Energieversorgung sichern

Hambacher See als riesiger Stromspeicher

Horst Biallo
Redakteur & Gründer
Veröffentlicht am: 26.03.2025

Auf einen Blick

  • Der ehemalige Tagebau Hambach soll als gigantischer Stromspeicher dienen, um die Energieversorgung mit erneuerbaren Energien zu stabilisieren.
  • Eine bewährte Pumpspeicher-Technologie könnte das Rheinische Revier nach dem Kohleausstieg zu einem zentralen Energiehub für Deutschland machen.
100 % unabhängig dank Ihres Klicks
Kaufen Sie ein Produkt über einen mit (*) oder (a) gekennzeichneten Werbelink, erhalten wir eine kleine Provision. Für Sie ergeben sich keine Mehrkosten und Sie unterstützen unsere Arbeit. Vielen Dank!
Mehr erfahren
See als Stromspeicher
Das erwartet Sie in diesem Artikel

„Die Braunkohlelöcher in Deutschland sind ein Geschenk vom lieben Gott, um die Energiewende überhaupt realisierbar zu machen,“ sagt Horst Schmidt-Böcking, Professor für Kernphysik an der Universität Frankfurt. Man muss wissen: Im Jahr 2040 sollen 80 Prozent des Energieverbrauchs durch Photovoltaik und Windkraft produziert werden. Die dann auftretenden Schwankungen lassen sich jedoch nur durch riesige Speicher für elektrische Energie ausgleichen, damit der Strom jede Sekunde verfügbar ist. Und das gilt auch für die drei Rechenzentren, die der Software-Riese Microsoft im Rheinischen Revier für 3,2 Mrd. Euro errichten will.

Pumpspeicher als Energiespeicher

Schmidt-Böcking will eine 100 Jahre alte Technologie im ehemaligen Tagebau Hambach bei Düren einsetzen und einen Pumpspeicher als Energiespeicher bauen, der aus Unterwasserkavernen besteht. „Pumpspeicher brauchen nur zwei benachbarte Wasserbecken in unterschiedlichen Höhenlagen,“ erläutert der Wissenschaftler. Solche Topografien gebe es in idealer Weise in den Braunkohletagebauen.

Rheinisches Revier könnte Energieversorgung Deutschlands gewährleisten

Dass sich ein Investment auf jeden Fall lohnt, davon ist Schmidt-Böcking jedenfalls überzeugt. Er schätzt, dass die Speicherung um einen Cent pro Kilowattstunde kostet, wenn man sie über 40 oder 50 Jahre abschreibt. Die Alternative wäre, die Windräder oder Photovoltaik-Anlagen abzuschalten, wenn zu viel Strom zur Verfügung steht. Rein rechnerisch, ist Schmidt-Böcking geradezu überzeugt, wäre das Rheinische Revier nach Ende der Braunkohleförderung sogar in der Lage die Energieversorgungssicherheit für ganz Deutschland zu gewährleisten.

Biallo Festgeld Empfehlung

Die nachfolgenden Anbieter wurden von Biallo als Empfehlung aus unserem Vergleich ausgewählt. Anlagebetrag: 10.000 €, Anlagedauer: 12 Monate, Sicherheit: . Die angezeigten Anbieter stellen keinen vollständigen Marktüberblick dar.
Anbieter und Produkt
Zinssatz / Zinsertrag
Bewertung
S&P Länderrating
Anbieter und Produkt
Zinssatz / Zinsertrag
3,03% /
303
Bewertung
4,4/5
S&P Länderrating
AAA
Schweden
Zum Anbieter
Anbieter und Produkt
Zinssatz / Zinsertrag
3,00% /
300
Bewertung
S&P Länderrating
AAA
Deutschland
Zum Anbieter
Anbieter und Produkt
Zinssatz / Zinsertrag
3,00% /
300
Bewertung
S&P Länderrating
AAA
Deutschland
Zum Anbieter
Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Datenstand 23.06.2026

Über den Redakteur & Gründer Horst Biallo

Alle Artikel des Redakteurs & Gründers ansehen
Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. In den folgenden Jahrzehnten arbeitete er als selbstständiger Wirtschaftsjournalist und veröffentlichte regelmäßig in der Wirtschaftswoche, im Stern und zahlreichen Tageszeitungen. Daneben ist Horst Biallo Autor mehrerer Wirtschafts-Fachbücher, darunter „Die geheimen deutschen Weltmeister" und „Die Doktormacher". 1999 gründete er biallo.de - zu einer Zeit, in der Verbraucher Konditionen für Tagesgeld, Festgeld und Kredite noch mühsam aus Tageszeitungen heraussuchen mussten. Damit zählte Horst Biallo zu den ersten in Deutschland, die unabhängige Konditionsvergleiche redaktionell aufbereitet und für Verbraucher zugänglich machten. In den Folgejahren erweiterte er das Angebot um geldsparen.de (2003) und biallo.at (2009). Heute hat sich Horst Biallo weitgehend aus dem operativen Geschäft zurückgezogen - sein Sohn Samuel Biallowons führt das Unternehmen seit Dezember 2020 als Geschäftsführer. Als Gründer und Autor bleibt er biallo.de weiterhin verbunden und veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Beiträge zu Verbraucherfinanzthemen sowie zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Fragen.

So verdient Ihr Geld mehr

Der Newsletter von biallo.de ist eine exzellente Entscheidung, wenn es um Ihre Finanzen geht.

Wir freuen uns darauf, Ihnen mit Ihrer Zustimmung interessante Inhalte, Empfehlungen und Werbung von uns und unseren Partnern zu schicken, die genau auf Ihre Interessen zugeschnitten sind. Um dies zu ermöglichen, analysieren wir, wie Sie unsere Website nutzen (z.B. Seitenaufrufe, Verweildauer) und wie Sie mit unseren E-Mails interagieren (z. B. Öffnungs- und Klickraten). So erstellen wir ein Nutzungsprofil, das Ihnen die relevantesten Inhalte liefert, und ordnen Sie in passende Werbezielgruppen ein. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit widerrufen, z. B. über den Abmeldelink im Newsletter. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.