Der Grund für den Spitzenplatz liegt im Zinseszins: Die Kommunalkredit schreibt die Zinsen jährlich gut. Über acht Jahre kommt so trotz nominal niedrigerem Satz ein etwas höherer Ertrag zusammen als beim Zweitplatzierten willbe – der zwar mit 3,43 Prozent den höheren Nominalzins nennt, die Zinsen aber nicht jährlich aufzinst. Der Vorsprung von rund 22 Euro auf acht Jahre ist allerdings so gering, dass er die Angebote praktisch gleichaufstellt. Bei zehn Jahren liegt das Ertragsplus bei rund 40 Euro vor dem Zweitplatzierten, ebenfalls willbe.
Für Sicherheitsorientierte: Worauf es bei der Einlagensicherung ankommt
Alle hier genannten Anbieter haben mindestens eine hohe Einlagensicherung, Einlagen bis 100.000 Euro pro Person sind also geschützt. Innerhalb dieser Gruppe gibt es dennoch Unterschiede, die sicherheitsorientierte Anlegerinnen und Anleger beachten sollten.
Die Kommunalkredit Invest unterliegt der österreichischen Einlagensicherung, nicht der deutschen. Rechtlich sind beide Systeme durch EU-Recht auf denselben Schutz von 100.000 Euro harmonisiert. Wer im Ernstfall lieber auf ein deutsches Sicherungssystem zugreifen möchte, findet bei zwei, drei und fünf Jahren mit pbb direkt, Grenke Bank, Gefa Bank oder Cronbank Alternativen, die zugleich einen höheren oder gleichen Ertrag bringen. Die Bonität Österreichs ist mit einem S&P-Rating von AA+ gut, liegt aber knapp unter dem AAA vieler Wettbewerber im Vergleich.
Bei der Kommunalkredit wird ein Transferkonto als Verrechnungskonto mit eröffnet. Wer eine Einordnung des Anbieters sucht, findet Details im Biallo-Produkttest zum Kommunalkredit-Invest-Festgeld.