
Frankreich- Basiszins: 4,00%

Estland- Basiszins: 2,25%
- Aktionszins: 4,05% - gilt für die ersten 4 Monate

Frankreich- Basiszins: 0,80%
- Aktionszins: 3,40% - gilt für die ersten 5 Monate
Wer eine UG gründet, braucht ein Geschäftskonto – und zwar früher, als viele denken. Schon vor dem Handelsregistereintrag muss das Stammkapital irgendwohin fließen. Doch nicht jede Bank akzeptiert UGs in Gründung. Wir zeigen, welcher Anbieter zu welcher Gründungsphase passt – und wann die ING ins Spiel kommt.
Die UG (haftungsbeschränkt) ist eine Sonderform der GmbH, oft als "Mini-GmbH" bezeichnet. Sie lässt sich bereits mit einem Stammkapital ab einem Euro gründen und beschränkt die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen. Damit ist sie für viele Gründerinnen und Gründer der günstige Einstieg in die haftungsbeschränkte Kapitalgesellschaft.
Sie planen eine UG (haftungsbeschränkt) und stehen vor der Frage, bei welcher Bank Sie das Geschäftskonto eröffnen sollen? Dann sollten Sie eines vorab wissen: Die Wahl des Anbieters hängt 2026 nicht in erster Linie vom Preis ab – sondern davon, in welcher Phase der Gründung Sie sich befinden. Vor dem Eintrag ins Handelsregister ist die Auswahl deutlich enger als danach. Wir zeigen Ihnen, welcher Anbieter zu Ihrer Gründungsphase passt, wie die Stammkapital-Einzahlung konkret abläuft und wann die ING ins Spiel kommt.
Das UG-Geschäftskonto begleitet Sie durch zwei Phasen: zunächst als Gründungskonto, auf dem das Stammkapital eingezahlt wird, danach als reguläres Firmenkonto für den Geschäftsalltag. Beide Phasen stellen unterschiedliche Anforderungen – und nicht jeder Anbieter ist für beide geeignet. Mit dem Markteintritt der ING im Geschäftskontensegment hat sich der Wettbewerb in den vergangenen Monaten noch einmal verschärft, doch in der UG-Gründungsphase spielt die Direktbank eine besondere Rolle.
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Zwischen dem ersten Notartermin und dem fertigen Handelsregister-Eintrag liegen meist zwei bis vier Wochen. In dieser Zeit existiert Ihre UG bereits rechtlich – sie heißt dann "UG in Gründung", abgekürzt UG i. G. – aber sie ist noch keine vollwertige juristische Person.
Was das für das Geschäftskonto bedeutet:
Praktisch bedeutet das: Wenn Sie als UG i. G. unbedingt mit der ING starten möchten, können Sie das nach Stand Juni 2026 bisher nicht. Die ING arbeitet nach eigenen Aussagen daran, UGs und GmbHs in Gründung künftig zu ermöglichen, ein konkreter Termin steht jedoch nicht fest. Bis dahin gilt: Stammkapital bei einem anderen Anbieter einzahlen, HR-Eintrag abwarten, dann Wechsel zur ING – oder direkt bei einem der unten gelisteten Gründungsanbieter bleiben.
Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, sollten Sie wissen, welche Banken überhaupt mit UGs arbeiten. Drei Anbieter scheiden direkt aus:
Für UGs nutzbar sind dagegen ING (nur nach HR-Eintrag), Qonto, Finom, Fyrst, Holvi, Vivid Money sowie die klassischen Großbanken HypoVereinsbank, Commerzbank, Deutsche Bank und Postbank. Die wichtigsten Konditionen finden Sie in unserem großen Geschäftskonto-Vergleich 2026.
Für eine UG in Gründung ist Qonto die schnellste digitale Lösung, Fyrst die preisgünstigste und Finom die internationale Variante. Für die bereits eingetragene UG ist die ING 2026 eine der günstigsten Optionen: mindestens sechs Monate kostenlos, für Gründer im ersten Geschäftsjahr sogar zwölf Monate, danach Bestpreis ab 0 Euro Grundgebühr. Wir zeigen Ihnen, welcher Anbieter zu welchem Gründungsprofil passt:
Qonto ist die mit Abstand am stärksten auf Gründungen ausgerichtete Lösung. Die Bestätigung zur Stammkapital-Einzahlung liegt oft innerhalb von 24 Stunden vor. Jede Gesellschafterin und jeder Gesellschafter erhält eine temporäre IBAN für die Einzahlung, danach geht das Konto auf eine finale IBAN über. Der "Basic-Tarif" startet bei rund 9 Euro netto monatlich, ein eigenes Gründerkonto ist enthalten. Praktisch: Eine 30 Tage Testphase und die Integration mit DATEV gibt es direkt mit dazu.
-> zum Geschäftskonto von Qonto Basic-Tarif
Fyrst gehört zur Deutschen Bank und bietet das Konto "Fyrst Complete" für 10 Euro monatlich an. Die Eröffnung als UG i. G. dauert allerdings spürbar länger als bei Qonto – meist zwei bis fünf Werktage. Mastercard-Debitkarte, DATEV-Anbindung und Cash-Group-Zugang inklusive.
