Das erwartet Sie in diesem Artikel

Zwei Festgeld-Aktionen aus einem Konzern, die Zinsen sind jedoch unterschiedlich: Die Deutsche Bank zahlt seit dem 1. Oktober 2026 drei Prozent für zwölf Monate, die Tochter Postbank 2,80 Prozent. Beide Angebote gelten ausschließlich für Neu-Geld. Wir sagen Ihnen, für wen sich die Angebote lohnen.

Mutter und Tochter erhöhen gleichzeitig: Zum 1. Oktober 2026 haben die Deutsche Bank und ihre Tochter Postbank ihre einjährigen Festgeldzinsen angehoben. Beim Deutsche Bank FestzinsSparen gibt es nun 3,00 Prozent pro Jahr für zwölf Monate, zuvor waren es 2,70 Prozent. Beim Postbank Zinssparen sind es 2,80 Prozent, ebenfalls nach vorher 2,70 Prozent. Die Angebote gelten für die Neuanlage von Beträgen zwischen 2.500 und 250.000 Euro. Was auffällt: Die Postbank gehört zwar zur Deutschen Bank, zahlt aber 0,20 Prozentpunkte weniger als die Konzernmutter.

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Das bedeuten Fresh Money und Neugeld

Beide Zinsen gibt es nur auf frisches Geld. "Fresh Money" bei der Deutschen Bank und "Neugeld" bei der Postbank meinen dabei dasselbe: Der Aktionszins gilt nur für Beträge, die bislang nicht bei den Banken der Deutsche Bank Gruppe lagen. Dazu zählen neben Deutsche Bank und Postbank auch Norisbank, BHW Bausparkasse und die Fondstochter DWS.

Wer Geld von einer dieser Marken zur anderen schiebt, bekommt den Aktionszins also nicht. Auf bestehende Guthaben zahlen Deutsche Bank und Postbank derzeit stattdessen 2,30 Prozent für die einjährige Anlage beim Festgeld.

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3,40 Prozent Festgeldzinsen – sicher, digital und planbar 

Wer seine Ersparnisse zu einem festen Zinssatz anlegen und dabei auf eine verlässliche Absicherung vertrauen möchte, findet bei HoistSpar ein überzeugendes Angebot. Die Zinsen liegen aktuell bei 3,40 Prozent für zwölf Monate und 3,31 Prozent pro Jahr bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Das Konto wird online eröffnet, der gesamte Anmeldeprozess ist schlank und papierlos.

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So stehen die Angebote im Marktvergleich da

Die beiden neuen Zinsangebote liegen deutlich über dem Marktdurchschnitt, sind aber ein gutes Stück von der Spitze entfernt. Der Biallo-Index für einjähriges Festgeld (25.000 Euro) steht derzeit bei 2,25 Prozent. Vor einem Jahr lag er noch bei 1,48 Prozent. Die drei Prozent der Deutschen Bank liegen also gut 0,75 Prozentpunkte über dem Index. Der spiegelt den Durchschnitt aller bei Biallo gelisteten Anbieter wider. Die 2,80 Prozent der Postbank übertreffen den Durchschnitt um gut einen halben Prozentpunkt.

Den direkten Vergleich mit den besten Anbietern bei höchster Einlagensicherung zeigt die Tabelle. Hinter allen gelisteten Banken stehen Länder mit der Bonitätsnote AAA der Ratingagentur Standard & Poor's.

Die besten Angebote beim einjährigem Festgeld

AnbieterZins p. a.Zinsertrag (10.000 €)Einlagensicherung
Bank of Scotland3,40 %340 €Deutschland
HoistSpar3,40 %340 €Schweden
Isbank (IsWEB)3,40 %340 €Deutschland
Volksbank eG3,35 %335 €Deutschland
willbe3,26 %326 €Liechtenstein
Zum Vergleich   
Deutsche Bank FestzinsSparen3,00 %300 €Deutschland
Postbank Zinssparen2,80 %280 €Deutschland
Quelle: Biallo-Vergleichsrechner und Anbieterangaben; sortiert nach Zinsertrag vor Steuern bei 10.000 Euro Anlage über zwölf Monate. Alle Angebote mit Länder-Bonitätsnote AAA; Stand: 1. Oktober 2026

Die Tabelle zeigt: Der Unterschied bei den Zinsen macht sich direkt im Zinsertrag bemerkbar. Bei 10.000 Euro bringen die Spitzenangebote über zwölf Monate 340 Euro Zinsertrag. Bei der Deutschen Bank sind es 300 Euro, bei der Postbank 280 Euro.

