Viele Versicherte kennen und nutzen die elektronische Patientenakte nicht. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät gesetzlich Versicherten, sich an die ePA-Ombudsstellen zu wenden.
Nur etwa jeder Vierte der gesetzlichen Krankenversicherten nutzt die elektronische Patientenakte (ePA) aktiv. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung im Auftrag der Verbraucherzentrale Hamburg hervor. Demnach wissen Verbraucherinnen und Verbraucher offenbar nicht einmal, dass für sie bereits automatisch eine ePA angelegt wurde und die Krankenkassen verpflichtet sind, Versicherte bei der Verwaltung ihrer Akte zu unterstützen. Der Befragung zufolge gaben sie an, sie hätten keine elektronische Patientenakte beantragt – obwohl diese automatisch eingerichtet wurde, sofern kein Widerspruch erfolgte.

