus vier Einzelprämien von je 50 Euro zusammen: für die erste ausgehende Überweisung innerhalb von 30 Tagen, für die Aktivierung des Rechnungsmanagers, für mindestens 50 Transaktionen sowie für mindestens 1.000 Euro Umsatz mit der VISA Business Debitkarte in den ersten drei Monaten. Diese Prämien sind ein freiwilliges Extra, keine Bedingung für die kostenlose Kontoführung.

Stammkapital einzahlen: So funktioniert der Nachweis bei den wichtigsten Anbietern

Ein Notaranderkonto, wie es früher üblich war, ist 2026 nicht mehr nötig. Sie zahlen das Stammkapital direkt auf das Geschäftskonto Ihrer UG in Gründung ein. So läuft es konkret:

  1. Konto bei einem UG-i.G.-fähigen Anbieter eröffnen. Bei Qonto, Finom oder Fyrst dauert das je nach Anbieter zwischen 10 Minuten und mehreren Tagen.
  2. Stammkapital überweisen. Jede Gesellschafterin und jeder Gesellschafter überweist ihren Anteil per SEPA-Überweisung auf eine vorläufige IBAN. Bei einer UG ist das Mindestkapital theoretisch ein Euro, in der Praxis werden meist 500 bis 2.000 Euro gewählt, um die ersten Monate Geschäftsbetrieb zu finanzieren.
  3. Einzahlungsbestätigung erhalten. Sobald das vollständige Stammkapital eingegangen ist, stellt die Bank eine Bestätigung aus. Diese Bestätigung legen Sie dem Notar oder der Notarin für die Handelsregister-Anmeldung vor.
  4. Handelsregister-Eintrag abwarten. Nach Prüfung durch das Registergericht – meist innerhalb von ein bis zwei Wochen – ist Ihre UG offiziell eingetragen.
  5. Konto auf endgültige IBAN umstellen. Aus dem Gründungskonto wird ein reguläres Geschäftskonto. Spätestens jetzt ist auch ein Wechsel zur ING möglich.

Wichtig: Bei der UG muss das Stammkapital im Gegensatz zur GmbH vollständig eingezahlt werden – Sacheinlagen sind nicht zulässig. Maximal sind 24.999 Euro Stammkapital möglich, bei höheren Beträgen wird automatisch eine GmbH-Gründung fällig.

Geschäftskonto online eröffnen ohne Termin und Filialbesuch

Ein Geschäftskonto eröffnen Sie 2026 ohne Termin und ohne Filialbesuch: Für eingetragene UGs lässt sich das ING Business-Konto vollständig online abschließen, die Identifikation läuft per VideoIdent oder PostIdent, die Kontoführung danach komplett über App und Online-Banking. Praktisch alle für UGs relevanten Anbieter ermöglichen den Antrag komplett digital, ein Filialbesuch ist nirgends mehr Pflicht:

  • ING (für eingetragene UGs): komplett online, Identifikation per VideoIdent oder PostIdent, Kontoführung über App und Online-Banking, mindestens sechs Monate ohne Grundpreis (für Gründer zwölf Monate)
  • Qonto, Finom, Fyrst, Holvi und Vivid Money: komplett digital, Identifikation per VideoIdent
  • HypoVereinsbank: für UGs online möglich, papierlos und meist mit sofortiger IBAN-Vergabe innerhalb von 30 Minuten
  • Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank: digitale Antragstellung möglich, je nach Gesellschafterstruktur kann ein persönliches Beratungsgespräch ratsam sein

Diese Unterlagen sollten Sie für die UG-Kontoeröffnung parat haben:

  • Personalausweis oder Reisepass aller Gesellschafterinnen und Gesellschafter sowie Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer
  • Notariell beglaubigter Gesellschaftsvertrag
  • Bei eingetragener UG: Handelsregister-Auszug
  • Gesellschafterliste
  • Bei mehreren wirtschaftlich Berechtigten: Angaben zu jeder Person mit mehr als 25 Prozent Anteil
  • Steuernummer (sobald vom Finanzamt vergeben)

Nicht jeder Anbieter verlangt jede Unterlage – Qonto und Finom kommen mit dem Mindestpaket aus, klassische Filialbanken fordern bisweilen mehr. Wer mit mehreren Gesellschaftern gründet, sollte Geduld einplanen: Jeder Beteiligte muss separat identifiziert werden.

Was Sie nach der Gründung beim Konto beachten sollten

Mit dem Eintrag ins Handelsregister ist die Kontoarbeit nicht erledigt:

  • Buchhaltungssoftware anbinden. Die meisten Anbieter unterstützen DATEV, Lexware, sevDesk und lexoffice. 
  • Steuernummer nachreichen. Sobald das Finanzamt die Steuernummer vergeben hat, reichen Sie diese im Banking ein – sonst kann es bei größeren Eingängen zu Verzögerungen kommen.
  • Rücklagenpflicht beachten. Die UG muss ein Viertel ihres Jahresgewinns als gesetzliche Rücklage bilden, bis 25.000 Euro Stammkapital erreicht sind. Erst dann ist die Umwandlung in eine GmbH möglich.
  • Wechseloption prüfen. Wer in der Gründungsphase bei einer Filialbank oder bei Qonto/Finom gestartet ist, kann nach HR-Eintrag wechseln. Die ING bietet Gründerinnen und Gründern im ersten Geschäftsjahr 12 Monate Grundgebührfreiheit – ein Argument für den Wechsel direkt nach der Eintragung.

