
Deutschland- Basiszins: 1,00%
- Aktionszins: 3,50% - gilt für die ersten 6 Monate

Deutschland- Basiszins: 0,60%
- Aktionszins: 3,50% - gilt für die ersten 6 Monate

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Die Deka hat die geplanten Preise für ihr Altersvorsorgedepot veröffentlicht: Das Standarddepot kostet 0,1 Prozent pro Jahr, ein aktiv gemanagtes Individualprodukt 1,0 bis 1,5 Prozent. Ab Januar 2027 gibt es das Angebot in allen Sparkassen und über die App, allerdings noch unter Bafin-Vorbehalt.
Vor rund zwei Wochen hatte mit Scalable Capital ein erster großer Anbieter die Kostenplanung für das kommende Altersvorsorgedepot vorgelegt, nun hat mit der Deka das Schwergewicht aus dem Sparkassenlager nachgelegt. Das Angebot des Fondsdienstleisters der Sparkassen soll ab Anfang 2027 in allen Sparkassen vor Ort und digital über die Sparkassen-App verfügbar sein.
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Die Deka verlangt für ihr Standarddepot 0,1 Prozent Effektivkosten pro Jahr. Depot und Zulagenverwaltung sind kostenlos, die 0,1 Prozent entfallen ausschließlich auf die dahinterliegenden ETFs.
Damit bleibt die Deka klar unter dem gesetzlichen Kostendeckel. Der Bundestag hatte für das Standardprodukt eine Obergrenze von einem Prozent pro Jahr beschlossen. Für Kinder und Jugendliche bietet die Deka flankierend die sogenannte Frühstart-Rente an, ebenfalls zu 0,1 Prozent Effektivkosten.
Beim Standarddepot will die Deka über zwei passiv gemanagte ETFs anlegen: einen weltweit investierenden Aktienfonds und einen europäischen Rentenfonds. Dabei stehen zwei Wege offen. In der klassischen Variante fließt das Geld zunächst vollständig in den Aktien-ETF. Fünf Jahre vor dem geplanten Rentenbeginn wird der Aktienanteil auf 50 Prozent reduziert und in europäische Unternehmensanleihen umgeschichtet, zwei Jahre vor Rentenbeginn sinkt er um weitere 20 Prozent. In der individuellen Variante des Standarddepots passen Kundinnen und Kunden den Aktienanteil zu gleichen Konditionen selbst in der Sparkassen-App an.
Wer mehr Entscheidungsspielraum haben möchte, greift zum aktiv gemanagten Individualprodukt. Dessen Kosten liegen je nach Vertragslaufzeit zwischen 1,0 und 1,5 Prozent, so die Deka, Depot und die Zulagenverwaltung seien auch hier kostenlos.
Seit Scalable Capital als erster Anbieter konkrete Preise nannte, ziehen immer mehr Häuser nach. Der Münchner Neobroker will beim Standarddepot nach eigenen Angaben für Konto- und Depotführung, Sparpläne sowie Ein- und Auszahlungen nichts verlangen.
Inzwischen haben weitere Anbieter Zahlen vorgelegt:
Smartbroker+ wirbt beim Standarddepot in den ersten drei Jahren mit null Euro Depotgebühr, null Euro Sparplankosten und null Euro Orderprovisionen. Selbst die laufenden ETF-Kosten werden in dieser Zeit erstattet. Danach fallen nur noch die Produktkosten der ETFs an, die laut Anbieter unter 0,15 Prozent pro Jahr liegen sollen.
Quirion baut sein Standarddepot aus zwei Vanguard-ETFs: dem Vanguard FTSE Global All-Cap mit einer Kostenquote von 0,07 Prozent und dem Vanguard Global Aggregate Bond EUR Hedged mit 0,08 Prozent. Eigene Abschlussgebühren oder Provisionen will der Berliner Vermögensverwalter nicht verlangen.
Alle drei starten wie die Deka zum 1. Januar 2027. Preislich ist die Deka mit ihren jetzt vorgestellten Konditionen konkurrenzfähig, wenn auch nicht der günstigste Anbieter am Markt.
Für digital versierte Sparerinnen und Sparer, die allein entscheiden, bleiben Neobroker mit Nulltarif wie Quirion rechnerisch die günstigere Wahl. Wer aber Beratung vor Ort schätzt und den Weg in die Filiale sucht, für den ist das Deka-Angebot mit 0,1 Prozent im Standard eine ernstzunehmende Option. Der entscheidende Haken für alle Anbieter: Endgültig sind die Konditionen noch nicht, da noch keines der Angebote zertifiziert ist. Bei der Deka gelten sie ausdrücklich vorbehaltlich der Genehmigung der Bafin, die im November erwartet werde. Sparerinnen und Sparer können also in Ruhe auf kommende weitere Angebote zum Altersvorsorgedepot warten und erst nach einem genauen Gegenüberstellen abschließen.
Das Standarddepot der Deka kostet 0,1 Prozent Effektivkosten pro Jahr, die ausschließlich auf die dahinterliegenden ETFs entfallen. Depot und Zulagenverwaltung sind kostenlos. Das aktiv gemanagte Individualprodukt kostet je nach Vertragslaufzeit zwischen 1,0 und 1,5 Prozent.
Das Angebot soll ab Anfang 2027 in allen Sparkassen vor Ort und digital über die Sparkassen-App verfügbar sein. Alle Konditionen gelten allerdings noch vorbehaltlich der Genehmigung der Bafin, die laut Deka im November 2026 erwartet wird.
Scalable Capital hatte als erster Anbieter konkrete Preise vorgestellt und will beim Standarddepot keine eigenen Gebühren verlangen. Inzwischen haben unter anderem Smartbroker+ mit einem Null-Gebühren-Modell in den ersten drei Jahren und Quirion mit zwei Vanguard-ETFs (Kostenquoten von 0,07 und 0,08 Prozent) nachgezogen.

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