-> zum Geschäftskonto von Fyrst Complete
Finom akzeptiert UGs in Gründung, bestätigt die Einzahlung in ein bis drei Werktagen und punktet mit Cashback bis drei Prozent auf Geschäftsausgaben. Der "Solo-Tarif" ist kostenlos, das passendere UG-Modell startet bei rund 9 bis 12 Euro monatlich. Multi-Currency-Funktionen und weltweite SEPA-Transfers sind eingebaut.
-> zum Geschäftskonto von Finom
Wenn Sie Wert auf persönliche Beratung legen, sind Sie bei der HVB mit dem "BusinessKonto 4 You" (ab 25 Euro monatlich, modular anpassbar) oder bei der Commerzbank ("Premium Geschäftskonto" 29,90 Euro, Gründerrabatt 17,90 Euro in den ersten zwei Jahren) richtig. Beide akzeptieren UGs in Gründung, beide ermöglichen eine Online-Eröffnung – die Filialnähe ist die Zugabe.
Sobald Ihre UG eingetragen ist, wird die ING zur ernsthaften Alternative – besonders für Gründerinnen und Gründer im ersten Geschäftsjahr. Dann gilt: Zwölf Monate komplett gratis, danach Bestpreisgarantie ab 0 Euro Grundgebühr im "Tarif S". Eine separate Stammkapital-Einzahlung ist nicht mehr nötig – das hat der Notar im Gründungsprozess bereits bestätigt.
Wer bereits eingetragen ist, aber bei einer Filialbank ein vergleichsweise teures Konto führt, kann auf die ING (12 Monate gratis für Gründer im ersten Jahr) oder Fyrst Complete umsteigen. Beide Anbieter unterstützen Sie beim Kontowechsel nach den Regelungen des Zahlungskontengesetzes.
Die ING hat ihr Geschäftskonto 2026 für Unternehmergesellschaften geöffnet. Damit können eingetragene UGs nun ein Business-Konto bei Deutschlands größter Direktbank führen. Die Konditionen sind identisch zu denen für GmbHs: mindestens sechs Monate komplett gratis, für Gründer im ersten Geschäftsjahr sogar zwölf Monate. Danach greift die Bestpreisgarantie mit Tarif S (0 Euro Grundpreis, 0,30 Euro pro Transaktion), Tarif M (4,90 Euro plus 0,20 Euro) oder Tarif L (14,90 Euro plus 0,10 Euro).
Was die ING aktuell nicht abdeckt:
Eine ausführliche Einordnung des ING Business-Kontos finden Sie in unserem Test des ING Geschäftskontos 2026.
Für eingetragene UGs ist die ING 2026 eines der günstigsten Geschäftskonten am Markt: Das Konto ist mindestens sechs Monate komplett kostenlos, also ohne Grundpreis und ohne Transaktionskosten. Für Gründerinnen und Gründer im ersten Geschäftsjahr verlängert sich die Gratis-Phase auf zwölf Monate. Die VISA Business Debitkarte ist dauerhaft kostenlos enthalten, dazu kommen ein kostenloser Rechnungsmanager und bis zu fünf gebührenfreie Unterkonten mit eigener IBAN.
Nach der Gratis-Phase greift bei der ING die Bestpreisgarantie: Die Bank rechnet am Monatsende rückwirkend den für Ihre Zahl an Transaktionen günstigsten Tarif ab, beginnend bei 0 Euro Grundgebühr im Tarif S. Wer also wenig bucht, zahlt auch dauerhaft wenig.
Ein echtes Dauer-Gratiskonto ohne jede Bedingung gibt es im UG-Segment kaum. Anbieter wie Finom bieten zwar einen kostenlosen Einstiegstarif, dieser ist im Funktionsumfang aber begrenzt. Für eingetragene UGs, die ein vollwertiges Konto mit langer kostenloser Phase suchen, ist die ING daher derzeit die stärkste Adresse.
Die ING verlangt für ihr Geschäftskonto keinen Mindestgeldeingang und keinen Mindestumsatz, damit die kostenlose Phase gilt. Sie müssen also weder ein bestimmtes monatliches Gehalt noch einen festgelegten Geschäftsumsatz nachweisen, um die sechs beziehungsweise zwölf Gratis-Monate zu erhalten. Das unterscheidet die ING von manchen Filialbank-Modellen, bei denen ein Rabatt an Mindestumsätze gekoppelt ist.
Optional können eingetragene UGs zum Start bis zu 200 Euro Gutschrift mitnehmen. Diese setzt sich aus vier Einzelprämien von je 50 Euro zusammen: für die erste ausgehende Überweisung innerhalb von 30 Tagen, für die Aktivierung des Rechnungsmanagers, für mindestens 50 Transaktionen sowie für mindestens 1.000 Euro Umsatz mit der VISA Business Debitkarte in den ersten drei Monaten. Diese Prämien sind ein freiwilliges Extra, keine Bedingung für die kostenlose Kontoführung.