Erst Gründungskonto, dann laufendes Geschäftskonto

Für die UG-Gründung gilt 2026: Das richtige Konto hängt von der Phase ab, in der Sie sich befinden. Sobald Ihre UG eingetragen ist, lohnt sich ein zweiter Blick. Dann kommen auch Anbieter wie die ING in Betracht, die aktuell noch keine UGs i.G. unterstützen. Am Ende entscheiden Sie zusammen mit Ihren Geschäftspartnern, welches Konto den Ansprüchen Ihrer UG am ehesten entspricht. 

Biallo Tagesgeld Empfehlung

Die nachfolgenden Anbieter wurden von Biallo als Empfehlung aus unserem Vergleich ausgewählt. Anlagebetrag: 10.000 €, Anlagedauer: 4 Monate, Sicherheit: mind. gute Sicherheit. Die angezeigten Anbieter stellen keinen vollständigen Marktüberblick dar.
Anbieter und Produkt
Zinssatz / Zinsertrag
Bewertung
S&P Länderrating
Produktdetails
Anbieter und Produkt
Zinssatz
4,00% /
134 €
Bewertung
4,4/5
S&P Länderrating
A+
Frankreich
Produktdetails
  • Basiszins: 4,00%
Zum Anbieter
Anbieter und Produkt
Zinssatz
4,05% /
133,22 €
Bewertung
S&P Länderrating
A+
Estland
Produktdetails
  • Basiszins: 2,25%
  • Aktionszins: 4,05% - gilt für die ersten 4 Monate
Zum Anbieter
Anbieter und Produkt
Zinssatz
3,40% /
113,49 €
Bewertung
S&P Länderrating
A+
Frankreich
Produktdetails
  • Basiszins: 0,80%
  • Aktionszins: 3,40% - gilt für die ersten 5 Monate
Zum Anbieter
Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Datenstand 22.06.2026

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Häufige Fragen zur UG-Kontoeröffnung 2026

Welche Bank akzeptiert UGs in Gründung?

Für UGs in Gründung kommen Qonto, Finom, Fyrst und Holvi unter den Fintechs sowie HypoVereinsbank, Commerzbank, Deutsche Bank und Postbank unter den Filialbanken in Frage. Die ING akzeptiert Stand Juni 2026 nur eingetragene UGs – an einer Öffnung für UGs in Gründung arbeitet sie.

Wie hoch muss das Stammkapital einer UG sein?

Theoretisch genügt ein Euro pro Gesellschafter. In der Praxis werden meist 500 bis 2.000 Euro eingezahlt, um die ersten Monate Geschäftsbetrieb zu finanzieren. Maximal sind 24.999 Euro Stammkapital möglich – bei höheren Beträgen ist eine GmbH-Gründung erforderlich.

Wie schnell ist die Stammkapital-Einzahlung bestätigt?

Bei Qonto in der Regel innerhalb von 24 Stunden, bei Finom ein bis drei Werktage, bei Fyrst zwei bis fünf Werktage. Filialbanken wie Commerzbank oder Deutsche Bank brauchen meist länger.

Kann ich nach der UG-Eintragung zur ING wechseln?

Ja. Sobald Ihre UG ins Handelsregister eingetragen ist, können Sie das ING Business-Konto eröffnen – ein erneuter Stammkapital-Nachweis ist nicht erforderlich, weil die Einzahlung bereits durch den Notar bestätigt wurde. Für Gründer im ersten Geschäftsjahr ist das Konto zwölf Monate komplett gratis.

Brauche ich für die UG-Gründung ein Notaranderkonto?

Nein. Diese frühere Praxis ist heute überholt. Sie zahlen das Stammkapital direkt auf das Geschäftskonto Ihrer UG in Gründung ein. Der Kontoauszug beziehungsweise die Einzahlungsbestätigung der Bank dient als Nachweis für die Handelsregister-Anmeldung.

Welches ist das beste kostenlose Geschäftskonto für eine UG?

Für eingetragene UGs gehört die ING 2026 zu den günstigsten Anbietern: Das Konto ist mindestens sechs Monate kostenlos, für Gründer im ersten Geschäftsjahr zwölf Monate. Danach greift die Bestpreisgarantie ab 0 Euro Grundgebühr. Die VISA Business Debitkarte ist dauerhaft kostenlos. Für UGs in Gründung sind Finom (kostenloser Solo-Tarif) und Fyrst die preisgünstigsten Einstiege.

Gibt es ein kostenloses Geschäftskonto ohne Mindestgeldeingang?

Ja. Die ING verlangt für die kostenlose Kontoführung keinen Mindestgeldeingang und keinen Mindestumsatz. Die sechs beziehungsweise zwölf Gratis-Monate gelten unabhängig davon, wie viel Geld auf dem Konto eingeht. Eine Startgutschrift von bis zu 200 Euro ist optional und an freiwillige Aktionen wie die erste Überweisung oder Kartenumsätze geknüpft, nicht an einen festen Geldeingang.

Über die Redakteurin Franziska Baum

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Bereits in ihrer Schulzeit war Franziska für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war Franzi (so ihr Spitzname) als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat Franzi sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet. Bei biallo.de bringt sie genau dieses Wissen ein. Außerdem ist Franziska in der Leserbetreuung tätig. Ihr Ziel ist es, den Leserinnen und Lesern zu helfen und ein gutes Gefühl zu geben. 

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