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Für wen sich die Angebote lohnen

Beide Aktionen sind ordentlich verzinst und liegen deutlich über dem Biallo-Index. An die Marktspitze kommen die Neugeld-Angebote aber nicht heran. Mehrere Banken mit ebenfalls höchster Einlagensicherung zahlen 3,35 bis 3,40 Prozent für die gleiche Laufzeit, ohne den Ausschluss beim frischen Geld.

Auffällig ist der Unterschied innerhalb des Konzerns. Dass die Postbank als Tochter der Deutschen Bank 0,20 Prozentpunkte weniger zahlt als die Mutter, kostet bei 50.000 Euro über ein Jahr 100 Euro. Wer zwischen beiden Marken wählt, sollte daher sinnvollerweise die Deutsche Bank nehmen. Wem hingegen der Höchstzins wichtiger ist als der Markenname, findet in der Tabelle oben bessere Angebote.

Biallo Festgeld Empfehlung

Die nachfolgenden Anbieter wurden von Biallo als Empfehlung aus unserem Vergleich ausgewählt. Anlagebetrag: 10.000 €, Anlagedauer: 12 Monate, Sicherheit: höchste Sicherheit. Die angezeigten Anbieter stellen keinen vollständigen Marktüberblick dar.
Anbieter und Produkt
Zinssatz / Zinsertrag
Bewertung
S&P Länderrating
Anbieter und Produkt
Zinssatz / Zinsertrag
3,40% /
340
€
Bewertung
S&P Länderrating
AAA
Deutschland
Zum Anbieter
Anbieter und Produkt
Zinssatz / Zinsertrag
3,40% /
340
€
Bewertung
4,4/5
S&P Länderrating
AAA
Schweden
Zum Anbieter
Anbieter und Produkt
Zinssatz / Zinsertrag
3,40% /
340
€
Bewertung
S&P Länderrating
AAA
Deutschland
Zum Anbieter
Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Datenstand 01.10.2026

Fragen und Antworten zum Festgeld von Deutscher Bank und Postbank

Wie hoch ist der Festgeldzins der Deutschen Bank aktuell?

Das FestzinsSparen der Deutschen Bank bringt seit dem 1. Oktober 2026 einen Aktionszins von 3,00 Prozent pro Jahr für zwölf Monate. Der Zins gilt nur für frisches Geld ("Fresh Money"), also für Beträge, die bislang nicht bei einer Bank der Deutsche Bank Gruppe lagen. Die Neuanlage muss zwischen 2.500 und 250.000 Euro liegen.

Wie unterscheiden sich die Zinsen bei Postbank und Deutscher Bank?

Die Postbank gehört zur Deutsche Bank Gruppe, setzt ihren einjährigen Festgeldzins aber eigenständig fest. Beim Postbank Zinssparen sind es 2,80 Prozent pro Jahr für zwölf Monate, also 0,20 Prozentpunkte weniger als bei der Mutter. Bei 50.000 Euro macht das über ein Jahr 100 Euro Unterschied.

Was bedeutet Fresh Money oder Neugeld beim Festgeld?

Fresh Money (Deutsche Bank) und Neugeld (Postbank) meinen dasselbe: Der Aktionszins gilt nur für Geld, das vorher nicht auf Konten oder Depots der Deutsche Bank Gruppe lag. Dazu zählen neben Deutsche Bank und Postbank auch Norisbank, BHW Bausparkasse und DWS. Wer bestehendes Guthaben nur umschichtet, bekommt den Aktionszins nicht.

Hinweis zur Einordnung: Dieser Artikel ist eine redaktionelle Marktbeobachtung und keine Anlageberatung. Wir vergleichen Festgeld-Konditionen, ordnen sie ein und benennen Vor- und Nachteile, treffen aber keine Entscheidung für Sie. Ob eine der beiden Aktionen oder ein Angebot aus der Tabelle zu Ihrer Anlagedauer, Ihrem Sicherheitsbedürfnis und Ihrer Liquidität passt, prüfen Sie vor dem Abschluss am besten selbst, gegebenenfalls mit einer unabhängigen Beratung.

Über den Redakteur Andreas Jalsovec

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Hat als Redakteur in mehreren (Wirtschafts-) Redaktionen gearbeitet – unter anderem beim Anlegermagazin Börse Online, bei der Münchner Abendzeitung, der Schwäbischen Zeitung und der Nachrichtenagentur epd. Der promovierte Ökonom schreibt vor allem über Anleger- und Verbraucherthemen. Vor seinem Wechsel zu Biallo.de war er für die Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung tätig.

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