Ein Notaranderkonto, wie es früher üblich war, ist 2026 nicht mehr nötig. Sie zahlen das Stammkapital direkt auf das Geschäftskonto Ihrer UG in Gründung ein. So läuft es konkret:
Wichtig: Bei der UG muss das Stammkapital im Gegensatz zur GmbH vollständig eingezahlt werden – Sacheinlagen sind nicht zulässig. Maximal sind 24.999 Euro Stammkapital möglich, bei höheren Beträgen wird automatisch eine GmbH-Gründung fällig.
Ein Geschäftskonto eröffnen Sie 2026 ohne Termin und ohne Filialbesuch: Für eingetragene UGs lässt sich das ING Business-Konto vollständig online abschließen, die Identifikation läuft per VideoIdent oder PostIdent, die Kontoführung danach komplett über App und Online-Banking. Praktisch alle für UGs relevanten Anbieter ermöglichen den Antrag komplett digital, ein Filialbesuch ist nirgends mehr Pflicht:
Diese Unterlagen sollten Sie für die UG-Kontoeröffnung parat haben:
Nicht jeder Anbieter verlangt jede Unterlage – Qonto und Finom kommen mit dem Mindestpaket aus, klassische Filialbanken fordern bisweilen mehr. Wer mit mehreren Gesellschaftern gründet, sollte Geduld einplanen: Jeder Beteiligte muss separat identifiziert werden.
Mit dem Eintrag ins Handelsregister ist die Kontoarbeit nicht erledigt:
Für die UG-Gründung gilt 2026: Das richtige Konto hängt von der Phase ab, in der Sie sich befinden. Sobald Ihre UG eingetragen ist, lohnt sich ein zweiter Blick. Dann kommen auch Anbieter wie die ING in Betracht, die aktuell noch keine UGs i.G. unterstützen. Am Ende entscheiden Sie zusammen mit Ihren Geschäftspartnern, welches Konto den Ansprüchen Ihrer UG am ehesten entspricht.

Frankreich
Estland
FrankreichSie haben gerade eine UG gegründet – oder stehen kurz davor? Welche Bank haben Sie gewählt, und würden Sie diese Wahl heute noch einmal so treffen? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, Fragen und Anregungen gerne per Mail an redaktion@biallo.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.
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Für UGs in Gründung kommen Qonto, Finom, Fyrst und Holvi unter den Fintechs sowie HypoVereinsbank, Commerzbank, Deutsche Bank und Postbank unter den Filialbanken in Frage. Die ING akzeptiert Stand Juni 2026 nur eingetragene UGs – an einer Öffnung für UGs in Gründung arbeitet sie.
Theoretisch genügt ein Euro pro Gesellschafter. In der Praxis werden meist 500 bis 2.000 Euro eingezahlt, um die ersten Monate Geschäftsbetrieb zu finanzieren. Maximal sind 24.999 Euro Stammkapital möglich – bei höheren Beträgen ist eine GmbH-Gründung erforderlich.
Bei Qonto in der Regel innerhalb von 24 Stunden, bei Finom ein bis drei Werktage, bei Fyrst zwei bis fünf Werktage. Filialbanken wie Commerzbank oder Deutsche Bank brauchen meist länger.
Ja. Sobald Ihre UG ins Handelsregister eingetragen ist, können Sie das ING Business-Konto eröffnen – ein erneuter Stammkapital-Nachweis ist nicht erforderlich, weil die Einzahlung bereits durch den Notar bestätigt wurde. Für Gründer im ersten Geschäftsjahr ist das Konto zwölf Monate komplett gratis.
Nein. Diese frühere Praxis ist heute überholt. Sie zahlen das Stammkapital direkt auf das Geschäftskonto Ihrer UG in Gründung ein. Der Kontoauszug beziehungsweise die Einzahlungsbestätigung der Bank dient als Nachweis für die Handelsregister-Anmeldung.
Für eingetragene UGs gehört die ING 2026 zu den günstigsten Anbietern: Das Konto ist mindestens sechs Monate kostenlos, für Gründer im ersten Geschäftsjahr zwölf Monate. Danach greift die Bestpreisgarantie ab 0 Euro Grundgebühr. Die VISA Business Debitkarte ist dauerhaft kostenlos. Für UGs in Gründung sind Finom (kostenloser Solo-Tarif) und Fyrst die preisgünstigsten Einstiege.
Ja. Die ING verlangt für die kostenlose Kontoführung keinen Mindestgeldeingang und keinen Mindestumsatz. Die sechs beziehungsweise zwölf Gratis-Monate gelten unabhängig davon, wie viel Geld auf dem Konto eingeht. Eine Startgutschrift von bis zu 200 Euro ist optional und an freiwillige Aktionen wie die erste Überweisung oder Kartenumsätze geknüpft, nicht an einen festen Geldeingang.